Chaumont (Haute-Marne)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Chaumont | ||
|---|---|---|
|
|
||
| Region | Champagne-Ardenne | |
| Département | Haute-Marne | |
| Arrondissement | Chaumont | |
| Kanton | 2 Kantone | |
| Koordinaten | 48° 7′ N, 5° 8′ O48.1116666666675.1388888888889314Koordinaten: 48° 7′ N, 5° 8′ O | |
| Höhe | 314 m | |
| Fläche | 55,26 km² | |
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte |
(2005 ) 24.200 Einwohner 438 Einw./km² |
|
| Postleitzahl | 52000 | |
| INSEE-Code | 52121 | |
| Website | www.ville-chaumont.fr | |
| Chaumont (Haute-Marne) | ||
Chaumont ist eine französische Stadt im Département Haute-Marne, in der Region Champagne-Ardenne. Sie ist Sitz der Präfektur des Départements Haute-Marne.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Stadt liegt am Rande des Plateau von Langres, einer Hochebene, auf der einige wichtige Flüsse Frankreichs entspringen, wie z. B. die Marne, die Seine und die Aube. Chaumont selbst liegt an der Marne, unmittelbar an der Einmündung des linken Nebenflusses Suize. Die Marne speist auch den Canal de la Marne à la Saône (deutsch Marne-Saône-Kanal), durch welchen - unter Ausnutzung weiterer Flüsse und Kanäle - eine schiffbare Verbindung aus dem Raum Paris bis zum Mittelmeer ermöglicht wird.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Name der Stadt soll - nach Emile Jolibois (lokaler Geschichtsschreiber aus dem 19. Jahrhundert) - von der Bezeichnung Calvus Mons (deutsch: Kahler Berg) abgeleitet sein, die an jenen Ort erinnert, wo die Stadt im 10. Jahrhundert erbaut wurde: ein steiler Sporn, der die Täler von Suize und von Marne beherrschte. Als ehemaliger Wohnsitzes der Grafen von Champagne hat die Stadt sehr früh eine strategische Lage genossen, die auf die ganzen Region ausstrahlte.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Edmé Bouchardon, (1698–1762), französischer Bildhauer
- Denis Decrès, (1761–1820), französischer Marineminister unter Napoléon Bonaparte von 1801 bis 1815
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Burg der Grafen von Champagne (11.-12. Jahrhundert)
- Basilika Saint-Jean-Baptiste von Chaumont (13.-14. Jahrhundert)
- die Lohgerbereien
- Jesuitenkapelle aus dem 18. Jahrhundert
- Eisenbahnviadukt
Seine Dimensionen (600 m lang, 50 Bögen mit einer Höhe von 52 m) machen daraus einen der bemerkenswertesten Kunstbauten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa. Es wurde 1857 erbaut, damit die Eisenbahn den hoch gelegenen Teil der Stadt erreichen konnte. Der Bau wurde in der Rekordzeit von 15 Monaten ausgeführt. Sein imposantes Bild ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden und hat bereits in mehreren Filmen mitgewirkt.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Oostkamp, Belgien
- Bad Nauheim, Deutschland
- Ivrea, Italien
- Ashton-under-Lyne, Großbritannien / Greater Manchester
- San, Mali, Region Ségou
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Webpräsenz der Stadt (französisch)
- Bilder vom Eisenbahnviadukt (französisch)

