1896
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 2. Januar: Der Jameson-Raid, ein Einfall britischer Truppen in das Gebiet der Südafrikanischen Republik, endet nach Gegenwehr der Buren in einem Fehlschlag.
- 3. Januar: Kaiser Wilhelm II. versendet die so genannte Krüger-Depesche an den Präsidenten von Transvaal, Paulus Ohm Krüger und verursacht eine schwere Verstimmung in den diplomatischen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien.
- 4. Januar: Utah wird 45. Bundesstaat der USA.
- 1. März: In der Schlacht von Adwa schlug die äthiopischen Armee unter Kaiser (Negus Negest) Menelik II. die italienischen Invasionstruppen.
- 18. Mai: Im Gerichtsfall Plessy v. Ferguson wird mit dem Urteil "separate but equal" die Rassentrennung in den Südstaaten faktisch erlaubt.
- 12. April: Der Hannoversche Fussball-Club von 1896 (Hannover 96) wird gegründet.
- Mai: Aufstand der griechisch-orthodoxen Bevölkerungsmehrheit gegen die türkische Herrschaft auf Kreta. Das Eingreifen Griechenlands löst den Türkisch-Griechischen Krieg aus.
- 7. Juni: In der Schlacht von Firket siegt eine angloägyptische Armee unter Horatio Herbert Kitchener. Die Schlacht stellte den Höhepunkt der Dongola-Expedition gegen den Mahdi-Aufstand dar.
- 16. Juni: Das Kyffhäuserdenkmal wird auf dem Berg Kyffhäuser in Thüringen eingeweiht.
- 6. August: Das französische Protektorat Madagaskar wird zur Kolonie umgewandelt.
- 17. August: In London wird Bridget Driscoll das erste Todesopfer in einem Verkehrsunfall, an dem ein Automobil beteiligt ist.
- 18. August: Der deutsche Reichstag billigt das BGB. Es tritt am 1. Januar 1900 in Kraft.
- 20. August: Auf den Philippinen wird gegen die Kolonialherrschaft Spaniens revoltiert. Den Behörden war die Existenz des Geheimbundes Katipunan bekannt geworden.
- 26. August: Armenische Separatisten besetzen die Ottomanische Bank in Istanbul. In der Folge werden schätzungsweise 50.000 Armenier getötet.
- 27. August: Sansibar und Großbritannien führen für 38 Minuten Krieg. Dies ist der kürzeste Krieg in der Weltgeschichte.
- 24. Oktober: Die Hamburger Nachrichten berichten über den geheimen Rückversicherungsvertrag des Jahres 1887 zwischen dem Deutschen Reich und Russland. Der inzwischen nicht mehr verlängerte Vertrag löst dennoch international Verstimmungen aus.
- 26. Oktober: Im Vertrag von Addis Abeba muss Italien Kolonialträume in Äthiopien aufgeben.
- 14. Dezember: Als dritte U-Bahn der Welt wird die Glasgow Undergound Railway (heute: Glasgow Subway) eröffnet.
- 30. Dezember: Der philippinische Schriftsteller José Rizal wird wegen Anstiftung zur Rebellion und zum Verrat von einem Exekutionskommando der spanischen Kolonialmacht hingerichtet.
- Theodor Herzl veröffentlicht seine Thesen zur Gründung eines jüdischen Staates.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 9. Januar: Die Marke "PALMIN" für Speisefett wird ins deutsche Handelsregister eingetragen.
- 1. Mai bis 15. Oktober: Berliner Gewerbeausstellung im Treptower Park
- 2. Mai: In Budapest fährt nunmehr regelmäßig die erste auf dem europäischen Kontinent verkehrende U-Bahn.
- 3. Mai: Die Londoner Zeitung "Daily Mail" erscheint zum ersten Mal.
- 29. Juli: Die Deutsch-Anatolische Eisenbahngesellschaft nimmt den Betrieb der anatolischen Bahn zwischen Konstantinopel und Konya auf. Die Strecke wird später durch die Bagdadbahn verlängert.
- 16. August: George Carmack findet Gold am Klondike River in Kanadas Yukon-Territorium. Die Nachricht löst knapp ein Jahr später einen Goldrausch aus.
