1897
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 28. Januar: In Österreich-Ungarn wird das Patentgesetz erlassen. Es löst die Regelungen in Kaiserlichen Patenten ab, welche bisher Schutzrechte für Erfindungen gewährten.
- 4. März: Amtseinführung von William McKinley als 25. US Präsident. Er löst Grover Cleveland ab.
- 7. April: Die von der Megali Idea beeinflusste Weigerung Griechenlands, einem Ultimatum des Osmanischen Reichs auf Rückzug seiner am 15. Februar auf der Insel Kreta gelandeten Truppen nachzugeben, bewirkt den Türkisch-Griechischen Krieg.
- 3. Juli: Wien ist um ein Wahrzeichen reicher: Das Riesenrad im Prater beginnt seinen Fahrbetrieb.
- 17. Juli: Als in Seattle zwei Tonnen Gold Schiffsfracht entladen werden, bricht dort ein Goldrausch zum Klondike River aus. Zwei Tage zuvor hatten Goldsucher die Neuigkeit über Nugget-Funde auch in San Francisco verbreitet.
- 26.-31. August: Theodor Herzl organisiert den 1. Zionistischen Weltkongress in Basel, der die Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina fordert.
- 31. August: Einweihung des Kaiser-Wilhelm I.-Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz
- 11. September: Das Königreich Kaffa endet nach monatelangen Kämpfen mit den Streitkräften Äthiopiens unter Kaiser Menelik II., weil sich Kaffas König Gaki Sherocho ergibt.
- 21. September: In der New York Sun erscheint die Antwort auf Virginia O’Hanlons Frage „Gibt es einen Weihnachtsmann?“ Erst nach dem Tod des Verfassers gibt die Zeitung im Jahr 1906 bekannt, dass das vielfach nachgedruckte Editorial von Francis Pharcellus Church stammt.
- 14. November: Deutsche Marineinfanterie landet in der Kiautschou-Bucht in China und besetzt sie kampflos.
- 4. Dezember: Durch einen Friedensvertrag endet der Türkisch-Griechische Krieg.
- 8. Dezember: In der Enzyklika Affari vos schaltet sich Papst Leo XIII. in die kanadischen Reformen im Bildungswesen ein und fordert die Beibehaltung der katholischen Schulen in Manitoba.
- Die Briten unterwerfen das jahrhundertelang nicht eroberte Königreich Benin im Südwesten des heutigen Nigeria.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 6. Februar: Der Hamburger Hafenarbeiterstreik, einer der größten Arbeitskämpfe im Deutschen Kaiserreich, endet mit der vollständigen Niederlage der Streikenden.
- 7. März: Der Arzt John Harvey Kellogg lässt den Patienten in seinem Sanatorium in Battle Creek (Michigan) zum ersten Mal Cornflakes servieren, die er zusammen mit seinem Bruder Will Keith Kellogg erfunden hat.
- 12. April: In der Schweiz wird die Münze „Gold-Vreneli“ in Umlauf gebracht.
- 12. Juni: Das Schweizer Messer wird als Handelsmarke geschützt.
- 1. September: Die Tremont Street Subway geht als erste U-Bahn der USA in Boston in Betrieb. Heute ist ihre Strecke Teil der Green Line der Massachusetts Bay Transportation Authority.
- 30. September: In Berlin wird der erste deutsche Automobilverein gegründet, der Mitteleuropäische Motorwagenverein.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 28. Januar: Rudolf Diesel setzt mit Erfolg den von ihm erfundenen Motor in Gang.
- 17. Februar: Nach eingehender Prüfung nimmt die Technische Universität München den von Rudolf Diesel in der Maschinenfabrik Augsburg entwickelten 10 PS starken Motor ab, den ersten Versuchs-Dieselmotor.
- 11. Juli: Der Polarforscher Salomon August Andrée startet von Svalbard mit zwei Gefährten in einem Gasballon zum Nordpol. Ihr Unternehmen endet Wochen später tödlich.
- 10. August: Felix Hoffmann stellt zum ersten Mal Aspirin her.
- 21. August: Felix Hoffmann synthetisiert das Diacetylmorphin (Heroin).
- 31. August: Thomas Alva Edison lässt sein Kinetoskop patentieren, einen Vorläufer des Filmprojektors.
