Damenfriede von Cambrai – Wikipedia

Damenfriede von Cambrai

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Luise von Savoyen
Margarete von Österreich, Gemälde Bernards van Orley

Den Damenfrieden von Cambrai handelten am 5. August 1529 Luise von Savoyen und Margarethe von Österreich aus und beendeten so den Krieg der Liga von Cognac zwischen Kaiser Karl V. und Franz I. von Frankreich.

Beide Herrscher wollten miteinander nicht direkt verhandeln, weshalb sich die Mutter des französischen Königs Franz I. und die Tante Karls V. auf einen Interessenausgleich verständigten und den Vertrag unterzeichneten.

Mit diesem Frieden wurde die Vorherrschaft des Hauses Habsburg über Italien festgeschrieben; die französische Krone verzichtete auf alle Ansprüche in Italien (Genua, Mailand und Neapel) und auf die Herrschaft über Flandern, Artois und Tournai. Mailand und Neapel gelangten so unter den direkten Einfluss Karls V. Vertragsbestandteil war außerdem die Freilassung der beiden in Madrid befindlichen Söhne Franz I., Francois und Henri (der spätere Heinrich II.), gegen ein Lösegeld von zwei Millionen Soleils. Frankreich sah im Gegenzug seine Ansprüche auf das Herzogtum Burgund (schon seit 1477 in seinen Händen) bestätigt.

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