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[Bearbeiten] 25. November 2008
[Bearbeiten] ISS, verlorene Werkzeugtasche sei von der Erde aus sichtbar, stimmt das?
Gemäss Spiegel-Online ist die vor wenigen Tagen "verloren" gegangene Werkzeugtasche (Astronautin hat sie während einer Reparatur losgelassen) von der Erde aus mit einem Teleskop zu sehen. Ist dies möglich? Oder eine der "neuen" modernen Legenden?
Als Beweis wird ein Video gezeigt, auf welchem etwas leuchtendes über den Nachthimmel zieht, wieso dass gerade diese Werkzeugtasche sein soll, erläutert der Hobby-Astronom jedoch nicht!
Besten Dank für Eure Meinungen/Hinweise --Henry II 14:58, 25. Nov. 2008 (CET)
- Ich bin der Meinung dass ein so kleines, nicht aktiv leuchtendes Objekt nicht genug Licht reflektieren kann, um unter irdischen Bedingungen auffind- und sichtbar zu sein. Anders sieht das aus, wenn es in der Athmosphäre verglüht, aber einfach so? Eher nicht - erstmal finden inmitten dem ganzen Weltraumschrott und dann nicht mit was anderem verwechseln. --Schmiddtchen 说 15:53, 25. Nov. 2008 (CET)
- Als die Lady ihre Schraubenschlüssel verlor, zeigte das Fernsehen ein Foto davon, gemacht kurz darauf. Es machte den Eindruck einer kleineren Werkzeugtasche, so 30 mal 30 cm, eher dunkel, wenn ich mich richtig erinnere und nicht irre. Somit müßte der Teleskop eher eine Hubble-Abart sein, damit man etwas sieht, denke ich. -jkb- 16:00, 25. Nov. 2008 (CET)
- +1 - mit einem Hobby-Teleskop höchstwahrscheinlich nicht. Meines Wissens liegt umgekehrt die maximale Auflösung, die aktuelle zivile Satelliten bei Erdaufnahmen erreichen, bei ca. einem Meter. Und selbst wenn du ein Super-Teleskop hast - wie willst du das Damenhandtäschchen lokalisieren? Als das Teil entwischt ist, wird man kaum dessen Orbit aufgezeichnet haben, oder? Wobei... die könnte man eigentlich mit Hilfe der Bildaufnahmen bestimmen... ein 1A Nerdprojekt ;) -- 790 16:06, 25. Nov. 2008 (CET)
- die hier behaupten allerdings, dass es geht. -- 790 16:11, 25. Nov. 2008 (CET)
- anscheinend habe ich nicht ard sondern etwas anderes gesehen... Nun, rucksackgröße ist etwas mehr als ich dachte, und sie befindet sich im Orbit der ISS also lokalisierbar. Denonnoch, Feldstecher kommt mir etwas gewagt vor. -jkb- 16:20, 25. Nov. 2008 (CET)
- Als die Lady ihre Schraubenschlüssel verlor, zeigte das Fernsehen ein Foto davon, gemacht kurz darauf. Es machte den Eindruck einer kleineren Werkzeugtasche, so 30 mal 30 cm, eher dunkel, wenn ich mich richtig erinnere und nicht irre. Somit müßte der Teleskop eher eine Hubble-Abart sein, damit man etwas sieht, denke ich. -jkb- 16:00, 25. Nov. 2008 (CET)
Anscheinend kann man in unserer "nachrichtengeilen" Zeit halt nicht einfach schreiben, die Tasche ist zu klein, als dass sie von der Erde aus gehsehen werden kann. Eine "tolle" Story, die die Spalten füllt und immer wieder abgeschrieben wird ist halt viel schöner --Henry II 16:14, 25. Nov. 2008 (CET)
- (BK) Die Aufloesung spielt keine Rolle - Sterne liegen weit unter der Aufloesungsgrenze des menschlichen Auges, und man sieht sie dennoch. Die Tasche bewegt sich mit geringer Geschwindigkeit (hoechstens ein paar Meter/Sekunde) von der ISS weg, daraus kann man den derzeitigen Abstand von der ISS abschaetzen, und die Richtung kennt man auch, der Orbit ist also kein Problem. Die Helligkeit kann man sicher genauer abschaetzen, scheint mir aber nicht auf Anhieb unplausibel - die ISS ist so hell wie die hellsten Sterne, fuer die Tasche wird Sichtbarkeit mit einem Fernglas behauptet, macht einen Faktor von grob 1000 fuer den Helligkeitsunterschied. Gleiche Albedo angenommen, waere das ein Unterschied von etwa 30 in den linearen Abmessungen (falls die ISS eine durchgehende Flaeche waere). Das kann schon hinkommen. --Wrongfilter ... 16:23, 25. Nov. 2008 (CET)
- „Sterne liegen weit unter der Aufloesungsgrenze des menschlichen Auges, und man sieht sie dennoch“ – Wieso eigentlich? --87.122.19.47 17:27, 25. Nov. 2008 (CET)
- Da muesste man zurueckfragen: Warum sollte man sie nicht sehen? Licht kommt ja trotzdem an, nur eben aus einem so kleinen Raumwinkel, dass man keine Struktur mehr sehen kann, die Sterne sehen einfach punktfoermig aus (Beugungsbild und atmosphaerisches Seeing vernachlaessigen wir mal). --Wrongfilter ... 17:34, 25. Nov. 2008 (CET)
- Ich hab mich jetzt mal rein gar nicht mit dem Themenkreis Sehen und Auflösung des Auges beschäftigt, dachte aber, sobald ein punktförmiger Lichtstrahl mit einem Durchmesser kleiner der minimalen Auflösung des Auges in selbigem ankommt, er dann aufgrund des geringen Durchmesser gar nicht wahrgenommen wird. --87.122.19.47 17:38, 25. Nov. 2008 (CET)
- Ja, das würde mich auch interessieren. Es muss meinem laienhaften Verständnis nach wohl bedeuten, dass der Lichtpunkt größer wahrgenommen wird als er "tatsächlich" ist - also die kleinstmögliche Zahl an "Einzelsensoren" reizt, die ihn allein nicht von seiner lokalen Umgebung unterscheiden könnten, würde er sie nicht "überstrahlen". Bei chemischen oder elektronischen Sensoren muss das wohl auch funktionieren, sonst könnte mit diesen ja überhaupt keine Aufnahmen "unendlich kleiner" Sterne machen. Übrigens... sind Sterne, von der Erde aus gesehen, nicht eigentlich "endlich" klein (nur: wer will damit rechnen)? -- 790 18:14, 25. Nov. 2008 (CET)
- Da muesste man zurueckfragen: Warum sollte man sie nicht sehen? Licht kommt ja trotzdem an, nur eben aus einem so kleinen Raumwinkel, dass man keine Struktur mehr sehen kann, die Sterne sehen einfach punktfoermig aus (Beugungsbild und atmosphaerisches Seeing vernachlaessigen wir mal). --Wrongfilter ... 17:34, 25. Nov. 2008 (CET)
- „Sterne liegen weit unter der Aufloesungsgrenze des menschlichen Auges, und man sieht sie dennoch“ – Wieso eigentlich? --87.122.19.47 17:27, 25. Nov. 2008 (CET)
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- Es reicht ja, wenn ein Zapfen (Auge) oder ein Stäbchen (Auge) angeregt wird, damit etwas wahrgenommen wird. --Wrongfilter ... 18:15, 25. Nov. 2008 (CET)
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- Ihr müsst Auflösungsvermögen und Wahrnehmungvermögen auseinander halten...--CHNB 18:22, 25. Nov. 2008 (CET)
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- Und Aufmerksamkeitsspanne. Was? Nee, also die Erklärung unter Auflösungsvermögen: '"das A. des bloßen Auges beträgt unter idealen Bedingungen etwa 0,5' bis 1' (...) Demgegenüber ist die Erkennbarkeit feiner Strukturen höher. Sie kann z.B. bei Linien unter gutem Kontrast 0,3' erreichen, was mit einer Art Bildverarbeitung im Gehirn zusammenhängt". befriedigt mich nicht, der Unterschied ist bei Sternen schon erheblich größer als Faktor 3. Siehe auch Stern: "Nur die beiden recht nahen Riesensterne Beteigeuze und Mira liegen mit einem scheinbaren Durchmesser von ca. 0,03" an der Auflösungsgrenze des Hubble-Weltraumteleskops und erscheinen dort als unstrukturierte Fläche." -- 790 18:29, 25. Nov. 2008 (CET)
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- Was befriedigt dich daran nicht? Wir wollen nur einen Stern oder eine Werkzeugtasche sehen (als Lichtpunkt!), wir wollen nicht wissen, wie die Flecken auf dem Stern verteilt sind oder was auf der Tasche steht. Oder ist es die schwammige "Art Bildverarbeitung"? --Wrongfilter ... 18:44, 25. Nov. 2008 (CET)
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- Kleine Erläuterung zu Auflösungs- und Wahrnehmungsvermögen: Für die Wahrnehmung kommt es nicht auf die Auflösung an. Es müssen nur genug Photonen auf ein Stäbchen treffen. Wahrgenommen wird bei kleinerer Lichtquelle als auflösbar der Durchschnittswert der Helligkeit pro „Pixel“ in der Größe der minimalen Auflösung. Alle Sterne sehen mit bloßem Auge gleich groß aus, aber unterschiedlich hell. Bei einem Blick durch ein starkes Teleskop können sich die Helligkeitswerte umkehren: Ein kleines Objekt, das bei geringerer Auflösung dunkler erschien, mag dann heller sein als ein größeres. Man müsste das in einem Bildbearbeitungsprogramm simulieren können: Eine schwarze Fläche anlegen, graue bis weiße Quadrate in unterschiedlichen Größen reinmalen und dann die Auflösung so reduzieren, dass die größten Quadrate nur ein Pixel groß sind.
