Charente (Fluss)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Charente (Fluss) | |
|---|---|
|
Charente bei Tonnay |
|
| Daten | |
| Lage | Limousin, Poitou-Charentes im Westen Frankreichs |
| Länge | 360 km |
| Quelle | im Gemeindegebiet von Chéronnac, Département Haute-Vienne |
| Quellhöhe | 300 m |
| Mündung | bei Rochefort in den Golf von Biscaya, Atlantischer Ozean |
| Mündungshöhe | 0 m |
| Höhenunterschied | 300 m |
| Flusssystem | Charente |
| Einzugsgebiet | 10.000 km² |
| Rechte Nebenflüsse | Boutonne, Antenne |
| Linke Nebenflüsse | Tardoire, Touvre, Seugne, Né |
| Mittelstädte | Angoulême, Cognac, Saintes, Rochefort |
| Schiffbar | von der Mündung bis Angoulême |
Die Charente ist ein Fluss im Westen Frankreichs.
Sie entspringt im Gemeindegebiet von Chéronnac, im Kanton Rochechouart und fließt zunächst nach Nordwesten bis Civray und anschließend bis Angoulême in südlicher Richtung. Dort wendet sie sich und fließt an Jarnac und Cognac vorbei nach Westen, etwa bis Saintes. Zuletzt strömt sie nach Nordwesten und mündet unterhalb von Rochefort in den Golf von Biscaya. Die Mündung befindet sich gegenüber der Île d'Oléron. Der Fluss ist etwa 360 Kilometer lang und von der Mündung bis Angoulême auf einer Länge von 150 Kilometern schiffbar. Unterhalb von Saint-Savinien ist er bereits von den Gezeiten beeinflusst. Die Charente war einst ein wichtiger Transportweg für den berühmten französischen Weinbrand, der nach seiner Herkunft als Cognac bezeichnet wird. Heute wird der Fluss überwiegend von Touristen mit Sport- und Hausbooten genutzt.

