Easy Listening
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Easy Listening ist Ambient- oder Hintergrundmusik, die nebenbei zur Entspannung gehört wird. Entstanden in den 1940er Jahren in den USA, gibt es spezielle Radiosender, die nur Easy Sounds ausstrahlen. Ihre Bandbreite reicht von populärer Klassik über Country-Musik, Volksmusik, Pop bis Jazz. In aller Regel ist es Instrumentalmusik ohne Gesang von Musikern, die als Solisten bzw. Instrumentalisten bekannt sind. Typisch für Easy Listening sind die Verwendung fließender Streicher-Arrangements und Instrumental-Interpretationen bekannter Songs (Evergreens).
Easy Listening wird auch zur gezielten aber unmerklichen Beeinflussung in bestimmten Umgebungen, wie Hotelfahrstühlen (daher der abschätzige Begriff "Elevator Music"), Kaufhäusern und Einkaufszentren verwendet (Muzak) und hat daher einen negativen Ruf erhalten. In den 1990er Jahren wurde es jedoch wieder entdeckt und beeinflusste musikalische Stile wie Lounge, Ambient, Smooth Jazz und Exotica.
[Bearbeiten] Interpreten
- Pianisten wie Floyd Cramer, Richard Clayderman, Bradley Joseph, Ferrante & Teicher, Frank Mills
- Panflötisten wie Edward Simoni
- Gitarristen wie Duane Eddy
- Trompeter wie Horst Fischer in seiner späteren Schaffenszeit
- Vokalinterpreten wie Tony Bennett, Connie Francis, Dionne Warwick, Barry Manilow, Christopher Cross oder Tom Jones
- Orchester wie Ray Conniff, Mantovani, André Kostelanetz, James Last, Bert Kaempfert, Nelson Riddle Orchestra, Helmut Zacharias, 101 Strings
- Streicher wie Vanessa Mae und Mike Batt
- Komponisten wie Burt Bacharach
- Bands wie The Fifth Dimension, The Carpenters
[Bearbeiten] Literatur
- Elevator Music von Joseph Lanza
- MusicHound Lounge, herausgegeben von Steve Knopper