- 27. September: Der österreichische Kaiser Franz Joseph I. eröffnet feierlich am Eisernen Tor den durch Regulierung der Flussstrecke gebauten Kanal, der die Schifffahrt auf der Donau erleichtert.
- 28. September: Die vier Brüder Pathé gründen in Paris ein Unternehmen zum Verkauf phonografischer Geräte. Es entwickelt sich zu einem bedeutenden Film- und Plattenproduzenten.
- 20. November: Zu einer der größten Arbeitsniederlegungen im Deutschen Reich entwickelt sich der einsetzende Hafenarbeiterstreik in Hamburg.
- Bau der Gasometer in Wien
- Philipp Helfmann wandelt sein Unternehmen in die Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbauten um.
- Gründung des Unternehmens Société Anonyme des Automobiles Peugeot durch Armand Peugeot
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 5. März: Antoine Henri Becquerel entdeckt die Radioaktivität.
- 2. Juni: Guglielmo Marconi beantragt das britische Patent Nummer 12.039 auf seine Erfindung eines Apparates zur Übertragung elektrischer Impulse und Signale, den Grundlagen für ein Radio. Zu dessen Erfinder wurde aber später von einem US-Gericht Nikola Tesla erklärt.
- 29. November: Der italienische Arzt Scipione Riva-Rocci konzipiert ein Blutdruckmessgerät.
- Pieter Zeeman entwickelt sein Experiment zum Zeeman-Effekt (Aufspaltung der Wasserstofflinien in einem Magnetfeld, heute normaler Zeeman-Effekt genannt).
[Bearbeiten] Kultur
- 29. Januar: Uraufführung der Oper Kudrun von Hans Huber in Basel
- 1. Februar: Uraufführung der Oper La Bohème von Giacomo Puccini am Teatro Regio in Turin
- 20. März: Die erste belegte öffentliche Filmaufführung Österreichs findet in der Wiener Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproduktionsverfahren durch die Gebrüder Lumière statt.
- 21. März: Uraufführung der Oper Das Heimchen am Herd von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 20. April: Uraufführung der Operette El Capitan von John Philip Sousa am Tremont-Theatre in Boston
- 25. April: Uraufführung der Operette Die Geisha von Sidney Jones am Daly's Theatre in London
- 7. Juni: Uraufführung der Oper Der Corregidor von Hugo Wolf nach einem Libretto von Rosa Mayreder in Mannheim
- 1. Oktober: In Berlin nimmt das Theater des Westens mit dem Märchenschauspiel Tausendundeine Nacht seinen Betrieb auf.
- 18. Oktober: Feierliche Enthüllung des Westfälischen Provinzialdenkmals Kaiser Wilhelm I. an der Porta Westfalica
- 7. November: Uraufführung der Oper Jungfruburen (Mädchenkammer) von Jean Sibelius in Helsinki
- 9. November: Uraufführung der Oper Jungfru i Tornet (Die Jungfrau im Turm) von Jean Sibelius in Helsinki
- 27. November: Uraufführung des lyrischen Dramas Kukuška von Franz Lehár in Leipzig
- 25. Dezember - John Philip Sousa komponiert "The Stars and Stripes Forever", die heimliche US-Nationalhymne.
- 31. Dezember - Einweihung des Teatro Amazonas
- Lovis Corinth malt das Gemälde Selbstporträt mit Skelett.
- Das Kyffhäuser-Denkmal wird eingeweiht.
- Das Nietzsche-Archiv zieht von Naumburg nach Weimar um.
- Gründung der Wandervogel-Vereinigung, die zum wichtigsten Träger der Jugendbewegung wird.
- Mai: Die erste Ausgabe der "Jugend - Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben" erscheint, die mit stilprägend für den nach ihr benannten Jugendstil wird.
- Von der Erstausgabe des Simplicissimus werden nur 1.000 Exemplare verkauft.
- Gründung der Chase School of Art
[Bearbeiten] Sport
- 3. April: La Gazzetta dello Sport erscheint erstmals, herausgegeben von Eugenio Camillo Costamagna.
