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Wikipedia:Kandidaten für exzellente Artikel

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Abkürzung: WP:KEA

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Die deutschsprachige Wikipedia hat mittlerweile 832.999 Artikel. Darunter sind derzeit 1.474 exzellente Artikel. Das sind 0,177 Prozent.

Vorbereitung:
Bevor du einen Artikel hier vorschlägst, solltest du ihn gründlich auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Stil und Rechtschreibfehler durchsehen oder durchsehen lassen, zum Beispiel im Review. Viele Mängel können vorher erkannt und behoben werden. Informiere bitte die Hauptautoren, die du hiermit findest. Viele Autoren möchten Mängel vor einer Kandidatur selbst beseitigen. Artikel, die schon sehr gut, aber noch nicht exzellent sind, kannst du bei den Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel vorschlagen.

So trägst du einen neuen Kandidaten ein:

  • Füge den Baustein {{Exzellent Kandidat}} am Artikelende ein.
  • Trage den Artikel unten auf dieser Seite oberhalb der Überschrift „Wiederwahlkandidaten“ mit folgendem Text ein:

=== [[Artikel]] ===

Diese Kandidatur läuft vom 2. Dezember bis zum 22. Dezember.

Dauer:
Die Kandidatur wird am 20. Tag nach der Einstellung ab 0:01 Uhr ausgewertet.

Auswertung:

  • Nur signierte Beiträge werden berücksichtigt. Jeder darf sich beteiligen – auch IPs oder neue Benutzer. Äußerungen werden als Meinungsbild gewertet, nicht ausgezählt. Tiefgreifende Kritik wiegt schwerer, auch wenn sie nur von Einzelnen geäußert wird. Findet nach 99 Pro-Stimmen der Hundertste einen groben inhaltlichen Fehler, dann ist der Artikel nicht exzellent.
  • Erhält der Artikel – unter Berücksichtigung dieser Grundsätze – mindestens drei Pro-Stimmen und mindestens doppelt so viele Pro-Stimmen wie Contra-Stimmen, dann gilt er als exzellent. Hat ein Artikel nach mindestens einer Woche zehn oder mehr Pro-Stimmen und keine Contra-Stimme erhalten, ist die Kandidatur schon vorzeitig erfolgreich beendet. Erhält ein Artikel nach mindestens einer Woche fünf oder mehr Contra-Stimmen, aber keine Pro-Stimmen außer der des Vorschlagenden, ist die Kandidatur nicht erfolgreich und wird vorzeitig beendet.
  • Abgeschlossene Abstimmungen werden auf die Diskussionsseiten der Artikel verschoben. Eine zusätzliche Archivierung ist nicht notwendig (Archiv 2003–2005). Hinweise für die Auswertung finden sich hier.

Abwahl:
Findest du Artikel, die den Maßstäben eines exzellenten Artikels nicht mehr genügen (beachte: fehlende Fußnoten allein sind kein Abwahlgrund), dann kannst du sie unter „Wiederwahl“ zur Ab- oder Wiederwahl aufstellen.

  • Ersetze den Baustein {{Exzellent}} durch {{Exzellent Wiederwahl}} im Artikel
  • Trage den Artikel ganz unten auf dieser Seite ein.

Bei der Auswertung gelten dieselben Regeln wie bei einer gewöhnlichen Kandidatur, d. h. „Pro“ bedeutet „für Exzellenz“, „Contra“ bedeutet „gegen Exzellenz“. Ein Wiederwahlkandidat wird abgewählt, wenn es mindestens drei Contra-Stimmen gibt und die Anzahl der Pro-Stimmen weniger als doppelt so groß ist wie die Anzahl der Contra-Stimmen.

Review des Tages
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Boeing 737 der El Al
El Al (hebräisch אל על, auf deutsch etwa „nach oben“) ist die größte israelische Fluggesellschaft mit Sitz am Ben-Gurion-Flughafen in Lod bei Tel Aviv.

2005 beförderte El Al circa 3,5 Millionen Passagiere. El Al bedient weltweit 42 Flugziele. Aufgrund der ständigen Bedrohung durch Terroranschläge ist El Al für ihre strengen Sicherheitschecks mit konsequenten Personenkontrollen und Überprüfung sämtlicher Gegenstände in Gepäckstücken bekannt. Jeder El-Al-Flug wird von bewaffneten Sky-Marshals begleitet. Außerdem sind die meisten Flugzeuge mit einem Raketenabwehrsystem ausgestattet. Der Name El-Al findet sich in der Bibel in Hos 11,7 SLT und meint dort In die Höhe, zu Gott hin rufen, predigen. Das IATA-Kürzel LY kommt vom ehemaligen Namen der Stadt Lod (Lydda), bei der sich der Ben-Gurion-Flughafen befindet.

Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Neue Nominierungen

[Bearbeiten] Die Toten Hosen

Diese Kandidatur läuft vom 12. November bis zum 2. Dezember.

„Die Toten Hosen“ (Pseudonym: Die Roten Rosen) nennt sich eine Musikgruppe aus Düsseldorf, die sich aus der deutschen Punkbewegung Anfang der achtziger Jahre entwickelt hat.

  • Der Artikel ist nun seit einiger Zeit lesenswert, habe seitdem viel Zeit dafür investiert, einiges ergänzt, umformuliert und ausgebaut. Deshalb möchte den Artikel nun hier zur Kanditatur stellen. Ich bitte um euer geneigtes Urteil, enthalte mich jedoch als Hauptautor der Stimme. Grüße----Saginet55 22:53, 12. Nov. 2008 (CET)
PRO absolut - der Artikel hat das exzellent wahrlich verdient, omagerecht ist er geschrieben (besser wäre, denn meine Oma würde wohl nix über DTH nachlesen) und wirklich interessant, keinerlei Längen. Mir würde von der Optik her besser gefallen, wenn nicht nur ein einzelnes Campino-Bild auf der linken Seite wäre und alle anderen Einfügungen rechts. Aber das ist nun wohl zu pingelig von mir. :o) --Ricky59 20:14, 13. Nov. 2008 (CET)
Es ist allgemein üblich in der Wikipedia die Bilder alle auf der rechten Seite unterzubringen, die Ausnahme hatte ich nur gemacht, weil Campino auf dem besagten Foto von der linken Seite aus ins Publikum singt, rechtsplatziert hätte er dann quasi in den Rand hinein gerufen und das macht sich nun wirklich nicht gut. Grüße----Saginet55 20:26, 13. Nov. 2008 (CET)
Danke, wusste ich nicht - habe aber auch Null Erfahrung mit Bildern und was das in den Rand singen betrifft, würde wirklich seltsam auschaun *g* Ricky59 16:03, 14. Nov. 2008 (CET)
Bin auch  Pro Exzellenz, das einzige was mich vielleicht noch stört ist die Betitelung der Unterabsätze von Bandgeschichte, allerdings soll das nicht die Wahl zum exzellenten Artikel verhindern.--Arntantin da schau her 21:18, 13. Nov. 2008 (CET)

Laien- und Nichtfan- Pro für einen gut geschriebenen Artikel. --Marvin 101 21:35, 13. Nov. 2008 (CET) Gibt es wirklich überhaupt nichts Negatives zu schreiben?

Mein Ziel war es neutral zu schreiben.----Saginet55 21:39, 13. Nov. 2008 (CET)

Ich halte den Artikel lange nicht für exzellent. Wichtigster Punkt sind die mangelnden Belege: Es wird praktisch ausschließlich anhand von Primärquellen interpretiert, Sekundärliteratur scheint kaum verwendet worden zu sein. Die angegebenen Quellen belegen meist lediglich triviale Fakten wie das Datum eines Konzerts oder den Text eines Songs. Das mag im Abschnitt zur Bandgeschichte noch durchgehen - obwohl auch da kaum ein roter Faden zu erkennen ist, sondern eher irgendwelche Fakten nach Jahreszahl sortiert wurden -, alles weitere wird dann aber zur reinen Privatmeinung. Das gilt insbesondere für den praktisch völlig unbelegten Abschnitt zur Musik:

  • Die Musik der Toten Hosen hat sich durch die mittlerweile 25-jährige Bühnenerfahrung, durch neue Kontakte zu anderen Musikern, durch mannigfache Auslandseindrücke und nicht zuletzt durch die gute finanzielle Situation weiterentwickelt.
  • Auch Campinos Texte zeugen von größerer Lebenserfahrung, die sich manchmal in nachdenklichen und traurigen Stücken widerspiegelt
  • Das ein oder andere Lied klingt etwas jazzig

Mehr als solche ebenso unbelegten wie nichtssagenden Sätze ist nicht zur Musik der Hosen zu finden, lediglich ein einziges 16 Jahre altes Zitat einer Musikzeitschrift wird noch genannt. Rezeption, popkulturelle Einordung, das fehlt alles. Das gleiche gilt wieder für den Abschnitt zum gesellschaftlichen Engagement, wo lediglich Primärquellen zusammengesammelt wurden. Die Aktion motivierte [...die Band...], nach Afrika zu reisen, um sich ein Bild von der Lebenssituation der Menschen in Afrika zu machen, belegt durch eine Pressemitteilung der Hosen selbst, das geht nicht in einem exzellenten Artikel. Daher von mir klar Contra. --Sommerkom 06:12, 15. Nov. 2008 (CET)

Nun DTH ist keine politische Partei, sondern es sind Künstler. Sie haben also eine politische subjektive Meinung, die ihnen durchaus gestattet sein darf. Über diese Meinung liegt es mir völlig fern zu referieren, weil ich neutral schreiben will, muß sie deshalb also auch nicht belegen. Der von dir zitierte unparteiische Satz ist nicht, wie du schreibst mit einer Pressemitteilung der Band belegt, sondern mit einem Link auf einen informativen Teil der Homepage der Toten Hosen. Dort wird detailliert über den Afrikaauffenthalt, inkl. Kurzfilm berichtet. Man möge das bitte hier nochmal nachprüfen: DTH in Afrika. Gruß----Saginet55 11:45, 15. Nov. 2008 (CET)
Des Weitern habe ich als Sekundärquellen in den Einzelnachweisen einige Literatur über die Band angegeben, geschrieben von anerkannten Musikjournalisten, wie Jürgen Seibold, Hollow Skai und Jan Weiler. Mehr über die Musik der Band wirst du in den Artikel der einzelnen Alben finden, die ausgelagert wurden. Auch über den Durchbruchsong der Band Hier kommt Alex gibt es einen detaillierten Artikel mit Musikbeschreibung und Notenbeispielen. Ich habe absichtlich darauf verzichtet, Zeitungsauschnitte zu zitieren, da seit 26 Jahren über eine Band, wie „Die Toten Hosen“ tausende Artikel geschrieben wurden, angefangen mit Titelstories im Rolling Stone bis hin zur Bildzeitung, welche die Band ganz besonders „mag“. Wo fängt da die POV an und wo hört sie auf?----Saginet55 11:45, 15. Nov. 2008 (CET)
Ein informativer Teil der Homepage der Toten Hosen ist mMn das Gegenteil von exzellenten Quellen. Die drei genannten anerkannten Musikjournalisten belegen bei Dir genau ein Hosenzitat, eine Spende an Fortuna Düsseldorf und einen Werbevertrag mit Diebels. Genau das meine ich mit fehlender Auswertung von relevanter Sekundärlitaratur. Aber das ist nur meine einzelne Meinung, kann ja gut sein, dass andere anderer Ansicht sind.--Sommerkom 13:36, 15. Nov. 2008 (CET)