- Selbst wenn die Tasche schwarz ist (ist der Mond fast auch), ist es nicht unmöglich, dass sie gesehen werden kann. Vielleicht ist das Material glänzend und der Winkel passt gerade. Rainer Z ... 20:09, 25. Nov. 2008 (CET)
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Mit Sir John Herschels gewaltigen Teleskop am Kap der Guten Hoffnung kann man die paar Photönchen, die von der Tasche aus ankommen, bestimmt einsammeln. -- Crato 22:34, 25. Nov. 2008 (CET)
Warum fiel die Tasche eigentlich runter (genauer gesagt: voraus)? Wie bei Tageschau auf dem Video von der Helmkamera zu sehen ist, zog sie die Tasche zu sich. Wirken da irgendwelche überirdischen Kräfte? -- Crato 22:40, 25. Nov. 2008 (CET)
- Wenn du eine gute Theorie dazu hast erzähle die hier: www.alien.de. Dann beschäftigst du 500 Knallköpfe für ein halbes Jahr ;). Und ich bin der Meinung das man die Tasche ganz sicher nicht mit einem gewöhnlichem Hobbyteleskop sehen kann. Das ist eine Tasche und Sie ist 400km entfernt. --FNORD 23:16, 25. Nov. 2008 (CET)
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- Man hätte vielleicht nicht so öffentlich drüber reden sollen. Die Werbeleute der Handtaschendesigner lesen mit. Nun wird es mit der Umweltverschmutzung im All noch schlimmer und dann lesen wir so Slogans wie "Haben Sie Ihre Handtasche verlegt? Eine Gucci im All muss man sich erstmal leisten können." BerlinerSchule 06:36, 26. Nov. 2008 (CET)
Nun, die Tasche ist zwar schon ziemlich klein, aber sie ist sichtbar. Vielleicht sogar ohne Feldstecher und Teleskop. Einen Meteoriten bezeichnen wir als Sternschuppe, wenn er verglüht und auf die Erde prallt. Zu Beginn kann er so gross sein wie die Werkzeugtasche, sobald er allerdings auf der Erde angekommen ist, ist er nur noch ein Hundertstel so gross wie vorher. Das kann mit der Werkzeugtasche ohne weiteres passiert sein. Gestern Mittag hörte ich das Wetter auf dem schweizer Radiosender DRS 1, da wurde gesagt, im Kanton Wallis und im Engadin (Kanton Graubünden), solle man die Tasche gestern Abend zwischen 18 und 20 Uhr Ortszeit die Tasche vier Minuten lange sehen. Gruss --Luke94 07:48, 26. Nov. 2008 (CET)
- Ist ja auch kein Wunder. Wenn ich im Engadin bin, ist die Entfernung zur Tasche schon mal fast 2.000 Meter kürzer! Fahrt nach Sagarmatha und ihr könnt sie fast greifen... Geaster 08:34, 26. Nov. 2008 (CET)
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- Richtig, man ist fast 2000 Meter näher, aber sie wäre auch auf der Höhe von 300 Metern sichtbar gewesen, wäre es klar gewesen. --Luke94 13:01, 26. Nov. 2008 (CET)
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- Meteor / Meteorit: Da ist einiges durcheinander! Meteor ist das, was man leuchten sieht, und das verursachende Staubkorn verglüht so in 80 - 100km Höhe (=Sternschnuppe). Meteorit heisst es nur, wenn was auf dem Boden ankommt. --Grottenolm 17:02, 26. Nov. 2008 (CET) PS: Nachher, ca. 17Uhr40 und 19Uhr14 (Zeiten für Konstanz) soll ISS sichtbar sein. Ich werde mal nach der Tasche sehen. --Grottenolm 17:11, 26. Nov. 2008 (CET)
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- Beobachtungsbericht: Mit Fernglas 7x50 nichts von der Tasche zu sehen (obwohl ich mir eine blühende Phantasie nicht absprechen lasse!). Neben der grell hellen ISS ist dims ein solches Objekt nicht zu erkennen. Da müsste schon ein erheblicher Winkelabstand bestehen - mindestens eine halbe Vollmondscheibe oder so...--Grottenolm 17:56, 26. Nov. 2008 (CET)
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- Die Tasche muesste mittlerweile mehrere Grad von der ISS entfernt sein - halbe Vollmondscheibe ist in 400 km Entfernung gerade mal ein oder zwei Kilometer. www.spaceweather.com listet die scheinbare Helligkeit der Tasche uebrigens jetzt zwischen 7 und 8 Magnituden (haengt jeweils vom Sonnenstand, also der Uhrzeit des Durchgangs ab), das sollte fuer einen ordentlichen Feldstecher (wer schenkt mir einen zu Weihnachten?) kein Problem sein. --Wrongfilter ... 18:45, 26. Nov. 2008 (CET)
- Laut Bahndaten (siehe) ist die Tasche mittlerweile etwa fünf Minuten vor der ISS, d.h. sie geht schon unter, wenn die ISS gerade sichtbar wird. Die Helligkeit entspricht etwa der Helligkeit von Uranus oder Neptun, sie sollte also mit einem guten Fernglas zu sehen sein. Im Gegensatz zu den Planeten bewegt sie sich aber extrem schnell, so dass man schon sehr viel Glück braucht, um die Tasche zu sehen. --Phiw 19:02, 26. Nov. 2008 (CET)
- Die Tasche muesste mittlerweile mehrere Grad von der ISS entfernt sein - halbe Vollmondscheibe ist in 400 km Entfernung gerade mal ein oder zwei Kilometer. www.spaceweather.com listet die scheinbare Helligkeit der Tasche uebrigens jetzt zwischen 7 und 8 Magnituden (haengt jeweils vom Sonnenstand, also der Uhrzeit des Durchgangs ab), das sollte fuer einen ordentlichen Feldstecher (wer schenkt mir einen zu Weihnachten?) kein Problem sein. --Wrongfilter ... 18:45, 26. Nov. 2008 (CET)
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- Dann hab ich allerdings in der falschen Gegend gesucht. Ist aber auch zu schade, dass die gravitative Bindung zw. Tasche und ISS nicht geklappt hat. Das wär viel lustiger... --Grottenolm 20:14, 26. Nov. 2008 (CET)
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Wie kann das sein, dass die Tasche schneller fliegt als die ISS? -- Crato 17:02, 27. Nov. 2008 (CET)
Alles, was von der ISS aus nach "vorn" geworfen wird, bewegt sich von der Erde aus gesehen schneller als die ISS.Uebrigens fliegt die ISS - genau wie die Tasche - ohne Antrieb, falls das nicht klar sein sollte.--Wrongfilter ... 17:08, 27. Nov. 2008 (CET)
Hier übrigens das Original-Video vom Verlust (NAsaTV nehme ich an, ist aber von AP gezeichnet): [1] --Schmiddtchen auf fremd 89.186.142.220 09:18, 28. Nov. 2008 (CET)
Und hier gibts was zu lesen über Schrott im Weltall: [2] TheBug 12:38, 28. Nov. 2008 (CET)
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- Wrongfilters Hinweis nach vorn geworfen ist aufschlussreich: Hat sie das Ding also weggeschmissen! Von wegen verloren! War das vielleicht sogar der weiteste Steinwurf aller Zeiten?: Die Tasche ist schneller als die ISS, also ist ihr Orbit etwas weiter. Wenn nun die ISS das nächste Mal angehoben wird, könnte die Handtasche...NEIN! Das geht zu weit. Bitte nicht hier. In der (vollkommen seriösen) WIKIPEDIA. --Grottenolm 02:07, 29. Nov. 2008 (CET)
- Vielleicht ist der Witz mit der "Handtasche" auch einfach nicht so gut. Die Frau hat vermutlich mehr Tests bestanden als wir alle zusammen. Aber es ist ja kein Forum hier, deshalb nur ganz klein, mit freundlichen aber humorlosen Grüßen Joyborg 02:19, 29. Nov. 2008 (CET)
- Wrongfilters Hinweis nach vorn geworfen ist aufschlussreich: Hat sie das Ding also weggeschmissen! Von wegen verloren! War das vielleicht sogar der weiteste Steinwurf aller Zeiten?: Die Tasche ist schneller als die ISS, also ist ihr Orbit etwas weiter. Wenn nun die ISS das nächste Mal angehoben wird, könnte die Handtasche...NEIN! Das geht zu weit. Bitte nicht hier. In der (vollkommen seriösen) WIKIPEDIA. --Grottenolm 02:07, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Ja, da hast Du wohl recht. Deinen Humor solltest Du aber trotz allem nicht verlieren (nur ein kleiner Tipp eines recht alten Menschen! 'Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen'. Mir tut es ja auch leid, dass das ausgerechnet einer Frau passieren musste - sind ja genug andere da oben) -Kleiner gehts jetzt leider nicht mehr! --Grottenolm 02:34, 29. Nov. 2008 (CET)
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- @Grottenolm: Wenn die Tasche der ISS vorauseilt, heißt das, dass sie auf einem niedrigeren Orbit kreist (höhere Anziehungskraft = höhere Bahngeschwindigkeit + höhere Winkelgeschwindigkeit). D.h. sie wurde von der ISS aus rückwärts geschubst, war damit zu langsam für den ISS-Orbit, fiel auf den tieferen Orbit und bekam dadurch die höhere Geschwindigkeit. Wer im Orbit überholen will, muss auf die Bremse treten. Alles klar? ;-) --Idler ∀ 20:32, 30. Nov. 2008 (CET) PS: In den Nachrichten konnte man auch sehen, das sich die Erde unter der ISS nach oben drehte und die Tasche in Richtung der Erddrehung verschwand - also (zunächst) etwas langsamer als die ISS war. --Idler ∀ 13:27, 1. Dez. 2008 (CET)
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- Das ist ganz richtig – meine Intuition kommt mit Bewegungen im Erdorbit noch nicht so ganz zurecht... --Wrongfilter ... 13:34, 1. Dez. 2008 (CET)
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Wenn die Tasche jetzt schneller fliegt als die ISS, wird sie die ISS dann irgendwann von hinten "überrunden"? Und könnte man/frau sie von der Station aus dann mit einem großen Schmetterlingsnetz wieder einfangen? :-) --m ?! 17:12, 2. Dez. 2008 (CET)
[Bearbeiten] 27. November 2008
[Bearbeiten] „Rentnerlinux“
Ich will vor Weihnachten einen älteren PC (Pentium III) mit einem für Senioren ohne PC-Erfahrung geeignetes Linux ausstatten und den meiner Ma (über 60 Jahre) schenken, die eigentlich überhaupt keine Computererfahrung hat. Vor Jahren gab es mal einen speziell für Senioren ausgestatteten PC im Handel mit entsprechender Oberfläche, leider weiß ich nicht mehr wie die graphische Oberfläche hieß. Sie soll möglichst einfach und "bildlich" gehalten sein, nur eben mal zum Surfen, Schreiben oder E-mailen. Evtl kann wer weiterhelfen. Gruß und vielen Dank im Vorraus----Zaphiro Ansprache? 09:18, 27. Nov. 2008 (CET)
- PS: es handelte sich wohl damals um dieses System [3] [4], dort wird aber nichts genaues zum OS angegeben (Eigenprodukt?), evtl gibt es aber vergleichbares----Zaphiro Ansprache? 09:25, 27. Nov. 2008 (CET)
Schau dir doch mal Symphony OS an. Cu --khs 12:02, 27. Nov. 2008 (CET)
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- Das war kein Eigenprodukt, sondern ein Debian-System mit veränderter KDE-Oberfläche. Dabei war es schlichtweg nicht möglich, weitere Software zu installieren - das ist also nur bedingt zu empfehlen. - Ich sehe gerade, wir haben auch einen Artikel dazu: SimpLiCo. --IP-Los 12:19, 27. Nov. 2008 (CET)
- danke sehr erstmal, aber laut Artikel eben doch eher ein (rechtlich umstrittenens?) Eigenprodukt "so findet sich auf der Produkthomepage kein Hinweis, in wie weit quelloffene Software verwendet wurde. Da die eigentliche SimpLiCo-Oberfläche nicht frei verfügbar ist, werden deswegen auch GPL-Verletzungen vermutet, diese konnten aber weder überprüft, noch nachgewiesen werden.", den Tipp mit dem Symphony OS werde ich mir aber mal näher anschauen, aber meine Ma ist wirklich eine DAU, wie sie im Wörterbuch steht ;-)----Zaphiro Ansprache? 20:51, 27. Nov. 2008 (CET)
- Das war kein Eigenprodukt, sondern ein Debian-System mit veränderter KDE-Oberfläche. Dabei war es schlichtweg nicht möglich, weitere Software zu installieren - das ist also nur bedingt zu empfehlen. - Ich sehe gerade, wir haben auch einen Artikel dazu: SimpLiCo. --IP-Los 12:19, 27. Nov. 2008 (CET)
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- <dazwischenquetsch> "Unklarheit herrscht bei Fujitsu Siemens offensichtlich über die Veröffentlichung der Codebasis gemäß der GPL. Ein Sprecher bestätigte, dass ein modifiziertes Debian zum Einsatz komme -- ein Download-Angebot für den Quellcode der Simplico-Oberfläche sei aber nicht geplant." [5]. --IP-Los 23:14, 1. Dez. 2008 (CET)
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- Bei SimLipCo ist es anscheinend auch nicht so leicht, "weitere Software zu installieren": Ein weiteres Manko ist, dass man auf dem SimpLiCo-Rechner keine weitere Software installieren kann (aus SimpLiCo, sogar belegt). --84.152.65.220 21:41, 27. Nov. 2008 (CET)
- Ich denke, wenn es einfach sein soll, weitere Software zu isntallieren, sollte man lieber bei Windows bleiben. Dort sind die Installationsprogramme üblicherweise selbsterklärend, zumindestens, wenn man nicht die benutzerdefinierte/erweiterte Installation verwendet. --MrBurns 00:59, 1. Dez. 2008 (CET)
- Das halt ich für'n Gerücht. Welchen Linux-Paketmanager meinst du da? --Eike 13:52, 3. Dez. 2008 (CET)
- Soviel ich wieß sind aber noch immer nicht alle programme über Paketmanager verfügbar. --MrBurns 19:13, 4. Dez. 2008 (CET)
- Entschieden mehr als unter Windows. Abgesehen davon: Wie realistisch ist es, dass die Seniorin überhaupt neue Programme installieren möchte? Geschweige den eins, dass es für Linux gibt, aber nicht unter den tausenden ist, die der Paketmanager kennt? --Eike 20:23, 4. Dez. 2008 (CET) PS: Was heißt "noch immer nicht"? Bei jedem lebenden System, für das neue Programme entwickelt werden, kann naturgemäß kein Manager alle kennen.