- 26. September: Der Schnelldampfer Kaiser Wilhelm der Grosse des Norddeutschen Lloyd gewinnt das Blaue Band.
- 3. November: Das erste Starrluftschiff des ein paar Monate zuvor verstorbenen Konstrukteurs David Schwarz erhebt sich auf dem Tempelhofer Feld in die Lüfte. Die Fahrt endet nach dem Ausfall der Steuerung mit einer Bruchlandung des ersten auch mit Aluminiumteilen gefertigten Luftschiffs. Der unter den Zuschauern weilende Graf Zeppelin erwirbt wenig später die Rechte.
- 18. Dezember: Auguste Charlois entdeckt den Asteroiden Hybris.
- An der Universität Wien werden Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Philosophischen Fakultät (1900 an der Medizinischen, 1919 an der Rechts- und staatswissenschaftlichen, 1922 an der Evangelisch-theologischen und 1945 an der Katholisch-theologischen Fakultät) zugelassen.
- Joseph John Thomson und Wiechert entdecken das erste Elementarteilchen, indem sie die Natur der Kathodenstrahlen als Elektronen nachweisen (Thomson in: Philosophical Magazine 44(1897),293; Wiechert in: Schriften der Königsberger Gesellschaft 38(1897)).
[Bearbeiten] Kultur
- 23. Januar: Uraufführung der Oper Königskinder von Engelbert Humperdinck in München
- 7. März: Uraufführung der komischen Oper Le Tonnelier de Nuremberg von Louis Lacombe in Koblenz
- 3. April: Gründung der Wiener Secession
- 18. Mai: Der Roman Dracula des irischen Autors Bram Stoker wird in London veröffentlicht.
- 21. Juli: Die Londoner Tate Gallery wird eröffnet.
- 2. Oktober: Uraufführung der Oper Porin (Demeter) von Vatroslav Lisinski in Zagreb
- 22. November: Uraufführung des Dramas L'Arlesiana von Francesco Cilea am Teatro Lirico in Mailand
[Bearbeiten] Katastrophen
- 4. Mai: Brandkatastrophe im Bazar de la Charité in Paris
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Kleinere Ereignisse
- 19. Mai: In Meuselbach in Thüringen geht gegen 19 Uhr ein Meteorit nieder. Gewicht 0,87 kg
[Bearbeiten] Sport
- 7. März: Aus der Umbenennung der seit 1889 existierenden Rudervereinigung Hammarby Roddförening geht der Stockholmer Sportverein Hammarby IF hervor.
- 23. Juni: In London beginnt das erste internationale Schachturnier für Frauen.
- 3. Juli: In Leipzig siegt Arthur Techtow beim ersten offiziellen deutschen Marathon.
- 17. Oktober: Gründung des VfB Oldenburg als FC 1897 Oldenburg.
- 1. November: Der Fußballclub Juventus Turin wird gegründet.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Theodor Kramer, österreichischer Lyriker († 1958)
- 3. Januar: Dorothy Arzner, US-amerikanische Regisseurin († 1979)
- 3. Januar: Marion Davies, US-amerikanische Schauspielerin († 1961)
- 3. Januar: Carlos Keller Rueff, deutsch-chilenischer Journalist und Schriftsteller († 1974)
- 5. Januar: Theo Mackeben, deutscher Pianist, Dirigent und Komponist († 1953)
- 6. Januar: Ferenc Szálasi, ungarischer faschistischer Parteiführer und Kriegsverbrecher († 1946)
- 6. Januar: Heinz Meyer, deutscher Politiker († 1959)
- 8. Januar: Walter Gramatté, deutscher Maler († 1929)
- 9. Januar: Karl Löwith, deutscher Philosoph († 1973)
- 9. Januar: Luis Gianneo, argentinischer Komponist († 1968)
- 10. Januar: Georg Pelster, deutscher Politiker († 1963)
- 10. Januar: Bedřich Václavek, tschechischer Literaturkritiker und Theoretiker († 1943)
- 10. Januar: Sam Chatmon, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1983)
- 11. Januar: August Heißmeyer, deutscher General der Waffen-SS († 1979)
