1893
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 4. März: Amtseinführung von Grover Cleveland als 24. US-Präsident. Er löst Benjamin Harrison ab. Cleveland ist damit sowohl der 22. als auch der 24. Präsident der USA. Als bisher einziger Präsident hat er zwei voneinander getrennte Amtszeiten.
- 1. April: Einführung der Mitteleuropäischen Zeit als einheitliche Uhrzeit für ganz Deutschland. Ab sofort galt von „Aachen bis Königsberg“ die gleiche Uhrzeit. Zweck war die genaue Regulierung des Fahrplanes der Eisenbahn.
- 28. April: In Frankreich wird per Gesetz eine Fahrradsteuer eingeführt, die auch Motorräder und Automobile besteuert. Mehrere andere Staaten ziehen in den folgenden Jahren mit dem Erschließen dieser Steuerquelle nach.
- 30. Juli: Rosa Luxemburg, Leo Jogiches und Julian Balthasar Marchlewski gründen als revolutionäre Alternative in Polen die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Polens und Litauens.
- 20. August: In der Schweiz wird eine Volksinitiative zur Abschaffung des Schächtens angenommen.
- 9. September: Im Weißen Haus in Washington D.C. findet die bislang einzige Geburt eines Babys statt. US-Präsident Grover Cleveland und seine Frau Frances freuen sich über ihre zweite Tochter Esther.
- 14. September: Die brasilianische Flotte bombardiert nach einer Rebellion gegen Präsident Floriano Peixoto aus der Bucht Guanabara die eigene Hauptstadt Rio de Janeiro und ihre Forts.
- 19. September: Einführung des Frauenwahlrechts in Neuseeland. Neuseeland ist der erste neuzeitliche Staat, der Frauen dieses Bürgerrecht uneingeschränkt zugesteht.
- 3. Oktober: Der Angriff von 6.000 Rifkriegern umliegender Berberstämme auf die spanische Besitzung Melilla bildet den Auftakt zum Rifkrieg.
- 7. November: In Barcelona wird ein Bombenanschlag durch Anarchisten im Liceo Theater verübt, der 23 Menschenleben kostet. Er ist eine Reaktion auf die Hinrichtung des Attentäters von General Arsenio Martínez-Campos, das andere Opfer forderte.
- 12. November: Teilung Afghanistans durch den damaligen Außenminister der Britisch-Indischen Verwaltung „Sir Henry M. Durand“ für 100 Jahre von 1893 bis 1993, das auch Durand-Linie genannt wird.
- 9. Dezember: In Paris schleudert der Anarchist Auguste Vaillant einen selbst gefertigten Sprengkörper von der Zuschauergalerie in die Deputiertenkammer. Ein Abgeordneter wird bei der Aktion verletzt. Der Täter wird später zum Tod verurteilt und am 5. Februar 1894 hingerichtet.
- 24. Dezember: Policarpo Bonilla wird provisorischer Staatspräsident in Honduras.
- Gründung des Bundes Deutscher Frauenvereine (BDF) in Berlin (Selbstauflösung 1933)
- Gründung der Independant Labour Party
- Eroberung Timbuktus durch die Franzosen, Ende des Mali-Reiches
- Beginn des Zollkriegs gegen Russland (1893/94) von deutscher Seite aus; dies unterstützt unter anderem auch die Annäherung Russlands und Frankreichs, die noch 1893 durch eine Militärkonvention zwischen den beiden Staaten bekräftigt wird.
- Gründung des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 23. Februar: Rudolf Diesel erhält ein Patent auf „Arbeitsverfahren und Ausführungsart für Verbrennungskraftmaschinen“, heute bekannt als Dieselmotor.
- 1. Mai: In Chicago wird die World Columbian Exposition veranstaltet, diese Weltausstellung wird eröffnet.
- 5. Mai: Eine Wirtschaftskrise in den USA löst erhebliche Kursverluste an der New York Stock Exchange aus, die besonders Eisenbahnaktien treffen.
- 20. Juni: In Aachen gründet Franz Zentis ein Kolonialwarengeschäft, aus dem das Konfitüren, Süßwaren und andere Lebensmittel produzierende Unternehmen Zentis hervorgeht.
- 6. August: Der Kanal von Korinth wird für den Schiffsverkehr geöffnet. Er erspart Schiffen bis etwa 8 Meter Tiefgang den Seeweg um den Peloponnes.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 10. August: Der erste Versuchsmotor Rudolf Diesels läuft in der Maschinenfabrik Augsburg aus eigener Kraft.