Contra, Der Autro verwechselt die Sicht des NPOV mit einem Verbot der kritischen Auseinandersetzung. Ach ja es fehlt jeder Rote Faden, ein vernünftige Einordnung in die jüngere Deutsche Pop/Rock-Musikgeschichte. Es gibt einige Bücher die dies teilweise mit bescheidenem Erfolg versuchen, leider wurden diese nach Durchsicht der Einzelnachwiese doch nicht wirklich umfassend ausgewertet. sугсго 12:10, 15. Nov. 2008 (CET)

Welche Bücher meinst du ?----Saginet55 19:13, 15. Nov. 2008 (CET)
jo genau, welche Bücher? Ich selber besitz ja nur eines - und da ist irgendwo hier verschollen bei mir *g*. Und was sollein roter Faden sein? Es handelt sich doch nicht um einen Roman oder so,tztztz. Nicht-POV ist der Artikel sehr wohl - ich hätte wohl nie geschafft, so distanziert zu formulieren. Verbot der kritischen Auseinandersetzung??? Fragen über Fragen @Sycro. --Ricky59 17:24, 16. Nov. 2008 (CET)

Neutral, schon weil ich die Band mag. Eine formale Sache will ich anmerken: für einen „Exzellenten“ ist die Einleitung viel zu kurz. Da fehlen wichtige Sachen, z.B. das Gründungsdatum, erste Erfolge, usw. --Succu 13:57, 15. Nov. 2008 (CET)

Habe eben in der Einleitung die frühen achtziger Jahre deutlicher ausgedrückt. Der genaue Gründungstag ist mir nicht bekannt, nur das erste Konzert und das steht genauer in der Biografie. Die ersten Erfolge aufzuführen wäre zu lang für die Einleitung. Das gehört meines Erachtens ebenfalls in die Biografie.----Saginet55 14:13, 15. Nov. 2008 (CET)
Wie du meinst. Die Einleitung versteht sich allerdings als ein Zusammenfassung des wesentlichen Artikelinhaltes. Sie soll Lust machen weiterzulesen und darf ruhig eine halbe Bildschirmseite lang sein. --Succu 14:21, 15. Nov. 2008 (CET)
um Himmels willen nein! Mich schrecken allzu lange Einleitungen immer total ab - ich habe viel lieber reichlich Zwischenüberschriften, da ich oft bei nem Artikel was Bestimmtes suche und so leichter finde. Einleitung gehört so knapp als möglich - was natürlich nicht leicht ist, daher wird die ja leider oft so ausschweifend. Ist hier völlig okay, so wie sie ist. --Ricky59 17:26, 16. Nov. 2008 (CET)
Nein, ist durchaus nicht OK. Übrigens finde ich die ersten 10 Jahre, die die Hosen ja selbst gut kommentiert haben, nicht besonders gut dargestellt. Das meint Syrcro übrigens mit Literaturauswertung. Ich neige momentan eher zu einem Contra. --Succu 18:11, 17. Nov. 2008 (CET)
Du meinst Sommerkorn, und woher weißt du so genau, was er meinte? Ich hatte das anders verstanden.----Saginet55 20:35, 17. Nov. 2008 (CET)
Nein, meine Aussage bezog sich auf Syrcro. --Succu 21:14, 18. Nov. 2008 (CET)
Syrcros Aussage über die Literaturauswertung ist klar verständlich, nur hat er leider vergessen die Bücher konkret zu nennen. Ich besitze einiges an Literatur über diese Band, aber in keinem Buch wird sie in eine Schublade gesteckt, genauso wie es bis heute keiner so richtig schafft den Begriff „Punk“, oder Punkmusik genau zu definieren und das ist meines Erachtens auch nicht der Zweck dieses Artikels. Davon abgesehen, haben die Toten Hosen den Punk nicht erfunden, nicht einmal in Deutschland.----Saginet55 22:20, 18. Nov. 2008 (CET)
PRO nachdem ich in meiner heutigen Euphorie über das neue Album mal meine Umgebung mal wieder auch mit Auswärtsspiel gründlich genervt habe, guck ich doch mal wieder auf den Artikel meiner Lieblingsbänd - und finde sie hier auf als Kandidat. Neutral beschrieben, wie es sein soll, äußerst informativ und interessant. An der Einleiung gibt es IMHO nix auszusetzen. Und roter Faden is auch keiner verloren gegangen *fg* :) --QSQ 18:09, 16. Nov. 2008 (CET)
Die gemeinsame ungewöhnliche pro-Schreibweise und deine exakt intermittierenden Arbeitszeiten mit Ricky59 sind ein ganz kleines bisschen merkwürdig.. --Andante ¿! WP:RM 22:47, 16. Nov. 2008 (CET)
Ich fress' 'nen Besen, wenn Sommerkom und Sycro zwei Personen sind. ;-)----Saginet55 14:02, 17. Nov. 2008 (CET)
Es geht mir nicht um pros oder contras.. --Andante ¿! WP:RM 17:39, 17. Nov. 2008 (CET)
Das weiß ich, ich konnte mir den Hinweis darauf nur nicht verkneifen.:-)----Saginet55 18:02, 17. Nov. 2008 (CET)

Kontra, weil ich nicht glaube, dass der Artikel optimal hergerichtet ist. Lesenwert stelle ich nicht in Frage, aber Exzellenz hat der Artikel imho nicht. Nähere Argumente dazu wurden bereits angeführt – wie mit denen hier umgegangen wird, bestätigt mich in meiner Tendenz zum Kontra eher als dass ich eine Aufarbeitung erhoffe. Ein Punkt, den ich mir persönlich wüschen würde, ist eine Einbettung der Band in ein größeres Gefüge. zB Was hebt sie aus der Masse in welcher Sicht heraus, weswegen sind sie (bei wem?) umstritten/sakrosankt/etc. lg -- مٰنشMan77 00:40, 17. Nov. 2008 (CET)

zum Umgang mit den angeführten Argumenten: Welche Bücher meint Sycro, die angeblich die Band „mit bescheidenem Erfolg in die jüngere Deutsche Pop/Rock-Musikgeschichte einordnen?“ Möge mir bitte jemand noch erklären, was der rote Faden bedeuten soll, der hier als fehlend gleich zweimal hintereinander bemängelt wird. Ich habe das Argument bisher noch nie in der Wikipedia gehört. Weswegen sie umstritten sind und bei wem ist offensichtlich, wenn man die Fakten liest. Alles andere ist POV. Grüße----Saginet55 11:07, 17. Nov. 2008 (CET)

Kontra Vieles, speziell zur Musik, ist für Exzellent zu schwammig und zu tralala. Beispiele:

Zum Sound der Toten Hosen gehören Campinos raue und heisere Stimme, verursacht durch den Einriss seiner Stimmbänder 1988 und schnell gespielte Achtelnoten der begleitenden Gitarristen. Oftmals gibt es ein Intro, das nur von einer Gitarre oder vom Schlagzeug ausgeht, im übrigen wird jedoch auf instrumentale Soli verzichtet.

Schnelle Achtelnoten und Gitarrenintros gibt es doch in aller möglichen Rockmusik von Hardrock, Heavy-Metal, bis zu was weiß ich. Heisere Stimmen haben auch sehr viele (Joe Cocker, Bruce Springsteen, usw.). Was ist denn daran typisch ?OkOk Erledigtist raus.----Saginet55 20:45, 18. Nov. 2008 (CET)

Ein Klassiker ist, dass du mit der Handkante die Seiten abdämpfst und dann mit dem Plektrum schnelle Achtel spielst. Je schneller, desto besser. Man muss es natürlich können. Es ist gar nicht so leicht, das gerade zu spielen ohne zu wackeln.

Das ist doch ganz normale Gitarrentechnik. Das ist nix punkspezifisches und auch keine Spezialität der Toten Hosen. OkOk Erledigt Zitat ist raus.----Saginet55 20:45, 18. Nov. 2008 (CET)

Das ein oder andere Lied klingt etwas jazzig...

Das ist mehr als schwammig ausgedrückt. Was ist denn etwas jazzig ? Das bleibt drin, Erklärung siehe unten.

Für klassische Arrangements und musikalisch schwierige Details beschäftigt die Band immer wieder ausgebildete Komponisten wie Hans Steingen und Tim Cross oder holt sich Verstärkung bei studierten Gastmusikern. bleibt, Kommentar siehe unten.----Saginet55 20:45, 18. Nov. 2008 (CET)

Was sollen denn das für klassische Arrangements und schwierige Details sein ? Da hätte man gern mal ein Beispiel dafür. Bleibt. Beispieles siehe unten.----Saginet55 20:45, 18. Nov. 2008 (CET)

Die Notenbeispiele des Artikels sind eigentlich relativ nichtssagend. Mir ist nicht klar, was die im einzelnen so zeigen/belegen sollen.OkOk Erledigtist raus und gelöscht.