- 14. Januar: Hasso von Manteuffel, deutscher Offizier († 1978)
- 15. Januar: Xu Zhimo, chinesischer Dichter († 1931)
- 16. Januar: Kurt Hueck, deutscher Botaniker († 1965)
- 17. Januar: Marcel Petiot, französischer Serienmörder († 1946)
- 17. Januar: Werner Hilpert, deutscher Politiker († 1957)
- 19. Januar: Emil Maurice, Chauffeur und früher politischer Begleiter Adolf Hitlers († 1972)
- 19. Januar: Karl Kerényi, ungarischer klassischer Philologe und Religionswissenschaftler († 1973)
- 19. Januar: Max Tau, deutsch-jüdischer Humanist, Philosoph und Dichter († 1976)
- 22. Januar: Arthur Greiser, Reichsstatthalter und Gauleiter der NSDAP († 1946)
- 22. Januar: Efraín Orozco, kolumbianischer Komponist, Dirigent und Instrumentalist († 1975)
- 23. Januar: Margarete Schütte-Lihotzky, erste österreichische Architektin († 2000)
- 23. Januar: Subhash Chandra Bose, Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung († 1945)
- 24. Januar: Arno Hennig, deutscher Politiker († 1963)
- 26. Januar: Erwin Blumenfeld, deutscher Fotograf († 1969)
- 28. Januar: Walentin Petrowitsch Katajew, sowjetischer Dramatiker und Romancier († 1986)
- 30. Januar: Georg Hann, österreichischer Kammersänger († 1950)
[Bearbeiten] Februar
- 2. Februar: Ossi Oswalda, deutsche Schauspielerin († 1948)
- 2. Februar: Willy Schootemeijer, niederländischer Komponist und Pianist († 1953)
- 3. Februar: Else Reventlow, deutsche Lehrerin, Frauenrechtlerin, Sozialdemokratin, Redakteurin († 1984)
- 4. Februar: Jesus V., äthiopischer Kaiser († 1935)
- 4. Februar: Katharina Heinroth, Leiterin des Berliner Zoos († 1989)
- 4. Februar: Ludwig Erhard, deutscher Politiker, Bundesminister, Bundeskanzler der BRD († 1977)
- 5. Februar: Anton Graf von Arco auf Valley, deutscher Adeliger, Jurist und Attentäter († 1945)
- 5. Februar: Martin Blank, deutscher Politiker und MdB († 1972)
- 6. Februar: Alberto Cavalcanti, brasilianischer Filmregisseur († 1982)
- 6. Februar: Humphrey Davy Findley Kitto, britischer Altphilologe († 1982)
- 6. Februar: Louis Buchalter, US-amerikanischer Mafioso († 1944)
- 7. Februar: Ernst Kloss, deutscher Kunsthistoriker (†)
- 7. Februar: Richard Hammer, deutscher Politiker († 1969)
- 8. Februar: Zakir Hussain, indischer Politiker und Staatspräsident († 1969)
- 9. Februar: Hans Breitensträter, deutscher Schwergewichtsboxer († 1972)
- 10. Februar: John Franklin Enders, US-amerikanischer Bakteriologe († 1985)
- 10. Februar: Judith Anderson, australische Schauspielerin († 1992)
- 11. Februar: Emil Leon Post, US-amerikanischer Mathematiker und Logiker († 1954)
- 11. Februar: Yves de La Casinière, französischer Komponist und Musikpädagoge († 1971)
- 12. Februar: Břetislav Bakala, tschechischer Dirigent, Chorleiter und Komponist († 1958)
- 14. Februar: Jørgen Bentzon, dänischer Komponist († 1951)
- 16. Februar: Heinrich Höfler, deutscher Politiker († 1963)
- 16. Februar: Ludwig Preller, deutscher Politiker († 1974)
- 19. Februar: Alma Rubens, US-amerikanische Stummfilmschauspielerin († 1931)
- 20. Februar: Gerhart Eisler, deutscher Journalist und Politiker († 1968)
- 22. Februar: Otto Leichter, österreichischer Sozialist, Journalist und Autor († 1973)
- 24. Februar: Henri Frankfort, niederländischer Archäologe, Altorientalist und Ägyptologe († 1954)
- 25. Februar: Wilhelm Hammann, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer, Gerechter unter den Völkern († 1955)