- Anders Jonas Ångström misst die Gesamtintensität der Sonnenstrahlung (mit einem „Kompensations-Pyrheliometer“).
- Der Asteroid Bohemia wird entdeckt.
- Erfindung des Reißverschlusses
- Charles C. Cretors erfindet die erste Popcornmaschine der Welt, so dass eine Popcorn-Produktion im großen Maßstab nun möglich ist.
- Fertigstellung des „Blauen Wunders“ (Brücke über die Elbe in Dresden)
- Die Lokomotive Nr. 999 der New York Central Railroad stellt mit 181 km/h einen absoluten Geschwindigkeitsweltrekord auf.
[Bearbeiten] Kultur
- 27. Januar: Uraufführung der Oper Debora von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 18. Februar: Über 46 Jahre nach der konzertanten Uraufführung in Paris erfolgt die szenische Uraufführung der „dramatischen Legende“La damnation de Faust (Fausts Verdammnis) von Hector Berlioz in Monte Carlo.
- 11. April: Uraufführung der Oper Magic Ring von Isaac Albéniz im Prince of Wales' Theatre in London
- 12. April: Das Pariser Olympia eröffnet seinen großen Konzertsaal. Die Music Hall wird von den großen Künstlern der Zeit und auch für andere Veranstaltungen genutzt.
- 27. Apriljul./ 9. Maigreg.: Uraufführung der Oper Aleko von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow im Bolschoi-Theater in Moskau
- 10. Mai: In Bonn wird das Beethoven-Haus eröffnet, das Geburtshaus des Komponisten ist damit eine Gedenkstätte.
- 15. Juni: Uraufführung der Operette Poor Jonathan von Isaac Albéniz im Prince of Wales' Theatre in London
- 23. Dezember: Uraufführung der Märchenoper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck am Hoftheater in Weimar
- Das Theaterstück „Anatol“ von Arthur Schnitzler wird uraufgeführt
- Erstmaliges Stattfinden der Biennale di Venezia
- Gründung der Münchner Sezession
- Die ersten drei Bände Winnetou von Karl May erscheinen
[Bearbeiten] Religion
- 6. April: Vierzig Jahre nach Baubeginn wird der Salt-Lake-Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Salt Lake City eingeweiht.
- 11. bis 27. September: Erstes Weltparlament der Religionen in Chicago.
[Bearbeiten] Sport
- 2. Februar: Im österreichischen Mürzzuschlag wird auch auf Initiative des Gastwirts Toni Schruf der erste alpine Skiwettlauf in Mitteleuropa ausgetragen.
- 6. April: Der Boxkampf Andy Bowen gegen Jack Burke bleibt nach 110 Runden und 7 Stunden 19 Minuten Dauer ohne Sieger.
- 7. September: In Genua entsteht mit dem Genoa Cricket and Football Club der heute älteste italienische Fußballverein.
- 9. September: Gründung des FV Stuttgart, Vorgänger des VfB Stuttgart
- 28. September: Der portugiesische Fußballverein FC Porto wird gegründet.
- 7. November: Gründung der Münchener Burschenschaft Stauffia
- 15. November: Gründung des Fußballvereins FC Basel
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Artur Wypochowicz, polnischer Antifaschist und Kommunalpolitiker († 1972)
- 2. Januar: Ernst Marischka, österreichischer Regisseur († 1963)
- 3. Januar: Pierre Drieu la Rochelle, französischer Schriftsteller († 1945)
- 3. Januar: Rudolph "Rudy" Cornelius Wiedoeft, US-amerikanischer Saxophonist († 1940)
- 4. Januar: Manuel Palau Boix, spanischer Komponist und Professor († 1967)
- 5. Januar: Gerhard Lütkens, deutscher Politiker († 1955)
- 5. Januar: Joost Schmidt, deutscher Typograf, Maler und Lehrer am Bauhaus († 1948)
- 5. Januar: Richard Schneider, deutscher katholischer Geistlicher, im KZ Dachau inhaftiert († 1987)
- 5. Januar: Yogananda, indischer Yogi und Guru († 1952)
- 10. Januar: Vicente Huidobro, chilenischer Lyriker († 1948)
- 11. Januar: Harley M. Kilgore, US-amerikanischer Politiker († 1956)
- 12. Januar: Hermann Göring, Oberbefehlshaber der Deutschen Luftwaffe († 1946)