- Soviel ich wieß sind aber noch immer nicht alle programme über Paketmanager verfügbar. --MrBurns 19:13, 4. Dez. 2008 (CET)
- Das halt ich für'n Gerücht. Welchen Linux-Paketmanager meinst du da? --Eike 13:52, 3. Dez. 2008 (CET)
- Ich denke, wenn es einfach sein soll, weitere Software zu isntallieren, sollte man lieber bei Windows bleiben. Dort sind die Installationsprogramme üblicherweise selbsterklärend, zumindestens, wenn man nicht die benutzerdefinierte/erweiterte Installation verwendet. --MrBurns 00:59, 1. Dez. 2008 (CET)
- Bei SimLipCo ist es anscheinend auch nicht so leicht, "weitere Software zu installieren": Ein weiteres Manko ist, dass man auf dem SimpLiCo-Rechner keine weitere Software installieren kann (aus SimpLiCo, sogar belegt). --84.152.65.220 21:41, 27. Nov. 2008 (CET)
- zu Bedenken: Ein DAU ist ja eher schon ein durch Windows verdorbener User. Wer hingegen wirklich keine Erfahrung mit Computern hat, ist mit Icon, Fenstern und Maus eventuell sogar mehr überfordert als mit Textmenüs, Tastatur und Texteingaben. Ich bin schon dabei verzweifelt, Älteren die höhere Kunst von Doppelklick, Kontextmenü und drag n drop zu erklären, und wenn nur, um zu sagen "mach das nicht" - Menü-Navigation war da schon besser z.B., denn da weiss man, wo man ist(?) Icon-"armer" Desktop und Menüs sind hilfreich --Robin Goblin 01:00, 28. Nov. 2008 (CET)
- Also Texteingabe würd ich für Senioren nicht empfehlen, weil sich die Befehle üblicherweise schlecht merken können. Mal abgesehen von Sachen wie dem Unix-Dateisystem, das ja doch sehr kompliziert ist. --MrBurns 01:00, 1. Dez. 2008 (CET)
- Das halt ich für'n Gerücht. Alles, was Mama interessiert, ist bei Linux zu Hause ("home") bei Mama. Macht /home/mama/. Das kann ich nicht komplizierter finden als bei Windows, wo sich die Sachen mal unter C:\Dokumente und Einstellungen\Mama\Desktop\, mal unter C:\Dokumente und Einstellungen\Mama\Anwendungsdaten, mal direkt unter C:, mal unter C:/Programme/Hersteller/Programm xy/, etc pp liegen. Dass es Abkürzungen z.B. zum Desktop gibt, mag es manchmal vereinfachen, dient aber nicht unbedingt der Übersichtlichkeit. --Eike 13:03, 3. Dez. 2008 (CET)
- Ja, aber wenn man eine GUI verwendet, braucht amn sich, wenn man nur einfache Sachen macht nicht soinderlich mitd em Dateisystem auskennen, fast alle Programme speichern Dokumente defaultmäßig unter Eigene Dateien, dieser Ordner hat zwar einen recht komplizierten Pfad, aber mit der GUI kann man sehr einfach darauf zugreoifen, nämlich über ein Desktop-Icon. Wenn man eine neuen Ordner erstellen will, klickt man einfach rechts und wählt "Neu->Ordner", oder man geht ins Menü unter Datei und wählt das gleiche, wenn man eien datei oder eiunen Ordner löschen will, klickt man einfach rehcts und wählt "löschen" oder man klickt einmal auf den Ordner drückt auf der Tastatur Entf. Wenn man hingegen eine Kommandozeile verwendet, muß man die ganzen Befehle kennen (z.B. unter DOS dir, cd, md, del, deltree, unter Linux ls, cd, md, rm). mal abgesehn von kuriositäten in Linux, wie z.B. dass das aktuell in der Kommandozeile geöffnete Verzeichnis nicht zu dne aktiven Verzeichnissen gehört, weshalb man immer ./ vor dem Namen eines Programmes eingeben muß, wenn man ein programm aus dem aktuellen verzeichnis ausführen will. --MrBurns 19:10, 4. Dez. 2008 (CET)
- setenv PATH ./:$PATH --Wrongfilter ... 19:14, 4. Dez. 2008 (CET)
- Die Kommandozeile würde ich auch nicht empfehlen. Was du beschreibst, geht unter KDE und Gnome (und diversen anderen) genauso. --Eike 20:23, 4. Dez. 2008 (CET)
- Ja, aber wenn man eine GUI verwendet, braucht amn sich, wenn man nur einfache Sachen macht nicht soinderlich mitd em Dateisystem auskennen, fast alle Programme speichern Dokumente defaultmäßig unter Eigene Dateien, dieser Ordner hat zwar einen recht komplizierten Pfad, aber mit der GUI kann man sehr einfach darauf zugreoifen, nämlich über ein Desktop-Icon. Wenn man eine neuen Ordner erstellen will, klickt man einfach rechts und wählt "Neu->Ordner", oder man geht ins Menü unter Datei und wählt das gleiche, wenn man eien datei oder eiunen Ordner löschen will, klickt man einfach rehcts und wählt "löschen" oder man klickt einmal auf den Ordner drückt auf der Tastatur Entf. Wenn man hingegen eine Kommandozeile verwendet, muß man die ganzen Befehle kennen (z.B. unter DOS dir, cd, md, del, deltree, unter Linux ls, cd, md, rm). mal abgesehn von kuriositäten in Linux, wie z.B. dass das aktuell in der Kommandozeile geöffnete Verzeichnis nicht zu dne aktiven Verzeichnissen gehört, weshalb man immer ./ vor dem Namen eines Programmes eingeben muß, wenn man ein programm aus dem aktuellen verzeichnis ausführen will. --MrBurns 19:10, 4. Dez. 2008 (CET)
- Das halt ich für'n Gerücht. Alles, was Mama interessiert, ist bei Linux zu Hause ("home") bei Mama. Macht /home/mama/. Das kann ich nicht komplizierter finden als bei Windows, wo sich die Sachen mal unter C:\Dokumente und Einstellungen\Mama\Desktop\, mal unter C:\Dokumente und Einstellungen\Mama\Anwendungsdaten, mal direkt unter C:, mal unter C:/Programme/Hersteller/Programm xy/, etc pp liegen. Dass es Abkürzungen z.B. zum Desktop gibt, mag es manchmal vereinfachen, dient aber nicht unbedingt der Übersichtlichkeit. --Eike 13:03, 3. Dez. 2008 (CET)
- Also Texteingabe würd ich für Senioren nicht empfehlen, weil sich die Befehle üblicherweise schlecht merken können. Mal abgesehen von Sachen wie dem Unix-Dateisystem, das ja doch sehr kompliziert ist. --MrBurns 01:00, 1. Dez. 2008 (CET)
Linpus Lite wäre vielleicht was, dort gibt es einen "Simple Mode", in dem alle Programme über große Icons aufgerufen werden, ansonsten kann man es auf eine normale "windowsähnliche" KDE-Oberfläche umstellen. Ich weiß nur nicht, inwieweit das eingedeutscht ist. Gruß--cromagnon wearedifferent 04:38, 30. Nov. 2008 (CET)
Unbuntu und sonst nix. Suse taugt nicht für alte Leute (zu umständlich) und KDE ist als Desktop für alte Leute auch völlig ungeeignet (zu umständlich). Ubuntu mit Gnome hat meinen 79 Jahre alten Papa erst glücklich gemacht. Inzwischen mag er es lieber als XP. Und die Idee alten Leuten mit kryptischen Befehlen in Dos-Fenstern kommen zu wollen ist an Bizarrheit kaum noch zu überbieten. -- Weissbier 23:06, 1. Dez. 2008 (CET)
- Das kann ich als selbst Betroffener (37 Jahre und anscheinend von Linux-Systemen intellektuell überfordert) nur bestätigen. Also, bitte weiterdiskutieren, ich bin selbst an einer Antwort interessiert (Und übrigens auch für Ubuntu zu blöd. Danke.) --m ?! 00:12, 2. Dez. 2008 (CET)
[Bearbeiten] 28. November 2008
[Bearbeiten] Gibt es einen Preis/Award für Wikis?