- 27. Februar: Bernard Ferdinand Lyot, französischer Astronom († 1952)
- 27. Februar: Marian Anderson, US-amerikanische Opernsängerin († 1993)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Shoghi Effendi, Oberhaupt der Bahai Religion († 1957)
- 5. März: Song Meiling, Ehefrau des Staatsführers der Republik China Chiang Kai-shek († 2003)
- 6. März: Joseph Berchtold, 1. „Reichsführer-SS“, Mitglied des Reichstages († 1962)
- 8. März: Herbert Otto Gille, deutscher General der Waffen-SS († 1966)
- 10. März: Otto Köhler, deutscher Politiker und MdB († 1960)
- 11. März: Henry Cowell, US-amerikanischer Komponist († 1965)
- 13. März: Jeghische Tscharenz, armenischer Dichter († 1937)
- 14. März: Hermann Winkhaus, deutscher Industrieller († 1968)
- 15. März: Jackson Scholz, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1986)
- 18. März: Clemens Hesemann, deutscher Politiker († 1981)
- 19. März: Joseph Darnand, französischer Politiker im Zweiten Weltkrieg († 1945)
- 19. März: Heinz Steguweit, deutscher Schriftsteller († 1964)
- 21. März: Ernst Zindel, deutscher Ingenieur und Konstrukteur der JU 52 („Tante Ju“) († 1978)
- 21. März: J. Ridley Stroop, US-amerikanischer Psychologe († 1973)
- 21. März: Max Sidow , deutscher Schriftsteller ( † 1965)
- 23. März: Hamvas Béla, ungarischer Schriftsteller († 1968)
- 24. März: Carlo Mierendorff, deutscher Politiker und Journalist († 1943)
- 24. März: Wilhelm Reich, österreichischer Psychoanalytiker († 1957)
- 27. März: Douglas Rayner Hartree, britischer Mathematiker und Physiker († 1958)
- 27. März: Gloria Swanson, US-amerikanische Schauspielerin († 1983)
- 28. März: Sepp Herberger, deutscher Fußballnationaltrainer († 1977)
[Bearbeiten] April
- 5. April: Hans Schuberth, deutscher Politiker († 1976)
- 6. April: Fritz Erpenbeck, deutscher Schriftsteller, Publizist und Schauspieler († 1975)
- 7. April: Carl Bellingrodt, deutscher Eisenbahnfotograf († 1971)
- 7. April: Otto Mörike, deutscher lutherischer Pfarrer und Widerstandskämpfer im Dritten Reich († 1978)
- 8. April: Thomas Andresen, deutscher Politiker († 1972)
- 8. April: Max Rychner, schweizerischer Schriftsteller und Literaturkritiker († 1965)
- 10. April: Theodor Bogler, deutscher Keramiker, Architekt und Benediktiner-Pater († 1968)
- 11. April: Caspar Neher, deutsch-österreichischer Bühnenbildner († 1962)
- 11. April: Jakob Franz Alexander Kern, österreichischer Prämonstratenser, Seliger († 1924)
- 13. April: Heinz Matthes, deutscher Politiker († 1976)
- 13. April: Hermann Veit, deutscher Politiker († 1973)
- 14. April: Edgardo Donato, argentinischer Tangomusiker († 1963)
- 16. April: Alois Šmolík, tschechoslowakischer Flugzeugkonstrukteur († 1945)
- 16. April: Eugen Leibfried, deutscher Politiker, baden-württembergischer Landwirtschaftsminister († 1978)
- 17. April: Harald Sæverud, norwegischer Komponist († 1992)
- 17. April: Thornton Wilder, US-amerikanischer Schriftsteller († 1975)
- 19. April: Bruno Diekmann, deutscher Politiker, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein († 1982)
- 19. April: Constance Talmadge, US-amerikanische Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit († 1973)
- 23. April: Lester Pearson, kanadischer Politiker († 1972)
- 23. April: Lucius D. Clay, US-amerikanischer Militär und Politiker († 1978)
- 23. April: Pixinguinha, brasilianischer Musiker († 1973)
- 24. April: Benjamin Whorf, US-amerikanischer Linguist († 1941)
- 24. April: György Kósa, ungarischer Komponist († 1984)