- 5. April bis 15. April: erste Olympische Spiele der Neuzeit in Athen
- 10. April: Spyridon Louis wird Olympiasieger im ersten neuzeitlichen Marathonlauf in 2:58:50 Stunden.
- April: Der deutsche Josef Fischer gewinnt die erste Austragung von Paris-Roubaix.
- 12. April: Der Hannoversche Fußball-Club (HFC) von 1896 wird gegründet.
- 1. Juli: Gründung des FC Winterthur (eigentlich als Excelsior FC Winterthur am 10. Mai gegründet).
- 1. August: Der Fussballclub Zürich FCZ wird in der Stadt Zürich gegründet.
- 1. Oktober: Gründung des VfR Heilbronn, der nach einer Fusion seit 2003 als FC Heilbronn spielt.
[Bearbeiten] Geboren
- Paul Jatzow, deutscher Architekt († 1940)
[Bearbeiten] Januar
- 2. Januar: Dsiga Wertow, russischer Regisseur († 1954)
- 4. Januar: André Masson, französischer Maler († 1987)
- 7. Januar: Joe Ball, US-amerikanischer Serienmörder († 1938)
- 7. Januar: Willi Eichler, deutscher Journalist und Politiker († 1971)
- 11. Januar: Heinrich Stuhlfauth, deutscher Fußballspieler († 1966)
- 12. Januar: David Wechsler, US-amerikanischer Psychologe († 1981)
- 14. Januar: John Dos Passos, US-amerikanischer Schriftsteller († 1970)
- 14. Januar: Kurt Guggenheim, Schweizer Schriftsteller († 1983)
- 15. Januar: Jacobo Ficher, argentinischer Komponist († 1978)
- 16. Januar: Ferdinand May, deutscher Möbelhändler, Dramaturg und Autor († 1977)
- 16. Januar: Robert Meyn, deutscher Schauspieler, Theaterintendant († 1972)
- 18. Januar: Ville Ritola, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1982)
- 20. Januar: George Burns, US-amerikanischer Schauspieler († 1996)
- 21. Januar: Artur Anders, deutscher Politiker und MdB († 1976)
- 21. Januar: Paula Hitler, Schwester von Adolf Hitler († 1960)
- 21. Januar: Philipp Daub, Oberbürgermeister von Magdeburg († 1976)
- 22. Januar: Helmut Berve, deutscher Althistoriker, Epigraph und Prosopograph († 1979)
- 22. Januar: Norman Thomas Gilroy, Erzbischof von Sydney und Kardinal († 1977)
- 23. Januar: Charlotte, luxemburger Großherzogin († 1985)
- 24. Januar: Theodor Graf von Sponeck, Generalleutnant der deutschen Wehrmacht († 1982)
- 24. Januar: Hermann Zorn, deutscher Chemiker († 1983)
- 29. Januar: Herbert Cysarz, sudetendeutscher Germanist († 1985)
- 31. Januar: Marianne Grunthal, deutsches NS-Opfer († 1945)
- 31. Januar: Lewis Lichtenstein Strauss, US-amerikanischer Politiker und Vorsitzender der Atomenergiebehörde († 1974)
[Bearbeiten] Februar
- 2. Februar: Kazimierz Kuratowski, polnischer Mathematiker († 1980)
- 3. Februar: Johannes Urzidil, österreichisch-tschechoslowakischer Schriftsteller († 1970)
- 4. Februar: Friedrich Glauser, Schweizer Krimi-Schriftsteller († 1938)
- 4. Februar: Friedrich Hund, deutscher Physiker († 1997)
- 7. Februar: Thomas Holenstein, Schweizer Politiker († 1962)
- 9. Februar: Alberto Vargas, peruanischer Pin-Up Zeichner († 1982)
- 9. Februar: John Schehr, Parteivorsitzender der KPD († 1934)
- 10. Februar: Alister Hardy, englischer Meeresbiologe († 1985)
- 11. Februar: Miroslav Cikán, tschechischer Filmregisseur († 1962)
- 11. Februar: Curt von Gottberg, SS-Obergruppenführer, Massenmörder († 1945)
- 14. Februar: Andrei Alexandrowitsch Schdanow, sowjetischer Politiker († 1948)
- 14. Februar: Werner Richard Heymann, deutsch-jüdischer Komponist und Dirigent († 1961)
- 16. Februar: Carl Dreher, US-amerikanischer Tontechniker österreichischer Herkunft († 1976)
