1906
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Ludwig Forrer wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Helmuth Johannes Ludwig von Moltke wird als Nachfolger von Alfred Graf von Schlieffen der Chef des Generalstabs der Armee
- 1. Januar: Bayern und Württemberg feiern beide das 100jährige Bestehen als Königreich
- 2. Januar: Das bulgarische Parlament genehmigt die Zollunion mit dem Königreich Serbien
- 16. Januar: Beginn der Algeciras-Konferenz
- 17. Januar: Armand Fallières wird neuer französischer Staatspräsident
- 29. Januar: Thronwechsel in Dänemark auf den verstorbenen Christian IX. (Dänemark) folgt Friedrich VIII. (Dänemark)
- 10. Februar: Die britische HMS Dreadnought, das größte Panzerschiff der Welt, läuft in Portsmouth vom Stapel
- 21. März: Zar Nikolaus II. schränkt durch Erlasse die Rechte der geplanten Duma drastisch ein
- 7. April: Mit Verabschiedung der Algeciras-Akte gelingt den Großmächten auf der Algeciras-Konferenz die Beilegung der Ersten Marokkokrise
- 27. April: China und Großbritannien schließen einen Vertrag über Tibet
- 10. Mai: Eröffnung der ersten russischen Duma in Sankt Petersburg
- 21. Mai: Der deutsche Reichstag ändert Artikel 32 der Reichsverfassung und führt damit Abgeordnetendiäten ein.
- 12. Juni: Haakon VII. wird nach der Trennung der Personalunion mit Schweden zum ersten König des selbstständigen Königreichs Norwegen gekrönt
- 14. Juni: Pogrom gegen Juden in Bialystok
- 3. Juli: Im finnischen Parlament werden radikale Änderungen vorgenommen: Der mittelalterliche Vierständesenat wird abgeschafft, an seine Stelle tritt der Einkammerlandtag, der nach dem Proporzwahlrecht bestellt wird. Frauen erhalten das Wahlrecht und dürfen nun auch in Ämter gewählt werden
- 12. Juli: Alfred Dreyfus wird – fast 12 Jahre nach seiner Verurteilung in der Dreyfus-Affäre – rehabilitiert
- 22. Juli: Zar Nikolaus II. löst die erste Duma bereits wieder auf; eine neue wurde für März 1907 einberufen
- 12. August: Ein Attentat auf den russischen Innenminister Pjotr Arkadjewitsch Stolypin fordert 27 Tote, er selbst überlebt
- 14. September: Infolge eines regierungsfeindlichen Aufstandes auf Kuba wird die Insel von US-amerikanischen Marineinfanteristen besetzt. Die Republik Kuba wird fortan direkt von den USA aus verwaltet
- 3. Oktober: Auf der Internationalen Funkkonferenz in Berlin wird das SOS an Stelle des bisherigen CQD zum internationalen Notrufsignal erklärt
- 16. Oktober: Wilhelm Voigt besetzt das Rathaus von Köpenick
- 27. Oktober: Maximilian Harden löst mit einem Zeitungsartikel, in dem er andeutungsweise mehrere Personen im Umfeld des Kaisers der Homosexualität bezichtigt, die Eulenburg-Affäre aus
- Wegen des wachsenden Einflusses der Hindus im INC wird in Dhaka die Muslimliga gegründet
- 13. Dezember: Der Deutsche Reichstag wird aufgelöst, weil zuvor Zentrum und SPD einen Nachtragshaushalt abgelehnt hatten. Damit sollten erhebliche Geldausgaben für die koloniale Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika gebilligt werden. Bei der folgenden Reichstagswahl 1907 büßt die SPD-Fraktion 38 ihrer bisher 81 Sitze ein.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1. Januar: Die Arbeit von Kindern unter 10 Jahren wird im Deutschen Reich in Familienbetrieben erlaubt
- 15. März: Die zum Automobilbau entschlossenen Geschäftspartner Henry Royce und Charles Rolls lassen ihre gegründete Firma Rolls-Royce Limited in Manchester eintragen.
