Cognac
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Cognac | ||
|---|---|---|
|
|
||
| Region | Poitou-Charentes | |
| Département | Charente | |
| Arrondissement | Cognac (Unterpräfektur) | |
| Kanton | Cognac-Nord Cognac-Sud |
|
| Koordinaten | 45° 42′ N, 0° 20′ W45.6966666667-0.32805555555627Koordinaten: 45° 42′ N, 0° 20′ W | |
| Höhe | 5 bis 53 m | |
| Fläche | 15,50 km² | |
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte |
(2005 ) 19.400 Einwohner 1.252 Einw./km² |
|
| Postleitzahl | 16100 | |
| INSEE-Code | 16102 | |
| Website | http://www.ville-cognac.fr/ | |
| Der Park des Rathauses von Cognac | ||
Cognac ist eine französische Stadt im Département Charente 120 km nördlich von Bordeaux.
Cognac ist für seinen Weinbrand Cognac berühmt. Zahlreiche der dort ansässigen Cognac-Produktionsstätten können (meist kostenpflichtig) besichtigt werden.
Cognac ist Sitz des Conseil général de la Charente.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1215 wurde das Stadtrecht verliehen. Berühmt wurde die Stadt dadurch, dass der französische König François I. – Gegenspieler von Kaiser Karl V. – in der Burg Cognac am 12. September 1494 geboren wurde. Derzeit hat die Stadt ca. 20.000 Einwohner.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Die Wirtschaft der Stadt und der Region sind in hohem Maß von der Alkoholproduktion gekennzeichnet.
[Bearbeiten] Weinbrand und Weine
Der Weinbrand mit der ortstypischen Bezeichnung wird von vielen Winzern und Kellereien hergestellt bzw. gehandelt. Große Unternehmen in diesem Markt in Frankreich und weltweit sind die ansässigen Firmen, wie z.B. Hennessy, Martell, Rémy Martin, Camus und Courvoisier.
Außerdem hat für Frankreich der hier produzierte Aperitifwein „Vin de pays charentais“ in Rot und Weiß, Pineau des Charentes, Bedeutung.
[Bearbeiten] Sonstige Wirtschaft
Der Weinbau ist in der Charente regional die Leitproduktion. Hauptrebe ist der Ugni Blanc, besser bekannt als Trebbiano (gut 90 % der Rebflächen), weitere sind Folle Blanche und Colombard.
Als Zulieferindustrie können verschiedene Produzenten von Glasflaschen, Fässern, Druckereien, Kartons, Korken und Kapseln gelten.
Einen Wirtschaftsfaktor stellen auch die Frz. Luftstreitkräfte (Armée de l’air) mit ihrer Basis 709 dar.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Das Musée d'Art et d'Histoire im Stadtgarten (engl. Landschaftsgarten von Édouard André)
- Das Musée des arts du cognac (Eingeweiht 2004, MACO).
[Bearbeiten] Gebäude
- Das Schloss Cognac ist zugleich Sitz eines großen Weinhändlers. Seine Ursprünge liegen im Jahr 950. In der Region liegen viele weitere Schlösser.
- Kirche Saint-Léger (1130)
- Kirche Saint-Martin mit Resten eines merowingischen Friedhofs
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
- Le parc François I
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Einige Festivals finden hier regelmäßig statt: ein Film-Festival du film policier de Cognac (Krimis) Ende Juni (seit 1982), das Blues-Festival Blues Passions de Cognac in der letzten Juliwoche, Straßenkunst beim Coup de chauffe am ersten Septemberwochenende, das Fête du cognac mitten im Juli, der Salon Polar & Co(Krimiautoren) und Salon de la Littéraire Européenne de Cognac, die Blumenmärkte.
[Bearbeiten] Sport
- Am 28. Juli 2007 startete hier die 19. Etappe der Tour de France - Zeitfahren zwischen Cognac und Angoulême.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Cognac pflegt Partnerschaften mit den vier Städten
- Königswinter in Deutschland,
- Perth in Schottland,
- Denison in den USA und
- Valdepeñas in Spanien.
[Bearbeiten] Literatur
- Frédéric Chasseboeuf: Châteaux en Poitou-Charentes, patrimoines et médias, ISBN 2-910137-91-0 (frz.)
- Christian Gensbeitel, Marylise Ortiz: Liebenswerte Charente-Maritime. Morstadt. 2007. ISBN 3885713241
- Karte
- Loiretal, Poitou-Charente, Limousin. RV Euro-Regionalkarte 1:300 000. Ostfildern. 2000. ISBN 3575112444
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Octavien de Saint-Gelais, Dichter und Übersetzer der Renaissance
- Paul Emile Lecoq de Boisbaudran, französischer Chemiker
- Jean Monnet, französischer Staatsmann und Politiker

