Reproduktionsmedizin
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Forschungsschwerpunkte
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst. |
Die Reproduktionsmedizin ist ein Teilgebiet der Medizin, welches Fortpflanzung und Fortpflanzungsprobleme und damit die Fachgebiete der Andrologie, Genetik, Gynäkologie und Urologie mit einschließt, aber auch die Gebiete der Rechtswissenschaften und Ethik berührt.
Inhalte der Reproduktionsmedizin sind Fragen zu und Methoden der natürlichen und künstlichen Fortpflanzung wie z. B. die In-vitro-Fertilisation (IVF) und die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI).
Ein besonders kontrovers diskutiertes Teilgebiet der Reproduktionsmedizin stellt das Klonen dar.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Forschungsinhalte
Die Forschung in der Reproduktionsmedizin beschränkt sich in der Regel nicht nur auf die eigentliche Fortpflanzung, sondern umfasst auch die Forschung über hormonelle Verhütungsmethoden wie der Pille und den Einfluss der Umwelt auf die Fortpflanzungsorgane. Die Schwerpunkte der Reproduktionsmedizin liegen zur Zeit aber in der Verbesserung und Bewertung der Methoden der künstlichen Befruchtung und der ethischen und juristischen Schwierigkeiten, welche sich daraus ergeben, z. B. der gesellschaftlichen Auswirkung der Präimplantationsdiagnostik, einschließlich der Möglichkeiten der Selektion zum Beispiel nach Geschlecht.
Da Embryonale Stammzellen weltweit primär aus der In-vitro-Fertilisation gewonnen werden (dies ist zur Zeit in Deutschland auf Grund des Embryonenschutzgesetzes verboten) ist die Reproduktionsmedizin international nicht strikt von der Stammzellforschung zu trennen.
[Bearbeiten] Reproduktionsmethoden
[Bearbeiten] In-vivo-Fertilisation
(= am lebenden Organismus, d.h. im Mutterleib)
- Homologe Insemination
- Heterologe Insemination mit einer Samenspende eines meist anonymen Mannes
- Intratubarer Gametentransfer
[Bearbeiten] In-vitro-Fertilisation
(= im Reagenzglas)
- Homologe Fertilisation mit Sperma des Ehemannes
- Heterologe Fertilisation mit Sperma eines fremden Mannes
[Bearbeiten] Literatur
- Renate D. Klein: Das Geschäft mit der Hoffnung Erfahrungen mit der Fortpflanzungsmedizin - Frauen berichten. Orlanda Frauenverlag, Berlin 1989
[Bearbeiten] Siehe auch
- Biomedizin
- Bioethik, Biomedizinkonvention
- Zeugung - Schwangerschaft - Perinatalmedizin
- künstliche Befruchtung
- Haploidisierung
[Bearbeiten] Weblinks
- Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V. (BRZ)
- Schwanger-info.de: Schwangerschaft und Familienplanung - Das unabhängige Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
| Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen! |