- 24. April: Willy Neuenhofen, deutscher Testpilot († 1936)
- 25. April: Haro Stepanjan, armenischer Komponist († 1966)
- 26. April: Douglas Sirk, deutscher Bühnen- und Filmregisseur der UFA, später im Exil in Hollywood († 1987)
- 26. April: Olga Tschechowa, russisch-deutsche Schauspielerin († 1980)
- 27. April: Adolfo Baloncieri, italienischer Fußballspieler und -trainer († 1986
- 27. April: Wilhelm Busch, deutscher Pfarrer, Evangelist und Schriftsteller († 1966)
- 28. April: Ye Jianying, chinesischer Feldmarschall und Politiker († 1986)
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Otto Brües, deutscher Schriftsteller († 1967)
- 4. Mai: Fritz Stricker, deutscher Politiker und Journalist († 1949)
- 5. Mai: Kenneth Burke, US-amerikanischer Schriftsteller und Kommunikationstheoretiker. († 1993)
- 5. Mai: Osvaldo Nicolás Fresedo, argentinischer Musiker, Arrangeur, Bandleader, Komponist und Texter († 1984)
- 6. Mai: William A. Purtell, US-amerikanischer Politiker († 1978)
- 7. Mai: Walter Claus-Oehler, deutscher Fußballspieler († 1941)
- 10. Mai: Einar Gerhardsen, norwegischer sozialdemokratischer Politiker († 1987)
- 10. Mai: Rudolf Henz, österreichischer Schriftsteller, Programmdirektor des ORF († 1987)
- 11. Mai: Kurt Gerron, deutscher Schauspieler und Regisseur († 1944)
- 11. Mai: Kurt Wehlte, deutscher Maler, Maltechniker und Restaurator († 1973)
- 14. Mai: Sidney Bechet, US-amerikanischer (kreolischer) Sopransaxofonist und Klarinettist († 1959)
- 14. Mai: Ed Ricketts, US-amerikanischer Meeresbiologe und Philosoph († 1948)
- 15. Mai: Josef Hendel, deutscher Maler († 1993)
- 15. Mai: Rudolf Schwarz, deutscher Architekt und Autor († 1961)
- 16. Mai: Walther Geiser, Schweizer Komponist und Musikpädagoge († 1993)
- 17. Mai: Odd Hassel, norwegischer Chemiker († 1981)
- 17. Mai: Oswald Rothaug, deutscher Jurist († 1967)
- 18. Mai: Edgard Colle, belgischer Schachmeister († 1932)
- 18. Mai: Hans Felix Husadel, deutscher Komponist und Professor († 1964)
- 19. Mai: Frank Capra, US-amerikanischer Filmregisseur († 1991)
- 19. Mai: Enrico Mainardi, italienischer Cellist, Komponist und Dirigent († 1976)
- 20. Mai: Wilhelm Kimmich, deutscher Maler († 1986)
- 21. Mai: Markus Feldmann, Schweizer Politiker († 1958)
- 21. Mai: Conrad Felixmüller, deutscher Maler († 1977)
- 22. Mai: Robert Neumann, österreichisch-britischer Schriftsteller († 1975)
- 23. Mai: Jimmie Guthrie, britischer Motorradrennfahrer († 1937)
- 25. Mai: Gene Tunney, US-amerikanischer Boxer und Schwergewichts-Weltmeister († 1978)
- 27. Mai: Lucien Cailliet, US-amerikanischer Komponist und Klarinettist († 1985)
- 27. Mai: John Cockcroft, britischer Physiker und Nobelpreisträger († 1967)
- 27. Mai: Otto Paust, deutscher nationalsozialistischer Schriftsteller († 1975)
- 27. Mai: Adolf Portmann, Schweizer Zoologe und Naturphilosoph († 1982)
- 27. Mai: Fritz Rienecker, deutscher evangelischer Publizist, Pfarrer und Theologe († 1965)
- 29. Mai: Erich Wolfgang Korngold, österreichisch-US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist († 1957)
- 29. Mai: Johannes Winkler, deutscher Raumfahrtpionier († 1947)
- 31. Mai: Rudolf von Scheliha, deutscher Widerstandskämpfer, Mitglied der 'Roten Kapelle' († 1942)
[Bearbeiten] Juni
- 3. Juni: Memphis Minnie, US-amerikanische Bluesmusikerin († 1960)
- 7. Juni: George Szell, ungarisch-amerikanischer Dirigent († 1970)
