Zenica
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| Zenica Зеница |
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Bosnien und Herzegowina | |||
| Entität: | Föderation | |||
| Kanton: | Zenica-Doboj | |||
| Koordinaten: | 44° 12′ N, 17° 55′ OKoordinaten: 44° 12′ 9″ N, 17° 55′ 21″ O | |||
| Höhe: | 316 m ü. A. | |||
| Fläche: | 503 km² | |||
| Einwohner: | 127.334 (2007) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 253 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | +387 (0) 32 | |||
| Postleitzahl: | 72000 | |||
| Struktur und Verwaltung | ||||
| Bürgermeister: | Husein Smajlović (SDA) | |||
| Webpräsenz: | ||||
| Sonstiges | ||||
| Stadtfest: | Zenica Herbst | |||
Zenica ist eine Stadt im Zentrum der Republik Bosnien und Herzegowina. Sie befindet sich in der Föderation Bosnien und Herzegowina, einer der beiden Entitäten des südosteuropäischen Landes. Es ist die Hauptstadt des Kantons Zenica-Doboj. Die Stadt Zenica hat etwa 127.000 Einwohner. Im Dezember 2007 wurde die Gemeinde Zenica mit 81 Siedlungen offiziell zur Stadt erklärt. Der größte Teil der Einwohner sind Bosniaken.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Zenica liegt in Zentralbosnien, rund 55 Kilometer nordwestlich von Sarajevo. Der Fluss Bosna fließt durch die Stadt. Die Gemeinde nimmt ca. 503 km² ein, von denen über 60 Prozent bewaldet sind.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Stadt befindet sich an der Bahnstrecke Ploče–Vinkovci, die zum Paneuropäischen Verkehrskorridor Nr. Vc gehört und ist künftig an die Autobahn A1 angeschlossen.
[Bearbeiten] Bevölkerung
Einwohnerzahl 1991 (Volkszählung): 145.359
Einwohnerzahl 1996 (Schätzung UNHCR, 23. Juli 1996): 184.000
- Bosniaken: 166.000 (90,2%)
- Kroaten: 13.000 (7,1%)
- Serben: 5.000 (2,7%)
Die Zahlen dieser Schätzung sind vermutlich zu hoch, auch wenn 1996 noch viele Kriegsflüchtlinge in Zenica waren.
Einwohnerzahl 2004 (Schätzung, 30. Juni 2004): 128.604
- Bosniaken: 106.508 (82,8%)
- Kroaten: 13.052 (10,1%)
- Serben: 6.767 (5,3%)
- Andere: 2.277 (1.8%)
[Bearbeiten] Wirtschaft
Zenica ist Industriestadt und Standort eines Braunkohlebergwerks und Stahlwerks. Diese ehemaligen staatlichen Unternehmen werden privatisiert, was zu Entlassungen führte. Zenica hat die höchste Arbeitslosenquote in Bosnien und Herzegowina. Die großen, ehemals jugoslawischen Staatsunternehmen wurden nicht zielstrebig weitergeführt und verkamen so im Laufe der Zeit.
Im August 2004 übernahm Mittal Steel die Aktienmehrheit am Stahlwerk „Željezara“, dem größten Arbeitgeber der Region. Im Jahr 2008 soll die Stahlproduktion wieder Vorkriegsniveau erreichen[1].
[Bearbeiten] Kultur und Sport
In Zenica ist der Fußballclub Čelik (dt. Tschelik = Stahl) beheimatet, der in der oberen Liga spielt. Das vor der Unabhängigkeit gebaute Fußballstadion "Bilino Polje" ist robust und insgesamt noch gut erhalten. Ein weiteres architektonisch bedeutsames Gebäude ist die sogenannte "Lamela", ein aus immer höher werdenden Gebäudeteilen gebautes Hochhaus, das aus der Ferne wie ein Dreieck wirkt. Alljährlich findet in Zenica die "Zeps", die zentralbosnische Messe für Artikel aller Art statt.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Bruno Akrapović, Fußballspieler
- Tarik Filipović, Schauspieler und Fernsehmoderator
- Mervana Jugic-Salkic, Tennisspielerin
- Mladen Krstajić, Fußballnationalspieler vom FC Schalke 04
- Senad Podojak, Hafiz und Obmann der Islamischen Glaubensgemeinschaft Oberösterreich
- Amer Smailbegović, NASA-Kosmonaut
- Danis Tanović, Filmregisseur, Oscargewinner
- Miroslav Župančić, Bildhauer
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
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