- 12. Januar: Michail Iossifowitsch Gurewitsch, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1976)
- 12. Januar: Alfred Rosenberg, Ideologe und Politiker des Nationalsozialismus († 1946)
- 13. Januar: Sergei Wassiljewitsch Jewsejew, russischer Komponist († 1956)
- 13. Januar: Clark Ashton Smith, US-amerikanischer Dichter, Bildhauer, Maler und Autor († 1961)
- 15. Januar: Friedrich August Georg von Sachsen, letzter Kronprinz von Sachsen († 1943)
- 16. Januar: Pauline Alderman, US-amerikanische Musikwissenschaftlerin und Komponistin († 1983)
- 17. Januar: Ernst Egli, österreichischer Architekt und Stadtplaner († 1974)
- 19. Januar: Johannes Dieckmann, deutscher Journalist und Politiker († 1969)
- 19. Januar: Magda Tagliaferro, brasilianische Pianistin und Musikpädagogin († 1986)
- 22. Januar: Conrad Veidt, deutscher Schauspieler († 1943)
- 23. Januar: Fritz Baade, deutscher Politiker und MdR († 1974)
- 26. Januar: Heinrich Gleißner, österreichischer Jurist und Politiker († 1984)
- 27. Januar: Song Qingling, chinesische Politikerin († 1981)
- 29. Januar: Marţian Negrea, rumänischer Komponist († 1973)
- 30. Januar: Albert Hochleitner, österreichischer Politiker († 1964)
- 31. Januar: Freya Madeline Stark, englische Forschungsreisende und Reiseschriftstellerin († 1993)
[Bearbeiten] Februar
- 2. Februar: Omar N. Bradley, US-amerikanischer Fünf-Sterne-General († 1981)
- 2. Februar: Cornelius Lanczos, ungarischer Mathematiker und Physiker († 1974)
- 3. Februar: Gaston Maurice Julia, französischer Mathematiker († 1978)
- 4. Februar: Raymond Arthur Dart, australischer Anatom und Paläoanthropologe († 1988)
- 4. Februar: Bernard Rogers, US-amerikanischer Komponist († 1968)
- 5. Februar: Roman Ingarden, polnischer Philosoph († 1970)
- 10. Februar: William Tilden, US-amerikanischer Tennisspieler († 1953)
- 12. Februar: Luise Straus-Ernst, deutsche Kunsthistorikerin, Journalistin und Künstlerin († 1944)
- 12. Februar: Marcel Minnaert, belgischer Astronom († 1970)
- 13. Februar: Edmund Kaufmann, deutscher Politiker († 1953)
- 13. Februar: Alfréd Schaffer, ungarischer Fußballspieler und Trainer († 1945)
- 16. Februar: Masazo Toki, japanischer Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1963)
- 16. Februar: Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski, Marschall der Roten Armee in der Sowjetunion († 1937)
- 17. Februar: Eduard Ege, deutscher Maler, Graphiker und Holzschneider († 1978)
- 17. Februar: Theobald Schrems, deutscher Musiker, Begründer des „Musikgymnasiums der Regensburger Domspatzen“ († 1963)
- 19. Februar: Cedric Hardwicke, britischer Schauspieler sowie Filmregisseur und Filmproduzent († 1964)
- 21. Februar: Andrés Segovia, spanischer Gitarrist († 1987)
- 22. Februar: Lucien Buysse, belgischer Radrennfahrer († 1980)
- 28. Februar: Wsewolod Illarionowitsch Pudowkin, Filmemacher und Filmtheoretiker der Sowjetunion († 1953)
- 28. Februar: Claude R. Wickard, US-amerikanischer Politiker († 1967)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Edlef Köppen, deutscher Schriftsteller und Rundfunkredakteur († 1939)
- 1. März: Mercedes de Acosta, amerikanische Schriftstellerin, Modedesignerin († 1968)
- 4. März: Adolph Lowe, deutscher Soziologe und Nationalökonom († 1995)
- 5. März: Gaetano Corsani, italienischer Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1962)
- 5. März: Guus de Serière, niederländischer Fußballspieler († 1980)
- 7. März: Edwin Grienauer, österreichischer Bildhauer († 1964)
- 7. März: Friedrich Märker, deutscher Schriftsteller und Publizist († 1985)
- 7. März: Siegfried Rädel, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1943)
- 9. März: Roland Jacobi, ungarischer Tischtennisspieler († 1951)
