Durance
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| Durance | |
|---|---|
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Die Durance im Departement Vaucluse |
|
| Daten | |
| Lage | Südfrankreich |
| Länge | 320 km |
| Quelle | Nahe Montgenèvre, Hautes-Alpes |
| Quellhöhe | 2300 m |
| Mündung | Rhône |
| Flusssystem | Rhône |
| Einzugsgebiet | 14.225 km² |
| Abflussmenge |
MQ: 190 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | Clarée, Guisane, Onde, Gyronde, Biaysse, Avance, Luye, Rousine, Buëch, Jabron, Laye, Èze, Coulon |
| Linke Nebenflüsse | Guil, Ubaye, Sasse, Vançon, Bléone, Rancure, Asse, Verdon |
| Kleinstädte | Briançon, Sisteron |
Die Durance ist ein Fluss in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Südosten Frankreichs. Sie entspringt auf dem Mont Chenaillet (2634 m) im Département Hautes-Alpes in der Nähe der italienischen Grenze und mündet wenige Kilometer südlich von Avignon im Département Vaucluse in die Rhône.
Wegen ihrer ungleichmäßigen Wasserführung mit teils verheerenden Hochwässern galt sie bis zur Inbetriebnahme der Stauseen als eine der Geißeln der Provence.
Im Oberlauf wird sie seit 1961 zum Lac de Serre-Ponçon gestaut, dem größten künstlichen See Frankreichs.
Sie ist oberhalb des Stausees ein sehr beliebtes Ziel für Wildwassersportler (Rafting, Wildwasserpaddeln) geworden, da die Wasserführung praktisch ganzjährig ausreicht. Wegen der relativ moderaten Schwierigkeiten wird der Abschnitt zwischen L’Argentière-la-Bessée und Embrun bevorzugt. Als einziges ernstzunehmendes Hindernis ist dort die Rabioux zu überwinden. Bei L’Argentière-la-Bessée wurde zudem ein anspruchsvoller Parcours für Kanuslalom mit Trainingszentrum in den Fluss eingebaut. Weiter oberhalb durchbricht die Durance eine Schlucht im hohen Bereich der Wildwasserschwierigkeitsskala. Ein oberhalb dieser Schlucht liegender Abschnitt im unteren Schwierigkeitsgrad, welcher bei Briançon beginnt und am Wehr in Prelles endet, wird ebenfalls häufig befahren. Oberhalb von Briançon hat die Durance einen hohen bis extrem schweren Schwierigkeitsgrad, dessen schwerstes und bekanntestes Stück die Malafosse-Passage ist. Die abschließende kleine Schlucht in Briançon wird trotz des mittleren Schwierigkeitsgrades eher selten befahren. Neben der Durance werden gerne die in diesem Bereich einmündenden Nebenflüsse Ubaye, Guil, Gyronde, Guisane und Clairée sehr häufig befahren. Sie sind Wildbäche mit teilweise extremen Schwierigkeitsgraden der Wildwasserschwierigkeitsskala. Kurz vor der Einmündung in den Stausee befindet sich in Embrun eine beliebte Trainings- und Wettkampfstelle (la Clapiere) für Freestyle bzw. Playboating, welche zwar nicht den hohen Schwierigkeitsgrad der Rabioux hat, aber trotzdem gut angenommen wird. Unterhalb des Stausees ist die Durance für Wildwassersportler uninteressant, da sie hier mehrfach aufgestaut und das Wasser durch unfahrbare Kanäle zur Energiegewinnung und Bewässerung der zahlreichen Obstplantagen abgeleitet wird.
- Länge: 320 Kilometer
- Einzugsgebiet: 14.225 km²
Auf ihrem Weg durchquert die Durance die folgenden Départements und Orte:
- Hautes-Alpes: Briançon, Embrun
- Alpes-de-Haute-Provence: Sisteron
- Vaucluse (84): Silvacane (Abtei)
[Bearbeiten] Nebenflüsse
- der Buëch
- die Clairée
- die Guisane
- die Cerveyrette
- die Gyronde
- der Fournel
- die Byaisse
- der Guil
- der Rabioux
- der Crévoux
- der Vachères
- der Réallon
- die Ubaye
- die Blanche
- die Vance
- der Jabron
- die Blèone
- die Asse
- der Verdon
- der Coulon

