Dionysio-Hadriana – Wikipedia

Dionysio-Hadriana

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Die Dionysio-Hadriana ist eine chronologische Sammlung kanonischen Rechts, die im Auftrag von Hadrian I. angefertigt und 774 an Karl den Großen während seines Aufenthalts in Rom übergeben wurde.[1]

Die Sammlung basiert inhaltlich auf einer Überarbeitung der Sammlung des Dionysius Exiguus.[2] Beigefügt wurden ihr eine Kollektion von Briefen Gregors des Großen (590-604), eine Bischofsliste, das Glaubensbekenntnis in den Fassungen der Konzilien von Nicaea, Konstantinopel und Chalcedon.

Noch während der Regentschaft von Karl dem Großen entstand mit dem Breviarium ad inquaerendum sententias infra ein Abriss dieser Sammlung.[3] Um 800 wurde mit der Dacheriana eine auf der Dionysio-Hadriana beruhende systematische Sammlung erstellt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans Erich Feine: Kirchliche Rechtsgeschichte. 4. Auflage, 1964.
  • Hubert Mordek: Kirchenrecht und Reform im Frankenreich. Walter de Gruyter, Berlin, 1975, ISBN 3-11-001826-8.
  • Lotte Kéry: Canonical Collections of the Early Middle Ages (ca. 400-1140). The Catholic University of America Press, 1999, ISBN 0-8132-0918-8.

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. ↑ Siehe Seite 151 bei Mordek.
  2. ↑ Siehe Seite 151 bei Mordek.
  3. ↑ Siehe Seite 21 bei Kéry.
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