- 11. März: Leopold Szondi, ungarischer Mediziner und Psychologe († 1986)
- 12. März: Erwin Planck, deutscher Politiker († 1945)
- 15. März: Rudolf Seyffert, deutscher Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1971)
- 16. März: Friedrich von Basse, Oberbürgermeister in Weißenfels und Wittenberg, Beteiligter am Hitlerattentat vom 20. Juli († 1972)
- 17. März: Aloys Scholze, deutscher katholischer Priester und Gegner des Nationalsozialismus († 1942)
- 18. März: Costante Girardengo, italienischer Radrennfahrer († 1987)
- 19. März: José María Velasco Ibarra, Staatspräsident von Ecuador († 1979)
- 19. März: Wilhelm Meinerzhagen, deutscher Arzt und Politiker († 1974)
- 20. März: Theodor Krancke, deutscher Admiral († 1973)
- 21. März: Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1964)
- 21. März: Hans Zulliger, Schweizer Volksschullehrer († 1965)
- 21. März: Sidney Franklin, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent († 1972)
- 23. März: Cedric Gibbons, US-amerikanischer Art Director († 1960)
- 23. März: Fritz Johlitz, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter († 1974)
- 24. März: Emmy Göring, deutsche Schauspielerin († 1973)
- 24. März: Walter Baade, deutscher Astronom und Astrophysiker († 1960)
- 26. März: Dragoljub Draža Mihailović serbischer General († 1946)
- 26. März: James Bryant Conant, US-amerikanischer Chemiker, Wissenschaftspolitiker und Diplomat († 1978)
- 26. März: William Dunkel, Schweizer Architekt und Maler († 1980)
- 27. März: Karl Mannheim, deutscher Philosoph und Soziologe († 1947)
- 28. März: Wilhelm Adam, deutscher Politiker († 1978)
- 31. März: Clemens Krauss, österreichischer Dirigent († 1954)
- 31. März: Samuel Münchow, dänisch-deutscher Politiker († 1976)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Karl Friedrich Rößle, deutscher Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1957)
- 3. April: Hans Riegel, deutscher Unternehmer und Gründer von Haribo († 1945)
- 3. April: Leslie Howard, britischer Schauspieler († 1943)
- 4. April: Douglas Clarke, englischer Dirigent, Musikpädagoge, Organist, Pianist und Komponist († 1962)
- 4. April: Alois Schlögl, deutscher Landwirtschaftsfunktionär und Politiker († 1957)
- 6. April: Robert Noorduyn, niederländischer Pilot und Flugzeugkonstrukteur († 1959)
- 8. April: Mary Pickford, kanadische Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit († 1979)
- 9. April: Victor Gollancz, britischer Verleger und Friedensaktivist († 1967)
- 10. April: Heinrich Georg Ritzel, deutscher Politiker († 1971)
- 10. April: Heinrich Ritzel, deutscher Politiker († 1971)
- 11. April: Dean Gooderham Acheson, US-Außenminister von 1949 bis 1953 († 1971)
- 13. April: Carl Blümel, deutscher Archäologe († 1976)
- 13. April: Willi Hammelrath, deutscher Gründer der Arbeiterhochschule Burg Vondern († 1966)
- 16. April: Friedrich Franz von Unruh, deutscher Schriftsteller († 1986)
- 17. April: Hans Bohnenkamp, deutscher Pädagoge, Hochschullehrer und Hochschuldirektor († 1977)
- 17. April: Marguerite Broquedis, französische Tennisspielerin († 1993)
- 20. April: Harold Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler († 1971)
- 20. April: Joan Miró, spanischer Maler († 1983)
- 21. April: Walter Bartram, deutscher Politiker († 1971)
- 21. April: Walter Christaller, deutscher Geograf († 1969)
- 23. April: Adolf Cillien, deutscher Politiker und MdB († 1960)
- 23. April: Allen Welsh Dulles, Direktor der CIA († 1969)
- 23. April: Frank Borzage, US-amerikanischer Filmregisseur († 1962)
- 23. April: Willi Busch, deutscher Schauspieler († 1951)
- 26. April: Wunibald Kamm, deutscher Wissenschaftler und Professor († 1966)
- 29. April: Harold Clayton Urey, US-amerikanischer Chemiker († 1981)
