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Portal:Biologie

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Mit dieser Seite soll der Einstieg in den Bereich Biologie in der Wikipedia erleichtert werden. Sie soll einen Überblick bieten und zur Mitarbeit anregen. Für Fragen und Diskussionen bezüglich biologischen Themen ist diese Diskussionsseite der richtige Ort. Wer sich für den Ausbau der Biologie-Artikel und Arbeit an diesem Portal interessiert, der sollte mal bei der Redaktion Biologie vorbeischauen.

Parallel zu diesem Portal existiert das Portal:Lebewesen, das sich insbesondere mit einzelnen Arten und der Taxonomie befasst.

Aktuelle Themen
  • Nahrungsreste, die in Gibraltar in den Höhlen Vanguard Cave und Gorham's Cave über mehrere zehntausend Jahre von Neandertalern hinterlassen wurden, werden als Zeichen einer entwickelten Jäger- und Sammler-Kultur dieser Verwandten des modernen Menschen gedeutet. In der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences wurde berichtet, man habe dort große Mengen an Muschelschalen sowie Knochen von Fischen, Seehunden und Delfinen entdeckt.
  • Der Genuss von gentechnisch veränderten Sojabohnen könnte möglicherweise das Risiko für einen Herzinfarkt halbieren. Eine spezielle Sorte, die derzeit an Freiwilligen getestet wird, enthält so viele Omega-3-Fettsäuren wie frischer Fisch. In der Fachzeitschrift Lipids berichten US-Forscher [1], dass sich die Zusammensetzung der Fettbestandteile im Blut nach regelmäßigem Verzehr ihrer Sojaprodukte auf das Vorteilhafteste verändert habe. Ob solche Produkte dereinst als Medikament oder als Nahrungsergänzungsmittel in den Handel kommen, ist derzeit noch offen.
  • Aus einem 32.000 Jahre alten, in der Chauvet-Höhle entdeckten Brustbein eines Höhlenbären wurde von französischen Forschern mitochondriale DNA gewonnen und mit der mitochondrialen DNA eines Braunbären aus den Pyrenäen verglichen. Den Ergebnissen dieser Studie zufolge sind die Höhlenbären eng verwandt mit den Eisbären und den Braunbären; die drei Arten stammen demzufolge von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Alle anderen heute lebenden Bärenarten stammen von einem anderen Ast des Bärenstammbaums ab.
  • Das Massenaussterben vor 250 Millionen Jahren, als rund zwei Drittel aller landbewohnenden Arten ausstarben, wurde vermutlich durch massiven Vulkanismus im Gebiet des heutigen Sibirien verursacht; der Vulkanismus muss seinerzeit das Klima auf der Erde erheblich verändert haben. US-amerikanische Geologen glauben nun, dass sie in altem Meeresgestein ein weiteres Mosaiksteinchen für die Geschehnisse entdeckt haben (Science 322, S. 359): Sie fanden Hinweise auf ein massenhaftes Vorkommen von Schwefelbakterien. Diese Bakterien seien ein sicheres Anzeichen dafür, dass es keinen Sauerstoff im Wasser gab sondern Faulschlamm. Sie vermuten, dass der Vulkanismus die Weltmeere allmählich vergiftete, dass diese Gewässer daraufhin biologisch umkippten – mit der Folge, dass das Erdaltertum endete und das Erdmittelalter begann. Damals starben auch 9 von 10 Meeresbewohnern aus.
Review der Woche

Als Gentechnik bezeichnet man jene Methoden und Verfahren der Biotechnologie, welche auf den Kenntnissen der Molekularbiologie und Genetik aufbauen und gezielte Eingriffe in das Erbgut (Genom) und damit in die biochemischen Steuerungsvorgänge von Lebewesen bzw. viraler Genome ermöglichen. Als Produkt entsteht zunächst rekombinante DNA, mit der wiederum gentechnisch veränderte Organismen (GVO) hergestellt werden können. Der Begriff Gentechnik umfasst also die Veränderung und Neuzusammensetzung von DNA-Sequenzen im Reagenzglas oder in lebenden Organismen sowie das künstliche Einbringen von DNA in lebende Organismen.

Gentechnik wird zur Herstellung neu kombinierter DNA innerhalb einer Art[2], vor allem aber auch über Art-Grenzen hinweg verwendet. Dies ist möglich, weil alle Lebewesen einen genetischen Code benutzen, von dem nur in wenigen Ausnahmefällen leicht abgewichen wird (siehe aber: codon usage). Ziele gentechnischer Anwendungen sind beispielsweise die Verbesserung von Kulturpflanzen oder die Herstellung von Medikamenten.

Exzellent-Kandidat

Bild:Qsicon exzellent Kandidat.png aktuelle Bio-Exzellenz-Kandidaten

Franz Wilhelm Junghuhn (* [26. Oktober 1809 in Mansfeld, damals im Königreich Westfalen, heute im Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt; † 24. April 1864 in Lembang auf Java) war ein deutscher Arzt, Geologe und Botaniker. Seine bedeutendsten Leistungen waren die erste vollständige geografische, geologische und botanische Beschreibung des wichtigsten Kolonialgebietes der Niederländer, der Insel Java, die erste zuverlässige topografisch-geologische Karte dieser Insel und die Entdeckung und Kartierung der südlichen Batakländer auf Sumatra. Nach Meinung des Geographen Oscar Ferdinand Peschel gehört Junghuhn „zu den Zierden deutscher Wissenschaft“ neben Alexander von Humboldt und Leopold von Buch.