- 15. Mai: Der Oberste Gerichtshof der USA eröffnet den Prozess gegen Standard Oil Company von John D. Rockefeller wegen Verstoßes gegen den Sherman Anti Trust Act
- 1. Juni: Die Eisenbahnstrecke zwischen dem schweizerischen Brig und dem italienischen Iselle di Trasquera durch den fast 20 km langen Simplontunnel wird in Betrieb genommen.
- 14. Juni: Stapellauf der SMS Gneisenau in Bremen
- 8. Oktober: Eine vom deutschen Friseur Karl Nessler gebaute Apparatur, welche Damenköpfe mit Dauerwellen verschönt, wird von ihm in London vorgeführt.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 19. Mai: Einweihung des Simplon-Eisenbahntunnels (20 km)
- 1. August: Inbetriebnahme der Sternwarte Ondřejov (Tschechien)
- 3. August: In der Kieler Krupp Germaniawerft läuft mit U 1 das erste deutsche U-Boot vom Stapel.
- 19. August: Einweihung der Großfunkstelle in Nauen
- 31. August: Die Nordwestpassage ist durchfahren. Roald Amundsen trifft mit seiner Crew von sechs Leuten in Nome (Alaska) nach dreijähriger Forschungsfahrt mit dem Schiff Gjøa ein.
- 12. September: Der Flug der Maschine des Dänen Jacob Ellehammer erreicht eine Weite von 42 m und gilt als erster erfolgreicher europäischer Motorflug
- 17. Oktober: Arthur Korn gelingt die telegrafische Übermittlung eines Bildes über 1800 km
- 23. Oktober: Alberto Santos-Dumont führt mit seiner „14-bis“ einen Flug mit fünfzig Meter Weite durch und gewinnt so den Archdeacon-Preis für den ersten Motorflug über 25 Meter.
- 13. November: Grundsteinlegung zum Deutschen Museum in München
- 14. Dezember: Indienststellung des ersten U-Boots der deutschen Kriegsmarine
- 24. Dezember: Erste Radio-Übertragung durch den Kanadier Reginald Fessenden
- Marcello Pirani gibt die Konstruktion seines Manometers an
- Theodore Lyman findet die nach ihm benannte Serie im Spektrum von Wasserstoff
- Albert Einstein veröffentlicht seine Theorie der spezifischen Wärme (in: Annalen der Physik 22 (1906), 180–190, 800)
- Der Arzt Alois Alzheimer diagnostiziert erstmals an der Patientin Auguste D. die Alzheimer-Krankheit.
[Bearbeiten] Kultur
[Bearbeiten] Premieren
- 6. Januar: Uraufführung der Klavierstücke Miroirs von Maurice Ravel in Paris
- 19. Januar: UA des Dramas Und Pippa tanzt! von Gerhart Hauptmann in Berlin
- 24. Januar: UA der Oper Francesca da Rimini von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow im Bolschoi-Theater in Moskau
- 24. Februar: UA der Oper L'Ancêtre (Der Ahne) von Camille Saint-Saëns in Monte Carlo
- 10. März: UA der Oper Don Procopio von Georges Bizet in Monte Carlo
- 19. März: Wiederbelebte Opera buffa: UA von Die vier Grobiane von Ermanno Wolf-Ferrari in München
- 27. Mai: UA der 6. "tragischen" Sinfonie von Gustav Mahler
- 14. Juli: UA des Dramas Der Arzt am Scheideweg von George Bernard Shaw in London
- 31. Oktober: UA der Oper Ariane von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris
- 20. November: UA der Tragödie Frühlings Erwachen von Frank Wedekind in Berlin
- 24. November: UA des Dramas Feinde von Maxim Gorki in Berlin
- 8. Dezember: UA der Oper Moloch von Max von Schillings an der Hofoper in Dresden
- 11. Dezember: UA der Kinderoper Christelflein von Hans Pfitzner in München
- 30. Dezember: UA des melodramatischen Krippenspiels Bübchens Weihnachtstraum von Engelbert Humperdinck im Zirkus Busch in Berlin
- 30. Dezember: UA des mit Marionetten unterstützten Theaterstückes Die Schaubude von Alexander Blok in Sankt Petersburg
[Bearbeiten] Literatur (ungeordnet)
- Epigramm-Sammlung Aus dem Wörterbuch des Teufels von Ambrose Bierce in New York City
- Erster Teil der Tetralogie Forsyte Saga, Der reiche Mann, von John Galsworthy in London
- Der Pilger Kamanita von Karl Gjellerup in Kopenhagen (Literaturnobelpreis 1917)
- Auftakt der Wanderer-Trilogie, Unter Herbststernen, von Knut Hamsun in Oslo (seinerzeit Kristiania geheißen)
- Erstlingswerk Die Verwirrungen des Zöglings Törleß von Robert Musil in Wien
- Prosadichtung Die Weise von Liebe und Tod von Rainer Maria Rilke in Prag
- Naturalistischer Roman Der Dschungel von Upton Sinclair in New York City
- Psychologischer Roman Imago von Carl Spitteler in Jena
- Der ewige Jude von August Vermeylen in Bussum
[Bearbeiten] Sonstiges
- 24. Juni: Einweihung von St. Paul (München)
- 24. September: Die expressionistische Künstlervereinigung Die Brücke veranstaltet ihre erste Ausstellung in Dresden. Sie findet beim heimischen Publikum wenig Anklang.
- 27. September: In Braunschweig wird der Eulenspiegel-Brunnen enthüllt.
- Der deutsche Komponist Hermann Ludwig Blankenburg gewinnt mit dem Marsch Abschied der Gladiatoren den Kompositionswettbewerb des Musikverlages Boosey & Hawkes
[Bearbeiten] Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2. März: Wake Forest und Trinity College (die spätere Duke University) tragen das erste College-Basketballspiel in North Carolina aus. Es endet 24:10 für Wake Forest.
- 22. April: Beginn der „Zwischenolympiade“ in Athen
- 30. April: Der FC Preußen Münster (später SC Preußen Münster), Sportclub, wird gegründet
- 26. Juni: Erstes Grand-Prix-Rennen in Le Mans; der Sieger erreicht 101 km/h
- 1. Juli: Sporting Lissabon (port. Sporting Lisboa), Sportclub, wird gegründet.
- 3. Dezember: Der italienische Fußballverein FC Turin wird gegründet.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 31. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 8,8 in Kolumbien und Ecuador, etwa 1.000 Tote
- 10. März: Grubenunglück im nord-französischen Courrières mit 1.100 Todesopfern
- 16. März: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 in Kagi, Taiwan, etwa 1.300 Tote
- 7. April: Ein heftiger Ausbruch des Vesuvs beeinträchtigt das Leben in Neapel. Der Einsturz einer Markthalle kostet viele Opfer.