Weiß jemand ob es einen Preis bzw. Award für (ganze) Wikis gibt? Bei den Blogs gibt es ja inzwischen jede Menge, aber Teamwork sollte auch belohnt werden. Hab dazu beim Googeln nur diesen Preis gefunden, er ging an .... Trommelwirbel.... Citizendium. Vergibt vielleicht sogar die Wikimedia Foundation da was oder ist das noch ne Marktlücke? --cromagnon wearedifferent 04:38, 28. Nov. 2008 (CET)
- Schau mal hier und hier --Schniggendiller Diskussion 11:43, 28. Nov. 2008 (CET)
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- Nein, ich meinte was anderes - einen Preis speziell für Wikis aller Art (so wie die BOBs der Deutschen Welle für die Blogs). Das sind ja alles "normale" Website-Preise bzw. Kreativitätspreise. Hintergrund ist, das ich den Artikel Wiki gern etwas aufpolieren würde, ist ja immerhin der bei weitem am meisten aufgerufene hier.--cromagnon wearedifferent 20:05, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Und warum ist er der am meisten aufgerufene?
- Weil man, wenn man in die Adresszeile des Firefox
wikieingibt, automatisch auf den Wikipedia-Artikel zum Thema Wiki kommt – und nicht etwa zur Hauptseite der Wikipedia selbst! - Ich bezweifle, daß sich so viele Besucher für Wikis interessieren. Es ist einfach ein Fehler bei Google, weiter nichts. --m ?! 00:31, 2. Dez. 2008 (CET)
- Hehe, danke für die Info. Wusste ich nicht bzw. ist mir nicht aufgefallen. Ich hätte eher drauf getippt, dass der Artikel Wiki eben auf der Hauptseite oder sonstwo prominent verlinkt ist, das scheint aber auch nicht so zu sein. Trotzdem, das mit dem Preis interessiert mich weiterhin.--cromagnon wearedifferent 13:33, 2. Dez. 2008 (CET)
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[Bearbeiten] Sinn von ultraleichten Gewinnspielen
Hallo zusammen, in letzter Zeit vermehrt aufgefallen: Im Fernsehen oder Radio werden gerne super leichte Gewinnspiele gesendet. Wenn man etwa nach einer Southpark-Folge mit der Frage "Welcher Junge stirbt fast in jeder Folge? a) Horst-Dieter oder b) Kenny" ein XY gewinnen kann, dann verstehe nicht, wozu man diese Frage stellt. Natürlich sollen möglichst viele anrufen (um z.B. Adressen zu sammeln), und es werden wohl eher Leute anrufen, die die Antwort zu kennen glauben. Aber bei sooooo leichten Fragen ist jedem klar, dass jeder die Antwort kennt. Warum also diese blöde Frage? Warum nicht einfach "Möchten Sie XY gewinnen? Dann rufen sie an unter..."? Ich würde sogar vermuten, dass dann mehr Leute anrufen (damals in der Schule hat sich bei den stinke einfachen Fragen auch niemand gemeldet). Vielleicht ist das aber nicht erlaubt oder so? Hat jemand eine andere Erklärung? --84.56.246.219 18:01, 28. Nov. 2008 (CET)
- Werbeeinnahmen. Alternativ: das Geheime Verschwörungsprogramm Zu Unser Aller Ultimativer Verdummung.-- 790 18:02, 28. Nov. 2008 (CET)
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- Damit möglichst viele Leute anrufen und über den Tarif der Mehrwertnummer die Kosten für den Preis wieder einspielen? Griensteidl 18:06, 28. Nov. 2008 (CET)
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- Das ist ja alles klar. Die Frage - die ich mir auch seit Langem stelle: Würden weniger Leute anrufen, wenn man statt der Idioten-Frage (Wie heißt Franz Beckenbauer mit Vornamen? a) Franz b) Annette") gar keine Frage stellen würde? Wenn ja: Warum?!? --Eike 18:10, 28. Nov. 2008 (CET)
- (BK)Nachtrag: Verboten sollte so eine Aktion ohne Frage nicht sein, laut Wikipedia erfordert ein Glücksspiel "als Einsatz einen Vermögenswert"... --Eike 18:16, 28. Nov. 2008 (CET)
- Genau das ist auch meine Frage. Das obige ist, wie eigentlich schon in meiner Frage formuliert, auch mir schon klar. --84.56.246.219 18:13, 28. Nov. 2008 (CET)
- (BK) @Eike: Die haben dann „Ich will einmal im Fernsehen sein“ im Kopf. ;-) -- to:fra frage mich! Beiträge 18:14, 28. Nov. 2008 (CET)
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- Als Kind hatte ich eine Schallplatte (historischer Tonträger) der "Sesamstraße". Darauf singt Ernie "Einmal möcht' ich in der Zeitung stehn' / großgedruckt dort meinen Namen sehn' / das wär' herrlich, wäre wunderschön / |: ja könnt ihr das verstehn' :|"... Erst viel später fiel mir dazu ein... Todesanzeige... -- 790 18:20, 28. Nov. 2008 (CET)
- Oh, bitter. Aber das erklärt's auch nicht, auch ohne Frage könnte man ja ins Fernsehen, sei's bei den Call-In-Gewinnspielen oder den auf anderen Sendern üblichen, wo irgendwann der Gewinner einfach eingeblendet wird. --Eike 18:27, 28. Nov. 2008 (CET)
- Bei diesen superleichten Fragen habe ich auch noch nie eine Bekanntgabe der Gewinner mitbekommen. Glaube also auch nicht, dass es damit was zu tun hat, weil sowieso niemand davon erfährt, ob ich mitgemacht oder gar gewonnen habe. --84.56.246.219 18:32, 28. Nov. 2008 (CET)
- Oh, bitter. Aber das erklärt's auch nicht, auch ohne Frage könnte man ja ins Fernsehen, sei's bei den Call-In-Gewinnspielen oder den auf anderen Sendern üblichen, wo irgendwann der Gewinner einfach eingeblendet wird. --Eike 18:27, 28. Nov. 2008 (CET)
- Als Kind hatte ich eine Schallplatte (historischer Tonträger) der "Sesamstraße". Darauf singt Ernie "Einmal möcht' ich in der Zeitung stehn' / großgedruckt dort meinen Namen sehn' / das wär' herrlich, wäre wunderschön / |: ja könnt ihr das verstehn' :|"... Erst viel später fiel mir dazu ein... Todesanzeige... -- 790 18:20, 28. Nov. 2008 (CET)
- 9Live und Konsorten sind eine ganz andere Baustelle. Das funktioniert ganz anders, hier sind die Fragen meist auch nur scheinbar einfach.--84.56.246.219 18:17, 28. Nov. 2008 (CET)
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- Genau: Die fragen dann „Einige Monate haben 30 Tage, andere 31 Tage. Wie viele Monate haben 28 Tage?“ Die Lösung „1 Monat“ (Februar) ist laut 9Live falsch. Stattdessen ist die Lösung von 9Live „alle Monate“. Das heißt, die Fragen sind nur scheinbar einfach. Die Frage würden die Leute dann richtig beantworten, wenn die Frage hieße: „Wie viele Monate haben mindestens 28 Tage?“ -- to:fra frage mich! Beiträge 18:25, 28. Nov. 2008 (CET)
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- Spontaner Einfall: Es könnte einen rechtlichen Unterschied zwischen einer Verlosung (keine Frage) und einem Quiz (leichte Frage) geben. --84.159.107.120 18:40, 28. Nov. 2008 (CET)
- Die Frage ist wirklich einfach, bei Wikipedia unter Southpark schnell zu finden. -- Martin Vogel 18:45, 28. Nov. 2008 (CET)
- Wen man zur Beantwortung solcher Fragen bei Wikipedia nachschauen müsste, würde ich die Fragen nicht mehr als stinke einfach bezeichnen. Diese Fragen zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass jeder die Antwort sofort weiß, ohne irgendwo nachschlagen zu müssen. --84.56.246.219 19:02, 28. Nov. 2008 (CET)
- Ohne die Beantwortung einer Frage wäre es ein Glücksspiel und dann ohne Genehmigung der zuständigen Behörde strafbar, vgl. § 284 StGB. Voraussetzung für ein Glücksspiel ist unter anderem der Einsatz eines Vermögenswertes, wie Eike schon richtig geschrieben hat. Dieser Einsatz kann zB. auch als Essenmarke "getarnt" werden. Jedenfalls wurde schon so geurteilt. Hierrauf umgemünzt: Wenn jemand bei solch einer Sonderrufnummer anruft und Geld dort lässt, erwirbt er damit das Recht auf eine Gewinnchance, würde keine Frage dort sein. Dass die Frage so einfach ist, dass jeder durchschnittliche Bürger sie ohne groß nachzudenken beantworten kann, ist natürlich ein Problem, da dadurch die gesetzliche Regelung praktisch umgangen wird. -- heuler06 19:27, 28. Nov. 2008 (CET)
- Wenn man Geld hätte, wie man keines hat, müsste man direkt mal 'ne Musterklage anstrengen. Wenn sich's eindeutig und offensichtlich um die Umgehung einer Rechtsvorschrift handelt... Gruß T.a.k. 19:36, 28. Nov. 2008 (CET)
- Ob es in der bisherigen Form oder ganz ohne Frage (dann verbotenes) Glücksspiel ist, darüber kann man streiten. Das Landgericht Freiburg hat 2004 (allerdings in einer zivilrechtlichen Angelegenheit) sinngemäß geäußert, dass die Gebühr (49 Cent) für ein einzelnes Telefonat zu 9Live zu unbeträchtlich sei, um es zum Glücksspiel zu machen. Das Landgericht München hat 2005 (meiner Meinung nach zutreffend, aber ebenfalls eher am Rande) bemerkt, dass bei Mehrfachanrufern insgesamt teilweise erhebliche Telefongebühren oberhalb der Bagatellgrenze entstehen. Insofern kann es schon sinnvoll aus Sicht von 9Live sein, pro forma durch eine grundsätzlich für 1% der Gesamtbevölkerung unlösbare Frage den Anschein eines Wissensspiels zu wahren. Mehr zum Thema (inklusive Spendenkonto für den von den Hütchenspielern juristisch verfolgten Administrator) auf www.call-in-tv.net, z.B. hier und da insbesondere "Diskussion um rechtliche Grundlagen zu Call-In".-- Grip99 19:46, 28. Nov. 2008 (CET)
- "Welcher Junge stirbt fast in jeder Folge? a) Horst-Dieter oder b) Kenny" "Aber bei sooooo leichten Fragen ist jedem klar, dass jeder die Antwort kennt."