- 9. Juni: Wilhelm Paschek, deutscher Politiker († 1952)
- 9. Juni: Kees Pijl, niederländischer Fußballspieler († 1976)
- 10. Juni: Friedrich Lorenz, deutscher Priester und NS-Opfer († 1944)
- 10. Juni: Tatjana Nikolajewna Romanowa, Großfürstin von Russland, Tochter von Zar Nikolaus II. († 1918)
- 11. Juni: Alexandre Tansman, polnisch-französischer Komponist († 1986)
- 12. Juni: Anthony Eden, britischer Außen- und Premierminister († 1977)
- 12. Juni: Hans Mötteli, Schweizer Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1962)
- 12. Juni: Walter Peterhans, deutscher Fotograf († 1960)
- 13. Juni: Paavo Nurmi, finnischer Leichtathlet († 1973)
- 15. Juni: Antonio Riberi, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1967)
- 16. Juni: Ari Leschnikow, bulgarischer 1. Tenor des Berliner Ensembles 'Comedian Harmonists' († 1978)
- 16. Juni: Georg Wittig, deutscher Chemiker († 1987)
- 17. Juni: Sumner Sewall, US-amerikanischer Politiker († 1965)
- 19. Juni: Cyril Norman Hinshelwood, britischer Chemiker, Nobelpreisträger († 1967)
- 19. Juni: Moe Howard, US-amerikanischer Komiker (The Three Stooges) († 1975)
- 19. Juni: Elisabeth Walter, deutsche Lehrerin und Schriftstellerin († 1956)
- 20. Juni: Elisabeth Hauptmann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 21. Juni: Georg Scheu, deutscher Önologe († 1949)
- 22. Juni: Norbert Elias, deutsch-britischer Soziologe, Philosoph und Dichter († 1990)
- 23. Juni: Wilhelm Henke, deutscher Pfarrer, Theologe und Landesbischof in Schaumburg-Lippe († 1981)
- 23. Juni: Terig Tucci, argentinischer Komponist, Violinist, Pianist und Mandolinist († 1973)
- 23. Juni: Winifred Wagner, Leiterin der Bayreuther Festspiele († 1980)
- 24. Juni: Hermann Busch, deutscher Cellist († 1975)
- 24. Juni: Adrienne Thomas, deutsche Schriftstellerin († 1980)
- 26. Juni: Walter Vesper, deutscher Politiker († 1978)
- 27. Juni: Otto Braun, deutscher Schriftsteller († 1918)
- 27. Juni: Heinz von Cleve, deutscher Schauspieler († 1984)
- 29. Juni: Ottmar Gerster, deutscher Komponist († 1969)
[Bearbeiten] Juli
- 2. Juli: Erich Hilgenfeldt, deutscher Beamter der NS-Zeit († 1945)
- 3. Juli: Jesse Douglas, US-amerikanischer Mathematiker († 1965)
- 5. Juli: Paul Ben-Haim, israelischer Komponist († 1984)
- 8. Juli: Austin Bradford Hill, britischer Wissenschaftler und Forscher († 1991)
- 9. Juli: Karl Ratz, deutscher Politiker und Verlagsleiter († 1961)
- 10. Juli: Manlio Giovanni Brosio, italienischer Politiker († 1980)
- 10. Juli: Karl Plagge, deutscher Wehrmachtsoffizier, der ca. 250 Juden rettete († 1957)
- 10. Juli: Ludwig Schwerin, deutsch-israelischer Maler, Graphiker und Buchillustrator († 1983)
- 11. Juli: Gregorio Fuentes, kubanischer Kapitän zur See († 2002)
- 15. Juli: Sam H. Jones, US-amerikanischer politiker († 1978)
- 17. Juli: Max Knoll, deutscher Elektrotechniker († 1969)
- 20. Juli: Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker († 1996)
- 21. Juli: Carl Bilfinger, deutscher Staatsrechtler († 1958)
- 21. Juli: John Marshall Butler, US-amerikanischer Politiker († 1978)
- 21. Juli: Ili Kronstein, österreichische Malerin († 1948)
- 21. Juli: Wassili Danilowitsch Sokolowski, sowjetischer Militär († 1968)
- 24. Juli: Amelia Earhart, US-amerikanische Flugpionierin und Frauenrechtlerin († 1937)
- 24. Juli: Franz Josef Kallmann, deutsch-amerikanischer Psychiater († 1965)
- 24. Juli: Karl Benno von Mechow, deutscher Schriftsteller († 1960)