- 16. Februar: Michael Keller, Bischof des Bistums Münster († 1961)
- 17. Februar: Wladimir Rudolfowitsch Vogel, russischer Komponist († 1984)
- 18. Februar: André Breton, französischer Dichter und Schriftsteller († 1966)
- 20. Februar: Henri de Lubac, französischer Theologe und Jesuit († 1991)
- 21. Februar: Kazys Viktoras Banaitis, litauischer Komponist († 1963)
- 23. Februar: Herbert Weichmann, Bürgermeister von Hamburg († 1983)
- 23. Februar: Heribert Fischer-Geising, deutscher Maler und Zeichner († 1984)
- 24. Februar: Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur († 1991)
- 25. Februar: Heinrich Gontermann, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg († 1917)
- 25. Februar: Ida Noddack-Tacke, deutsche Chemikerin († 1978)
- 28. Februar: Paul Haehling v. Lanzenauer, deutscher General († 1943)
- 28. Februar: Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt († 1965)
- 29. Februar: Morarji Desai, indischer Politiker und Regierungschef († 1995)
- 29. Februar: William A. Wellman, US-amerikanischer Filmregisseur († 1975)
- 29. Februar: Wladimir Rudolfowitsch Vogel, russischer Komponist († 1984)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Dan A. Kimball, US-amerikanischer Politiker († 1970)
- 1. März: Dimitri Mitropoulos, griechisch-amerikanischer Dirigent († 1960)
- 2. März: Clair Bee, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1983)
- 3. März: Richard Lohrmann, deutscher Forstmann und Naturschützer († 1970)
- 5. März: Eduard Erdmann, lettischer Komponist und Pianist († 1958)
- 5. März: Jan und Joël Martel (Zwillinge), französische Bildhauer, Designer und Inneneinrichter († 1966)
- 6. März: August Werner, deutscher Fussballnationalspieler († 1968)
- 10. März: Karl Bröger, deutscher Arbeiterdichter und Politiker († 1944)
- 11. März: Caesar von Hofacker, deutscher Widerstandskämpfer († 1944)
- 11. März: Hermann Weber, deutscher Konstrukteur und Rennfahrer († 1948)
- 13. März: Erich Sichting, deutscher Politiker, Antifaschist und Sportfunktionär († 1946)
- 14. März: Walter Krause, deutscher Fußballnationalspieler († 1948)
- 17. März: Josef Sudek, tschechischer Fotograf († 1976)
- 20. März: Gilberte de Courgenay, Schweizer Kellnerin, Soldatenidol († 1957)
- 21. März: Friedrich Waismann, österreichischer Mathematiker und Philosoph († 1959)
- 22. März: He Long, chinesischer Armeeführer und Politiker († 1969)
- 22. März: Pierre Jeanneret, Schweizer Architekt († 1967)
- 22. März: Albert Schnettler, deutscher Wirtschaftswissenschaftler († 1967)
- 24. März: Franz Blücher, deutscher Politiker und Bundesminister († 1959)
- 26. März: Anton Profes, österreichischer Schlager- und Filmkomponist († 1976)
- 27. März: Arthur Piechler, deutscher Komponist und Organist († 1974)
- 28. März: Max Gebhard, deutscher Kirchenmusiker, Komponist und Musikpädagoge († 1978)
- 29. März: Wilhelm Ackermann, deutscher Mathematiker († 1962)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Hanns Blaschke, Bürgermeister von Wien († 1971)
- 1. April: Wilhelm Sauter, deutscher Maler und Zeichner († 1945)
- 2. April: Franciszek Raszeja, polnischer Mediziner und Hochschullehrer († 1942)
- 4. April: Robert Emmet Sherwood, US-amerikanischer Dramatiker und Drehbuchautor († 1955)
- 5. April: Robert Tillmanns, deutscher Politiker († 1955)
- 6. April: Leopold Mayer, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler († 1971)