- 18. April: Erdbeben in San Francisco, Kalifornien, USA, über 3.000 Tote, mehrere Hunderttausend Obdachlose
- 4. August: Der Dampfer „Sirio“ versinkt vor Kap Palos, über 200 Tote
- 17. August: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Valparaíso, Chile, ca. 20.000 Tote
- 15. September: Ein Erdbeben in Nord-Sizilien verwüstet mehrere Ortschaften
- 18. September: Hongkong wird von einem Taifun mit anschließender Flutwelle heimgesucht, was etwa 10.000 Menschen das Leben kostet.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Emanuel Larisch, deutscher Politiker und NS-Widerstandskämpfer († 1944)
- 3. Januar: Lothar König, deutscher Jesuit und im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv († 1946)
- 3. Januar: William Wilson Morgan, US-amerikanischer Astronom († 1994)
- 4. Januar: Walter Reuter, deutscher Fotograf und Widerstandskämpfer, Spanienkämpfer († 2005)
- 5. Januar: Wild Bill Davison, US-amerikanischer Jazz-Kornettist († 1989)
- 6. Januar: Eberhard Wolfgang Möller, deutscher Schriftsteller und Dramatiker († 1972)
- 6. Januar: G. Ledyard Stebbins, US-amerikanischer Biologe, Botaniker († 2000)
- 9. Januar: Karl Bruckner, österreichischer Schriftsteller († 1982)
- 10. Januar: Edmund Collein, deutscher Architekt († 1992)
- 11. Januar: Albert Hofmann, Schweizer Chemiker, Entdecker des LSD († 2008)
- 12. Januar: Emmanuel Levinas, französischer Philosoph († 1995)
- 12. Januar: Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur († 1966)
- 15. Januar: Aristoteles Onassis, griechischer Reeder († 1975)
- 17. Januar: Guillermo Stábile, argentinischer Fußballspieler († 1966)
- 21. Januar: Károly Bolberitz, ungarischer Ingenieur († 1978)
- 21. Januar: Igor Alexandrowitsch Moissejew, russischer Balletttänzer und Choreograf († 2007)
- 22. Januar: Robert Howard, US-amerikanischer Fantasy-Schriftsteller († 1936)
- 23. Januar: Erwin Bünning, deutscher Botaniker und Pflanzenphysiologe († 1990)
- 27. Januar: Karl Ludwig Gerok, deutscher Organist, Komponist und Autor († 1975)
- 27. Januar: Radamés Gnattali, brasilianischer Musiker und Komponist († 1988)
- 29. Januar: Heinrich Bredt, deutscher Arzt († 1989)
- 30. Januar: Carl Merz, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller († 1979)
- 31. Januar: Benjamin Frankel, britischer Komponist († 1973)
- 31. Januar: Roosevelt Sykes, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1983)
[Bearbeiten] Februar
- 1. Februar: Edwin Rausch, deutscher Psychologe und Gestalttheoretiker († 1994)
- 1. Februar: Hildegarde Sell, US-amerikanische Kabarett-Sängerin († 2005)
- 2. Februar: Felix Lützkendorf, deutscher Drehbuchautor († 1990)
- 4. Februar: Clyde Tombaugh, US-amerikanischer Astronom († 1997)
- 4. Februar: Dietrich Bonhoeffer, deutscher evangelisch-lutherischer Theologe († 1945)
- 4. Februar: Sabine Bonhoeffer, Zwillingsschwester Dietrich Bonhoeffers († 1999)
- 5. Februar: John Carradine, US-amerikanischer Schauspieler († 1988)
- 5. Februar: Sara Alexandrowna Lewina, russische Komponistin († 1976)
- 7. Februar: Oleg Konstantinowitsch Antonow, sowjetischer Flugzeug-Konstrukteur († 1984)
- 7. Februar: Pu Yi, letzter Kaiser von China († 1967)
- 8. Februar: Henry Roth, US-amerikanischer Schriftsteller († 1995)
- 8. Februar: Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler († 1983)
- 9. Februar: André Kostolany, US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist und Schriftsteller († 1999)
- 11. Februar: Yves Baudrier, französischer Komponist († 1988)