- 26. Juli: Paul Gallico, US-amerikanischer Autor († 1976)
- 26. Juli: Jakob Gapp, österreichischer Priester im Widerstand gegen das Nazi-Regime († 1943)
- 31. Juli: Hermann Senkowsky, österreichischer Finanzpräsident im Generalgouvernement in Polen(† 1965)
[Bearbeiten] August
- 2. August: Karl Otto Koch, SS-Standartenführer und erster Lagerkommandant des KZ Buchenwald († 1945)
- 2. August: Max Weber, Schweizer Politiker († 1974)
- 2. August: Philippe Soupault, französischer Dichter und Schriftsteller († 1990)
- 4. August: Adolf Heusinger, deutscher General († 1982)
- 8. August: Wilhelm Gabriel, deutscher Komponist und Musikverleger († 1964)
- 11. August: Enid Blyton, englische Kinderbuchautorin († 1968)
- 11. August: Käthe Haack, deutsche Schauspielerin († 1986)
- 12. August: Otto von Struve, russisch-US-amerikanischer Astronom († 1963)
- 14. August: Paul Ruegger, Schweizer Anwalt († 1988)
- 22. August: Elisabeth Bergner, österreichische Theater- und Filmschauspielerin († 1986)
- 25. August: Jaroslav Řídký, tschechischer Komponist, Dirigent, Musiker und Musiklehrer († 1956)
- 26. August: Yun Bo-seon, südkoreanischer Politiker († 1990)
- 28. August: Bernard Povel, deutscher Politiker († 1952)
- 28. August: Charles Boyer, französischer Schauspieler († 1978)
- 28. August: Wilhelm Nowack, deutscher Politiker († 1990)
- 29. August: Helge Rosvaenge, dänischer Tenor († 1972)
- 29. August: Paul Schneider, deutscher Pfarrer († 1939)
- 31. August: Fredric March, US-amerikanischer Schauspieler († 1975)
- 31. August: Marianne Bruns, deutsche Schriftstellerin († 1994)
- 31. August: Otto Dietrich, Reichspressechef der NSDAP und Staatssekretär († 1952)
- 31. August: Willy Liebel, deutscher Politiker der NSDAP und Oberbürgermeister von Nürnberg. († 1945)
[Bearbeiten] September
- 5. September: Grete Popper, deutsche Fotografin († 1976)
- 8. September: Hugo de Groot, niederländischer Komponist und Dirigent († 1986)
- 8. September: Jimmie Rodgers, US-amerikanischer Musiker (Country-Musik) († 1933)
- 10. September: Georges Bataille, französischer Schriftsteller, Soziologe und Philosoph († 1962)
- 10. September: Otto Strasser, deutscher (nationalsozialistischer) Politiker († 1974)
- 12. September: Irène Joliot-Curie, französische Chemikerin und Nobelpreisträgerin († 1956)
- 13. September: Honorio Siccardi, argentinischer Komponist († 1963)
- 15. September: Kurt Daluege, SS-Oberstgruppenführer und Chef der Ordnungspolizei im Dritten Reich († 1946)
- 15. September: Theodor Adrian von Renteln, deutscher nationalsozialistischer Funktionär und Politiker († 1946)
- 17. September: Will Meisel, deutscher Tänzer, Komponist und Verlagsgründer († 1967)
- 22. September: Alwin Wolz, deutscher Generalmajor († 1978)
- 23. September: Walter Pidgeon, kanadischer Schauspieler († 1984)
- 25. September: William Faulkner, US-amerikanischer Schriftsteller († 1962)
- 26. September: Paul VI., Papst († 1978)
- 26. September: Victor Otto Stomps, deutscher Verleger und Schriftsteller († 1970)
- 30. September - Gaspar Cassadó, spanischer Cellist († 1966)
[Bearbeiten] Oktober
- 1. Oktober: Heinrich Gretler, Schweizer Schauspieler († 1977)
- 2. Oktober: Wallace Stevens, US-amerikanischer Lyriker († 1955)
- 3. Oktober: Louis Aragon, französischer Historiker, Dichter und Schriftsteller († 1982)
- 5. Oktober: George Salter, deutsch-US-amerikanischer Gewerbegrafiker und Bühnenbildner († 1967)
- 6. Oktober: Gerhard Lamprecht, deutscher Regisseur († 1974)