- 8. April: Karl Hermann Pillney, österreichischer Konzertpianist († 1980)
- 11. April: Dmitri Maksutow, russischer Optiker, Erfinder des Maksutov-Teleskops († 1964)
- 11. April: Wieland Herzfelde, deutscher Publizist, Autor und Verleger († 1988)
- 14. April: P. C. Ettighoffer, deutscher Schriftsteller († 1975)
- 15. April: Gerhard Fieseler, deutscher Flugzeugkonstrukteur († 1987)
- 15. April: Nikolai Nikolajewitsch Semjonow, russischer Physikochemiker und Nobelpreisträger († 1986)
- 16. April: Tristan Tzara, französischer Schriftsteller († 1963)
- 19. April: Esteban Canal, peruanischer Schach-Großmeister († 1981)
- 19. April: Hugo Herrmann, deutscher Komponist, Organist und Chorleiter († 1967)
- 21. April: Attila Hörbiger, österreichischer Schauspieler († 1987)
- 23. April: Charlie Rivel, Schweizer Clown († 1983)
- 23. April: George Messier, französischer Chemieingenieur († 1933)
- 24. April: Robert Oelbermann, Gründer und Bundesführer des „Nerother Wandervogel“ († 1941)
- 25. April: Georg-Wilhelm Postel, General der Deutschen Wehrmacht (Heer) († 1953)
- 26. April: Ernst Udet, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, Generalluftzeugmeister im Dritten Reich († 1941)
- 27. April: Wallace Hume Carothers, US-amerikanischer Chemiker († 1937)
- 29. April: Walter Mehring, deutscher Schriftsteller († 1981)
- 30. April: Gary Davis, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1972)
- 30. April: Hans List, österreichischer Unternehmer († 1996)
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung († 1947)
- 1. Mai: Mark W. Clark, US-amerikanischer General († 1984)
- 1. Mai: J. Lawton Collins, US-amerikanischer 4-Sterne-General († 1987)
- 1. Mai: Heinrich Danioth, Schweizer Maler († 1953)
- 2. Mai: Árpád Vajda, ungarischer Schachspieler († 1967)
- 4. Mai: Werner Kraft, deutscher Bibliothekar, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller († 1991)
- 7. Mai: Kathleen McKane Godfree, englische Tennisspielerin († 1992)
- 11. Mai: Paul Bäumer, deutscher Pilot des Ersten Weltkriegs († 1927)
- 11. Mai: Josip Štolcer-Slavenski, kroatischer Komponist († 1955)
- 13. Mai: Josias von Waldeck-Pyrmont, SS-Obergruppenführer († 1967)
- 15. Mai: Regina Ullmann, Schweizer Dichterin († 1961)
- 16. Mai: Freda Wuesthoff, deutsche Physikerin, Anwältin und Pazifistin († 1956)
- 18. Mai: Ernst Jung, deutscher Reeder und Mäzen in Hamburg († 1976)
- 19. Mai: Jorge Alessandri, chilenischer Politiker († 1986)
- 20. Mai: Paul Kemp, deutscher Schauspieler und Charakterkomiker († 1953)
- 21. Mai: John Chandler Gurney, US-amerikanischer Politiker († 1985)
- 21. Mai: Willy May, deutscher Schachproblemkomponist († 1962)
- 23. Mai: Felix Steiner, deutscher Militär, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS († 1966)
- 27. Mai: Lisa Albrecht, deutsche Politikerin († 1958)
- 28. Mai: Walter Abendroth, deutscher Komponist, Redakteur, Musikschriftsteller († 1973)
- 28. Mai: Hans Friede, deutscher Politiker († 1978)
- 30. Mai: Howard Hawks, US-amerikanischer Regisseur († 1977)
- 31. Mai: Ernest Haller, US-amerikanischer Kameramann († 1970)
[Bearbeiten] Juni
- 4. Juni: Stringer Davis, englischer Schauspieler († 1973)
- 6. Juni: Italo Balbo, italienischer faschistischer Luftwaffenminister, Luftmarschall († 1940)
- 7. Juni: Imre Nagy, ungarischer Politiker und Agrarökonom († 1958)