Auch manch andere Artikelaussage ist schwammig und irgendwo fast schon Theoriefindung oder einfach Käse. Beispiel:

Auch Campinos Texte zeugen von größerer Lebenserfahrung, die sich manchmal in nachdenklichen und traurigen Stücken widerspiegelt, in denen es zum Beispiel um Kindesmissbrauch oder um den Verlust eines verstorbenen Menschen geht. OkOk Erledigtist raus----Saginet55 20:45, 18. Nov. 2008 (CET)

Generell wirkt der Artikel auf mich überladen mit vielen unwichtigen Details, welche wohl nur den Hardcore-Fan so richtig interessieren. Sprachlich gibt es außerdem auch noch einiges am Artikel zu feilen.Hier bitte ich um konkreten Hinweis auf diese Stellen. Ich erkenne sie nicht.----Saginet55 20:45, 18. Nov. 2008 (CET)

Gruß Boris Fernbacher 11:31, 17. Nov. 2008 (CET)

Ich hatte auf deine Kritik hin Notenbeispiele erstellt, weil du nicht wußtest wie Die Toten Hosen klingen. Punkmusik ist einfach, mehr sollen die Beispiele nicht beweisen. Sprachlich hat der Artikel plötzlich Mängel? Warum sagt mir das niemand vorher? Mit den klassischen Arrangements meinte ich die Unplugged-Aktion im Wiener Burgtheater (steht im Text zur Biografie ausführlich). Die Noten für Klavier und Cello (spielt Esther Kim und Raphael Zweifel) und kann man auf der HP, der Hosen runterladen, darf ich aber laut Sycro nicht verlinken. Weiteres siehe im Artikel zu Hier kommt Alex, den ich ebenfalls geschrieben habe. Jazzig klingen die Bläser in Warum werde ich nicht satt vom Album Unsterblich. Wie sehr soll ich den Hauptartikel noch überladen, wo es zu jedem Album einen eigenen Artikel gibt? Gruß----Saginet55 12:56, 17. Nov. 2008 (CET)
Okay; dass die Unplugged-Version unter Mithilfe von Fachleuten erstellt wurde glaube ich. Auch das mit "jazzig" ist aktzeptiert. Wird schon stimmen. Vielleicht so Big-Band-Bläsersatz. Wäre allerdings trotzdem interessant ob mit "jazzig" nun Swingstil, Bebop, oder Freejazz gemeint ist. Trotzdem finde ich manche Aussage wie z.B. "schnelle Achtelnoten oder heisere Stimme" dann doch wenig punkspeziell und recht nichtssagend. Auch finde ich den Artikel definitiv zu sehr mit "Fan-Info" überladen. Ist das denn wirklich alles so essentiel und wichtig, dass es breit behandelt werden muss ? Gruß Boris Fernbacher 17:34, 17. Nov. 2008 (CET)
Es ist eher Swing, ganz sicher kein Freejazz. Die Notenbeispiele und so einige andere Absätze sind inzwischen aus dem Artikel raus. Ich habe mir Mühe gegeben möglichst nichts fanlastiges zu schreiben und den Artikel neutral zu halten. Vielleicht bin ich auch zu betriebsblind, hab mich schließlich eineinhalb Jahre mit dem Artikel befasst und mit den Hosen seit ca. 20 Jahren. Bitte weise mich konkret auf die Stellen hin.----Saginet55 17:43, 17. Nov. 2008 (CET)
Achso, manche Dinge sind zwar scheinbar nebensächlich, weisen jedoch auf die Angriffspunkte hin, welche die Band bietet. Das sind z.B. die vulgäre Sprache, die einfache Musik, der ständige Bezug auf das Thema Fußball und die häufigen Coverversionen.Gruß----Saginet55 17:55, 17. Nov. 2008 (CET)
 Pro Ein Artikel wie er über eine Gruppe/Sänger sein sollte: Kein "Fangeblubbere" sondern sachlich auf die wichtigsten Stationen der Gruppe eingegangen und auch sauber präsentiert. Der Artikel ist OMA-tauglich ;) und wirkt auch nicht abschreckend. Selbst die Anekdote mit der Kirche läd zum Schmunzeln ein. --MfG Markus S. 20:41, 17. Nov. 2008 (CET)

Abwartend ich erkenne an, dass in dem Artikel ne Menge arbeit drinsteckt. Nur mit folgendem Abschnitt bin ich noch nicht zufrieden: Die Musik der Toten Hosen hat sich durch die mittlerweile 25-jährige Bühnenerfahrung, durch neue Kontakte zu anderen Musikern, durch mannigfache Auslandseindrücke und nicht zuletzt durch die gute finanzielle Situation weiterentwickelt. Die Band kann sich heute im Proberaum Zeit lassen an den einzelnen Titeln zu feilen, um anschließend im Tonstudio mit der nötigen Ausrüstung, die beste Tonqualität herauszuholen. Sie experimentiert in einzelnen Stücken mit Streichern oder Bläsern. Das ein oder andere Lied klingt etwas jazzig und enthält oftmals Elemente aus dem Reggae oder Folk.. Denn das ist nichts, was die Band aus der Masse hervorhebt. AF666 22:47, 18. Nov. 2008 (CET)

Damit wollte ich lediglich die musikalische Entwicklung der Band aufzeichnen, soll nicht heißen, dass die nun so besonders herausragend ist. Ich hatte jedoch den Schlußsatz versehentlich bei der letzten Löschaktion mitentfernt. Habe ihn eben wieder eingefügt, hoffe es klingt jetzt abgerundeter. Herausragend ist allerdings, dass die Band nach so vielen Jahren mit nahezu mit denselben Mitgliedern noch zusammen ist. Ich denke jedoch, dass das aus der Biografie hervorgeht.----Saginet55 23:21, 18. Nov. 2008 (CET)


Momentan Contra. Kurz vor der "Musikalischen Entwicklung" ist der Inhalt für nen Exzellenten OK, dann rutscht es arg ab vom Anspruch:

Im Grunde genommen sind die Toten Hosen von ihrem ursprünglichen Stil nicht wesentlich abgewichen. Sie spielen handgemachte Rockmusik, die auf improvisierte Soli und ausgeklügelte Spielereien verzichtet und einfache Melodien mit oftmals ironisch gemeinten Texten enthält.“

oder auch Belangloses wie:

Die Band kann sich heute im Proberaum Zeit lassen, an den einzelnen Titeln zu feilen, um anschließend im Tonstudio mit der nötigen Ausrüstung die beste Tonqualität herauszuholen.“ -- Taraxacum 17:00, 21. Nov. 2008 (CET)

Die beiden Beispiele habe ich schonmal geändert, sonst schaue ich mal, was ich in diese Woche noch hinbekomme, danke für die konkreten Hinweise.----Saginet55 08:48, 26. Nov. 2008 (CET)
  • Contra voll von unenzyklopädischen Allgemeinplätzen, s.o. --Herrick 17:06, 21. Nov. 2008 (CET)
  •  Pro Exzellenz, der Artikel ist hervorragend recherchiert und ausgefeilt und hat es daher verdient. --KingLion 13:05, 1. Dez. 2008 (CET)

[Bearbeiten] Ludwig Kübler

Diese Kandidatur läuft vom 12. November bis zum 2. Dezember.

Ludwig Kübler (* 2. September 1889 in Unterdill, München; † 18. August 1947 in Ljubljana) war ein deutscher General im Zweiten Weltkrieg. Er gilt als Organisator der Gebirgstruppe und durchlief während ersten Phase des Krieges eine überdurchschnittliche Laufbahn, bevor er Anfang 1942 bei Hitler in Ungnade fiel, weil er die in ihn gesetzten Erwartungen als Armeeführer nicht erfüllte. In der zweiten Hälfte des Krieges befehligte er Verbände in der Partisanenbekämpfung. Im Mai 1945 geriet er in jugoslawische Kriegsgefangenschaft und wurde schließlich wegen seiner drakonischen Maßnahmen während des Ostfeldzuges und seiner auf dem Balkan begangenen Kriegsverbrechen zum Tode durch den Strang verurteilt. Eine 1995 verfasste Studie des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes bescheinigte Kübler eine „äußerst positive Einstellung zum Nationalsozialismus“ sowie „überzogene Härte und Brutalität“, was die Umbenennung einer nach ihm benannten Kaserne zur Folge hatte.

Nachdem die LW-Kandidatur so erfolgreich war, möchte ich den Artikel auch hier gern an den Start bringen. Ich stehe als Ansprechpartner natürlich jederzeit zur Verfügung. Gruss, --Мемнон335дон.э. Disk. 23:39, 12. Nov. 2008 (CET)

  •  Pro. Ich hab mich in der KLA näher geäußert. In einer Sache sind die Hauptautoren mir dabei nicht gefolgt (abtippen einer Quelle und Einbau derselben in den Text). Mittlerweile denke ich jedoch, dass man das ganz gut so machen kann, wie es im Art. gemacht wurde. Eine insgesamt ausgewogene Darstellung eines Menschen, den ich nicht hätte zum Freund haben wollen. --Atomiccocktail 21:19, 14. Nov. 2008 (CET)
  • PRO - mit diesem Menschen wäre ich auch nicht warm geworden - obwohl, dieser folgende Satz irritiert mich Ein enges Verhältnis schien ihn nur mit seinem Burschen Hans Dauerer zu verbinden, der ihn von 1939 bis 1945 auch im Privatleben begleitete. Klingt irgendwie nach Lebensmenschen, diesem neuen Unwort hierzulande. Der Artikel selber ist jedenfalls ausgesprochen gut geschrieben und verdient die Markierung als Exzellent, mMn. :) --QSQ 18:20, 16. Nov. 2008 (CET)
  •  Pro Äusserst relevanter, biographischer Beitrag zur Geschichte des WW II.

--Glaubauf 03:23, 18. Nov. 2008 (CET)