Weitere: Rapoport-Luebering-Zyklus

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Lebewesen-Kandidaten finden sich hier.

Lesenswert-Kandidat

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Fachgebiete
  • Alle Lebewesen wurden bis ins 20. Jahrhundert hinein drei großen biologischen Reichen zugeordnet und von den drei klassischen Fachgebieten untersucht:
    • Botanik - zuständig für das Reich der Pflanzen
    • Zoologie - zuständig für das Reich der Tiere
    • Mikrobiologie - zuständig für das Reich der Mikroorganismen

Neben diesen drei Fachgebieten, genauer: aus diesen heraus, entstanden weitere Spezialdisziplinen:

  • Die Anthropologie ist die Wissenschaft von der Biologie des Menschen und der Menschheit. Sie befasst sich mit dem einzelnen menschlichen Wesen und speziell die Kulturanthropologie mit der Gesamtheit aller Menschen sowie der menschlichen Kultur.
  • Die Biochemie untersucht die chemischen Vorgängen in Lebewesen. Sie beschäftigt sich mit Mechanismen und der Steuerung des Stoffwechsels sowie mit dem molekularen Aufbau von Organismen.
  • Die Bioinformatik beschäftigt sich mit biologischen Sequenzen (DNA und Proteine), deren Speicherung und Vergleich, Aufklärung der Struktur und Funktion von Proteinen am Computer, ihrer Interaktion, mit DNA und biochemischen Verbindungen, biologischer Signalweiterleitung in Zellen und dem Erstellen evolutionärer Stammbäume.
  • Die Biophysik untersucht und beschreibt Prozesse in biologischen Systemen mit Hilfe der Gesetze der Physik (im wesentlichen der Thermodynamik und der Elektrodynamik) und deren Messmethoden; sie befasst sich aber auch mit der gezielten Neu- und Weiterentwicklung physikalischer Methoden zur Untersuchung biologischer Prozesse.
  • Die Biotechnologie befasst sich mit der Biotechnik, also mit der Umsetzung der Erkenntnisse aus Biologie und Biochemie in technische oder technisch nutzbare Elemente. Die Anwendungsgebiete sind u.a. Landwirtschaft, Medizin, Nahrungsmittelindustrie, Abfallwirtschaft.
  • Die Entwicklungsbiologie untersucht die Vorgänge, durch die einzelne Organismen wachsen und sich entwickeln (Ontogenese). Die Entwicklungsbiologie hat ihren Ursprung in der Embryologie und konzentriert sich heute auf die genetische Kontrolle von Zellwachstum, Zelldifferenzierung und Zellspezialisierung in verschiedenen Zelltypen und Organen.
  • Die Ökologie befasst sich mit den Wechselbeziehungen, die die Verbreitung und das Vorkommen von Organismen bestimmen. Neben der Biologie sind hier auch Geografie, Ethnologie und Psychologie beteiligt.
  • Die Taxonomie erfasst die verwandtschaftlichen Beziehungen von Pflanzen- und Tierarten sowie Viren gegeneinander in einem hierarchischem System.
  • Die Theoretische Biologie widmet sich der allgemein mathematischen Beschreibung biologischer Zusammenhänge sowie der inhaltlichen Integration biologischer Theorien.
  • Die Verhaltensbiologie erforscht das Verhalten von Tier und Mensch. Sie stellt Vergleiche zwischen Individuen und Arten an und versucht, das Entstehen bestimmter Verhaltensweisen im Verlauf der Stammesgeschichte zu erklären.
  • Die Zellbiologie erforscht den Aufbau, die Teilung und die Bewegung von Zellen sowie die Kommunikation zwischen den Zellen mit Hilfe des Mikroskops und molekularbiologischer Methoden.

Hier können Hinweise auf fehlende Artikel notiert werden

Biologische Begriffe: Antineoplastone (en) - Bienengefährdungsstufe - Blasenzellen - Fischmilch (en) - Generosion - Gesellschaft für Genetik (GfG) - Gesellschaft für Entwicklungsbiologie (GfE) - Histatin web - Ideoblasten - Index Herbariorum - International Association of Vegetation Science - International Plant Names Index - Laternenangler - Replikatordynmik - Retraktor (Biologie) / Retraktormuskel - stotting (en) - Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

Wissenschaftler: Alfred William Alcock (en) - Lyman David Benson (es) - Stanisław Burzyński (en) - Joseph Decaisne (en) - David Richard Hunt (es) - Petter Adolf Karsten (en) - Franz Eugen Köhler - Paul Kummer (en) - Lucien Quélet (en) - Jean René Constant Quoy (en) - Berta Scharrer (en) - Harry Govier Seeley (en) - Peter Hammerstein - Nigel Paul Taylor (es) - mehr

siehe auch: Portal:Biologie/Neue Artikel


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