Charles Chretien Henry Marc
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Charles Chretien Henry Marc (* 1771; †1841) war ein französischer Psychiater des 19. Jahrhunderts.
Marc wurde gerade in seiner Eigenschaft als Gutachter bei Gericht einer der bedeutendsten Vertreter der Monomanielehre, die er von Jean Etienne Dominique Esquirol übernahm und weiterentwickelte, und neben einer ausufernden Beschreibung verschiedenster Monomanieformen (wie „Monomanie des Reichthums, Ergeizes, Stolzes“, „ascetische, religiöse Monomanie“, „Dämonomanie“, „Erotomanie“, „Aidomanie“, „Mordmonomanie“, „Selbstmordmonomanie“, „Monomanie aus Nachahmung“) auch um die Begriffe "Kleptomanie" und "Pyromanie" erweiterte.
[Bearbeiten] Werke
- Die Geisteskrankheiten in Beziehung zur Rechtspflege. Voß, Berlin 1843/1844 (2 Bde.)
[Bearbeiten] Literatur
- Tobias Müller: Störungen der Impulskontrolle – Alter Wein in neuen Schläuchen? In: Rolf Baer u.a. (Hrsg.): Wege psychiatrischer Forschung. Perimed, Erlangen 1991, ISBN 3-88429-390-7
- Uwe H. Peters: Lexikon Psychiatrie, Psychotherapie, medizinische Psxchologie. Urban & Fischer, München 2000, ISBN 3-437-15060-X
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Marc, Charles Chretien Henry |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Psychiater |
| GEBURTSDATUM | 1771 |
| STERBEDATUM | 1841 |