  • Auf der Disku-Seite habe ich ja schon einiges zum Partisanen-Thema 1944 in Jugoslawien geschrieben. In diesem kurzen Abschnitt kommt meines Erachtens Kübler zu schlecht weg, da geht Memnon zu streng mit dem Menschen Kübler ins Gericht. Nützlich wären dabei auch zwei einleitende Sätze im Absatz zu diesem Partisanenkrieg, die dann den historischen Rahmen abgeben. So gab es bereits 1942 in Slowenien 42 organisierte Partisanenkompanien, aus denen dann die erste Partisanenbrigade geformt wurde. 1944 wurde Titos Partisanenarmee bzw. seine provisorische Regierung von den Briten als rechtmäßige Vertreter Jugoslawiens anerkannt. Der Partisanenkrieg hatte längst reguläre militärische Formen, wobei die Partisanen an Kopfzahl und Material in vielen Gebieten den deutschen Truppen überlegen waren. Auch in der Operationszone "Adriatisches Küstenland". Memnon sitzt da der üblichen Diktion von "Überfällen" auf, wobei dem geistigen Auge des unbefangenen Leser zerlumpte Gestalten einfallen, die heimtückisch am Hohlweg auf blonde deutsche Helden lauern, um sie von hinten abzuknallen. Ist nur ziemlich falscher Akzent. Ich weiß, eigentlich sollte es zu diesem Partisanenkrieg in Jugoslawien einen eigenen Artikel geben, dann könnte einfach darauf verlinkt werden. Ich wollte den schon längst geschrieben haben. Aber der Weg zu Hölle ist bekanntlich mit guten Vorsätzen gepflastert...Giro Diskussion 18:55, 20. Nov. 2008 (CET)
Das mag ja alles nicht völlig falsch sein. Aber ich kann mit Kübler gar nicht "zu hart ins Gercht gehen", denn das sowas überhaupt zu tun wäre reine POV-Äußerung. Es ist nicht die Aufgabe des Autoren einen Gegenstand zu beurteilen oder mit ihm "ins Gericht zu gehen" - mehr noch, das darf ich als Autor nach unseren Regeln gar nicht. Ich kann ausschließlich Aussagen aus der Fachliteratur aufnehmen und diese mit einer Fussnote vershen. Genau das habe ich getan und wie auf der Diskussionsseite schon angemerkt fallen Vergleiche und weitgehende Einordnungen ohne dass diese von Fachliteratur gedeckt ist unter selbstständige (Forschungs)-Arbeit und snd somit ziemlich problematisch. Was anderes als das Urteil der wenigen vorhandenen Fachliteratur kann ich unmöglich in den Artikel schreiben. Gruss, --Мемнон335дон.э. Disk. 19:18, 20. Nov. 2008 (CET)
Für die herausragende Rolle Küblers als „Adriaschreck“ führst Du Knab als Referenz an. ok, nix gegen Knab. Aus meiner Sicht ist es halt so: je nachdem, welchen Autor Du gerade liest, sind in Jugoslawien mal die Gebirgstruppen die ärgsten im Partisanenkampf gewesen, mal waren es die Kosaken, mal die Waffen-SS. Oder es waren deutsche Polizei-Regimenter. Oder es war die Ustascha oder oder es waren die Tschetniks. Jeder hat seine persönliche Hitparade. Deswegen halte ich es für problematisch, eine einzelne Figur wie Kübler herauszuheben. Auch wenn Knab das macht. Giro Diskussion 19:44, 20. Nov. 2008 (CET)
Herr Knab befindet sich in guter Gesellschaft. Klaus Schönherr vergleicht Kübler mit Franz Böhme. Er geht davon aus, daß der Korpsbefehl Nr. 9 ursprünglich härter formuliert war und erst aufgrund Rainers Intervention abgemildert wurde. Zudem vertritt er die Auffassung, daß Kübler maßgeblich dazu beitrug, daß unmenschliche und brutale Kampfweise sowohl auf Seiten der Wehrmacht als auch bei den Partisanen eskalierte. Grüße -- sambalolec 01:26, 26. Nov. 2008 (CET)
na ist doch genau meine Rede. Mit Kübler, Kesselring und Böhme haben wir also schon drei von diesem Kaliber genannt. Giro Diskussion 21:48, 26. Nov. 2008 (CET)
  •  Pro Hie und Da könnte man vielleicht noch ein paar Erläuterungen ergänzen, aber im großen und ganzen macht der Artikel einen runden Eindruck. Schön wäre, käme man ohne den Autor aus, dessen Werke keine wiss. Höhe erreichen, aber da er sparsam verwendet wurde kann man da ruhig mal ein Auge zudrücken. Grüße -- sambalolec 01:26, 26. Nov. 2008 (CET)

[Bearbeiten] Dritte Ladoga-Schlacht

Diese Kandidatur läuft vom 12. November bis zum 2. Dezember.

Die Dritte Ladoga-Schlacht, auch „Schlacht um die Sinjavino-Höhen“, war eine militärische Auseinandersetzung an der Ostfront während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945). Die Rote Armee begann dabei am 22. Juli 1943 eine Offensive gegen die deutsche Heeresgruppe Nord. Bis zum Ende der Operationen am 25. September 1943 konnte sie nur geringe Teilerfolge erringen, erlitt jedoch, wie auch die deutsche Seite, hohe Verluste.

Nachdem die LW-Kandidatur so erfolgreich war, möchte ich den Artikel auch hier gern an den Start bringen. Ich stehe als Ansprechpartner natürlich jederzeit zur Verfügung. Gruss, --Мемнон335дон.э. Disk. 23:39, 12. Nov. 2008 (CET)

Die selbstgezeichneten Karten sind bzgl. des Inhalts quellenlos, bei Verlaufskarten von militärischen Operationen ist dies abner sehr unschön. (Ich nehme an, Du hast Dich an Kartena us der Literatur orientiert, gibt diese doch bitte an.) sугсго 10:58, 14. Nov. 2008 (CET)
Ich habe mal einige Infos dazu auf den Datei-Seiten hinterlassen. Ist ohnehin oft eine Kombination aus mehreren Karten plus etwas eigenem. --Мемнон335дон.э. Disk. 12:16, 14. Nov. 2008 (CET)
  • Contra aber ganz dicke. Es handelt sich um einen Frontabschnitt an der finnisch-sowjetischen Front. Die Heeresgruppe Nord hatte ihren Schwerpunkt in Nordfinnland. Südlich des Ladogasees wurde die Front von Finnen gebildet, wie es auch aus der Karte am Anfang des Artikels sehr zutreffend hervorgeht. Allein schon von einem Abschnitt der deutschen Ostfront zu sprechen, ist grob irreführend. Ich habe eine Textsuche gemacht. Das Wort Finnland oder finnisch kommt im Artikel nicht vor. Damit geht der Artikel massiv an der Realität vorbei und ist weder exzellent noch lesenswert, sondern dringend überarbeitungsbedürftig. --ThePeter 11:37, 14. Nov. 2008 (CET)
ThePeter, verwechselst du hier etwas? Gemeint ist diese Heeresgruppe Nord unter Küchler. In Nordfinnland, also in Lappland, stand 1943 die 20. Gebirgsarmee unter Dietl. Die 20. Gebirgsarmee unterstand nicht der Heeresgruppe Nord. Ansonsten sollte im Artikel wohl der Einfluss der Schlacht auf die finnische-russische Front erwähnt werden, aber wenn ich das recht verstehe, richtete sich der sowjetische Angriff nach Südwesten, also gegen die deutschen Linien, wie man hier sehen kann. Alle Einheiten im Frontbogen, die dem sowjetischen Angriff gegenüber stehen, sind Einheiten der Wehrmacht. In der Bildbeschreibung hat Memnon angegeben, hauptsächlich aus den Werken von David Glantz gearbeitet zu haben, der als DER Experte für die Ostfront gilt. --Minderbinder 11:58, 14. Nov. 2008 (CET)
Hallo Peter, was antwortet man darauf. Am besten informierst du dich erst noch malselbst.Minderbinder hat das ja schon angesprochen. Der Frontabschnitt der Heeresgruppe Nord, zu der zum fraglichen Zeitpunkt nur die 18. Armee und die 16. Armee gehörten reichte im Süden etwa vom Raum südlich des Ilmensees bis knapp nördlich von Mga im Norden, bog dort nach Westen ab und folgte dann ein Stück entlang der Nevabevor er über mehrere Ortschaften den finnischen Meerbusen erreichte. Innerhalb dieses Verbandes gab es nicht eine einzige finnische Einheit Diese Standen nämlich weit im Norden von Leningrad und imOsten am Svir. Die finnische Armee gehörte jedoch nicht mal im Entferntesten zur Heeresgruppe Nord, sondern führten sogar rein diplomatische einen eigenen separaten Krieg (zumindest wollten es so die damaligen finn. Diplomaten sehen) Ganz oben im Norden der Ostfront stand im Petsamo-Gebiet und südlich davon noch die deutsche 20. Gebirgs-Armee. Und die unterstand dem OKH direkt und nicht der Heeresgruppe Nord. Du siehst, die Heeresgruppe Nord stand nicht auf finnischem Boden und hatte mit den finnischen Streitkräften nicht mehr zu tun, als dass sie 1941 noch auf deren Kooperation gehofft hatte und dies weiter tat.
Um es also kurz zu machen: Im Juli-August 1943 griffen die sowjetischen Verbände die deutsche 18. Armee südlich von Schlüsselburg bei Mga an. Dies fand weit entfernt von finnischen Verbänden und finnischem Territorium entfernt statt. Wenn die Worte "Finnland" oder "finnisch" nicht auftauchen, dann ist es deshalb nicht verwunderlich. Also prüfe doch bitte noch einmal deine Informationen zur geografischen lage des Schlachtfeldes und zum Bereich der Heeresgruppe Nord. Dir wird dein Fehler bestimmt selbst auffallen. Gruss, --Мемнон335дон.э. Disk. 12:16, 14. Nov. 2008 (CET) P.S. Der finnische Kriegsschauplatz 1941-44 steht auch auf meiner Agenda, ich sammle schon Basiskarten ;-)
  • Okay, my bad. Hier habe ich tatsächlich den Frontabschnitt verwechselt. Typischer Fall von Tunnelblick. Tut mir leid. Das Missverständnis hätte aber vielleicht vermieden werden können, wenn meine Textsuche nicht so erfolglos gewesen wäre. Ich denke nämlich, dass man zumindest erwähnen sollte, dass Leningrad deswegen von der Außenwelt abgeschnitten war, weil auf der Nordseite die Finnen standen. Nun gut. Als Wiedergutmachung gelobe ich, den Artikel in den nächsten Tagen gründlich zu lesen und zu reviewen. Grüße --ThePeter 13:03, 14. Nov. 2008 (CET)

Peter, Peter... Dich kriegen wir auch noch groß... ;-) Im übrigen wie auch schon in der KLA ein  Pro für den Artikel. VG--Magister 11:37, 15. Nov. 2008 (CET)

Spott wem Spott gebührt... --ThePeter 11:47, 15. Nov. 2008 (CET)
  • Nun denn, jetzt habe ich das Werk also eingehend studiert. Weitestgehend hervorragende, dem Thema angemessene Darstellung mitsamt der nötigen Kontextbildung und Forschungsgeschichte. Bevor ich aber ein Votum abgebe, noch zwei Punkte:
  • Die Einleitung erreicht leider nicht das Niveau des sonstigen Artikels. Ohne meinen gestrigen Fehlschluss allzusehr verteidigen zu wollen, muss man doch feststellen, dass sich die Einleitung komplett darüber ausschweigt, wo sich das Ganze denn eigentlich abgespielt hat. Der einzige Hinweis ist: Ostfront (dass es sich um die deutsche Ostfront handelt, muss der Leser bereits raten). Diese Front war lang. Dass es sich bei Ladoga um einen See handelt, wird sicher auch nicht jedem Leser bekannt sein. Aber nicht nur geographisch, sondern auc sachlich müsste in der Einleitung eine Einordnung erfolgen. Ein kurzer Abriss der Lage und der verfolgten Ziele müsste in der Einleitung schon ihren Platz haben. Mit anderen Worten: Wie immer sollte die Einleitung eine Zusammenfassung des Artikels sein, was die Einleitung hier bisher nicht leistet.
  • Unter Sowjetische Planungen heißt es im ersten Absatz, dass aus dem Raum Leningrad in großem Maß Verbände abgezogen wurden. Im zweiten Absatz heißt es dann, dass die Befehlshaber bei Leningrad "außerdem auch eigene Vorbereitungen trafen" (war der Abzug der Verbände Vorbereitung der Ladoga-Offensive??), dass sie weitere Divisionen "versammelten" (wo kamen die denn her, wenn gleichzeitig für Kursk abgezogen wurde?) und dass "damit" eine Überlegenheit bestand. Diese Darstellungen scheinen nicht unbedingt zusammenzupassen, lassen aber auf jeden Fall zu viele Fragen offen. Kann man da ein bisschen nachbessern?
Weiteren Grund zu meckern habe ich nicht gefunden. Grüße --ThePeter 15:14, 15. Nov. 2008 (CET)
So Peter, es wurde nachgebessert. --Мемнон335дон.э. Disk. 17:59, 17. Nov. 2008 (CET)
Prima.  Pro. --ThePeter 18:34, 17. Nov. 2008 (CET)


 Pro Ein herausragendes Stück Militärgeschichte in der Wikipedia der das Prädikat Exzellent auf jeden Fall verdient. Ausf. Begründung --> siehe KLA-Disk. Beste Grüße -- Nasiruddin do gehst hea 11:31, 18. Nov. 2008 (CET)

  • Auch ein  Pro von mir. Kleine Anmerkung: Ich glaub der erste Einzelnachweis über die Transliteration kann jetzt raus, da dieser sich noch auf die zuerst im Artikel verwendete ISO 9–Transliteration bezieht. --Paramecium 16:42, 1. Dez. 2008 (CET)

[Bearbeiten] Lewis Carroll

Diese Kandidatur läuft vom 13. November bis zum 3. Dezember.