- 10. Februar: Lon Chaney jun., US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler († 1973)
- 12. Februar: Sabahattin Ali, türkischer Schriftsteller und Lehrer († 1948)
- 14. Februar: Maurice de Gandillac, französischer Philosoph († 2006)
- 15. Februar: Helene Jacobs, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus († 1993)
- 15. Februar: Reinhard Schober, deutscher Forstwissenschaftler († 1998)
- 16. Februar: Vera Menchik, Schachspielerin († 1944)
- 18. Februar: Alec Issigonis, britischer Automobilkonstrukteur († 1988)
- 18. Februar: Hans Asperger, österreichischer Kinderarzt († 1980)
- 19. Februar: Richard Groschopp, Regisseur und Kameramann († 1996)
- 22. Februar: Egano Righi-Lambertini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2000)
- 23. Februar: Sámal Joensen-Mikines, färöischer Maler († 1979)
- 24. Februar: Berthold (Baden), Chef des Hauses von Baden († 1963)
- 25. Februar: Boris Papandopulo, kroatischer Komponist und Dirigent († 1991)
- 26. Februar: Egidio Vagnozzi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1980)
- 26. Februar: Hans Bertram, deutscher Flugpionier, Luftbildverleger, Filmregisseur († 1993)
- 26. Februar: Heinz Gemein, deutscher Politiker († 1958)
- 27. Februar: Emil Bahr, Kraftsportler († 1977)
- 27. Februar: Erwin Damerow, deutscher Bildhauer († 1978)
- 27. Februar: Erich Kern, österreichischer Schriftsteller und Publizist († 1991)
- 28. Februar: Chester Carlson, US-amerikanischer Erfinder, Physiker und Patentanwalt († 1968)
[Bearbeiten] März
- 3. März: Barney Bigard, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist († 1980)
- 6. März: Lou Costello, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Comedian († 1959)
- 6. März: Lucy Hillebrand, deutsche Architektin († 1997)
- 7. März: Alejandro García Caturla, kubanischer Komponist († 1940)
- 9. März: Heinz Rein, deutscher Schriftsteller († 1991)
- 11. März: Beppo Brem, deutscher Schauspieler († 1990)
- 11. März: Ferid Alnar, türkischer Komponist († 1978)
- 11. März: Zino Davidoff, ukrainisch-Schweizer Unternehmer († 1994)
- 13. März: Bum Krüger, deutscher Schauspieler († 1971)
- 14. März: Rodolfo Biagi, argentinischer Tangomusiker († 1969)
- 14. März: Ulvi Cemal Erkin, türkischer Komponist († 1972)
- 16. März: Francisco Ayala, spanischer Schriftsteller und Soziologe
- 17. März: Brigitte Helm, deutsche Schauspielerin († 1996)
- 18. März: Karl Sesta, österreichischer Fußballspieler († 1974)
- 19. März: Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer († 1962)
- 19. März: Alexander S. Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1989)
- 21. März: William C. Hayes, US-amerikanischer Ägyptologe († 1963)
- 23. März: Lea Grundig, deutsche Malerin und Grafikerin († 1977)
- 23. März: Walter Eckhardt, deutscher Politiker († 1994)
- 26. März: Herbert Günther, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1978)
- 26. März: Curley Weaver, US-amerikanischer Blues-Gitarrist und Sänger († 1962)
- 27. März: Cecil Purdy, australischer Schachspieler († 1979)
- 28. März: Boleslaw Barlog, deutscher Theaterregisseur († 1999)
- 31. März: Bernhard Welte, Theologe und Philosoph († 1983)
- 31. März: Marianne Frostig, Sozialarbeiterin, Lehrerin und Psychologin († 1985)
- 31. März: Shinichirō Tomonaga, japanischer Physiker († 1979)
- 31. März: Vinzenz Erath, deutscher Erzähler († 1976)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Alexander Sergejewitsch Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1989)
