Danone – Wikipedia

Danone

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Danone
Unternehmensform Aktiengesellschaft
ISIN FR0000120644
Gründung 1919
Unternehmenssitz Paris, Frankreich Frankreich
Unternehmensleitung

Franck Riboud

Mitarbeiter 88.124 (2006)
Umsatz 14,07 Mrd. EUR
Branche Nahrungsmittel
Website http://www.danone.com

Danone ist ein multinationaler Getränke- und Lebensmittelkonzern mit Hauptsitz in Paris (Frankreich). Das Unternehmen besitzt Niederlassungen in rund 120 Ländern der Welt. Rund 90.000 Mitarbeiter erwirtschaften weltweit einen Jahresumsatz von rund 13,7 Milliarden Euro. In den USA tritt das Unternehmen unter dem Markennamen Dannon auf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Firmengeschichte

Danone wurde 1919 in Barcelona von Isaac Carasso gegründet. Der Name Danone ist der spanische Diminutiv des Namens seines Sohnes Daniel. Während des Zweiten Weltkriegs befand sich der Firmensitz in New York, erst 1958 wurde der Firmensitz wieder nach Paris verlegt, wo er sich noch heute befindet. 1967 erfolgte der Zusammenschluss mit Gervais. Danone ist mittlerweile zweitgrößter Keks- und Milchproduzent der Erde.

Danone-Fabrik in Bieruń, Polen

Am 3. Juli 2007 verkündete der US-amerikanische Konzern Kraft Foods ein bindendes Gebot über 5,3 Milliarden Euro für die weltweite Kekssparte von Danone.[1]

[Bearbeiten] Danone Deutschland

Die Danone Deutschland GmbH erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von 615 Mio € und ist mit einem Marktanteil von 14,4% in Deutschland Marktführer in der sogenannten Weißen Linie. Auf Platz 2 folgte Müller-Milch. Actimel ist die erfolgreichste Marke im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland im Jahr 2007. Activia ist zum Marktführer bei Fruchtjoghurt aufgestiegen und hat die Ehrmann AG überholt. Auch die Fruchtzwerge sind im Segment Kindermilchprodukte Marktführer in Deutschland[2].

[Bearbeiten] Marken

Neues Logo
Altes Logo
das Logo der Marke Actimel

Zu den bekanntesten Marken gehören: Actimel, Activia, Danone, Dany, Evian, Fruchtzwerge, Gervais, Obstgarten, Mikado Stäbchen, Softcake, Volvic, Turorudi, Ha-Jo GmbH, Thourio-Foods.

Die Gebäcksparte mit Marken wie LU, Pim, Prince, Pepito und Mikado sowie Bolschewik (Russland), Opavia (Tschechien) und Györi (Ungarn) wird für 5,3 Milliarden Euro an den US-Lebensmittelkonzern Kraft Foods verkauft.

Im Gegenzug übernimmt Danone den Milupa-Hersteller Numico.

[Bearbeiten] Traubenfruchtsüße

Traubenfruchtsüße ist ein Begriff, der von Danone im Rahmen der Vermarktung ihres Produkts Fruchtzwerge verwendet wird. Laut dem Hersteller ist „Traubenfruchtsüße (...) ein Dicksaft, der aus reifen Trauben gewonnen wird. Er besteht hauptsächlich aus Wasser, Fruchtzucker und Traubenzucker. Traubenfruchtsüße verfügt über eine ganz besondere Süßkraft.“ Somit ist es chemisch nichts anderes als Invertzucker (Glucose-Fructosesirup).

Verbraucherschutzverbände sehen in der Werbung mit „Traubenfruchtsüße“ wegen der Identität mit der Süßung mit Kristallzucker eine Irreführung der Verbraucher. Die Traubenfruchtsüße führe im selben Maße wie jede andere Süße mit Zucker zu Zahnkaries und Übergewicht. Der österreichische Verein für Konsumenteninformation erhob daher 2005 gegen Danone im Auftrag des Bundesministeriums für Konsumentenschutz Klage. [3]

[Bearbeiten] Trivia

Camille de Toledo, ein Sohn der milliardenschweren Danone-Familie, arbeitet als freier Schriftsteller („Der Kapitalismus ist hässlich“), Regisseur und Fotograf.

[Bearbeiten] Quellen

  1. engl. PM
  2. Lebensmittel Zeitung 25.04.2008
  3. SWR vom 29. Juni 2005

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
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