Champagne – Wikipedia

Champagne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Hilfe:Begriffsklärung
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Champagne (Begriffsklärung) aufgeführt.
Geografische Lage

Die Champagne ist eine historische Landschaft im Norden Frankreichs. Sie gehört heute zur politischen Region Champagne-Ardenne. Sie grenzt im Westen an die Picardie und an die Île-de-France, im Süden an Burgund und Franche-Comté und im Osten an Lothringen.

Die Champagne ist berühmt für den Champagner, der seit dem 17. Jahrhundert gekeltert wird. Nur Schaumwein aus der Champagne darf Champagner genannt werden, alles andere ist Crémant bzw. auf deutsch Schaumwein. Neben Weinbau wird vor allem Landwirtschaft und Tourismus in dem Gebiet betrieben.

Die wichtigsten Städte der Champagne sind Reims, Épernay, Troyes, Langres, Reynel, Prauthoy und Châlons-en-Champagne (früher Châlons-sur-Marne).

[Bearbeiten] Geschichte

In der Antike war die Champagne nach der Eroberung Galliens (58-51 v. Chr.) durch Gaius Julius Caesar, teil der römischen Provinz Gallia Belgica. Hier fand 451 die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern zwischen Attila und Aetius statt.

Wappen der Champagne

Überliefert sind die Taufen des ersten christlichen Frankenkönigs Chlodwig I. (496), durch den heiligen Remigius von Reims, und später Ludwigs des Frommen (816). Neben Saint-Denis wurde Reims zum bedeutenden religiösen Zentrum Frankreichs, sämtliche französischen Könige wurden in der Kathedrale zu Reims gekrönt und gesalbt. Während des Mittelalters bildete die Champagne eine Grafschaft, deren Grafen zu den mächtigsten Fürsten Frankreichs gehörten. Durch die großen Messen wurde die Region eine der wirtschaftlich bedeutendsten ganz Europas.

Das Wappen der Champagne, welches auch die heutige Region Champagne-Ardenne repräsentiert, entspricht dem Wappen der Grafen.

Im Ersten Weltkrieg verlief die Front zwischen den deutschen und alliierten Truppen nördlich der Linie Reims–Sainte-Menehould–Verdun durch die „Lausechampagne“ (da es dort nur Ackerbau gab und keinen Weinanbau wie zwischen Reims und der Marne). Nach dem Erstarren der Front im Herbst 1914 folgten verlustreiche Schlachten (September 1914: Marneschlacht, Februar/März 1915: Schlacht in der Champagne, September/Oktober 1915: Herbstschlacht, April 1917: Schlacht um das Massiv des Mont Cornillet, September/Oktober 1918: Alliierte Offensive), bis auf den Endkampf 1918 ohne nennenswerte Frontverschiebungen (siehe auch Schlacht um Verdun). Noch heute zeugen dort viele Friedhöfe und Denkmäler vom Krieg. Ein wesentlicher Teil des alten Schlachtfeldes wird heute als Truppenübungs- und Bombenabwurfplatz der französischen Armee genutzt, kann jedoch alle zwei Jahre öffentlich besichtigt werden.

[Bearbeiten] Weblinks

Siehe auch: Liste der Grafen von Champagne

Persönliche Werkzeuge
Cool lyrycs look Best Bass Guitar Forum Join Now! Nowe Forum licealistw Nowy seo katalog stron dodaj swj adres! zobacz pory roku dla ciebie - Streszczenia - A może książki dla Ciebie? - Opowiadania - CV ogłoszenia o pracę callan armatura, ceramika łazienkowa branze Gry