- 4. April: Albert Meier, Wirtschaftsprüfer und Honorarprofessor an der Universität Frankfurt am Main († 1974)
- 5. April: Fernando Germani, italienischer Organist, Komponist und Orgelpädagoge († 1998)
- 9. April: Antal Doráti, ungarisch-amerikanischer Dirigent († 1988)
- 11. April: Renato Cesarini, italienisch-argentinischer Fußballspieler und -trainer († 1969)
- 11. April: Dale Messick, US-amerikanische Comic-Zeichnerin († 2005)
- 13. April: Samuel Beckett, irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger († 1989)
- 13. April: Bud Freeman, US-amerikanischer Tenor-Saxophonist († 1991)
- 18. April: Rudolf Vogel, deutscher Politiker († 1991)
- 19. April: Alois Brems, katholischer Bischof von Eichstätt († 1987)
- 19. April: Ludwig Claussen, deutscher Politiker († 1974)
- 22. April: Anna Maria Bieganowski, deutsche Politikerin († 1986)
- 22. April: Eddie Albert, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 23. April: Jorge Pelikan, tschechisch-argentinischer Schachmeister († 1984)
- 24. April: Hermann Kohlhase, deutscher Politiker († 2002)
- 24. April: William Joyce, US-amerikanischer faschistischer Politiker († 1946)
- 26. April: Renate Müller, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1937)
- 27. April: Hermann Mörchen, deutscher Philosoph, Religions- und Literaturwissenschaftler († 1990)
- 28. April: Bart J. Bok, niederländisch-US-amerikanischer Astronom († 1983)
- 28. April: Kurt Gödel, österreichischer Mathematiker und Logiker († 1978)
- 28. April: Paul Sacher, Schweizer Dirigent und Mäzen († 1999)
- 28. April: Pierre Boileau, französischer Krimi-Schriftsteller († 1989)
- 28. April: Richard Rado, deutscher Mathematiker († 1989)
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Horst Schumann, deutscher Arzt, beteiligt an Menschenversuchen im KZ Auschwitz († 1983)
- 2. Mai: Hans-Günther Sohl, deutscher Industriemanager († 1989)
- 2. Mai: Philippe Halsman, Fotograf († 1979)
- 2. Mai: Wolfgang Abendroth, deutscher Politologe († 1985)
- 3. Mai: Mary Astor, US-amerikanische Schauspielerin († 1987)
- 4. Mai: Gustav Bergmann, österreichischer Wissenschaftstheoretiker († 1987)
- 5. Mai: Waldemar Bloch, österreichischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge († 1984)
- 6. Mai: André Weil, französischer Mathematiker († 1998)
- 6. Mai: Fritz Katzmann, deutscher Generalleutnant der Waffen-SS und Kriegsverbrecher († 1957)
- 8. Mai: Adolf Mauk, deutscher Politiker und MdB († 1983)
- 8. Mai: Roberto Rossellini, italienischer Regisseur († 1977)
- 9. Mai: Carmen Mory, Gestapo-Agentin, Blockälteste im KZ Ravensbrück († 1947)
- 9. Mai: Reinhard Cherubim, deutscher Schachspieler, Schachjournalist, Schachfunktionär († 1980)
- 11. Mai: Achmet Kujanowitsch Schubanow, kasachischer Komponist († 1968)
- 12. Mai: Katsuji Yamashita, Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1969)
- 12. Mai: Maurice Ewing, US-amerikanischer Physiker († 1974)
- 13. Mai: Enid A. Haupt, US-amerikanische Philanthropin († 2005)
- 16. Mai: Arturo Uslar Pietri, venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker († 2001)
- 17. Mai: Zinka Milanov, kroatische Opernsängerin (Sopran) († 1989)
- 19. Mai: Gerd Bucerius, deutscher Verleger und Politiker († 1995)
- 20. Mai: Ellen Auerbach, deutsch-amerikanische Fotokünstlerin († 2004)
- 20. Mai: Giuseppe Siri, italienischer Kardinal († 1989)
- 26. Mai: Kurt Reuber, deutscher Arzt, der durch die Stalingradmadonna bekannt wurde († 1944)
