ETH-Bereich
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| Eidgenössische Hochschulen und Forschungsanstalten | |
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Budget 2008 (SFr. Mio.) |
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ETH-Bereich |
1'939,0 |
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Hochschulen |
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994,0 |
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Forschungsanstalten |
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238,0 |
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Der ETH-Bereich ist die übergeordnete Zusammenfassung[1] der technisch-wissenschaftlichen Universitäten und Forschungsanstalten, die von der Schweizerischen Eidgenossenschaft geführt werden. Ihm gehören die ETH Zürich, die EPF Lausanne sowie das PSI, die WSL, die EMPA und die Eawag an. Führungsorgan des ETH-Bereichs ist der Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (kurz: ETH-Rat).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Stellung innerhalb des Bundes
Der ETH-Bereich ist dem Eidgenössischen Departement des Innern zugeordnet. Mit der Verwendung des Begriffs "Zuordnung" anstelle desjenigen der "Unterstellung" wird gemäss Botschaft des Bundesrates[2] zum Ausdruck gebracht, dass der ETH-Bereich organisatorisch ausserhalb der zentralen Bundesverwaltung steht. Der ETH-Bereich regelt seine Belange im Rahmen des ETH-Gesetzes (SR 414.110), das die rechtliche Grundlage des ETH-Bereichs bildet, selbstständig.
Der Anhang der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung (SR 172.010.1) und die Organisationsverordnung für das Eidgenössische Departement des Innern (SR 172.212.1) bezeichnen den ETH-Bereich als Verwaltungseinheit der dezentralen Bundesverwaltung.
Der Bundesrat erteilt dem ETH-Bereich einen von der Bundesversammlung genehmigten Leistungsauftrag für jeweils vier Jahre. Der für die Zeitperiode 2008-2011 von der Bundesversammlung genehmigte Zahlungsrahmen beträgt 8'235 Millionen CHF.[3]
[Bearbeiten] ETH-Rat
Der ETH-Rat legt als strategisches Führungsorgan des ETH-Bereichs unter anderem die strategische Ausrichtung des Bereichs fest, übt die Aufsicht über den ETH-Bereich aus, teilt den einzelnen Institutionen die Mittel des Bundes zu und wählt die Professoren der ETH Zürich und der EPF Lausanne. Präsident des ETH-Rates ist seit 1. Januar 2008 Fritz Schiesser, sein Vorgänger war Alexander Zehnder.
Im Jahr 2007 geriet der ETH-Rat und insbesondere dessen damaliger Präsident Zehnder wegen der Mittelzuteilung und der Vorbereitung der Wahl des Präsidenten der ETH Zürich in die Kritik.[4][5] Der Nationalrat überwies daraufhin ein Postulat, das die Überprüfung der Führungsstruktur des ETH-Bereichs verlangt.[6]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Botschaft des Bundesrates zum ETH-Gesetz, BBl 2002 3471.
- ↑ Botschaft des Bundesrates zum ETH-Gesetz, BBl 2002 3479.
- ↑ Webseite des ETH-Rates
- ↑ NZZ vom 28. November 2007: Kritisierter ETH-Ratspräsident Zehnder tritt ab
- ↑ Tagesanzeiger vom 31. Mai 2007: ETH-Rat unter Beschuss
- ↑ Postulat auf der Webseite des Parlaments