So? Ich nicht. Das ist eine höchst komplexe und absurde Frage! Sterben ist definiert und setzt Leben voraus, Junge ist auch definiert. Und dann soll das bei einem nicht-lebenden, fiktiven Charakter (ohne Y-Chromosom) auch noch mehrmals passieren? Wer sagt mir, dass da in den South Park Häusern nicht noch eine bisher unbekannte Person, Horst-Dieter, "lebt", der auch regelmässig stirbt? => Man lässt die Leute denken, dass es eine leichte Frage ist, oder? <=
So, ich werde jetzt versuchen, einen Text zu formulieren, der den übertragenen Sinn von "Sterben" (Die Hoffmann stirbt zuletzt o.ä.) beschreibt, der im obigen Artikel noch fehlt (damit hätte dann auch die Anfrage hier einen (weiteren) Sinn). 8-P --Grey Geezer 19:38, 28. Nov. 2008 (CET)- Was für einen Sinn sollte so eine Spitzfindigkeit denn haben? XY gibts sowieso nur einmal zu gewinnen. Ist ja nicht so, dass jeder der die richtige Antwort liefert, gewinnt.--84.56.246.219 19:45, 28. Nov. 2008 (CET)
- "Welcher Junge stirbt fast in jeder Folge? a) Horst-Dieter oder b) Kenny" "Aber bei sooooo leichten Fragen ist jedem klar, dass jeder die Antwort kennt."
- Moment, aber dann wäre doch 1. jede andere Verlosung auch ein Glücksspiel? Also Tombolas etc auch alles illegal? 2. Habe ich doch auch bei richtiger Frage noch lange nichts gewonnen, sondern nehme dann erst an der eigentlichen Verlosung teil, die ist dann doch wiederum nur ein Glücksspiel. Wäre diese Glückspiel nun erlaubt, nur weil es quasi eine Zugangsbeschränkung (richtige Antwort) gibt? Sehr merkwürdig... Aber ich vermute schon auch rechtliche Hintergründe als Grund für die Dum-Bum-Fragen. --84.56.246.219 19:45, 28. Nov. 2008 (CET)
- Ohne die Beantwortung einer Frage wäre es ein Glücksspiel und dann ohne Genehmigung der zuständigen Behörde strafbar, vgl. § 284 StGB. Voraussetzung für ein Glücksspiel ist unter anderem der Einsatz eines Vermögenswertes, wie Eike schon richtig geschrieben hat. Dieser Einsatz kann zB. auch als Essenmarke "getarnt" werden. Jedenfalls wurde schon so geurteilt. Hierrauf umgemünzt: Wenn jemand bei solch einer Sonderrufnummer anruft und Geld dort lässt, erwirbt er damit das Recht auf eine Gewinnchance, würde keine Frage dort sein. Dass die Frage so einfach ist, dass jeder durchschnittliche Bürger sie ohne groß nachzudenken beantworten kann, ist natürlich ein Problem, da dadurch die gesetzliche Regelung praktisch umgangen wird. -- heuler06 19:27, 28. Nov. 2008 (CET)
- Wen man zur Beantwortung solcher Fragen bei Wikipedia nachschauen müsste, würde ich die Fragen nicht mehr als stinke einfach bezeichnen. Diese Fragen zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass jeder die Antwort sofort weiß, ohne irgendwo nachschlagen zu müssen. --84.56.246.219 19:02, 28. Nov. 2008 (CET)
- Der Sinn dieser Gewinnspiele ist klar: es sollen möglichst viele Leute bei der teuren Mehrwertnummer anrufen, damit die Einnahmen den Wert des Gewinns um ein vielfachses übersteigen.
- Und die Kenny-Frage ist echt extrem leicht, vor allem für jeden, der etwas Englisch kann, weil man direkt nach der Frage eine Stimme hört, die "Kenny is dead" ruft. --MrBurns 00:34, 30. Nov. 2008 (CET)
heuler06 hat meiner Meinung nach die exakt richtige Antwort geliefert. Und die Fragen sind so ultra einfach da nur sehr junge Menschen welche das Konzept noch nicht kennen, sehr alte Menschen die nicht mehr in der Lage sind offensichtlich unmoralische Werbemethoden zu erkennen, Betrunkene die den Text kaum noch lesen können und geistige Ganztiefflieger bei solchen Gewinnspielen mitmachen. Aber unabhängig davon ist das einfach ein schlecht getarntes Glücksspiel und der Einsatz sind die Telefonkosten. Legal ist es trotzdem. --FNORD 19:46, 28. Nov. 2008 (CET)
- @IP: Gemäß § 5a SpielV benötigen nach § 33d I 1 GewO andere Spiele mit Gewinnmöglichkeit (zB. Glücksspiele) keine Genehmigung, wenn sie die Voraussetzungen der Anlage erfüllen. Darunter fallen idR. alle Tombolas. ;-) Du kannst dir die Anlage zur Spielverordnung hier ganz unten angucken. -- heuler06 20:46, 28. Nov. 2008 (CET)
Da gibt es noch Leute, die nicht mitmachen, weil sie die Lösung nicht kennen, obwohl sie sooooo ultra einfach ist, z.B. ich. Ich hab mir noch nie eine Folge von Southpark angeguckt. -- Martin Vogel 22:20, 28. Nov. 2008 (CET)
- "Oh mein Gott, sie haben Kenny getötet, Ihr *pieps*!!" Wenn ich mich recht entsinne, ist er nicht in jeder Folge gestorben... Aber Du hast völlig recht Martin, sooo einfach ist die Frage wirklich nicht für jeden. Kann also sein, daß selbst die einfachsten Fragen für jemand anderen schlichtweg schwierig sind, weil er sich nicht für das Thema interessiert. Ich würde ständig an der 100 Euro-Frage scheitern, die Millionenfrage, die Gottschalk hatte, fand ich nun wieder einfach. --IP-Los 23:47, 28. Nov. 2008 (CET)
- Ich vermute mal, genau deshalb hast du die Frage auch noch nie gesehen. Laut Fragesteller kam sie nach einer Southpark-Folge. Ja, man könnte natürlich direkt nach der Folge einschalten und ahnungslos sein, aber die Frage ist definitiv so gestellt, dass der, der sie sieht, sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch beantworten kann. --Eike 00:14, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Es sei denn, sie stellen die Frage nach einer Folge, in der Kenny gar nicht vorkommt. Aber so "gemein" wird der Sender ja nicht sein. --IP-Los 01:57, 29. Nov. 2008 (CET)
- Jep, in dem Kontext, direkt nach der Serie, war sie extrem einfach. Martin hätte die Frage nämlich sehr wahrscheinlich nie gesehen, wenn er sich nicht doch einmal eine Folge angeschaut hätte... Folgen ohne Kenny kenne ich übrigens gar nicht, gibt's die? Nur manche, in denen er nicht stirbt, aber das ist dann so ein seltenes Ereignis, dass es entsprechend in der Folge Würdigung findet. Selbst wenn man weder Southpark noch Kenny kennt, hätte man vermutlich gute Rate-Chancen, "Kenny" passt zu "Southpark" einfach etwas besser, als "Horst-Dieter", oder? ;-) --84.56.246.219 10:18, 29. Nov. 2008 (CET)
- Es sei denn, sie stellen die Frage nach einer Folge, in der Kenny gar nicht vorkommt. Aber so "gemein" wird der Sender ja nicht sein. --IP-Los 01:57, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Folgen ohne Kenny: Staffel 6. Wenn jemand "Chefkoch" heißt, finde ich "Hans-Dieter" (zumindest in dt. Folgen) gar nicht mal so abwegig ;-) --IP-Los 17:38, 29. Nov. 2008 (CET)
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Also meine Frage scheint ja nun beantwortet zu sein, Danke Heuler06! Die Frage, warum der Gesetzgeber hier so ein leichtes Schlupfloch für ansonsten nicht gestattete Glücksspiele offen lässt, wird sich aber vermutlich in den Sternen finden, oder? --84.56.246.219 10:18, 29. Nov. 2008 (CET)
- Z.B. 9Live zahlt ordentlich Steuern in Bayern. Insofern haben die Länder kaum ein Interesse, via Landesmedienanstalten oder Staatsanwalt gegen dieses Treiben in ihrem Zuständigkeitsbereich vorzugehen. Via Gesetzgebung schon gar nicht.-- Grip99 13:15, 29. Nov. 2008 (CET)
Die gewählten Beiratsmitglieder der Hamburger Medienagentur oder wie das heißt haben sich auf eine Anfrage warum sie dieses Glücksspiel ins Hamburger Kabelnetz einspeisen lassen, sämtlichst verleugnen lassen und meine persönliche Frage illegal an die Pressestelle weitergeleitet (von der bekamm ich jedenfalls eine Antwort). Am besten sperrt man den Sendeplatz, damit die Kids nicht anrufen (da könnte man vielleicht sogar theoretisch sein Geld zurück verlangen wegen unwirksamen Jugendschutz) --Eingangskontrolle 15:00, 2. Dez. 2008 (CET)
Früher mußten die Leute für diese "Schlupfloch" noch ne Postkarte ausfüllen, Briefmarke kaufen und zum briefkasten tragen - also echt Aufwand treiben. Heut machen diese Dienstleistungsunternehmen es uns ein büschen einfacher. -- Crato 15:19, 2. Dez. 2008 (CET)
- Jau! Das ist der Trend. Sein Geld immer einfacher los zu werden. Früher musste man's von der Bank holen und ausgeben. Heute braucht man's nur noch auf der Bank liegen zu lassen...--Grottenolm 23:25, 2. Dez. 2008 (CET)
- Ein großer Unterschied ist, bei wem die Pfennige/Cents landen... --Eike 17:38, 3. Dez. 2008 (CET)
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- Geht zwar etwas an der eigentlichen Fragestellung vorbei, aber diese Skurrilität auf der Diskussionsseite von Interpol paßt auch irgendwie zum Thema! ;-) --Wiprecht 13:30, 4. Dez. 2008 (CET)
[Bearbeiten] 29. November 2008
[Bearbeiten] Gedicht über Selbstmord
Hallo, ich suche für ein Referat als Einleitung ein Gedicht zum Thema Selbstmord. Vielen Dank im Voraus --79.239.202.227 10:48, 29. Nov. 2008 (CET)
- Kannst ja mal mit Charles B. anfangen. --Schlesinger schreib! 11:06, 29. Nov. 2008 (CET)
- Razors pain you
- Rivers are damp
- Acids stain you
- And drugs cause cramp
- Guns aren’t lawful;
- Nooses give;
- Gas smells awful;
- You might as well live.