- 6. Oktober: Ngo Dinh Thuc, vietnamesischer Titularerzbichof von Bulla Regia und Erzbischof emeritus von Hue († 1984)
- 7. Oktober: Elijah Muhammad, US-amerikanischer Gründer und langjähriger Leiter der Nation of Islam († 1975)
- 7. Oktober: Herman Nohl, deutscher Pädagoge und Philosoph († 1960)
- 8. Oktober: Marcel Herrand, französischer Schauspieler († 1953)
- 8. Oktober: Rouben Mamoulian, US-amerikanischer Film- und Theaterregisseur († 1987)
- 12. Oktober: Otto Montag, deutscher Fußballspieler († 1973)
- 13. Oktober: Walter Frevert, deutscher Forstmann und Jagdschriftsteller († 1962)
- 14. Oktober: Gerónimo Arnedo Álvarez, argentinischer Politiker († 1980)
- 15. Oktober: Friedrich Schulz, deutscher General († 1976)
- 16. Oktober: Louis de Cazenave, französischer Soldat im Ersten Weltkrieg († 2008)
- 16. Oktober: Josef Erber, SS-Oberscharführer, Aufnahmeleiter des Frauenlagers in Auschwitz, Massenmörder († 1987)
- 17. Oktober: Martin Jordan, deutscher Reichstagsabgeordneter der NSDAP († 1945)
- 20. Oktober: Peter Bamm, deutscher Schriftsteller († 1975)
- 21. Oktober: Alexander Lernet-Holenia, österreichischer Schriftsteller († 1976)
- 21. Oktober: Gottlob Kamm, baden-württembergischer Staatsminister († 1973)
- 21. Oktober: Vera Balser-Eberle, österreichische Schauspielerin († 1982)
- 26. Oktober: Henry Vahl, deutscher Schauspieler († 1977)
- 26. Oktober: James Leonard Brierley Smith, südafrikanischer Zoologe († 1968)
- 28. Oktober: Edith Head, US-amerikanische Kostümbildnerin († 1981)
- 28. Oktober: Hans Speidel, deutscher General († 1984)
- 28. Oktober: Oskar Kalbfell, deutscher Bundes- und Landtagsabgeordneter, Reutlinger Oberbürgermeister († 1979)
- 29. Oktober: Hope Emerson, US-amerikanische Schauspielerin († 1960)
- 29. Oktober: Joseph Goebbels, NS-Politiker und Propagandaminister († 1945)
[Bearbeiten] November
- 3. November: Wilhelm Troll, deutscher Botaniker († 1978)
- 4. November: Kurt Held, Pseudonym des Schweizer Schriftstellers Kurt Kläber († 1959)
- 6. November: Paula Karpinski, deutsche Politikerin († 2005)
- 7. November: Herman J. Mankiewicz, polnisch-amerikanischer Hollywood-Drehbuchautor († 1953)
- 8. November: Dorothy Day, US-amerikanische Sozialaktivistin († 1980)
- 8. November: Elisabeth Crodel, deutsche Malerin († 1967)
- 9. November: Ronald George Wreyford Norrish, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 1978)
- 12. November: Hans Deppe, deutscher Regisseur († 1969)
- 12. November: Karl Marx (Komponist), deutscher Komponist und Pädagoge († 1985)
- 13. November: Martin Gumpert, deutscher-amerikanischer Mediziner und Schriftsteller († 1955)
- 13. November: Tilly Edinger, deutsche Paläontologin, Begründerin der „Paläoneurologie“ in Deutschland († 1967)
- 15. November: Aneurin Bevan, britischer Politiker († 1960)
- 15. November: Josef Knecht, deutscher Verleger († 1980)
- 15. November: Parker McKenzie, US-amerikanischer Kiowa-Sprachwissenschaftler († 1999)
- 15. November: Viktor Agartz, deutscher Wirtschaftswissenschaftler († 1964)
- 16. November: Curt Hoffmann, deutscher Politiker († 1961)
- 18. November: Georg Zimmermann, österreichischer Politiker und Minister (ÖVP) († 1958)
- 18. November: Patrick Maynard Stuart Blackett, britischer Physiker und Nobelpreisträger († 1974)
- 20. November: Rudolf Basedau, deutscher Politiker († 1975)
- 21. November: Veza Canetti, österreichische Schriftstellerin († 1963)