Doubs (Fluss) – Wikipedia

Doubs (Fluss)

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Doubs
Quelle des Doubs bei Mouthe

Quelle des Doubs bei Mouthe

Daten
Lage Frankreich, Schweiz
Länge 453 kmdep1
Quelle bei Mouthe
(46° 42' 21" N, 6° 12' 28" O)Vorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 937 m
Mündung Saône bei Verdun-sur-le-Doubs
(46° 54' 5" N, 5° 1' 25" O)Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Flusssystem Rhone
Einzugsgebiet 7500 km²dep1
Abflussmenge

MQ: 21 - 1400 m³/sdep1

Linke Nebenflüsse Loue, Dessoubre, Cusancin und Ornain
Großstädte Besançon
Mittelstädte Montbéliard, Dole
Kleinstädte Pontarlier
Schiffbar zwischen Montbéliard und Dole
Der Flussverlauf des Doubs (hervorgehoben)

Der Doubs (von lat. dubius: ungewiss, zweifelhaft, hier wohl im Sinne unberechenbar) ist ein französisch-schweizerischer Fluss im Osten Frankreichs und im Westen der Schweiz.

Er entspringt auf einer Höhe von 937 m am Fuße des Mont Risoux bei Mouthe in der Nähe der Schweizer Grenze, wendet sich zunächst nordöstlich durch Pontarlier, durchfließt in seinem Lauf den Grenz-Stausee Lac de Moron in Richtung Delémont, wobei er ab Les Brenets die Grenze zur Schweiz bildet und auf einem kurzen Stück von ca. 29 km ganz zu einem Schweizer Fluss wird, dieses Flussgebiet wird Clos du Doubs genannt. Nach Saint-Ursanne wendet der Fluss seine Richtung und verlässt das Schweizer Terrain bei Ocourt und La Motte auf der Schweizer Seite und Brémoncourt auf der französischen Seite.

Die Geschwindigkeit der Strömung des Doubs ist nicht beständig, an manchen Stellen fließt er ruhig mit nur 5 km/h, an anderen erreicht er Spitzengeschwindigkeiten bis zu 12 km/h. Die Flussbreite ist auch sehr unterschiedlich von 6 bis 30 Metern (Durchschnitt) bis zu 200 Metern Breite an einigen Stellen. Die Umgebung ist weitgehend menschenleer und wegen der umliegenden Wälder und Juraberge schwer zugänglich.

Ab Saint-Ursanne westlich von Delémont wechselt der Doubs endgültig seine Richtung, was ihm seinen Namen eintrug, um dann ab Montbéliard in südwestlicher Richtung an Besançon und Dole vorbei der Saône zuzustreben, in die er in Verdun-sur-le-Doubs etwa 16 km nordöstlich von Chalon-sur-Saône mündet.

Ab Goumois, neben dem französischen Ort gibt es auf Schweizer Seite eine gleichnamige Gemeinde, dem Weiler Clairbief an der französischen Grenze oder ab Soubey werden für die Strecke nach Saint-Ursanne Kajaks angeboten, wobei zu erwähnen ist, dass die Strecke 2 Kilometer nach Soubey je nach Wasserstand wegen der herausragenden Steine und der starken Strömung in der Klus sehr gefährlich sein kann. Auf der Länge von ca. 2 km ist die Schwierigkeitsstufe (WW III).

Der Doubs ist 453 km lang, wobei Quelle und Mündung nur 90 km voneinander entfernt liegen. Er entwässert ein Gebiet von 4400 km². Er hat Merkmale eines Karstflusses wie z.B. eine sehr unregelmäßige Wasserführung (zwischen 21 m³/s bei Niedrigwasser und 1430 m³/s beim Hochwasser im Februar 1990). Wichtigste Nebenflüsse sind Loue, Dessoubre, Cusancin und Ornain. Zwischen Montbéliard und Dole ist der Doubs teilweise kanalisiert und bildet ein Teilstück des Canal du Rhône au Rhin.

Teile des Wassers des Doubs versickern bei Pontarlier und kommen in der Karstquelle der Loue bei Ouhans wieder zum Vorschein. Dieses Phänomen wurde entdeckt, als 1901 eine Absinth-Destillerie in Pontarlier in Brand geriet und größere Mengen Absinth in den Fluss strömten. Einige Tage später roch das Wasser der Loue stark nach Anis. Spätere Färbungsversuche bestätigten diese Beobachtung.

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