Desktop-Anwendung – Wikipedia

Desktop-Anwendung

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Desktop-Anwendung ist ein zusammenfassender Begriff für Anwendungssoftware, die lokal auf dem Arbeitsplatzrechner (engl.: Desktop) installiert ist und über ein eigenes User Interface verfügt – als Abgrenzung zur serverbasierten Webanwendung, welche in einem Browser läuft. Desktop-Anwendungen werden auch als Fat Client-, bzw. Rich Client – Anwendungen bezeichnet. Aufgrund der hohen Verbreitung von Microsoft Windows wird der Begriff "Desktop-Anwendung" oft mit Windows-Programmen gleichgesetzt. Tatsächlich sind aber auch Mac- und Linux-Programme Desktop-Anwendungen.

Zu den Desktop-Anwendungen gehören z. B.:

Nachteilig ist die Notwendigkeit lokaler Installationen, was in größeren Unternehmen und Behörden oftmals technisch problematisch und unverhältnismäßig teuer ist. Ein weiteres Problem sind DLL-Versionskonflikte. Ferner ist es technisch schwierig, von einer Desktop-Anwendung über das Internet auf Datenbanken zuzugreifen. Eine mögliche Lösung dieses Problems bieten Web Services.

Vorteilhaft ist das im Vergleich zur Webanwendung bessere Laufzeitverhalten, ein höherer Bedienkomfort (z. B. durch ausgeprägte Fenstertechnik) sowie die Möglichkeit einer uneingeschränkten lokalen Datenhaltung.

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