Charles Lutwidge Dodgson (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Lewis Carroll, war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln und The Hunting of the Snark. Als Pionier des neuen Mediums Fotografie sorgte er mit den Fotos kleiner Mädchen für Aufsehen. Der Artikel ist vor einiger Zeit in der Kandidatur lesenwert geworden. Nach weiteren Bearbeitungen und einem Review möchte ich ihn hier erneut vorstellen. Mein Votum als Hauptautor ist selbstverständlich neutral. -- Alinea 13:35, 13. Nov. 2008 (CET)

Also ich finde ihn einfach schön, schön bebildert, gut aufgeteilt, informativ und stimme somit eindeutig mit  Pro. --Thot 1 16:17, 15. Nov. 2008 (CET)
 Pro DIe Alice hat mich als Kind sowas von fasziniert. Ich finde den Artikel sehr gut geschrieben, auch gut unterteilt in die einzelnen Kapitel und auch reichlichst bebildert zu den einzelnen Abschnitten, was ich auch immer als sehr schön empfinde. --Ricky59 17:37, 16. Nov. 2008 (CET)
 Pro Fand den Artikel schon bei der Lesenswert-Kandidatur sehr schön und er hat jetzt, nach erneutem "Feinschliff", nochmal gewonnen, ansonsten schließe ich mich auch den Vorrednern an --Amygdala77 09:44, 21. Nov. 2008 (CET)

Contra Die einfachsten Wiki-Standards werden nicht eingehalten (z.B. Einleitung, Jahreszahlen sind verlinkt usw.), entsprechende Versuche, den Artikel dahingehend zu verbessern, wurden ohne Begründung revertiert. --213.196.249.80 13:35, 24. Nov. 2008 (CET)

Ich darf darauf aufmerksam machen, dass ich mit der IP (Korrektur vom 21. November) aus bekannten Gründen nicht diskutieren konnte, weshalb ich die Einleitung so wie sie war, erhalten wollte. Eine! verlinkte Jahreszahl war noch aus der alten Fassung und ein Versehen, das bereinigt wurde. -- Alinea 13:49, 24. Nov. 2008 (CET)Carroll habe ich nun vorangestellt, wobei man vielleicht diskutieren könnte, ob man das Lemma nach Dodgson verschiebt. In der en:wiki ist es so, wie ich es vor dieser Korrektur hatte. -- Alinea 15:01, 24. Nov. 2008 (CET)
Verschieben nach Charles Dodgson würde ich nicht machen, da er ja unter Lewis Carroll wohl bekannter ist, heißt unter diesem Lemma auch besser aufzufinden ist. Gruß --Thot 1 15:32, 24. Nov. 2008 (CET) PS: Was die verlinkten Jahreszahlen in der Einleitung anbelangt, so sind diese wohl in allen – auch den exzellenten – Artikeln verlinkt. --Thot 1 15:39, 24. Nov. 2008 (CET)
Abwartend Ich bin beim Lesen über den Drogenteil und die LSD Aussage gestolpert, ich habe zwar gesehen dass das bei der Lesenswertdiskssion schon mal etwas diskutiert wurde, aber so wie es jetzt da steht ist es nicht optimal. Vielleicht könnte man noch erwähnen: Folgende Sache gabs zu seiner Zeit z.B. die Pilze, die Abschnitte x y und z aus Alice im Wunderland deuten nach der Meinung einiger massiv auf Drogen hin, aber nichts genaues weiß man nicht...
Ich habe es ergänzt. Gruß -- Alinea 12:31, 29. Nov. 2008 (CET)

[Bearbeiten] Sieben Chancen

Diese Kandidatur läuft vom 13. November bis zum 3. Dezember.

Quasi um mögliche Synergieeffekte zu nutzen bzw. entstehen zu lassen, stelle ich nun meinerseits zu dem Kandidaten Film (Film) einen weiteren Buster-Keaton-Film zur Diskussion. Er hat sich schon vor knapp einem Jahr reibungslos zum Lesenswerten gemausert, ist als Artikelminiatur schnell zu lesen und hat sogar (jippieh!) ein Bild und eine Grafik! Weil die Informationslage zu diesem entzückenden Klassiker leider sehr bescheiden ist, ließen sich rein inhaltlich wohl nur noch Details ergänzen. Für Anregungen dazu und darüber hinaus dankt --DrTill 14:32, 13. Nov. 2008 (CET)