- 7. Juni: Otto Heinrich Schindewolf, deutscher Paläontologe († 1971)
- 7. Juni: Robert S. Mulliken, US-amerikanischer Physiker und Chemiker († 1986)
- 9. Juni: Karl Sack, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 9. Juni: Richard Friedenthal, deutscher Schriftsteller († 1979)
- 13. Juni: Leo Kanner, austro-amerikanischerischer Kinder- und Jugendpsychiater († 1981)
- 14. Juni: Comins Mansfield, englischer Schachproblemkomponist († 1984)
- 16. Juni: Karl Rüdiger, deutscher Politiker († 1951)
- 18. Juni: Bruno Snell, deutscher klassischer Philologe († 1986)
- 19. Juni: Erich Koch, Gauleiter der NSDAP und Reichskommissar in der Ukraine († 1986)
- 20. Juni: Vincent Korda, ungarischer Szenenbildner († 1979)
- 20. Juni: Wilfrid Pelletier, kanadischer Dirigent und Pianist († 1982)
- 25. Juni: Oskar Müller, deutscher Politiker († 1970)
- 28. Juni: Lazar Wechsler, bedeutendster Filmproduzent des frühen Schweizer Films († 1981)
- 29. Juni: Hermann Lindrath, deutscher Politiker († 1960)
[Bearbeiten] Juli
- 3. Juli: Rudolf Heberle, deutscher Soziologe († 1991)
- 7. Juli: Albin Lesky, österreichischer Altphilologe († 1981)
- 10. Juli: Georg Trump, deutscher Kalligraf, Typograf, Grafiker und Lehrer († 1985)
- 10. Juli: Stefan Askenase, belgisch-polnischer Pianist († 1985)
- 11. Juli: Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker († 1961)
- 14. Juli: Buenaventura Durruti, spanischer Syndikalist und anarchistischer Revolutionär († 1936)
- 16. Juli: Gottlob Berger, deutscher General, SA- und SS-Mitglied († 1975)
- 16. Juli: Otmar Freiherr von Verschuer, deutscher Mediziner und Humangenetiker († 1969)
- 16. Juli: Trygve Lie, norwegischer Politiker, Generalsekretär der Vereinten Nationen († 1968)
- 18. Juli: Franz Eccard von Bentivegni, deutscher General und Kriegsverbrecher († 1958)
- 18. Juli: Franz Palatz, deutscher Schachproblemkomponist († 1945)
- 18. Juli: Patrick Aloysius O’Boyle, Erzbischof von Washington und Kardinal († 1987)
- 19. Juli: A. J. Cronin, schottischer Arzt und Schriftsteller († 1981)
- 21. Juli: Jean Rivier, französischer Komponist († 1987)
- 21. Juli: James Shannon, US-amerikanischer Politiker und Jurist († 1980)
- 21. Juli: Bourke Hickenlooper, US-Amerikanischer Politiker († 1971)
- 22. Juli: Otto Hellmuth, Gauleiter der NSDAP und Regierungspräsident von Mainfranken († 1968)
- 22. Juli: Phil Jutzi, deutscher Kameramann und Filmregisseur († 1946)
- 23. Juli: Adrienne Gessner, österreichische Schauspielerin († 1987)
- 23. Juli: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt, Opfer des NS-Regimes († 1945)
- 24. Juli: Hermann Kasack, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1966)
- 24. Juli: Willy Odenthal, deutscher Politiker († 1962)
- 28. Juli: Barbara La Marr, US-amerikanische Schauspielerin († 1926)
- 28. Juli: Josephus Calasanz Fließer, österreichischer katholischer Bischof der Diözese Linz († 1960)
- 31. Juli: Oskar Sima, österreichischer Theater- und Filmschauspieler († 1969)
- Katharine Burdekin, britische Schriftstellerin († 1963)
[Bearbeiten] August
- 8. August: Daudi Chwa II., bugandischer Kabaka († 1939)
- 9. August: Erich Hückel, deutscher Chemiker und Physiker († 1980)
- 9. August: Jean Piaget, Schweizer Entwicklungspsychologe († 1980)
- 10. August: Milena Jesenská, tschechische Schriftstellerin († 1944)
- 10. August: Walter Lang, US-amerikanischer Filmregisseur († 1972)