- (Dorothy Parker) --Janneman 11:12, 29. Nov. 2008 (CET)
- Der Selbstmord. Von Nikolaus Lenau. --84.56.246.219 11:27, 29. Nov. 2008 (CET)
- PS: Philipp Mainländer ("Philosophie der Erlösung")hat auch Gedichte geschrieben, da fällt mir aber leider kein konkretes Beispiel ein. Die Art seines eigenen Suizids eignet sich aber gut für einen Aufmerksamkeits-Anreger am Beginn eines Referates.--84.56.246.219 11:29, 29. Nov. 2008 (CET)
- @Schlesinger: das ganze Buch haben wir doch auch, mit Link auf Volltext: Les Fleurs du Mal. Komme ich jetzt endlich in eine dieser Datenbanken? --Ayacop 12:12, 29. Nov. 2008 (CET)
- Und hier [7] dasselbe in der berühmten ersten deutschsprachigen Übersetzung von Stefan George. --Ayacop 12:27, 29. Nov. 2008 (CET)
- Ja, ein großartiges Werk. Der dort geschilderte lustvolle Niedergang ist auch heute noch genau das Richtige für manche Lebenssituationen. --Schlesinger schreib! 13:41, 29. Nov. 2008 (CET)
- Und welches der Gedichte daraus würdet ihr zum Thema Selbstmord empfehlen? Der frohe Tote? PS: Baudelaire finde ich fast zu kraftvoll, für das Thema...--84.57.237.108 15:04, 29. Nov. 2008 (CET)
- Schlage die Liebe zum Nichts vor:
- Du trüber Geist, einst voller Kampfverlangen,
- Die Hoffnung spornt nicht mehr den trägen Mut,
- Streck' dich nun hin, verbirg die Schamesglut,
- Ross, dessen Hufe vor dem Sprunge bangen.
- Schweig, Herz, gib dich in dumpfem Schlaf gefangen!
- Geschlagner Geist, besiegter Tunichtgut,
- Die Lust an Streit und Liebe ist vergangen,
- Lebt, Flöten, wohl, und Saiten, die verklangen!
- Versuch nicht, Lust, dies trotzig trübe Blut!
- Lawine komm, im Sturz mich zu umfangen! --Schlesinger schreib! 18:05, 29. Nov. 2008 (CET)
- Schlage die Liebe zum Nichts vor:
- Und welches der Gedichte daraus würdet ihr zum Thema Selbstmord empfehlen? Der frohe Tote? PS: Baudelaire finde ich fast zu kraftvoll, für das Thema...--84.57.237.108 15:04, 29. Nov. 2008 (CET)
- Ja, ein großartiges Werk. Der dort geschilderte lustvolle Niedergang ist auch heute noch genau das Richtige für manche Lebenssituationen. --Schlesinger schreib! 13:41, 29. Nov. 2008 (CET)
- Und hier [7] dasselbe in der berühmten ersten deutschsprachigen Übersetzung von Stefan George. --Ayacop 12:27, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Mein Standard-Ratschlag: Es kommt auf den Lehrer an. Ist er/sie eher von der ernsten Sorte, dann sollte es auch etwas Ernstes sein. Ist er/sie Schrägdenker, kann es auch schon mal etwas Schräges sein. Gestern gelesen: Es gibt Religionen, da gelangen Selbstmörder und Frauen, die im Kindbett sterben, direkt ins Paradies. Die Normalos müssen erst noch Strapazen durchleiden. Hier noch Ungereimtes aus einem Philosophischen Lexikon. "Freitod" ist auch eine interessante Bezeichnung. Was ist das Gegenteil von einem Selbstmörder? Ein Fremdzeuger ...? --Grey Geezer 15:50, 29. Nov. 2008 (CET)
- Welche Religionen sind das denn? --84.57.237.108 16:42, 29. Nov. 2008 (CET)
- => Mayas ... auch hier. Aber ich sag' jetzt nicht, dass da wirklich so ist ... andererseits ... wo sind die ganzen Mayas hin...? Aber es war noch eine weitere Religion (nicht die mit den 64 Trauben...)... muss nur das Buch wiederfinden. --Grey Geezer 17:47, 29. Nov. 2008 (CET)
- Addendum I: OK, nicht direkt Paradies, so aber doch ehrenhaft => Sati
- Addendum II: Per Express ins Nirvana (S. 117) ... Nirvana...Selbstmord ... da war doch noch was ...
- Addendum III: Hier gleich Anhänger mehrerer Religionen...
- Welche Religionen sind das denn? --84.57.237.108 16:42, 29. Nov. 2008 (CET)
- Mein Standard-Ratschlag: Es kommt auf den Lehrer an. Ist er/sie eher von der ernsten Sorte, dann sollte es auch etwas Ernstes sein. Ist er/sie Schrägdenker, kann es auch schon mal etwas Schräges sein. Gestern gelesen: Es gibt Religionen, da gelangen Selbstmörder und Frauen, die im Kindbett sterben, direkt ins Paradies. Die Normalos müssen erst noch Strapazen durchleiden. Hier noch Ungereimtes aus einem Philosophischen Lexikon. "Freitod" ist auch eine interessante Bezeichnung. Was ist das Gegenteil von einem Selbstmörder? Ein Fremdzeuger ...? --Grey Geezer 15:50, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Geht auch ein Lied? ;-), Gruß --Reissdorf 12:49, 30. Nov. 2008 (CET)
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- Siehe auch Am Brunnen vor dem Tore. -- Arcimboldo 14:27, 30. Nov. 2008 (CET)
Die_Leiden_des_jungen_Werthers kein gedicht, aber wenn man eine arbeit über selbstmord schreibt, sollte man das unbedingt erwähnen (und den danach benannten Werther-Effekt) Elvis untot 13:10, 3. Dez. 2008 (CET)
[Bearbeiten] horizontaler Scrollbalken
Aus welchem Grund hat diese Seite hier einen horizontalen Scrollbalken? Weder die Monitorauflösung, noch die Größenänderung des Browserfensters lassen ihn verschwinden. Es sieht fast so aus als wäre die Seite auf eine Breite von 101% programmiert. Ist dies ein Fehler oder Absicht? --Wiprecht 14:33, 29. Nov. 2008 (CET)
- Welche Auflösung hast du denn (bzw wie breit ist dein Fenster) ? Bei mir wird ein horizontaler Scrollbalken erst ab einer Fensterbreite unter ~780px angezeigt.
- ...und welchen Browser? --Eike 14:47, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Browser ist der Avant Browser, aber auch beim IE (Version 7, eben nochmal getestet) erscheint der Balken. Die höchste Auflösung ist derzeit 1680 x 1050, auf einem 22 Zoll Widescreen, daran liegt es definitiv nicht! Der Scrollbereich liegt, egal welche Größe oder Auflösung gewählt wurde, bei ca. einem px und auch nur bei der gesamten Seite. Ein einzelner Abschnitt, z. B. beim Bearbeiten, wird ohne dem Balken angezeigt. Die Ursache scheint somit im Seitenkopf zu liegen. --Wiprecht 15:04, 29. Nov. 2008 (CET)
- ja, im Internet Explorer 7 kann ich das Problem auch bestätigen (Avant benutzt ja die Internet-Explorer Engine, soweit ich weiß). Firefox funktioniert prima. PS: ein Workaround für den IE7: stelle den Zoomfaktor einfach auf 99%. Besser wäre es natürlich, wenn das nicht nötig wäre. --84.57.237.108 15:12, 29. Nov. 2008 (CET)
- Browser ist der Avant Browser, aber auch beim IE (Version 7, eben nochmal getestet) erscheint der Balken. Die höchste Auflösung ist derzeit 1680 x 1050, auf einem 22 Zoll Widescreen, daran liegt es definitiv nicht! Der Scrollbereich liegt, egal welche Größe oder Auflösung gewählt wurde, bei ca. einem px und auch nur bei der gesamten Seite. Ein einzelner Abschnitt, z. B. beim Bearbeiten, wird ohne dem Balken angezeigt. Die Ursache scheint somit im Seitenkopf zu liegen. --Wiprecht 15:04, 29. Nov. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Auto
Hallöle,
bei uns um die Ecke steht ein älteres Auto. Seit sehr sehr langer Zeit ist es nicht mehr bewegt worden, der Bestitzer (Den es scheinbar nicht mehr gibt) hat es seit gut 3 Jahre nicht mehr von dem öffentlichen Parkplatz weg bewegt. Ich habe Interesse an diesem Auto, bin aber noch jung und habe keinen Führerschein. Leider fehlt diesem sehr staubigen Auto die beiden Nummerschilder! Theoretisch gesehen muss es ja entfernt werden, kann man es vorher kaufen? Wie handelt man n solch einer Situation? --84.62.147.132 21:44, 29. Nov. 2008 (CET)
- Kaufen kannst du es erstmal nur vom Besitzer. Das Auto, wenn es nicht angemeldet ist, stellt Abfall im Sinne des Abfallbeseitigungsgesetzes dar. Du kannst das Ordnungsamt darauf aufmerksam machen (die hätten's in drei Jahren auch merken können!). Das Amt muss dann den Besitzer feststellen. Wenn das nach festgelegter Frist nicht gelingt, wird das Fahrzeug verschrottet oder (selten) versteigert. Du kannst ja mal vorsorglich Interesse anmelden - ich würde eine Karre, die drei Jahre gestanden hat, nicht kaufen! 85.180.202.243 22:33, 29. Nov. 2008 (CET)
| Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen! |
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- (BK)Ich habe vor vielen Jahren einmal gehört, dass man solch einen "Fund" einfach der Polizei meldet. Wenn sich nach einer gewissen Zeit kein Eigentümer meldet, kann man die "Fundsache" behalten. --89.13.139.223 22:37, 29. Nov. 2008 (CET)
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- Die Frage: kaufen oder nicht hängt dims nicht von der 'Standzeit' ab, sondern vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem Besitz des Führerscheins hat der Kauf nichts zu tun - Du könntest das Auto sogar anmelden, sobald Du das Alter der uneingeschränkten Geschäftsfähigkeit erreicht hast. Nur fahren geht nicht ohne das Plastikkärtchen! lg --Grottenolm 22:47, 29. Nov. 2008 (CET)PS:Auch hier gilt obiger RECHTSHINWEIS! Und: Die Idee von 89.13.139.223 ist auch interessant.
- und nicht vergessen: im schlimmsten Fall musst du die Entsorgungskosten für die Schrottkarre bezahlen ! --89.13.139.223 22:59, 29. Nov. 2008 (CET)
- Also rechtlich ist es durchaus möglich, eine Sache auch von jemandem zu kaufen, der weder Besitzer noch Eigentümer ist. Die erste IP scheint auch Besitzer mit Eigentümer gleichzusetzen. Rechtlich sind sie es nicht. ;-) Die zweite IP spielt auf die Bestimmungen zum Fund an, die sich in den §§ 965 bis 984 BGB befinden. Unter Fundrecht (Deutschland) findest du Erläuterungen dazu.