- 29. April: Johann Reichhart, letzter deutscher Scharfrichter († 1972)
- 30. April: Gyula Breyer, ungarischer Schachmeister († 1921)
- 30. April: Joachim von Ribbentrop, Politiker in der Zeit des NS-Regimes und Außenminister († 1946)
[Bearbeiten] Mai
- 3. Mai: Konstantine Gamsachurdia, georgischer Schriftsteller († 1975)
- 5. Mai: Joseph Maria Lutz, deutscher Schriftsteller († 1972)
- 6. Mai: Hinrich Wilhelm Kopf, erster Ministerpräsident von Niedersachsen († 1961)
- 6. Mai: José Calvo Sotelo, spanischer monarchistischer Politiker († 1936)
- 6. Mai: Marie Kahle, deutsches Opfer der NS-Zeit († 1948)
- 6. Mai: Wilhelm Kohlhoff, deutscher Maler und Graphiker († 1971)
- 10. Mai: György Négyesy, ungarischer Schachspieler († 1992)
- 11. Mai: Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin († 1991)
- 12. Mai: Otto Kühne, deutscher Kommandeur in der französischen Widerstandsbewegung Résistance († 1955)
- 17. Mai: Kurt Diemer, deutscher Fußballspieler († 1953)
- 18. Mai: Friedrich Sieburg, deutscher Journalist, Schriftsteller und Literaturkritiker († 1964)
- 28. Mai: Mina Witkojc, sorbische Dichterin und Publizistin († 1975)
- 30. Mai: Aud Egede Nissen, norwegische Schauspielerin († 1974)
- 30. Mai: Norman Cota, General der US-Army († 1971)
- 31. Mai: Jos van Son, niederländischer Fußballspieler († 1956)
[Bearbeiten] Juni
- 3. Juni: Hermann Buddensieg, deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer († 1976)
- 6. Juni: Otto Pankok, deutscher Maler, Zeichner und Bildhauer († 1966)
- 7. Juni: Oscar Torp, norwegischer sozialdemokratischer Politiker († 1958)
- 9. Juni: Samuel Nathaniel Behrman, US-amerikanischer Schriftsteller († 1973)
- 11. Juni: Karl Weissenberg, österreichischer Physiker und einer der ersten Rheologen († 1976)
- 13. Juni: Dorothy L. Sayers, englische Krimi-Schriftstellerin und Übersetzerin († 1957)
- 13. Juni: Reinhold Tiling, deutscher Ingenieur, Pilot und Raketenpionier († 1933)
- 17. Juni: Hermann Matern, deutscher Politiker († 1971)
- 20. Juni: Wilhelm Zaisser, Minister für Staatssicherheit in der DDR († 1958)
- 21. Juni: Alois Hába, tschechischer Komponist († 1973)
- 23. Juni: Ernst Theodor Eichelbaum, deutscher Politiker und MdB († 1991)
- 24. Juni: Hans Sachtleben, deutscher Zoologe († 1967)
- 24. Juni: Hermann Neubacher, österreichischer Wirtschaftsfachmann und Politiker († 1960)
- 25. Juni: Otto Lasch, deutscher Offizier der Wehrmacht († 1971)
- 28. Juni: Florence Henri, US-amerikanische Malerin und Fotografin († 1982)
- 28. Juni: Hugo Scharnberg, deutscher Politiker († 1979)
- 29. Juni: Aarre Merikanto, finnischer Komponist († 1958)
- 29. Juni: Prasanta Chandra Mahalanobis, indischer Physiker und Statistiker († 1972)
- 30. Juni: Horst Wolfram Geißler, deutscher Schriftsteller († 1983)
- 30. Juni: Marianne Zoff, österreichische Opernsängerin und Schauspielerin († 1984)
- 30. Juni: Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR († 1973)
[Bearbeiten] Juli
- 3. Juli: Mississippi John Hurt, US-amerikanischer Blues-Sänger und Gitarrist († 1966)
- 3. Juli: Sándor Bortnyik, ungarischer Maler († 1976)
- 8. Juli: Fritz Perls, deutscher Psychiater und Psychotherapeut († 1970)
- 10. Juli: Paul Ortwin Rave, deutscher Kunsthistoriker († 1962)
- 12. Juli: Alfred Freyberg, Rechtsanwalt und NSDAP-Politiker († 1945)
- 12. Juli: Hellmut Kretzschmar, deutscher Archivar und Historiker († 1965)
- 15. Juli: William Dieterle, deutscher Filmregisseur und Schauspieler († 1972)
- 15. Juli: Nurul Amin, pakistanischer Politiker († 1974)
- 16. Juli: Léopold Boissier, Schweizer Jurist, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz († 1968)
- 17. Juli: Boris Rajewsky, deutscher Biophysiker und Strahlenforscher († 1974)