- 11. August: Enid Blyton, britische Schriftstellerin († 1968)
- 12. August: Tsunenohana Kan'ichi, japanischer Sumōringer und 31. Yokozuna († 1960)
- 13. August: Rudolf Schmundt, deutscher Militär, Chefadjutant der Wehrmacht bei Adolf Hitler († 1944)
- 15. August: Gerty Cori, tschechisch-US-amerikanische Biochemikerin und Nobelpreisträgerin († 1957)
- 16. August: Kraudn Sepp, deutscher (bayerischer) Zitherspieler und Volksmusiksänger († 1977)
- 16. August: Tina Modotti, italienische Schauspielerin, Fotografin und Revolutionärin († 1942)
- 19. August: Josef Kammhuber, Oberst der Luftwaffe im Dritten Reich und General der Bundeswehr († 1986)
- 19. August: Ray Talbot, US-amerikanischer Politiker († 1955)
- 23. August: Christian Schiefer, Schweizer Fotograf († 1998)
- 23. August: Hubert von Meyerinck, deutscher Schauspieler († 1971)
- 24. August: Leon Theremin, sowjetischer Physiker und Musiker († 1993)
- 25. August: Friedrich von Kessel, deutscher Politiker († 1975)
- 27. August: Zygmunt Berling, polnischer General und Politiker († 1980)
- 28. August: Liam O'Flaherty, irischer Schriftsteller († 1984)
- 30. August: Fritz Walter, deutscher Politiker († 1977)
- 30. August: Willy Reichert, deutscher Komiker und Schauspieler († 1973)
[Bearbeiten] September
- 1. September: Anton Tesarek, österreichischer Pädagoge († 1977)
- 1. September: A. C. Bhaktivedanta, indischer Kommentator und Übersetzer bekannter Sanskritwerke, ISKCON-Gründer († 1977)
- 1. September: Simon Barere, russischstämmiger Pianist († 1951)
- 2. September: Hinrich Lohse, deutscher nationalsozialistischer Politiker († 1964)
- 3. September: Alfons Beil, deutscher Priester und Autor († 1997)
- 3. September: Max Dungert, deutscher Maler und Grafiker († 1945)
- 4. September: Antonin Artaud, französischer Künstler († 1948)
- 4. September: Rodolphe Rubattel, Schweizer Politiker († 1961)
- 5. September: Albert Becker, österreichischer Schachmeister († 1984)
- 5. September: Heimito von Doderer, österreichischer Schriftsteller († 1966)
- 6. September: Karl A. Wittfogel, deutscher Soziologe, Philosoph und Sinologe († 1988)
- 12. September: Elsa Triolet, französische Schriftstellerin († 1970)
- 15. September: Theodor Haubach, deutscher Journalist, Politiker und NS-Widerstandskämpfer († 1945)
- 20. September: Friedrich Sämisch, deutscher Schachspieler († 1975)
- 21. September: Käte Hamburger, deutsche Germanistin und Philosophin († 1992)
- 22. September: Elisabeth Selbert, deutsche Politikerin und Juristin († 1986)
- 24. September: F. Scott Fitzgerald, US-amerikanischer Schriftsteller († 1940)
- 25. September: Alessandro Pertini, italienischer Politiker († 1990)
- 25. September: Robert Gerhard, spanischer (katalanischer) Komponist († 1970)
- 25. September: Wenzel Jaksch, deutscher Politiker († 1966)
- 26. September: Max Brunnow, deutscher Kommunist und NS-Widerstandskämpfer († 1940)
- 27. September: Sam Ervin, US-amerikanischer Politiker († 1985)
- 29. September: David Knowles, englischer Historiker († 1974)
[Bearbeiten] Oktober
- 3. Oktober: Julien Duvivier, französischer Regisseur († 1967)
- 4. Oktober: Johannes Wüsten, deutscher bildender Künstler, Schriftsteller († 1943)
- 7. Oktober: Paulino Alcántara, spanisch-philippinischer Fußballspieler († 1964)
- 8. Oktober: Dorothee Günther, deutsche Tänzerin († 1979)