- Persönlich würde ich empfehlen, dass Auto vielleicht als Fund zu melden und dann auf den Fund "zugunsten" der Gemeinde gemäß § 976 BGB zu verzichten, da du sonst (wahrscheinlich) Eigentümer wirst und dich die Gemeinde dann zur Entsorgung oder Instandsetzung oder so auffordert. Ich denke nämlich auch wie die anderen, dass das Auto Schrott ist, da es sonst nicht so lange da stehen würde. ;-) -- heuler06 10:05, 30. Nov. 2008 (CET)
- Von Fahrrädern weiss ich das diese versteigert werden wenn der Besitzer nicht ermittelt werden kann. Bei Autos wird das vermutlich ebenfalls der Fall sein. Ruf doch einfach mal bei der Polizei an melde das Fahrzeug und frage ob und wann es die Möglichkeit gibt dieses zu ersteigern. Wenn das wirklich dort einfach abgeladen wurde und der Besitzer nicht ermittelt werden kann hast du vielleicht eine gute Changse das günstig zu ersteigern. --FNORD 13:05, 30. Nov. 2008 (CET)
- und nicht vergessen: im schlimmsten Fall musst du die Entsorgungskosten für die Schrottkarre bezahlen ! --89.13.139.223 22:59, 29. Nov. 2008 (CET)
- Die Frage: kaufen oder nicht hängt dims nicht von der 'Standzeit' ab, sondern vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem Besitz des Führerscheins hat der Kauf nichts zu tun - Du könntest das Auto sogar anmelden, sobald Du das Alter der uneingeschränkten Geschäftsfähigkeit erreicht hast. Nur fahren geht nicht ohne das Plastikkärtchen! lg --Grottenolm 22:47, 29. Nov. 2008 (CET)PS:Auch hier gilt obiger RECHTSHINWEIS! Und: Die Idee von 89.13.139.223 ist auch interessant.
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- Keine Ahnung, ob sich das je nach Stadt unterscheidet, aber mancherorts kann man sich bei Meldung/Abgabe einer Fundsache entscheiden: Möchte man die Fundsache nach dem Ablauf einer Frist, wenn sich bis dahin der Eigentümer nicht gemeldet hat, selbst bekommen, oder gibt man alle Rechte auf, so daß die Sache ggf. versteigert wird? Haken des Ja-Worts: Man muß bei Abholung definitiv eine Gebühr bezahlen, die - glaube ich - prozentual zum geschätzten Wert der Fundsache bemessen wird. Haken des Nein-Worts: Man muß auf die Versteigerung und weiß nicht, ob man nachher mehr oder weniger bezahlt als die Gebühr. Ich glaube, die Fundbüros geben manchmal die Möglichkeit, noch nachträglich von "selbst bekommen" auf "aufgeben" zu wechseln; vielleicht ist das aber auch Kulanz.
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- Heuler06: Natürlich kannst du einen Kaufvertrag mit jedem Geschäftsfähigen schließen, aber das Eigentum kannst Du nur vom Eigentümer bekommen - oder was übersehe ich da? --Ibn Battuta 19:44, 30. Nov. 2008 (CET)
- Schau mal unter Gutgläubiger Erwerb vom Nichtberechtigten. - Ich hatte auch mal einen Ring gefunden, und der wurde mir nach einem halben Jahr ausgehändigt, weil der Eigentümer sich nicht gemeldet hatte: Im Prinzip geht das schon. Gruß --Idler ∀ 21:01, 30. Nov. 2008 (CET)
- Wie Idler schon schreibt, ist es durchaus möglich das Eigentum auch von jemandem zu erwerben, der nicht Eigentümer ist. Bei einem Fund ist sogar niemand da (bekannt) und trotzdem kann ich Eigentum erwerben. -- heuler06 14:23, 1. Dez. 2008 (CET)
- Schau mal unter Gutgläubiger Erwerb vom Nichtberechtigten. - Ich hatte auch mal einen Ring gefunden, und der wurde mir nach einem halben Jahr ausgehändigt, weil der Eigentümer sich nicht gemeldet hatte: Im Prinzip geht das schon. Gruß --Idler ∀ 21:01, 30. Nov. 2008 (CET)
- Heuler06: Natürlich kannst du einen Kaufvertrag mit jedem Geschäftsfähigen schließen, aber das Eigentum kannst Du nur vom Eigentümer bekommen - oder was übersehe ich da? --Ibn Battuta 19:44, 30. Nov. 2008 (CET)
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- Um der Diskussion noch eine neue Richtung zu verpassen: Was würde denn passieren, wenn man das Auto "findet" es sich zunächst niemand meldet, man es dann bekommt und dann würde sich der Besitzer doch noch melden? Oder noch spannender was wäre wenn man das Auto soweit wieder herrichtet (Geld investiert) und der ursprüngliche Besitzer meldet dann bestizansprüche an? Und ist es nicht im Grunde leicht möglich mit der Fahrgestellnummer oder so den Besitzer zu finden? -- Stefan-Xp 15:19, 1. Dez. 2008 (CET)
- Wenn du es findest und es der zuständigen Behörde meldest, geht nach sechs Monaten das Eigentum auf dich über, wenn der Eigentümer nicht ermittelt werden konnte. Bei der Meldung musst du alle Umstände angeben, die für die Ermittelung der Empfangsberechtigten erheblich sein können. Bist du nach der Wartezeit Eigentümer geworden, weil der Eigentümer nicht ermittelt werden konnte, hat der ehemalige Eigentümer keine Rechte mehr daran. Er kann es dir nicht mehr wegnehmen. ;-) Beim Eigentumsübergang gemäß § 973 BGB erlöschen auch alle sonstigen Rechte an der Sache, d.h., dass ein Dritter z.B. ein Pfandrecht nicht mehr geltend machen kann, weil es dann einfach nicht mehr existiert.
- Über die Fahrgestellnummer ließe sich der Eigentümer herausbekommen, wenn sie bei der zuständigen Behörde, die die Zulassungspapiere ausstellt, verzeichnet ist. Damit wäre dann mit ziemlicher Sicherheit der Eigentümer bekannt, sodass ein Fund ausscheidet.
- Eine Bitte: Bitte den Unterschied zwischen Besitzer und Eigentümer verinnerlichen. ;-) Der Besitzer ist der, der die Gewalt über eine Sache hat. Der Eigentümer ist der, dem eine Sache zugehörig ist. Beispiel: Ich leihe mir ein Buch von einem Freund. Dann bin ich der Besitzer, weil ich die Gewalt über das Buch habe. Mein Freund bleibt aber Eigentümer.
- -- heuler06 15:56, 1. Dez. 2008 (CET)
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- Okay strReplace("Besitzer", "Eigentümer");-) vlg -- Stefan-Xp 21:58, 2. Dez. 2008 (CET)
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- Oha, ja, ich versinke im Boden, der gutgläubige Eigentumserwerb vom Nichtberechtigten war mir gerade absolut vom Radarschirm gestürzt. Auweh, wie ist das denn passiert?! Ich sollte mein Benutzerkonto sperren und nur noch als Sockenpuppe durch die Wikipedia streifen. Vornehmlich nachts und in obskuren Artikeln, die niemand liest... Meine einzige, korinthenkackende Überlegung (nicht etwa als Widerspruch, nur als korinthenkackende Überlegung): Kommt nicht das Eigentum trotzdem "vom" Vor-Eigentümer? Natürlich nicht durch ihn, aber von ihm? Vielleicht zu philosophisch. Andererseits haben da ja manchmal auch die Juristen sehr feste Meinungen. So. Und jetzt gehe ich und stelle mich eine Runde ins Eckchen, wie auch immer das geometrisch möglich ist. Rotköpfig: Ibn Battuta 01:18, 2. Dez. 2008 (CET) PS: Heuler06, falls Du das als allgemeine Information in die weite Welt wirfst, stimme ich Dir absolut zu. Wenn Du hingegen meinen solltest, der Normalbürger sollte den Unterschied kennen, widerspreche ich heftig. Meiner Meinung nach sollte das Recht des Normalbürgers, Eigentum und Besitz oder Mord und Totschlag gleichzusetzen, ebenso wie einige andere Wortdefinitionen in der Verfassung verankert werden. Art. 3(4): Niemand darf auf Grundlage der juristischen Sprachprägungen benachteiligt werden. Insbesondere darf niemand von einem Nichtjuristen verlangen, juristische Definitionen zu kennen oder gar zu verwenden. Der Staat fördert die Sprache der Nichtjuristen. ... so eine Kleinigkeit in der Art. --Ibn Battuta 01:18, 2. Dez. 2008 (CET)
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- Okay Okay ich schäme mich ja schon :-/ -- Stefan-Xp 21:58, 2. Dez. 2008 (CET)
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- ACK Ibn Battuta: Sich zu schämen wäre IMHO nur angemessen, wenn man mindestens ein, zwei Semester Jura hinter sich hat. Die Unterscheidung zwischen Besitz und Eigentum ist absolut zentral für das BGB; aber das BGB ist nicht zentral für das Leben - siehe auch Gugel zu den weit verbreiteten Hausbesitzern, die für uns Juristen natürlich lauter Hauseigentümer sind (solange sie nicht als Mieter besitzen). Gruß --Idler ∀ 11:56, 3. Dez. 2008 (CET)
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[Bearbeiten] Synchronstimme
Spinne ich, oder wird O. J. Simpson im gerade laufenden Film Flammendes Inferno von der George Clooney Stimme synchronisiert?-- Tresckow 23:10, 29. Nov. 2008 (CET)
- Also jedenfalls nicht deswegen ;). Detlef Bierstedt ist's, siehe hier. 85.180.220.238 23:29, 29. Nov. 2008 (CET)
- Es gibt erschreckend wenige Synchronsprecher, sodass auf eine "beliebte" deutsche Stimme schon mal 10 Holliwood-(mehroderweniger)stars kommen. Ätzend ist auch, dass alle (minus arte) neuen Dokus von Jean Luc Picard und Bruce Willis gesprochen werden, die dafür IMHO nun wirklich nicht geeignet sind.--Robin Goblin 04:34, 30. Nov. 2008 (CET)
- Zum Beispiel haben Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Terence Hill, John Cleese, Dennis Quaid, John Travolta und Dan Aykroyd denselben Synchronsprecher (Thomas Danneberg). Mit Zeichentrickserien will ich erst gar nicht anfangen. ;-) --Toffel 13:00, 30. Nov. 2008 (CET)
- Es gibt erschreckend wenige Synchronsprecher, sodass auf eine "beliebte" deutsche Stimme schon mal 10 Holliwood-(mehroderweniger)stars kommen. Ätzend ist auch, dass alle (minus arte) neuen Dokus von Jean Luc Picard und Bruce Willis gesprochen werden, die dafür IMHO nun wirklich nicht geeignet sind.--Robin Goblin 04:34, 30. Nov. 2008 (CET)
Ist eigentlich die Stimme von Anakin Skywalker und Gaius Octavius (Rome, Fernsehserie) auch die selbe? --93.132.24.227 13:25, 30. Nov. 2008 (CET)
