Châtelperronien – Wikipedia

Châtelperronien

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Umzeichnung von Spitzen der Châtelperronien-Industrie

Das Châtelperronien ist die früheste jungpaläolithische Silex-Industrie, die auf die Zeit vor ca. 38.000 - 32.000 Jahren datiert wird und sich daher mit dem Aurignacien zeitlich überschneidet. Sie ist lediglich in Frankreich und Nordspanien verbreitet. In anderen Regionen kommen andere, zum Teil ähnliche Übergangsindustrien vor, so in Ost- und Mitteleuropa das Bohunicien und das Szeletien.

Das Châtelperronien, das nach der Fundstelle, der Grotte des Fées bei Chatelperron benannt ist, zeichnet sich einerseits durch das Vorkommen typischer jungpaläolithischer Elemente wie Knochen-, Geweih- und Elfenbein-Werkzeuge, Klingen und Schmuck aus. Andererseits weisen Inventare des Châtelperronien noch einen deutlichen Anteil mittelpaläolithischer Technologien wie das Vorkommen der Levalloistechnik auf.

Der Fund der Bestattung von Saint Césaire in Châtelperronien-Schichten belegt die Zugehörigkeit dieser Technologie zu den Neandertalern.

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