- 27. Mai: Buddhadasa, Buddhistischer Mönch († 1993)
- 27. Mai: Wilhelm Gefeller, deutscher Gewerkschafter († 1983)
- 28. Mai: Wolf Albach-Retty, österreichischer Schauspieler († 1967)
- 29. Mai: Paul Almásy, französischer Reportage-Fotograf († 2003)
- 29. Mai: Terence Hanbury White, englischer Schriftsteller († 1964)
- 31. Mai: Bruno Gröning, umstrittener geistiger Heiler († 1959)
- 30. Mai: Rudolf Hasse, deutscher Rennfahrer († 1942)
[Bearbeiten] Juni
- 1. Juni: Andria Balantschiwadse, georgischer Komponist († 1992)
- 2. Juni: Carlo Scarpa, italienischer Architekt († 1978)
- 3. Juni: Josephine Baker, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin († 1975)
- 4. Juni: Iwan Ljudwigowitsch Knunjanz, sowjetischer Chemiker († 1990)
- 4. Juni: Alice Treff, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 5. Juni: Eraldo Monzeglio, italienischer Fußballspieler und -trainer († 1981)
- 6. Juni: Hans Sachse, deutscher Arzt und Goethe-Forscher († 1985)
- 6. Juni: Max August Zorn, US-amerikanischer Professor der Mathematik († 1993)
- 7. Juni: Alexandre-Charles Renard, Erzbischof von Lyon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1983)
- 9. Juni: Rudolf Metzmacher, deutscher Cellist († 2004)
- 7. Juni: Fritz Eschmann, deutscher Bundestagsabgeordneter († 1997)
- 10. Juni: Arseni Grigorjewitsch Golowko, sowjetischer Admiral († 1962)
- 10. Juni: Heinrich Heidersberger, deutscher Künstler der Fotografie († 2006)
- 10. Juni: János Viski, ungarischer Komponist († 1961)
- 10. Juni: Mário Corino de Andrade, portugiesischer Neurologe († 2005)
- 15. Juni: Léon Degrelle, belgischer Faschist († 1994)
- 17. Juni: Oswald Baer, österreichischer Maler der Neuen Sachlichkeit († 1941)
- 17. Juni: Roider Jackl, bayerischer Volkssänger († 1975)
- 17. Juni: Thomas George Cowling, britischer Astronom und Mathematiker († 1990)
- 18. Juni: Anton Stankowski, deutscher Grafiker († 1998)
- 19. Juni: Ernst Boris Chain, britischer Biochemiker († 1979)
- 19. Juni: Joachim Schöne, deutscher Politiker († 1967)
- 20. Juni: Stanley Burnshaw, US-amerikanischer Poet, Kritiker, Verleger, Herausgeber und Autor († 2005)
- 21. Juni: Grete Sultan, deutsch-US-amerikanische Pianistin († 2005)
- 22. Juni: Anne Morrow Lindbergh, Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles A Lindbergh († 2001)
- 22. Juni: Billy Wilder, US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent († 2002)
- 22. Juni: Heinrich Seetzen, Angehöriger des Sicherheits-Hauptamt/RSHA († 1945)
- 23. Juni: Albert Lieven, deutscher Schauspieler († 1971)
- 23. Juni: Johann Maier, Domprediger in Regensburg und NS-Opfer († 1945)
- 23. Juni: Josef Spies, deutscher Politiker († 1985)
- 23. Juni: Liselotte Herrmann, deutsche Widerstandskämpferin († 1938)
- 23. Juni: Rolf Singer, Mykologe († 1994)
- 23. Juni: Wolfgang Koeppen, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 24. Juni: Hans Jaray, österreichischer Kammerschauspieler, Regisseur und Autor († 1990)
- 24. Juni: Pierre Fournier, französischer Cellist († 1986)
- 25. Juni: Heinrich Heesch, deutscher Mathematiker († 1995)
- 26. Juni: Edward Akufo-Addo, ghanaischer Präsident († 1979)
- 26. Juni: Stefan Andres, deutscher Schriftsteller († 1970)
- 27. Juni: Vernon Phillips Watkins, walisischer Lyriker († 1967)
- 28. Juni: Maria Goeppert-Mayer, deutsch-US-amerikanische Physikerin († 1972)
- 30. Juni: Anthony Mann, US-amerikanischer Filmregisseur († 1967)
[Bearbeiten] Juli
- 1. Juli: Jean Dieudonné, französischer Mathematiker († 1992)