- 8. Oktober: Richard Suchenwirth, österreichischer Historiker und Politiker († 1965)
- 10. Oktober: Lester Germer, US-amerikanischer Physiker († 1971)
- 12. Oktober: Eugenio Montale, italienischer Schriftsteller († 1981)
- 14. Oktober: Wolf-Heinrich von Helldorf, deutscher Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime († 1944)
- 15. Oktober: Célestin Freinet, französischer Reformpädagoge († 1966)
- 15. Oktober: Yasutaro Hirai, japanischer Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1970)
- 16. Oktober: Ernst Waldinger, deutscher Lyriker und Essayist († 1970)
- 18. Oktober: Friedrich Hollaender, deutsch-britischer Komponist († 1976)
- 19. Oktober: Friedrich Bonte, Kommodore in der deutschen Kriegsmarine († 1940)
- 19. Oktober: Nat Holman, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer († 1995)
- 21. Oktober: Jewgeni Lwowitsch Schwarz, russischer Schriftsteller und Dramatiker († 1958)
- 22. Oktober: Oscar L. Chapman, US-amerikanischer Politiker († 1978)
- 22. Oktober: George Raymond Dallas Moor, britischer Offizier († 1918)
- 23. Oktober: Roman Ossipowitsch Jakobson, russischer Philologe, Linguist und Semiotiker († 1982)
- 24. Oktober: Karlfried Graf Dürckheim, deutscher Diplomat, Psychotherapeut und Zen-Meister († 1988)
- 25. Oktober: Clara Asscher-Pinkhof, niederländische Pädagogin und Schriftstellerin († 1984)
- 27. Oktober: Otto Dowidat, deutscher Politiker und MdB († 1975)
- 28. Oktober: Howard Hanson, US-amerikanischer Pianist und Komponist († 1981)
- 30. Oktober: Ruth Gordon, US-amerikanische Schauspielerin († 1985)
- 30. Oktober: Kostas Karyotakis, griechischer Dichter und Prosaist († 1928)
- 31. Oktober: Ethel Waters, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 1977)
[Bearbeiten] November
- 1. November: Victor Aronstein, deutscher Arzt jüdischer Herkunft († 1945)
- 5. November: Lew Semjonowitsch Wygotski, russischer Psychologe († 1934)
- 10. November: Hans Fleischer, deutscher Komponist († 1981)
- 11. November: Lucky Luciano, US-amerikanischer Gangster († 1962)
- 14. November: Mamie Eisenhower, ehemalige US-First Lady († 1979)
- 16. November: Friederike Mulert, deutsche Politikerin († 1991)
- 16. November: Oswald Mosley, britischer faschistischer Politiker († 1980)
- 17. November: Friedrich Middelhauve, deutscher Politiker und Verleger († 1966)
- 17. November: Herbert O’Conor, Us-amerikanischer Politiker († 1960)
- 18. November: César Pérez Sentenat, kubanischer Pianist und Komponist († 1973)
- 19. November: Adolf Wohlbrück, österreichischer Schauspieler († 1967)
- 19. November: Ernst Brandt, KPD-Funktionär und Minister in Sachsen-Anhalt († 1956)
- 19. November: Petko Stajnow, bulgarischer Komponist († 1977)
- 23. November: Klement Gottwald, tschechischer Politiker († 1953)
- 25. November: Virgil Thomson, US-amerikanischer Komponist († 1989)
- 29. November: Yakima Canutt, US-amerikanischer Schauspieler († 1986)
- 30. November: Luise Rehling, deutsche Politikerin († 1964)
[Bearbeiten] Dezember
- 1. Dezember: Georgi Konstantinowitsch Schukow, sowjetischer General und vierfacher Held der Sowjetunion († 1974)
- 1. Dezember: Hans Müller, österreichischer Schachmeister und Theoretiker († 1971)
- 3. Dezember: Michael Balint, ungarischer Psychoanalytiker († 1970)
- 3. Dezember: Carlo Schmid, deutscher Politologe und Politiker († 1979)
- 3. Dezember: Bolesław Szabelski, polnischer Komponist († 1979)
- 3. Dezember: Mar