  • Soweit ich es überblicke, erschöpft der Artikel das Thema. Man sollte es als Tugend auffassen, wenn ein Artikel darüber hinaus nicht unnötig breitgewalzt wird und sich auf Nebenschauplätzen verliert. Oft ist das Kleine Schwarze eben angebrachter als das Krönungsornat.  Pro und eine Lanze für kurze Artikel, die knacken. --DieAlraune 18:32, 13. Nov. 2008 (CET)
  • pro Gut zu lesender Artikel in angemessener Enzyklopädielänge. Mehr wird ein Leser im Regelfall nicht über den Film wissen wollen.--Berlin-Jurist 23:54, 15. Nov. 2008 (CET)
  •  Pro Ein richtig feiner kurzer Artikel, der sehr gut lesbar ist und nicht vom Thema abschweift. Aber eigentlich hat es DieAlraune ohnehin schon perfekt kommentiert. :-) --Leithian Keine Panik! Handtuch? 01:14, 18. Nov. 2008 (CET)
*  Pro ganz meine Meinung :o) Ricky59 15:47, 18. Nov. 2008 (CET)
 Pro Länge ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, das beweist dieser Artikel! Da ich in der Literaturliste alle wichtigen Werke zu Keatons Schaffen wiedererkenne, gehe ich einmal davon aus, dass der Wissensstand zu dieser leider weniger bedeutenden (aber sehr unterhaltsamen) Film Keatons berücksichtigt wurde. Sprachlich ist der Artikel einwandfrei und die Filmanalyse und Rezeption sind angemessen.
Hierzu aber zwei Anmerkungen - die Grafiken mit der Schnittanalyse entstanden zu einem Zeitpunkt, als es eine (zum Glück nur kurzzeitige) Modeerscheinung war, um Filmartikel aufzuhübschen und professionell erscheinen zu lassen (was hier gar nicht nötig ist). Sie grenzen aber meiner Meinung nach an „original research“ und finden in diesem Artikel keinen Bezug zu dem Fließtext, wo auf die Zwischentitel oder die Schnitte nicht eingegangen wird. Es sollte daher überlegt werden, auf die Grafik zu verzichten, sofern man keinen Bezug zur Rezeption in der Literatur finden kann.
Ferner würde ich in dem Zitat von Walter Kerr wieder den Ausdruck Transvestit einsetzen - trotz der Fußnote halte ich die Interpretation, dass Kerr transsexuell meinte, für sehr gewagt und vermutlich falsch. Der Begriff Transvestit hat durchaus eine Nebenbedeutung mit sexuellem Hintergrund, weshalb heute ja eher der Begriff Travestie für die Bühnenkünstler verwendet wird. --Andibrunt 11:17, 19. Nov. 2008 (CET)
Beim "Transvestiten" kann ich dir gerne recht geben (und habe es eben geändert). Die Sache mit der Grafik: OR trifft m. E. nicht zu - es sei denn, es kommt jetzt umgekehrt "in Mode", die Inhaltsangabe von Besprechungen, nicht vom Film selbst abzuleiten. Tatsächlich ist die Schnittfrequenzgrafik etc. sogar leichter objektivierbar, weil es nur ums Zählen geht, nicht ums Interpretieren (das ist bei der Inhaltsangabe schon eine Spur "kniffliger"). Sind Grafiken aussagekräftig? Ich denke, ja. Aufbau und Tempo eines Films lassen sich so gut veranschaulichen. Bezüge zum Fließtext? Sind m. E. allein durch Inhaltsangabe, spezielle Erwähnung der Verfolgungsjagd in der Analyse (beides vgl. Zeitleiste) und, naja, dem Lemma selbst gegeben. Du meinst, erst muss eine Besprechung gefunden werden, die konkret auf den geringeren Einsatz von Zwischentiteln in der 2. Hälfte verweist, ehe eine Grafik das zeigen darf? Der Ansicht kann man sein. Erscheint mir aber etwas übertrieben. --DrTill 16:01, 19. Nov. 2008 (CET)
  •  Pro Schöner Artikel, gut zu lesen. Wo kann ich mir den Film ansehen? ; ) Nur der erste Absatz des Abschnitts „Filmanalyse“ gefällt mir nicht. Das Sprung in den Konjunktiv bei „Als Regisseur steigere Keaton das Tempo ...“ ist holprig. Ich habe das erst für einen Fehler gehalten. „Nach Ansicht von...“ oder „Nach xyz ...“ wäre das besser. Eine Umformulierung wäre m.E. eine Verbesserung. Bezüglich des Diagramms teile ich die Meinung meines Vorredners nicht. Generell bin ich auch kein Freund solcher Diagramme, aber mit der BU macht es Sinn. Guss –– Donkey shot 13:44, 19. Nov. 2008 (CET)
Hab's geändert auf "Wie Filmwissenschaftler anmerken..." (deshalb "anonym", weil dann aufeinanderfolgend zwei Zitate von a)Robinson und b) Norbert Grob gebracht werden). --DrTill 16:01, 19. Nov. 2008 (CET)
  • Abwartend Der Artikel ist soweit auf hervorragende Weise verfasst, und die Schnittfrequenzgrafik hier durchaus aussagekräftig (v.a. bzgl. zwischentitel). Ich kann aber das Entzücken der obigen Votanten über die Kürze des Artikels leider nicht teilen. Je begeisterter ich von einem Film bin – und dieser ist umwerfend in seiner visuellen Komik – umso lieber lese ich etwas mehr darüber. Insbesondere wäre die Frage interessant, wie Keaton Komik erzeugt und sie formal umsetzt. Zum Glück gibt es dazu doch mehr Literatur, als bis jetzt in den Artikel Eingang gefunden hat. Robert Knopf geht in seinem Buch The theater and cinema of Buster Keaton (1999) darauf ein. Er meint, dass während der Verfolgungsjagd Gags die Erzählung an den Rand drängen (S. 96); mit gelegentlichen Hinweisen auf den 7 Uhr-Termin wird der Narration Genüge getan, und das verschafft Keaton die nötige Freiheit für die Gags (S. 94-95). Komik entsteht vor allem durch Vervielfachung (die schon im Titel angelegt ist), durch die Steigerung der Masse von Bräuten, Uhren, Geröll, durch den Bienenschwarm und den marschierenden Polizistentrupp, und anderen Massen (S. 95). Hier liegt auch ein wichtiger Grund für die lang andauernden Totalen: sie führen dem Publikum die schiere, tatsächliche Menge vor (S. 67). Knopf findet auch, dass der Film die soziale Konvention der Brautwerbung durch die rasche Aneinanderreihung von Busters Versuchen in Frage stellt. Auch zur Adaption gibt es noch nicht Verwendetes: Im zugrundeliegenden Stück ist die Hauptfigur geldgierig und empfindet keine Liebe für das Mädchen; Keaton hat den Stoff diesbzgl. seinem "Buster" angepasst (S. 92). Das von ihm nicht geschätzte Stück hat er stark gekürzt und komprimiert, Wortwitz durch physischen Witz ersetzt, und die Verfolgungsjagd ist ganz von ihm erfunden (S. 92). Zunächst musste er, wie in Buster Keaton. Cut to the chase von Marion Meade (1995) erwähnt wird, John McDermott wegekeln, der ihm von Schenck als Regisseur aufgezwungen worden war (S. 153-154). Da gibts auch eine Angabe zu den Dollares (600.000 im US-Inland, ohne Angabe des Zeitraums, S. 155). Ich möchte nicht der Spielverderber sein, aber angesichts vorhandener Literatur zu relevanten Kernfragen kann ich noch nicht mit gutem Gewissen pro stimmen. Die Kandidatur hat ja noch zwei Wochen. -- Filoump 19:47, 19. Nov. 2008 (CET)
"Wenn du glaubst, es geht nicht mehr...!" Verzwickterweise hab ich beide erwähnten Bücher sogar - aber in einem Keller 800km entfernt! Muss auch zugeben: Die Verisse sowohl der Biograpie Meades ("voll mit Halbwahrheiten und vagen Vermutungen") als auch der Analysen Knopfs ("schlampig recherchiert", "historisch ungenau") auf den Seiten der Int. Buster Keaton Society haben mich recht beeindruckt. Doch in deiner Zusammenfassung scheint einiges Verwertbares dabei zu sein - kann ich das so verwenden, und du schaust dann nochmal drüber? Und könntest du genauere Infos zum "Regie-Wegekeln" auf der Disk. hinterlassen? Erstmal Danke fürs produktive "Spieleverderben"... ;-) --DrTill 20:48, 19. Nov. 2008 (CET)
  • 1. Ergänzung: Drehbuchentwicklung/Stückadaption ("Produktionsgeschichte"). --DrTill 20:59, 20. Nov. 2008 (CET)
  • 2. Ergänzung: Knopfs Beobachtungen ("Filmanalyse"). --DrTill 15:48, 21. Nov. 2008 (CET)
Ich habe die Teile, die du übernommen hast geprüft und zwei kleine Korrekturen vorgenommen (kein Polizistenauflauf). Die Sache mit McDermott ist jetzt im Artikel - bitte prüf du deinerseits, ob die Stelle geeignet ist und ob die Sätze davor und danach angepasst werden müssen. Zu den Einnahmen siehe Artikel-Disk.
Dennoch bleibt bei mir ein Gefühl des "zu kurz" zurück. Beispielsweise bestehen die Quellen aus einigen Büchern, aber du hast keine Artikel aus Zeitschriften herangezogen. Diese beleuchten oft interessante Aspekte, die in anderen Quellen wenig Beachtung finden. Für LW genügt das vollauf – LW-Artikel haben ein sehr gutes Verhältnis von (Zeit-)Aufwand und resultierendem Text. Nicht, dass jeder Filmartikel so lang werden muss wie dein Brian oder mein Tango. Aber das gründliche Abgrasen von Quellenmaterial ist für mich einer der Punkte, die exzellente von lesenswerten Artikeln scheiden. Zumal uns die Breite der Quellen dann besser befähigt, die Qualität der einzelnen Quellen zu beurteilen. Bin ich zu streng? -- Filoump 11:53, 22. Nov. 2008 (CET)
Ich habe die Ergänzungen gerne vorgenommen - und mit einer gewissen Erleichterung festgestellt, dass der Artikel praktisch nichts von seiner schlanken Linie verloren hat. Ich glaube, es ist weniger eine Frage der Strenge als eine des Standpunkts: Ich möchte streng darauf achten, ein Lemma nicht aufzublasen; der Leser soll es mehr verstehen als studieren. Ich hätte im konkreten Fall noch mehr Details der benutzen Literatur (mithin die wichtigsten Bücher mit - denke/hoffe ich - tadellosem Ruf) einarbeiten können, hab mich aber diszipliniert. (Sporadisch halte ich auch nach weiteren vernünftigen Kürzungen bei Brian Ausschau. Ernsthaft - schrei nicht: Ich glaube, für Brian hatte ich zu detailversessen recherchiert!) Verwertbare Artikel aus Zeitschriften? - Her damit! Bin für alle Tipps dankbar. Schreibe aber nicht alles rein. Und führe auch nicht all die themenbezogenen Bücher/Artikel in der Lit.liste an, die ich bis dato ohne Erfolg nach relevanten Infos durchforstet habe. --DrTill 12:44, 22. Nov. 2008 (CET)
 Pro Ich stelle fest, dass die "Normlänge" eines exzellenten Filmartikels offenbar abgenommen hat. -- Filoump 13:05, 22. Nov. 2008 (CET)
Kleine persönliche Anmerkung - ich glaube, wir haben (unabhängig vom Thema) eher ein Problem mit zu langen als mit zu kurzen Exzellenten Artikeln. Die meisten Leser nutzen Nachschlagewerke wie Wikipedia zum Nachschlagen, nicht aber um sich 30 Minuten lang durch eine Textwüste zu quälen (natürlich kann man lange Texte dadurch schmackhafter machen, dass man eine leicht durchschaubare Struktur mit Zwischenüberschriften schafft, so dass man sich den Teil des Artikels herauspickt, den man gerade genauer durchlesen will). Ein Kriterium für das Lesenswert-Bapperl ist für mich, dass es Spaß macht, den Artikel zu lesen. Dieses sollte eigentlich auch für exzellente Artikel gelten... --Andibrunt 15:17, 22. Nov. 2008 (CET)
  • Ein weiteres Pro für den Mann, der niemals lachte. Die „kurze Länge“ finde ich hierbei völlig ausreichend, ist doch alles gesagt, oder? Grüße --Telrúnya 20:13, 25. Nov. 2008 (CET)

[Bearbeiten] Konrad I. (Ostfrankenreich)

Diese Kandidatur läuft vom 14. November bis zum 4. Dezember.

Nach der erfolgreichen Lesenswert-Kandidatur möchte ich den Artikel auch hier vorschlagen. Der Artikel ist auf den neuesten Forschungsstand (Gebhardt: Althoff/Keller) als auch die relevanten Spezialstudien, wie die von Roman Deutinger, sind verarbeitet worden. Insbesondere für die gegebene Hilfe von mehreren Seiten, ganz besonders an WAH, möchte ich mich bedanken. Als Hauptautor neutral --Armin P. 22:43, 14. Nov. 2008 (CET)

Habe auf die Kandidatur bereits gewartet. Vortrefflich, jetzt wünsche ich mir Otto II. -- 80.139.86.132 22:45, 14. Nov. 2008 (CET)
  • pro - wie bereits erwähnt: vom Feinsten. --DerGrobi 14:51, 15. Nov. 2008 (CET)
  • pro. Da mein Beitrag zum Artikel geringer war, als Armin P. in seiner Freundlichkeit angibt, habe ich keine Scheu, auch hier meine Stimme abzugeben: Das ist im Moment das Beste, was man über Konrad I. lesen kann (und das umfasst auch die gedruckte Literatur). --WAH 21:45, 15. Nov. 2008 (CET)
  • pro Zwar schon etwas lang, aber durch die gute Strukturierung und geschickte Abschnittsbenennung dennoch übersichtlich. Inhalt auch für Laien verständlich.--Berlin-Jurist 23:45, 15. Nov. 2008 (CET)
  • pro, da ich das Werk schon länger begleitet habe. Was mir auffällt ist die geringe Rolle, die die Forschung den Frauen zuweist, wie etwa der Mutter Konrads, die immerhin als Tochter Arnulfs eine (legitime und legitimierende) Karolingerin war, dazu aus bayerischem Hause. Dies könnte dazu beitragen, dass Dein Satz „Oft wird Konrad mit Ludwig dem Kind kontaminiert und „als letzter Karolinger“ bezeichnet.“ anders zu verstehen ist, denn mütterlicherseits war Konrad ja Karolinger. Vielleicht sollte man noch einbringen, dass sie erst am 26. April 924 verstorben ist - Necrol. Fuld. Mai. 924 (Boehmer: fontes III, 156), und dass sie offenbar eine Nähe zum Bonifatiuskult hatte, der wiederum mit Fulda als Begräbnisstätte zusammenhängt.

Schließlich bleibt auch Erchangers Schwester Kunigunde, Konrads Frau, augesprochen blass. Gruß -- Hans-Jürgen Hübner 16:51, 17. Nov. 2008 (CET)

[Bearbeiten] Rapoport-Luebering-Zyklus

Diese Kandidatur läuft vom 15. November bis zum 5. Dezember.

