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Hans Schaffner

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Hans Schaffner

Hans Schaffner (* 16. Dezember 1908 in Interlaken; † 26. November 2004) war ein Schweizer Politiker (FDP). Bürger von Gränichen AG.

Hans Schaffner war als Direktor der Handelsabteilung der Bundesverwaltung wesentlich an der Entstehung der EFTA beteiligt. 1958 nach der Gründung der EWG, drohte der Schweiz die Isolation vom der europäischen Handelspolitik. Schaffner organisierte ein Treffen mit seinen Kollegen aus den Nicht-EWG-Staaten, an dem die Idee einer Freihandelszone ausgearbeitet wurde. Unter der Bezeichnung "die Beamtenverschwörung" ging dieses Treffen in die Geschichte der EFTA ein und Schaffner wurde als Vater der EFTA bezeichnet.

Am 15. Juni 1961 wurde er in den Bundesrat gewählt. Wegen seines Heimatortes Gränichen galt er als Vertreter des Kantons Aargau. Während seiner Amtszeit stand er dem Volkswirtschaftsdepartement vor. Er engagierte sich stark für die Integration der Schweiz in Europa und setzte sich für ein aktives Mitwirken der Schweiz in der EFTA ein.

Er war Bundespräsident im Jahre 1966 und Vizepräsident im Jahre 1965.

Am 31. Dezember 1969 trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Nach seinem Rücktritt aus dem Bundesrat und einer längeren Erholungszeit engagierte er sich in verschiedenen internationalen Kommissionen, unter anderem in der Expertengruppe der UNO über die Tätigkeit multinationaler Konzerne in der Dritten Welt.

Hans Schaffner war der bisher einzige Bundesrat, der sich nie einer Volkswahl stellte.

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