Die Wochenzeitung – Wikipedia

Die Wochenzeitung

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Die Wochenzeitung (WOZ)
Beschreibung Schweizer Wochenzeitung
Erstausgabe 1981
Erscheinungsweise wöchentlich
Auflage
(WEMF 2007)
13'607 Exemplare
Reichweite
(WOZ)
0,093 Mio. Leser
Chefredakteur Redaktionskonferenz; Redaktionsleitung: Susan Boos, Roman Schürmann (stv.)
Herausgeber Genossenschaft infolink
Weblink http://www.woz.ch/

Die Wochenzeitung (WOZ) ist eine genossenschaftlich organisierte und finanzierte überregionale, linksgerichtete Wochenzeitung in der Schweiz. Sie wurde am 1. Oktober 1981 gegründet und hat ihren Sitz in Zürich. Herausgeberin der Zeitung ist die Genossenschaft infolink, die durch ProWOZ, einem von Lesern getragenen Förderverein, finanzielle Unterstützung erhält. Die WOZ enthält einmal monatlich, am zweiten Donnerstag des Monats, die deutschsprachige Ausgabe von Le Monde diplomatique, die in der Schweiz von der infolink-Tochtergesellschaft WOZ - Internationale Medienerzeugnisse AG (IMAG) herausgegeben wird.

Die Redaktion der WOZ besitzt keinen Chefredakteur, sondern hat eine Redaktionsleitung, die von der Redaktion selbst gewählt wird. Für den Inhalt der Zeitung ist allerdings die Redaktionssitzung und nicht die Redaktionsleitung verantwortlich. Das gesamte Personal der Zeitung arbeitet zum monatlichen Einheitslohn von 4000 Franken (seit 1. Jan. 2008, ohne 13. Monatslohn) für eine Vollzeitstelle. Gegenwärtig teilen sich ungefähr fünfzig Leute rund dreissig Vollzeitstellen.

Innerhalb der Geschichte der Zeitung kam es immer wieder zu existenzbedrohenden finanziellen Krisen, die durch Spenden, Fundraising und das Engagement der Leserschaft im Förderverein ProWOZ abgewendet werden konnten. Am 25. Oktober 2001 wurde die Sportseite eingeführt. Aufgrund einer Kapitalerhöhung der IMAG um 648'000 Franken konnte die Zeitung am 4. September 2003 neugestaltet erscheinen. Die Neugestaltung brachte neue Ressorts (Wirtschaft, Leben, Wissen) und ein neues Layout mit sich. Im Zuge dessen wechselte die WOZ auch die Druckerei von Ropress, einer Druckerei für diverse alternative Presseerzeugnisse, zur bürgerlichen Solprint AG der Vogt-Schild/Habegger Medien AG.[1] Aus der Neugestaltung resultierten steigende Abonnentenzahlen und somit eine grössere finanzielle Absicherung der Zeitung.[2]

Seit dem 1. Februar 2005 hat die WOZ sich eine Redaktionsleitung auferlegt. Diese soll jedoch nicht wie eine Chefredaktion die Inhalte bestimmen, sondern lediglich Organisationsfunktionen übernehmen mit dem Ziel, die Redaktionsabläufe zu verbessern. Redaktionsleiterin ist derzeit Susan Boos.[3]

Ein erneuter Wechsel der Druckerei folgte auf den 1. Januar 2008: Neu wird die WOZ bei der NZZ Print in Schlieren gedruckt.

[Bearbeiten] Quellen

  1. ↑ Christian Rentsch: „ Die WoZ entdeckt den Markt“, In: Tages-Anzeiger. 2003, 4. September: S. 8.
  2. ↑ Verena Mühlberger: „Mehr Abos, mehr Einnahmen“, In: WOZ, Die Wochenzeitung. 2004, 6. Mai.
  3. ↑ Thilo Knott: „WOZ that?“, In: die tageszeitung. 2005, 14. Februar: S.16.

[Bearbeiten] Weblinks

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