Vor einiger Zeit mit viel Zustimmung lesenswert gewählt, seitdem durch UW noch mal durchgesehen und inzwischen mE Exzellent. -- Nina 13:01, 15. Nov. 2008 (CET)

  • pro Thema sinnvoll dargestellt, Länge ist vorbildlich.--Berlin-Jurist 23:40, 15. Nov. 2008 (CET)

Ein paar Quengeleien habe ich noch zu diesem ansonsten sehr schönen Artikel:

  • Er stellt einen Nebenweg der Glykolyse dar, die für die Energiegewinnung und den Kohlenhydratstoffwechsel fast aller Lebewesen von zentraler Bedeutung ist. da muss man sehr genau lesen, damit man den Nebensatz auf die Glykolyse bezieht, nicht auf den RLZ. Bitte umformulieren.
    • Ich war davon ausgegangen, dass durch den weiblichen Artikel "die" der Bezug eindeutig wäre - "die Glykolyse", aber "der Rapoport-Luebering-Zyklus". Ist das Deiner Meinung nach trotzdem noch so uneindeutig lesbar? Umformuliert.
  • Der Ausdruck im menschlichen und tierischen Organismus. mag zwar gängig sein, mir stellen sich dabei immer die Haare auf.
    • Habs umformuliert.
  • Nebenweg der anaeroben Glykolyse: es gibt eine aerobe Glykolyse?
    • Ja, gibts. Die aerobe Glykolyse führt von der Glukose zum Pyruvat, die anaerobe von der Glukose zum Laktat.
  • Gleicher Satz: ähnliches Problem wie in Einleitung. Zuordnung des Nebensatzes beim Lesen prekär.
    • Ähnliche Antwort wie oben: Ich hatte den Bezug durch den Artikel für eindeutig gehalten (in diesem Fall "der"). Ist das wirklich so uneindeutig? Umformuliert.

Zudem ist die eigentlich wichtige Aussage (wo?) im Nebensatz versteckt.

  • bei Ablauf sinds nur mehr Menschen und höherer Tiere. Wo kommt der RLZ denn nun vor? Im Artikel werden nur Säugetiere genannt.
    • Ich habe zu Vögeln, Fischen und Reptilien mal was ergänzt unter "Physiologische Funktion" und entsprechend die Formulierung "höherer Tiere" durch "Säugetiere" ersetzt.
  • manche Ausdrücke erinnern stark an schwarze Rappen: Magnesium-Kationen, anorganischen Phosphat-Anions.
    • Geändert.
  • Entdeckung: "Technische Assistenten" sind normalerweise keine Akademiker und erscheinen als solche meist nicht als Autoren. War Luebering was anderes oder eine der seltenen Fälle, wo eine TA auf ein Paper kam?
    • Die Angabe "technical assistant" ist z.B. im Nachruf aus dem BMJ enthalten, der im Artikel genannt wird, und auch der Nachruf der MU Wien bezeichnet sie als "technische Assistentin" (siehe hier).
  • 1950 war nicht Anfang der 1950er Jahre.
    • Es waren zwei Arbeiten, die 1950 und 1951 erschienen.
  • Dass Rapoport mit Frau und Kind weiterhin am RLZ forschte, gehört ja noch zum Thema, dass der Sohnemann 1995 nach Harvard ging, ist schon etwas sehr weit weg vom Schuss.
    • Hmm, naja. Geschmackssache :o). Ich finde es irgendwie "nice to know".
  • Was nicht so richtig klar wird: wann und wo im Blutkreislauf steigt und fällt die 2,3-DPG-Konzentration bzw. tut sie das überhaupt? Das lässt mich zumindest der restliche Text vermuten: je mehr 2,3-DPG, desto mehr Sauerstoff gibt das Hämoglobin ab. Steigt 2,3-DPG im Gewebe und sinkt in der Lunge? Griensteidl 14:44, 16. Nov. 2008 (CET)
    • Die Regulation der O2-Freisetzung aus dem Blut ins Gewebe und der O2-Aufnahme in der Lunge geschieht über den Bohr-Effekt, also über den pH-Wert und den CO2-Partialdruck. Beide Faktoren beeinflussen zwar zum Teil auch die 2,3-DPG-Konzentration, die aber ansonsten vor allem ein Kompensationsmechanismus zur Anpassung an eine längerfristige Änderung des O2-Angebotes ist. Ich habe unter "Physiologische Funktion" deshalb einen Satz zum Bohr-Effekt ergänzt und bezüglich des R.-L.-Zyklus nochmal das Wort "Kompensationsmechanismus" untergebracht. Außerdem habe ich in der Einleitung die Formulierung "eine zentrale Rolle bei der Freisetzung des Sauerstoffs" etwas ergänzt/ präzisiert, um das besser herauszustellen. -- Uwe 22:06, 16. Nov. 2008 (CET)
Mit deiner Aussage über die zwei Formen der Glykolyse hast du mich immerhin soweit verunsichert, dass ich mal meinen alten Stryer rausgekramt hab: Er wie auch meine andern Bücher definieren Glykolyse als Abbau von Glucose zu Pyruvat unter Bildung von ATP. Nix mit aerob, anaerob. die Bildung von Lactat ist eine von vielen Formen der Gärung. Oder wurden die Definitionen in den letzten 10 Jahren geändert? Griensteidl 18:55, 17. Nov. 2008 (CET)
Ich habe leider keinen alten Stryer zur Hand, um mir das mal anzuschauen :o). Der Weg von der Glukose zum Pyruvat und weiter (mit Hilfe der Pyruvatdehydrogenase) zum Acetyl-CoA wird jedenfalls als aerobe Glykolyse bezeichnet (das Acetyl-CoA wird über den Citratzyclus zu CO2 abgebaut), der Weg von der Glukose über das Pyruvat und weiter (mit Hilfe der Lactatdehydrogenase) zum Lactat als anaerobe Glykolyse. Meine obige Antwort war insofern missverständlich bzw. unvollständig, als dass beide Wege übers Pyruvat führen bzw. bis dorthin gemeinsam verlaufen. Die aerobe Glykolyse läuft in den Mitochondrien, die anerobe im Cytoplasma. Was dann, um den Bogen zu schliessen, auch der Grund dafür ist, dass in Erythrozyten nur die anaerobe Glykolyse abläuft. -- Uwe 21:41, 17. Nov. 2008 (CET)
würd mich dann schon interessieren, in welchen systematischen Gruppen die "aerobe Glykolyse" in den Mitochondrien abläuft. In Pflanzen gibt es Glykolyse nur im Cytosol. Stryer schreibt: The reactions of this pathway [= Glykolyse] take place in the cell cytosol. Gleiches behauptet auch unser Artikel zur Glykolyse. Alle Definitionen für Glykolyse, die ich finde, enden beim Pyruvat. Sind die von dir genannten Bezeichungen spezielle Mediziner-Ausdrücke? Griensteidl 22:07, 17. Nov. 2008 (CET)
Keine Ahnung, ob das Mediziner-Sprech ist. Mir waren bzw. besser sind diese Bezeichnungen jedenfalls geläufig. -- Uwe 22:30, 17. Nov. 2008 (CET)
  • Nun  Pro -- Uwe G. ¿⇔? RM 07:07, 21. Nov. 2008 (CET)Abwartend. Ein zweifelsohne kompetent geschriebener Artikel. Für jemanden, dessen Biochemie-VL lange zurückliegen, bleiben aber zu viele Fragen offen. Irgendwie scheint bei diesem Weg weder Energie verbraucht noch gebildet werden, vielleicht habe ich es auch nur überlesen. Der Nebenweg über das 2,3-DPG ist damit weniger energieeffizient als der direkte Weg in der Glykolyse. ist dann aber irreführend, energieeffizient ist es doch wenn keine Energie verbraucht wird, oder bin ich da auf dem Holzweg? -- Uwe G. ¿⇔? RM 14:26, 17. Nov. 2008 (CET)
    • Ich habe die Aussage (hoffentlich) weniger missverständlich formuliert (nicht "weniger energieeffizient", sondern "geringere Energieausbeute"). -- Uwe 14:39, 17. Nov. 2008 (CET)
  • Noch contra. Von dem ganzen Biochemiezeugs hab ich keine Ahnung, allerdings beschäftige ich mich grad ein wenig mit der Geschichte von Remigranten und hab eben erst (zufällig) was über Rapoport gelesen. Die Darstellung der Entdeckungsgeschichte hat derzeit noch einen sachlichen Fehler: „Samuel Mitja Rapoport, der wegen seiner jüdischen Abstammung 1937 aus Österreich in die USA emigriert war, ging aufgrund seiner politischen Überzeugungen 1952 in die Deutsche Demokratische Republik (DDR), in der er zu einem der führenden Biochemiker des Landes wurde.“ Rapoport ist nicht „wegen seiner jüdischen Abstammung emigriert“, sondern hat einfach eine Stelle als Scholar in Cincinnati erhalten, die ihm hervorragende berufliche Möglichkeiten bot. Er wollte dort zunächst nur ein Jahr bleiben, nach dem „Anschluss“ Österreichs an Hitlerdeutschland wäre eine Rückkehr nach Wien für ihn aber hirnrissig gewesen. So wurde der befristete Auslandsaufenthalt erst im Nachhinein faktisch zu einer Emigration. Bitte korrigieren, dann ziehe ich mein Votum zurück. Gruß, --Tolanor 03:22, 21. Nov. 2008 (CET)
    • Hallo Tolanor, ich habe das mal entsprechend geändert, weil sich Deine Informationen zumindestens auch mit der Darstellung im Nachruf aus dem BMJ decken. Es gibt allerdings auch diverse Stellen, an denen das ganze als Emigration dargestellt wird. Auch der WP-Artikel zu Rapoport beschreibt das Stipendium als vorausschauende Maßnahme im Hinblick auf den drohenden Anschluß Österreichs. -- Uwe 14:25, 21. Nov. 2008 (CET)
      • Naja, Wikipedia-Artikel haben nunmal auch nicht immer recht ;-). Danke jedenfalls für die Umformulierung, ziehe mein Contra hiermit zurück. --Tolanor 00:18, 24. Nov. 2008 (CET)
  • Pro - Zugegeben, bei Biochemie-Artikeln schwimme ich immer ein wenig und kann auch diesen entsprechend nicht validieren, er erscheint mir jedoch hinreichend plausibel um anzunehmen, dass keine inhaltlichen Fehler vorliegen. Insgesamt in meinen Augen ein sehr guter Ansatz, dieses nicht ganz einfache Thema aufzubereiten und dabei den Grat zwischen Verständlichkeit (zumindest für naturwissenschaftlich Vorgebildete) und Korrektheit nicht zu verlassen. Der OMA-User wird sicher nach der Lektüre und dem imho ebenfalls hinreichend verständlichen Abschnitt zur Bedeutung auch grundsätzlich verstehen, worum es geht (Einleitungsproblematik). Irritiert war ich ein wenig über die konsequente Weigerung eines Links auf das zentrale Enzym Bisphosphoglyceratmutase und auch der guten Frau Luebering sollte man eine Vita gönnen (immerhin ist dieser Zyklus auch nach ihr benannt). Gruß -- Achim Raschka 08:26, 26. Nov. 2008 (CET)
    • Guten Morgen Achim, zu beiden Vorschlägen kann ich Dir soweit folgen. Der Link aufs Enzym ist natürlich kein Problem, das mache ich heute abend mal, wenn ich mir überlegt habe, an welchen Stellen es sinnvoll ist. Zu Frau Luebering habe ich bisher leider nix gefunden, nicht mal ihr Geburts- und Sterbejahr. In meiner Verzweiflung habe ich sogar zwei Personen mit dem gleichen Namen aus der Region Cincinnati, die ich per Google gefunden habe, angemailt in der Hoffnung, es wären Verwandte die Auskunft geben könnten. Bisher leider keine Antwort. -- Uwe 09:36, 26. Nov. 2008 (CET)

[Bearbeiten] Ahoi

Diese Kandidatur läuft vom 19. November bis zum 9. Dezember.

