Equus – Blinde Pferde – Wikipedia

Equus – Blinde Pferde

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Filmdaten
Deutscher Titel: Equus – Blinde Pferde
Originaltitel: Equus
Produktionsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1977
Länge: 137 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Peter Shaffer
Produktion: Denis Holt,
Elliot Kastner,
Lester Persky
Musik: Richard Rodney Bennett
Kamera: Oswald Morris
Schnitt: John Victor-Smith
Besetzung

Equus – Blinde Pferde ist ein britischer Film von Sidney Lumet. Er basiert auf dem Theaterstück Equus von Peter Shaffer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Der Psychiater Martin Dysart wird auf den Fall des 17-jährigen introvertierten Stallburschen Alan Strang angesetzt, der im Stall seines Arbeitgebers sechs Pferden mit einem Hufkratzer das Augenlicht genommen hat. Nur langsam kann Dysart, selbst müde und ausgebrannt, zu dem Jungen vordringen, einem Produkt eines unemotionalen, überreligiösen Elternhauses, der eine geradezu mystische Beziehung zu den von ihm umsorgten Pferden eingegangen ist, eine Art Götterverehrung der Natur. Unter anderem durch Hypnose findet der Psychiater heraus, dass sich Alan nach dem erfolglosen sexuellen Kontakt zur gleichaltrigen Jill, die ihm die Stelle als Stallbursche verschafft hatte, gegen die Tiere wendete.

[Bearbeiten] Kritiken

Der film-dienst sprach von Lumets Film in seiner zeitgenössischen Kritik als „kunstgewerbliches Dialogdrama“, kritisierte aber, dass die „stilisierte psychoanalytische“ Theatervorlage überflüssigerweise mit „naturalistischen Schockeffekten kinogerecht“ aufbereitet wurde.[1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Im Jahr 1978 bekam der Film folgende Nominierungen bzw. Auszeichnungen:

  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien Bester Hauptdarsteller (Richard Burton), Bester Nebendarsteller (Peter Firth) und Bestes adaptiertes Drehbuch (Peter Shaffer).
  • BAFTA Film Award-Auszeichnung für Jenny Agutter (Beste Nebendarstellerin) und Anthony Asquith Award for Film Music für Richard Rodney Bennett; BAFTA-Nominierungen für Peter Shaffer (Bestes adaptiertes Drehbuch), Colin Blakely (Bester Nebendarsteller) und Joan Plowright (Beste Nebendarstellerin).
  • Golden Globe-Auszeichnungen für Richard Burton (Bester Hauptdarsteller – Drama) und Peter Firth (Bester Nebendarsteller).
  • Kansas City Film Critics Circle Awards-Auszeichnung für Peter Firth (Bester Nebendarsteller).

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ↑ vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)

[Bearbeiten] Weblinks

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