- 2. Juli: Hans Bethe, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger († 2005)
- 2. Juli: Jan Petersen, deutscher Schriftsteller († 1969)
- 3. Juli: George Sanders, britischer Schauspieler († 1972)
- 3. Juli: Hilde Körber, österreichische Schauspielerin († 1969)
- 4. Juli: Vero Wynne-Edwards, britischer Zoologe, Begründer der Ökologie († 1997)
- 4. Juli: Vincent Joseph Schaefer, US-amerikanischer Chemiker und Meteorologe († 1993)
- 4. Juli: Wilhelm Prinz von Preußen, preußischer Prinz († 1940)
- 5. Juli: René König, deutscher Soziologe († 1992)
- 6. Juli: Cuth Harrison, britischer Formel-1-Rennfahrer († 1981)
- 7. Juli: Anton Karas, österreichischer Komponist und Musiker († 1985)
- 7. Juli: William Feller, Mathematiker († 1970)
- 7. Juli: Hans Fleischer, deutscher Politiker († 1984)
- 8. Juli: Baptista Siqueira, brasilianischer Musikwissenschaftler und Komponist († 1992)
- 8. Juli: Max Strecker, deutscher Schauspieler († 1991)
- 8. Juli: Philip Johnson, US-amerikanischer Architekt († 2005)
- 9. Juli: Elisabeth Lutyens, britische Komponistin († 1983)
- 11. Juli: Herbert Wehner, deutscher Politiker († 1990)
- 11. Juli: Harry von Zell, US-amerikanischer Rundfunk- und Fernsehsprecher, Schauspieler und Sänger († 1981)
- 16. Juli: Vincent Sherman, US-amerikanischer Regisseur († 2006)
- 17. Juli: Theodor Hupfauer, letzter Reichsarbeitsminister der NS-Zeit († 1993)
- 19. Juli: Fritz Corterier, deutscher Politiker und MdR († 1991)
- 20. Juli: Heinz Ludwig Hermann Krekeler, deutscher Physikochemiker, Politiker und Botschafter († 2003)
- 21. Juli: Annelies Kupper, deutsche Opernsängerin († 1987)
- 21. Juli: Daniel Ayala Pérez, mexikanischer Komponist († 1975)
- 22. Juli: Alfred Burgemeister, deutscher Politiker († 1970)
- 23. Juli: Vladimir Prelog, bosnisch-kroatischer Chemiker († 1998)
- 23. Juli: Walter Blume, deutscher Jurist und SS-Standartenführer († 1974)
- 23. Juli: Wolfgang Gentner, deutscher Physiker († 1980)
- 24. Juli: Clemens Wilmenrod, erster deutscher Fernsehkoch († 1967)
- 24. Juli: Gianfranco Comotti, italienischer Rennfahrer († 1963)
- 25. Juli: John Cornelius Hodges, Alt-Saxophonist († 1970)
- 26. Juli: Leonhard Jansen, deutscher Schriftsteller († 1995)
- 27. Juli: Herbert Jasper, kanadischer Neurowissenschaftler († 1999)
- 27. Juli: Gustav Wellenstein, deutscher Zoologe und Forstwissenschaftler († 1997)
- 28. Juli: Gottlob Frick, deutscher Opernsänger († 1994)
- 30. Juli: Alex Thépot, französischer Fußballspieler († 1989)
- 30. Juli: Richard Krebs, deutscher Leichtathlet († 1996)
[Bearbeiten] August
- 4. August: Marie José von Belgien, letzte Königin von Italien († 2001)
- 4. August: René Mazaud, französischer Rennfahrer († 1946)
- 5. August: Joan Hickson, britische Schauspielerin († 1998)
- 5. August: John Huston, US-amerikanischer Filmregisseur († 1987)
- 5. August: Wassily Leontief, russisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger († 1999)
- 7. August: Gerhard Frommel, deutscher Komponist und Musikpädagoge († 1984)
- 7. August: Nelson Goodman, US-amerikanischer Philosoph († 1998)
- 8. August: Eberhard Brünen, deutscher Politiker († 1980)
- 9. August: Franz Jacob, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer († 1944)
- 10. August: Herybert Menzel, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1945)
- 10. August: Wilhelm Kempf, katholischer Geistlicher und Bischof von Limburg († 1982)
- 10. August: Nat Towles, US-amerikanischer Jazzbassist und Bandleader (†