Erfolgswert – Wikipedia

Erfolgswert

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Den Erfolgswert oder das Erfolgsgewicht der Stimmen für eine politische Partei bei einer Wahl kann man definieren als Quotienten aus der Mandatsanzahl der Partei und der Anzahl der Stimmen für die Partei:

\rm \mbox{Erfolgswert} = \frac{\rm \mbox{Mandatsanzahl}}{\rm \mbox{Stimmenanzahl}}.

Er ist ein Maß für den Einfluss einer Wählerstimme auf die Zusammensetzung des zu wählenden Gremiums. Hinzu kommt ein

\rm \mbox{relativer Erfolgswert} = \frac{\rm \mbox{Mandatsanteil}}{\rm \mbox{Stimmenanteil}}.

Von Erfolgswertgleichheit spricht man, wenn alle relativen Erfolgswerte gleich 1 sind oder sich nur minimal von 1 unterscheiden. Minimieren kann man bei jedem der beiden Werte den größten Unterschiedsbetrag, den mittleren Unterschiedsbetrag oder die Standardabweichung; jedes dieser sechs Ziele verlangt ein anderes Sitzzuteilungsverfahren.

Siehe auch: Wahlgleichheit

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