Cyproteron
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| Allgemeines | |||||||||
| Freiname | Cyproteron | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C22H27ClO3 | ||||||||
| CAS-Nummer | 2098-66-0 | ||||||||
| PubChem | 16417 | ||||||||
| ATC-Code | |||||||||
| DrugBank | DB04839 | ||||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||||
| Wirkstoffklasse | |||||||||
| Wirkmechanismus |
kompetitiver Androgenrezeptor-Antagonist |
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| Fertigpräparate |
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| Verschreibungspflichtig: Ja | |||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 374,91 g/mol | ||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Cyproteron ist ein synthetisches Testosteron-Derivat. Es wirkt als kompetitiver Antagonist am Androgenrezeptor, hat eine gestagene und eine antiandrogene Wirkkomponente. Die antiandrogene Wirkung wird durch einen cis-verknüpften Cyclopropanring im Ring A des Steroid-Grundgerüstes vermittelt. Verwendung findet gewöhnlich der Ethylester des Cyproterons, das Cyproteronacetat.
[Bearbeiten] Wirkung
Therapeutische Anwendung findet der Wirkstoff bei Hypersexualität, schweren Formen von Akne, Hirsutismus (Vermännlichung der Frau) und weiblicher Alopezie.
Bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen wird er in Kombination mit Estrogenen zur Unterstützung der Feminisierung eingesetzt. Es reichen in der Regel weniger als 50 mg pro Tag und weit weniger (etwa 5 bis 10 mg), um die gewünschten verweiblichenden Effekte, wie etwa Verminderung von Körperbehaarung, Körpergeruch und Muskulatur, verlangsamen bis stoppen von Alopezie (androgenetischer Haarausfall), sowie Brustwachstum zu erreichen. Bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen, bei welchen eine geschlechtsangleichende Genitaloperation (noch) nicht erfolgt ist, unterdrückt das Cyproteron, wie bei Männern, die Spermiogenese.
Bei Männern bewirkt der Wirkstoff Libidoverlust und unterdrückt die Spermiogenese (hormonelle Kastration).
[Bearbeiten] Nebenwirkungen
- Beeinflussung des Körpergewichts.
- Müdigkeit.
- Verminderung des Geschlechtstriebes.
- Spannungsgefühl in den Brüsten.
- Depressive Verstimmungen können auftreten, auch beim abrupten Absetzen des Medikamentes.
- In Einzelfällen wurde von gutartigen oder bösartigen Veränderungen der Leber berichtet.
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