Hochschulrektorenkonferenz – Wikipedia

Hochschulrektorenkonferenz

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Logo der HRK

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der freiwillige Zusammenschluss der deutschen Hochschulen und vertritt diese gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Sie wurde am 21. April 1949 als Westdeutsche Rektorenkonferenz (WRK) gegründet und vertrat anfangs nur Hochschulen mit Promotionsrecht der früheren Bundesrepublik und West-Berlins. Seit 1974 wurden auch Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen, Kirchliche und Philosophisch-Theologische Hochschulen sowie die Hochschulen der Bundeswehr aufgenommen. Nach der deutschen Wiedervereinigung und dem Beitritt von Hochschulen aus den neuen Bundesländern erfolgte im November 1990 die Umbenennung in Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Die HRK hat gegenwärtig 257 Mitgliedshochschulen, an denen circa 98 Prozent aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert sind.

Die Hochschulrektorenkonferenz wird von einem achtköpfigen Präsidium geleitet. Präsidentin der HRK ist seit 2006 die frühere Präsidentin der Universität des Saarlandes, Margret Wintermantel. Weitere Organe sind die zweimal jährlich tagende Mitgliederversammlung sowie der Senat. Die HRK unterhält ein Sekretariat in Bonn und eine Außenstelle in Berlin. Finanz- und Rechtsträger der HRK ist die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz.

Die Hochschulrektorenkonferenz befürwortet die Liberalisierung des Hochschulwesens, was unter anderem durch eine stärkere Beteiligung der Hochschulen an der Studierendenauswahl, die Einführung von Studiengebühren sowie die Exzellenzinitiative der Bundesregierung erreicht werden soll. Die HRK betreibt eine Reihe von Projekten, u.a. das Bologna-Zentrum und das Projekt Qualitätsmanagement. Sie hat gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung das gemeinnützige Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) mit Sitz in Gütersloh gegründet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Präsidenten der WRK/HRK seit 1951

[Bearbeiten] Kritik an der HRK

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Die Kritik an der Hochschulrektorenkonferenz beruht vor allem auf ihrem Vertretungsanspruch für die Hochschulen in ihrer Gesamtheit. Da die HRK zunehmend Lobbyarbeit für Hochschulleitungen macht, gerät sie dementsprechend durch andere Gruppen an der Hochschule in die Kritik. Beim Dies Universitatis der Universität Tübingen 2005 wurde dem Präsidenten der Hochschulrektoren, Peter Gaehtgens eine Schoko-Sahne Torte ins Gesicht gedrückt, als Protest gegen seinen engagierten Einsatz für die Studiengebühren.[1] Am 3. Mai 2007 demonstrierten zahlreiche Studierende gegen die Versammlung der Hochschulrektorinnen und Hochschulrektoren in Gießen.

[Bearbeiten] Quellen

  1. ↑ Videobericht Tortenattacke gegen Studiengebühren auf YouTube vom 1. November 2006

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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