Duhem-Quine-These – Wikipedia

Duhem-Quine-These

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Die Duhem-Quine-These (auch Quine-Duhem-These, Holismus-These) ist benannt nach Pierre Duhem, der sie erstmals, und Willard Van Orman Quine, der in Zwei Dogmen des Empirismus die heute gebräuchliche erweiterte und schärfere Formulierung formulierte. Sie ist eine These aus der Wissenschaftstheorie und besagt, dass nie einzelne Aussagen oder Sätze isoliert empirisch verifiziert oder falsifiziert werden. Eine Theorie besteht demgegenüber aus vielen miteinander verknüpften Aussagen, die miteinander ein möglichst kohärentes Ganzes bilden. Die Duhem-Quine-These besagt, dass erkenntnistheoretische Subjekte, wenn eine Beobachtung im Widerspruch zu einer Theorie steht, stets mehrere Möglichkeiten haben, die Theorie so zu verändern, dass sie wieder mit den Beobachtungen übereinstimmt.

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