Dschungel
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dschungel ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen sehr dichten Wald, häufig ist damit Tropischer Regenwald gemeint. Im engeren Sinne wird nur der Urwald asiatischer Länder als Dschungel bezeichnet. Wissenschaftlich exakt und z.B. in der Geographie findet der Begriff nur auf die dichtwachsenden Wälder der nördlichen Monsunzone Verwendung, vgl.Etymologie. Undurchdringliche Vegetation (siehe Etymologie) findet man ansonsten viel eher in den ursprünglichen Mischwäldern Mitteleuropas mit ihrer ausgeprägten Strauchschicht, kaum jedoch in dem eher lichten tropischen Primärwald. Die Feucht- und Trockenwälder der tropischen Savannenzone, die phasenweise während der Regenzeit extrem dichtes Unterholz aufweisen und während der Regenzeit ausdürren werden umgangssprachlich als "Busch" bezeichnet, ein Begriff, der in Abenteuergeschichten fälschlich auch für Regenwald und Dschungel verwendet wird.
[Bearbeiten] Etymologie
Ursprünglich bezeichnete „Jangal“ oder „Jangula“ in Sanskrit „Wald“, „Urwald“, genauer „undurchdringliches Dickicht“. Die in Indien lebenden Briten leiteten daraus das englische Wort „Jungle“ ab und bezeichneten damit vorwiegend den subtropischen Baumwald und die bambusreichen Sumpfgebiete in Hindustan und im Gangesdelta.
[Bearbeiten] Wortgebrauch
Im Deutschen heißt es der Dschungel. Früher waren grammatikalisch auch die oder das richtig.
Mit der Phrase „Gesetz des Dschungels“ werden, unter Bezugnahme auf das Fressen und Gefressenwerden, Verhältnisse bezeichnet, in denen ein „Recht des Stärkeren“ etwa in der Art des Faustrechts herrscht.

