Gaziantep – Wikipedia

Gaziantep

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Gaziantep, für die gleichnamige Provinz siehe Gaziantep (Provinz).
Gaziantep
Wappen von Gaziantep
Gaziantep (Türkei)
DEC
Basisdaten
Provinz (il): Gaziantep
Koordinaten: 37° 4′ N, 37° 23′ OKoordinaten: 37° 4′ 1″ N, 37° 23′ 19″ O
Höhe: 850 m ü. NN
Fläche: 6.222 km²
Einwohner: 1.560.023 (2007)
Bevölkerungsdichte: 251 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 342
Postleitzahl: 27***
Kfz-Kennzeichen: 27
Struktur und Verwaltung (Stand: 2007)
Gliederung: Provinz
Bürgermeister: Dr. Asım U. Güzelbey (AKP)
Webpräsenz (Stadtverwaltung):


Gaziantep ('Aintab) ist eine türkische Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Mit ca. 1,6 Millionen Einwohnern ist sie die sechstgrößte Stadt des Landes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Name

Der Name Gaziantep ist aus zwei Teilen aufgebaut: Gazi, das Streiter bedeutet und Antep, das aus dem Arabischen ʿayn ṭayyib kommt und gute Quelle bedeutet. In der Zusammensetzung bedeutet der Name Gaziantep so viel wie unverwüstliche Quelle. Gazi wurde erst im Jahre 1921 zur Zeit des türkischen Befreiungskriegs auf Beschluss der Nationalversammlung an den Namen angefügt, nach einem Aufstand der Einwohner gegen die französischen Besatzer. Dennoch wird die Stadt von vielen Einwohnern noch kurz Antep genannt, man hört auch Ayintap oder Aintap (Arabisch).

[Bearbeiten] Geschichte

Das Gebiet der heutigen Stadt war in der Antike von den Hethitern und Assyrern beherrscht und war Zentrum für den Pistazienanbau. Einige Wissenschaftler vermuten, dass Gaziantep der antiken seleukischen Stadt Antiochia ad Taurum entspricht oder diese sich in der Nähe befand.

Im Zentrum der Stadt steht die Gaziantep Festung, die sehr alt ist - bekannt ist, dass sie im 6. Jahrhundert von Byzantinern restauriert wurde.

Saladin konnte die Stadt 1183 während der Kreuzzüge erobern. Sie verblieb in osmanischem Besitz, bis französische Truppen erfolglos versuchten, sie während des Ersten Weltkriegs zu besetzen. Die Stadt hielt sich unter Sahin Bey bis zum Vertrag von Lausanne und wurde danach Teil der Türkei.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Gaziantep ist u.v.a. Sitz von Cimko, einem der großen Baustoffe- und Zementhersteller der Türkei. Cimko gehört zur Sanko Holding, einem Mischkonzern, dessen beherrschende Familie Konukoglu aus der Textilbranche kommt.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Im Zuge eines Wohnhausbrandes in Ludwigshafen am Rhein, der im Februar 2008 insgesamt 9 Menschen türkischer Herkunft das Leben kostete, gibt es seitens der Stadtverwaltung in Gaziantep die Absicht, eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt einzugehen[1]. Die Initiative hierzu ging von Asım Güzelbey, dem Bürgermeister Gazianteps aus und wurde von der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse begrüßt[2]. Alle Opfer aus Ludwigshafen waren zuvor von Deutschland in die Türkei überführt und in Gaziantep beigesetzt worden.

[Bearbeiten] Galerie

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellennachweise

  1. http://www.rnz.de/zusammen10/00_20080214091100_Gaziantep_will_eine_Staedtepartnerschaft.html
  2. http://www.netzeitung.de/vermischtes/902837.html
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