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- Ätzend ist auch, dass alle (minus arte) neuen Dokus von Jean Luc Picard und Bruce Willis gesprochen werden': alternativ auch von Dr. House (also known as Klaus-Dieter Klebsch). Ob dessen Stimme dafür geeignet ist, möge jeder für sich selbst entscheiden ;) (von den genannten Beispielen halte ich Bruce Willis aka Manfred Lehmann für unpassendsten; Captain Picard am passendsten; Dr. House für irgendwo mittendrin). --Darev 18:49, 30. Nov. 2008 (CET)
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Ich wusste es doch. Das mit Octavius und Anakin würde ich auch so sehen.-- Tresckow 18:47, 30. Nov. 2008 (CET)
- Wie heisst denn eigentlich die Frau die immer die Gallileo Sachen "erzählt"? (OKay es ist nicht wirklich synchron sondern ein "Erzähler aus dem Off") -- Stefan-Xp 21:52, 2. Dez. 2008 (CET)
- Sie heißt Franziska Pigulla. Habe ich eben erst herausgefunden (Obwohl es im Atikel Galileo (Sendung) steht (was ich nicht vermutet hatte), habe ich den Umweg über die Homepage genommen. ;-)) --Toffel 22:10, 3. Dez. 2008 (CET)
- Nachtrag: @Darev: Was meinst du mit „neue Dokus“? Mir ist zwar auch schon aufgefallen, dass viele Dokus von immer wieder den gleichen Leuten gesprochen werden, aber nur zwei? Auf RTLII werden die Beiträge noch meist von Viktor Pavel (mal bei www.sprecherdatei.de suchen, Adresse ist hier im Spamfilter) gesprochen. Ich meine auch, Norbert Langer ([8]) ist immer noch in den Dokumetationen bei Kabel 1 zu hören. --Toffel 23:44, 3. Dez. 2008 (CET)
- Habe noch einen gefunden: Joachim Kerzel spricht, glaube ich, (auch) Dokus bei Kabel 1. Möglicherweise habe ich mich bei Langer geirrt; er hat eventuell vorwiegend ältere Dokus gesprochen (z. B. Killer Instinct). --Toffel 00:00, 4. Dez. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Die Eiszeit
Aus meinem Erdkundeunterricht (ist schon ein paar Jahre her) kann ich mich erinnern da wir uns genau genommen aktuell in einer Eiszeit befinden. Über die genauen Aussagen bin ich mir nicht mehr sicher. Aber ich habe im Kopf das wir innerhalb der nächsten paar tausend Jahre in ein Phase der extremen Kälte übergehen werden. Gletscher werden sich aus dem Norden über das Land schieben usw. 1te Frage: Habe ich das richtig in Erinnerung? 2te Frage: (falls die meine Annahme stimmt) Auf welchen Zeitpunkt wird die extreme Abkühlung geschätzt? --FNORD 23:49, 29. Nov. 2008 (CET)
- In meinen Kreisen nimmt man an, daß es am 29. Februar 2011 soweit sein wird. So long, --AM 00:00, 30. Nov. 2008 (CET)
- Unglaublich witzig.--80.145.71.211 01:03, 30. Nov. 2008 (CET)
- Das aktuelle Eiszeitalter.--80.145.71.211 01:03, 30. Nov. 2008 (CET)
- Die Frage war gar nicht witzig gemeint. Danke für den Link. Den hatte ich überlesen sonst hätte ich schon meine erste Frage beantwortet gehabt. Wann wir in die nächste Phase der Abkühlung eintreten könnten steht im Artikel aber leider nicht erklärt. Das würde mich schon interessieren ob das in den nächsten paar tausend Jahren erwartet wird oder irgendwann in den nächsten millionen Jahren. --FNORD 09:51, 30. Nov. 2008 (CET)
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- Ich bin leider nicht ganz so firm in der gegenwärtigen Klimadebatte, wie ich sein sollte, aber so weit ich weiß gilt das jetzt stattfindende Interglazial (Holozän) als eines der längsten, die es im Laufe der gegenwärtigen Vereisungsphase jemals gegeben hat. Zur Zeit meines Studiums gingen also tatsächlich noch viele Leute davon aus, dass eine Rückkehr der großen Gletscher unmittelbar bevorstünde. Allerdings gab es auch schon damals Theoretiker, die das ungewöhnlich lange Interglazial für einen Vorboten einer allgemeinen Klimaerwärmung hielten. Wenn die Klimabedingungen umschlügen, dann könnte es auch genau so gut in die andere Richtung gehen, also ein vollständiges Abschmelzen der Eiskappen. Heute geht aber wohl kaum noch jemand davon aus, dass wir mit unserer Kohlendioxid-Rumstinkerei die nächste Eiszeit am verhindern sind... Grüße Geoz 09:55, 30. Nov. 2008 (CET)
- So hatte ich das eben auch in Erinnerung. Die Rückkehr der großen Gletscher steht unmittelbar bevor. Allerdings ist erdgeschichtlich unmittelbar ein recht gedehnter Begriff :). Und die Klimadebatte ist dabei nur bedingt das Thema. Ich hatte mich nur gefragt... Alle reden aktuell über die Klimaerwärmung, was wurde eigentlich aus der bedrohlich kurz bevorstehenden Eiszeit über die man sich noch vor nicht all zu langer Zeit sorgen gemacht hat? --FNORD 10:46, 30. Nov. 2008 (CET)
- Naja, die bedrohlich kurz bevorstehende Eiszeit ist ja aus den jetzt gängigen Szenarien nicht wirklich verschwunden (Polkappen schmelzen ab, Süßwasser verringert den Salzgehalt des Meeres, Golfstrom reißt ab, und zack! Neue Eiszeit. Hollywood-gerecht in Szene gesetzt in The Day After Tomorrow.) Aber dir ging es ja vor allem darum, was für die Geologen "unmittelbar bevorstehend" bedeutet. In diesem Fall, irgendwas zwischen "innerhalb der nächsten paar tausend Jahre", bis tatsächlich "übermorgen". Grüße Geoz 11:52, 30. Nov. 2008 (CET)
- Danke für die Auskunft. Dann war die Anschaffung eines Autos mit Sitzheizung also doch sinnvoller als die Cabrioalternative :). --FNORD 12:34, 30. Nov. 2008 (CET)
- Für die nächsten drei Jahrtausende möchte ich keine Vorhersage wagen. Aber in den nächsten drei Monaten wird es bei uns kälter, da bin ich mir sicher. -- Martin Vogel 15:08, 30. Nov. 2008 (CET)
- Danke für die Auskunft. Dann war die Anschaffung eines Autos mit Sitzheizung also doch sinnvoller als die Cabrioalternative :). --FNORD 12:34, 30. Nov. 2008 (CET)
- Naja, die bedrohlich kurz bevorstehende Eiszeit ist ja aus den jetzt gängigen Szenarien nicht wirklich verschwunden (Polkappen schmelzen ab, Süßwasser verringert den Salzgehalt des Meeres, Golfstrom reißt ab, und zack! Neue Eiszeit. Hollywood-gerecht in Szene gesetzt in The Day After Tomorrow.) Aber dir ging es ja vor allem darum, was für die Geologen "unmittelbar bevorstehend" bedeutet. In diesem Fall, irgendwas zwischen "innerhalb der nächsten paar tausend Jahre", bis tatsächlich "übermorgen". Grüße Geoz 11:52, 30. Nov. 2008 (CET)
- So hatte ich das eben auch in Erinnerung. Die Rückkehr der großen Gletscher steht unmittelbar bevor. Allerdings ist erdgeschichtlich unmittelbar ein recht gedehnter Begriff :). Und die Klimadebatte ist dabei nur bedingt das Thema. Ich hatte mich nur gefragt... Alle reden aktuell über die Klimaerwärmung, was wurde eigentlich aus der bedrohlich kurz bevorstehenden Eiszeit über die man sich noch vor nicht all zu langer Zeit sorgen gemacht hat? --FNORD 10:46, 30. Nov. 2008 (CET)
- Ich bin leider nicht ganz so firm in der gegenwärtigen Klimadebatte, wie ich sein sollte, aber so weit ich weiß gilt das jetzt stattfindende Interglazial (Holozän) als eines der längsten, die es im Laufe der gegenwärtigen Vereisungsphase jemals gegeben hat. Zur Zeit meines Studiums gingen also tatsächlich noch viele Leute davon aus, dass eine Rückkehr der großen Gletscher unmittelbar bevorstünde. Allerdings gab es auch schon damals Theoretiker, die das ungewöhnlich lange Interglazial für einen Vorboten einer allgemeinen Klimaerwärmung hielten. Wenn die Klimabedingungen umschlügen, dann könnte es auch genau so gut in die andere Richtung gehen, also ein vollständiges Abschmelzen der Eiskappen. Heute geht aber wohl kaum noch jemand davon aus, dass wir mit unserer Kohlendioxid-Rumstinkerei die nächste Eiszeit am verhindern sind... Grüße Geoz 09:55, 30. Nov. 2008 (CET)
Ich schaue oft ZDF Expedition oder Terra X, je nach dem. Jedenfalls wurde dort eine erschreckende Vorstellung gebracht. Voraussichtlich werden die Gletscher weiter zurückgehen und in ein paar Jahrzehnten werden Metropolen wie Hamburg, Paris und vor allem Londen im Wasser versinken, was bei Venedig bald auch der Fall sein wird. Demzufolge müssten also auch Los Angeles, New York, Istanbul, New Orleans, San Diego, Athen, die Niederlande und wasweissich noch versinken. Hoffentlich bin ich bis dann schon tot... --Luke94 13:56, 1. Dez. 2008 (CET)
- Nachtrag: ich bin pessimistisch, was die Zukunft der Menschheit angeht. Wie ein Indianerhäuptling gesagt hat: "Die Weissen werden genau so vergehen wie wir..."--Luke94 13:59, 1. Dez. 2008 (CET)
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- London, meine ich.--Luke94 14:02, 1. Dez. 2008 (CET)
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- Jetzt noch was: San Francisco und die anderen Städte, die ich oben erwähnt hab', sollen jedenfalls versinken. Was glaubt ihr eigentlich?--Luke94 14:05, 1. Dez. 2008 (CET)
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- Haus in Bogota kaufen - ist sicherer. Andererseits liegt Rotterdam beispielsweise jetzt schon einige Meter unter Normalnull und existiert immer noch. Zumindest für die nächsten hundert Jahren gehen alle mir bekannten Prognosen nicht von mehr als einem Meter Anstieg aus. Bei nem Tidenhub von bis zu 6 Metern an der Nordsee und Deichhöhen von knapp 10 Metern wird die Extrahöhe zwar teuer, ist technisch aber noch relativ problemlos machbar. -- southpark 15:21, 1. Dez. 2008 (CET)
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- Also, die globale Klimaerwärmung wird nicht lustig und man sollte alles menschenmögliche tun, um sie so gering wie möglich ausfallen zu lassen. Aber ehrlich gesagt hätte ich viel mehr Angst vor einer neuen Eiszeit, denn ein Meeresspiegelanstieg wäre zwar besonders für die Menschen nachteilig, für den großen Rest der Lebewelt aber viel weniger (und das sagt jemand, dessen Haus schon jetzt einen halben Meter unter Normalnull steht!). Eine Erde ohne Polkappen ist eigentlich der Normalzustand dieses Planeten, und welche Biomasse und Biodive
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