Dropropizin
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| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Freiname | Dropropizin | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C13H20N2O2 | ||||||||
| CAS-Nummer | 17692-31-8 | ||||||||
| PubChem | 3169 | ||||||||
| ATC-Code | |||||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||||
| Wirkstoffklasse | |||||||||
| Fertigpräparate |
Larylin Husten-Stiller Pastillen® |
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| Verschreibungspflichtig: Nein | |||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 236,31 g·mol−1 | ||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Dropropizin (bzw. Dipropizin) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Antitussiva (hustenreizstillende Mittel). Er wird bei Reiz- und Krampfhusten sowie Reizungen der oberen Atemwege eingesetzt. Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, schweren Herz-Kreislaufbeschwerden und Kindern unter 12 Jahren darf der Wirkstoff nicht eingesetzt werden. Zum Einsatz in der Schwangerschaft oder Stillzeit liegen keine Erfahrungen vor. Bei hoher Dosis kann es zu einem kurzfristigen Blutdruckabfall und Herzrasen kommen. Gelegentlich können Müdigkeit und leichter Durchfall auftreten, selten auch allergische Reaktionen.
Dropropizin enthält am Propandiolrest ein Stereozentrum. Das Enantiomer Levodropropizin (Quimbo) wird ebenfalls als Hustenstiller eingesetzt. Die Markteinführung von Levodropropizin im Jahre 2000 wurde mit einer Reduzierung der Nebenwirkungen bei gleicher Dosierung begründet. Um eine vergleichbare Intensität an unerwünschten zentralen Nebenwirkungen hervorzurufen wird ungefähr die doppelte Dosis benötigt.
Der Wirkungsmechanismus ist noch nicht vollständig geklärt.
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