Ahoi ist ein Signalwort, um ein Schiff oder Boot anzurufen, und entstammt der deutschen Seemannssprache. Der Ruf galt als veraltet, ist aber mit zunehmender Beliebtheit des Segelsports wieder gebräuchlicher geworden. In Nebenbedeutungen dient ahoi als Gruß oder Warnung. Im deutschen Brauchtum wird ahoi als regionaler Karnevals- beziehungsweise Fastnachtsgruß verwendet. Die maritime Bezeichnung kommt in ähnlicher Aussprache und Schreibung in mehreren Sprachen vor; Ursprungswort ist das englische ahoy. Als Anrede oder Gruß ist ahoj in Tschechien und der Slowakei alltäglich. Im Telefonverkehr in den USA setzte sich ahoy nicht gegen hello durch.

Hat das Wörtchen eine Chance, zur ersten exzellenten Interjektion der Wikipedia zu werden? Die Länge des Artikels, in der KLA etwas kritisiert, resultiert aus den widersprüchlichen kulturgeschichtlichen Angaben, die zu klären waren. Leider habe ich keine Bebilderung finden können - bin für Tipps dankbar. Neutral stimmt Hauptautor Aalfons 22:13, 19. Nov. 2008 (CET)

  • pro - ich finde ihn nicht zu lang und sehr wohl wert, ein grünes Bapperl zu tragen. Gut belegt und interessant zu lesen. --BS Thurner Hof 00:03, 20. Nov. 2008 (CET)
  • Gerne sag ich da  Pro. Hat mir schon bei der KLA gut gefallen. Der Artikel zeigt, was die WP kann. --Joachim Pense Diskussion 14:41, 20. Nov. 2008 (CET)
  • pro. Interessanter Artikel mit einer guten Bandbreite an belegten Informationen. -- Vetter Ed 14:59, 20. Nov. 2008 (CET)
  • pro. Spannende Sprachgeschichte. Bin übrigens bei venezianischen Gondolieri einem Hoi-Ruf begegnet, habe aber keine schriftliche Quelle dafür. -- Hans-Jürgen Hübner 16:25, 20. Nov. 2008 (CET)
Hoi wie im Holländischen? Dann ist's der gemeinsame Gruß der "hydraulischen Republiken" [1] Aalfons 02:25, 21. Nov. 2008 (CET)
  • Contra. Verstoß gegen WP:Q. Beispiele: Im Artikeln werden Beiträge von Newsgroups (Ref 107, 102), mündliche Auskünfte (Ref 112), Google-Suchanfragen (Ref 92) als Quellen herangezogen. Das kann nur auf Theorienfindung hinauslaufen. Inhaltlich ist es mit allerei gesammelten Fundstellen gepflastert, die mMn weitgehend nicht repräsentativ sein können.--D.W. 23:33, 20. Nov. 2008 (CET)
Okay, 107, 102 und 112 ergänze ich um gedruckte Belege. Die Google-Suchanfrage ist doch nicht TF, weil sie die Treffer-Zahlen für die beiden isländische Ausdrücke vergleicht. 44:112 scheint mir hinreichend valide, um zu sagen, dass der eine Ausdruck häufige ist als der andere. Die gesammelten Fundstellen usw., nun ja, es sind die der Zettelsammlung zur 2. Auflage von Grimms Deutschem Wörterbuch, Arbeitsstelle Berlin. --Aalfons 01:30, 21. Nov. 2008 (CET)
Bei einer so destruktiven Form der Kritik wie deiner machen wir es lieber kurz. Du hast die Passage über den Gebrauch im Isländischen gelöscht. Ich habe das modifiziert rückgängig gemacht. Dass es die beiden Redewendungen gibt, ist mit einem Liedtext und einem Dokument belegt und gehört in den Artikel. Beides ist natürlich keine TF. Trotz wiki: Bei einer KEA sollte das Löschen von Passagen erstmal zur Diskussion gestellt werden. --Aalfons 10:47, 29. Nov. 2008 (CET)
Du hast die Aussage von WP:Q, einer der zentralen Projektrichtlinien wirklich nicht verstanden? Zitat:Die in einen Lexikonbeitrag eingeflossenen Informationen sollten in ihrer Herkunft transparent und ihrer Art nach nachprüfbar sein. Daher sind grundsätzlich wissenschaftliche Informationsquellen, insbesondere Standardwerke und Reviewartikel, die für das Fachgebiet des jeweiligen Lemmas relevant sind, zu bevorzugen. Dabei sollte darauf geachtet werden, möglichst die aktuellsten Ausgaben zu verwenden, um keine veralteten oder überholten Informationen in WP einzuarbeiten. Sind solche Quellen nicht oder nicht in ausreichendem Maße vorhanden, kann man auch journalistische Quellen, die als solide recherchiert gelten können, heranziehen.
Aus der Nutzung eines Wortes in einem Liedtext oder in bei Google indizierten Seiten irgendeinen Schluss ziehen kannst du also für dich privat in nem Aufsatz oder sonstwas. In einem Artikel darf ich solche Schmarrn löschen, da TF in Reinform (was ist TF für dich dann, wenn nicht sowas? Sag mir mal deine Definition von TF! das wird interessant). Tut mir leid wenn vom Artikel dann wenig übrig bleibt. Aber wenn dich Leute wie JPense noch in deiner Schreiberei unterstützen (Zitat von dieser Seite: :Ich gebe dir zwar im Prinzip recht, aber was ist an Theoriefindung in der Sprachwissenschaft auszusetzen? --Joachim Pense...die Granate gehört wegen projektschädigendem Verhaltens gesperrt) ist deine Reaktion verständlich. Ich hoffe der Mensch, der diese Kandidatur auswertet schaltet aber sein Hirn und erkennt das KO-Kriterium.. --D.W. 14:19, 29. Nov. 2008 (CET)
Gibt es das Lied? Ja. Gibt es das Nato-Dokument? Ja. Belegen die beiden Quellen die beiden Formen? Ja. Ist das transparent und nachprüfbar? Ja. Darf das in Wikipedia stehen? Ja. -- Zitat zum Tag: "Noch keiner, der des Unsinns Höhe erreichte, hat sie als solche erkannt" (Heimito von Doderer). --Aalfons 15:10, 29. Nov. 2008 (CET) Ach so, was TF ist, findest du hier. --Aalfons 15:33, 29. Nov. 2008 (CET)
Zitat WP:TF:Wikipedia bildet bekanntes Wissen ab. Klar kann ich in dein "Belegen" nachschauen, es geht darum ob du daraus irgendetwas allgemein gültiges ableiten und es als wissen verkaufen kannst, z.B. "wird benutzt, kommt vor etc"..ich behaupte, dass es sich beim Nato-Dokument nur um einen Schreibfehler handelt, es heisst eigentlich Sjipp on hoi..oder es ist nur eine Transliteration aus einer anderen Sprache (liegt bei der Nato ja nahe) und wird so von keinem Isländer ausgesprochen...Gegenbeweis? es [ist] irrelevant, was ein Wikipedia-Autor als „Wahrheit“ ansieht... Dein Quellenbegriff ist keiner.--D.W. 17:14, 29. Nov. 2008 (CET)
Auf Falschübersetzung oder Schreibfehler muss man erstmal kommen. Druckfehler wäre da auch noch im Angebot. Grundsätzlich: TF bezieht sich auf Inhalte, Theorien und ihre Findung, daher auch der Name. Die Aussage "wird benutzt, kommt vor" ist aber, wenn belegt, Fakt und keine TF. Du kannst natürlich Quellenkritik betreiben ("die Aussage ist falsch") und die Relevanz in Frage stellen ("Die Aussage stimmt zwar, ist aber unwichtig"). Das ändert aber nichts an "Die Aussage ist gemacht". TF ist es ab "Die Aussage bedeutet". Worauf das bei dir raus läuft, ist: "Die Aussage ,Die Aussage wurde gemacht' bedeutet, dass sie gemacht wurde, und weil sie damit eine Bedeutung trägt, ist sie TF." Wegen dieser Vermischung gehen bei dir Quellenkritik und TF-Verdacht so durcheinander, denn du verstehst offenbar Wortgebrauch nur als Inhaltsgebrauch. Du kannst übrigens gerne die Qualität des Nato-Übersetzungsdienstes in Frage stellen, aber wenn auch sonst der Gebrauch der Wendung verbreitet ist, ist es klar, dass dein Einwand sich selbst der Frage nach Glaubwürdigkeit, TF und Relevanz stellen muss. --Aalfons 18:20, 29. Nov. 2008 (CET)
Natürlich triffst du eine Aussage zur Bedeutung, wenn du schreibst tritt auf, wird verwendet, sprechen die Leute in dem Land. Und wenn deine Aussage auf ner Webseite beruht ist das TF. Wo bleibt dein Gegenbeweis? Mmh oder du hast recht, ich mach es wie du (googlen kann ich auch), und ergänze noch Sjipp-o-hoí, kommt als andere Ausrufungsform vor, interessanterweise sogar mit Bindestrichen..ah Quelle nicht vergessen [2]..darf ich dann weitermachen, gibt sicher noch x hunderte Varianten um danach zu googlen..--D.W. 02:53, 30. Nov. 2008 (CET)
Du hast nicht verstanden, dass es hier nur um die Aussage geht: "Das isländische Wort xy existiert." Selbst wenn es nur einmal belegt ist, bleibt die Aussage richtig. TF kann daran nicht stattfinden, mit welchem Inhalt auch? Wissenschaftlich ausgedrückt und verlinkt: In der strukturalistischen Linguistik, die sich genau mit diesem Problem beschäftigt, wird zwischen Signifikant (Wort xy, das Bezeichnende) und Signifikat (Bedeutung des Wortes xy, das Bezeichnete) unterschieden. Die