Frieden von Posen – Wikipedia

Frieden von Posen

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Der Frieden von Posen wurde am 11. Dezember 1806 in Posen unterzeichnet. Er beendete den Krieg zwischen Frankreich und Sachsen (Alliierter des Königreichs Preußen) nach der Niederlage Sachsens während des Vierten Koalitionskrieges. Sachsen musste 25 Millionen Francs Reparationszahlungen sowie Hilfslieferungen zur Versorgung der französischen Armee leisten und dem Rheinbund beitreten. Kurfürst Friedrich August III. wurde von Napoleon am 20. Dezember 1806 zu König Friedrich August I. ernannt. Sachsen wurde zum Königreich erhoben. Auf Veranlassung des französischen Kaisers musste der neue sächsische König seinen Untertanen Glaubensfreiheit gewähren.

[Bearbeiten] Vorgeschichte

1806 beteiligte sich Sachsen an der Seite Preußens am Krieg gegen das napoleonische Frankreich. In der Schlacht bei Jena und Auerstedt im Oktober 1806 kämpften auch 22.000 sächsische Soldaten. Sie endete für Preußen und seine Verbündeten mit einer katastrophalen Niederlage. Sachsen kam kurzzeitig unter französische Besatzung. Mit dem Friedensschluss von Posen wurde der Kriegszustand zwischen Sachsen und Frankreich beendet.

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