Ferdinand Redtenbacher – Wikipedia

Ferdinand Redtenbacher

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Ferdinand Jakob Redtenbacher (* 25. Juli 1809 in Steyr; † 16. April 1863 in Karlsruhe) war der Begründer des wissenschaftlichen Maschinenbaus.

Porträt

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Redtenbacher, Sohn eines Eisenhändlers aus Steyr, erhielt eine kaufmännische Ausbildung. Nach einem kurzen Intermezzo als Technischer Zeichner in der Baudirektion Linz besuchte er von 1825 bis 1829 das Polytechnikum in Wien. Dort verblieb er bis 1834 als Assistent von Johann Arzberger. 1835 erfolgte seine Berufung an die Höhere Industrieschule in Zürich als Professor für Mathematik und Geometrie. Im Jahr 1841 wurde er schließlich Professor für Mechanik und Maschinenlehre am Polytechnikum Karlsruhe, das er von 1857 bis 1862 als Direktor zu Weltgeltung führte.

[Bearbeiten] Wirken

Redtenbacher gilt als Begründer des wissenschaftlichen Maschinenbaus in Deutschland. Im badischen Polytechnikum Karlsruhe stellte er die bis dahin eher empirische Lehre auf eine mathematische Basis. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Emil Škoda und Franz Reuleaux.

[Bearbeiten] Werke

  • Theorie und Bau der Turbinen und Ventilatoren, Mannheim 1844
  • Resultate für den Maschinenbau, Mannheim 1844
  • Theorie und Bau der Wasser-Räder, Mannheim 1846
  • Principien der Mechanik, Mannheim 1852
  • Die Luftexpansions-Maschine, Mannheim 1853
  • Die calorische Maschine, Mannheim
  • Die Gesetze des Lokomotiv-Baues, Mannheim 1855
  • Das Dynamiden-System, Mannheim 1857
  • Der Maschinenbau, Mannheim 1862

[Bearbeiten] Weblinks

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