- 17. Juli: Wilhelm Dieckmann, Widerstandskämpfer im Dritten Reich († 1944)
- 18. Juli: Sophie Cossaeus, deutsche Schauspielerin († 1965)
- 18. Juli: Orrice Abram Murdock, US-amerikanischer Politiker († 1979)
- 19. Juli: Wladimir Wladimirowitsch Majakowski, russischer Dichter († 1930)
- 20. Juli: Alexandros I., König von Griechenland († 1920)
- 21. Juli: Eugen Schüfftan, deutscher Kameramann und Erfinder († 1977)
- 21. Juli: Hans Fallada, deutscher sozialkritischer Schriftsteller († 1947)
- 21. Juli: Margarete Sommer, deutsche Sozialarbeiterin, Gerechte unter den Völkern († 1965)
- 22. Juli: Osvald Chlubna, tschechischer Komponist († 1971)
- 22. Juli: Dagoberto Godoy, chilenischer Pilot, der als erster die Anden überflog († 1960)
- 23. Juli: Heinrich Imig, deutscher Politiker († 1956)
- 25. Juli: Hans Hoffmann, deutscher Politiker († 1952)
- 25. Juli: Wilhelm Cleven, Weihbischof in Köln († 1983)
- 26. Juli: George Grosz, deutscher Maler und Grafiker († 1959)
- 28. Juli: Meinrad Inglin, Schweizer Schriftsteller († 1971)
- 28. Juli: Rued Langgaard, dänischer Komponist und Organist († 1952)
- 30. Juli: Hyazinth Graf Strachwitz, deutscher General und Panzerkommandeur in der Wehrmacht († 1968)
- 30. Juli: Rudolf Paul, Landespräsident von Thüringen († 1978)
- 31. Juli: Paul Leverkuehn, deutscher Politiker († 1960)
[Bearbeiten] August
- 1. August: Anton Wurzer, deutscher Mundartdichter († 1955)
- 5. August: Heinrich Zimmermann, deutscher Politiker († 1963)
- 7. August: Fritz Grantze, deutscher Politiker († 1966)
- 8. August: Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker († 1974)
- 12. August: Edwin Bauersachs, deutsche Mundartdichter († 1948)
- 12. August: Willy Marschler, deutscher nationalsozialistischer Politiker († 1951)
- 16. August: Hans Koch, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 17. August: Walter Noddack, deutscher Chemiker († 1960)
- 18. August: Burleigh Grimes, US-amerikanischer Sportler († 1985)
- 19. August: Richard Reitzner, deutscher Politiker († 1962)
- 20. August: Robert Humphreys, US-amerikanischer Politiker († 1977)
- 21. August: Lili Boulanger, französische Komponistin († 1918)
- 22. August: Dorothy Parker, US-amerikanische Schriftstellerin († 1967)
- 22. August: Ernst Waldow, deutscher Schauspieler († 1964)
- 24. August: Georg Melches, Gründer von Rot-Weiss Essen († 1963)
- 31. August: Raymond Earl Baldwin, US-amerikanischer Politiker († 1986)
- 31. August: Lilly Laskine, französische Harfenistin († 1988)
[Bearbeiten] September
- 1. September: François Charrière, Bischof im Bistum Lausanne-Genf-Freiburg († 1976)
- 2. September: Ilse Friedleben, deutsche Tennisspielerin († 1962)
- 4. September: Franz Honner, österreichischer Politiker († 1964)
- 7. September: Hanna Bekker vom Rath, deutsche Mäzenin († 1983)
- 8. September: Erik Reger, deutscher Schriftsteller († 1954)
- 9. September: Georgi Wassiljewitsch Florowski, russisch-orthodoxer Theologe († 1979)
- 10. September: Fritz Fink, deutscher Schriftsteller, Buchhändler und Heimatforscher († 1945)
- 10. September: Johanna Bormann, Wärterin in Konzentrationslagern († 1945)
- 16. September: Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, ungarischer Biochemiker († 1986)
- 16. September: Alexander Korda, ungarischer Regisseur († 1956)
- 18. September: Arthur Benjamin, australischer Komponist († 1960)
- 20. September: Hans Scharoun, deutscher Architekt († 1972)
- 21. September: Erna Scheffler, deutsche Juristin († 1983)
- 22. September: Hans Leip, deutscher Dichter, Schriftsteller († 1983)
- 22. September: Linus Kather, deutscher Politiker MdB, MdL († 1983)
- 23. September: Cläre Lotto, deutsche Tänzerin und Schauspielerin († 1952)
- 26. September: Milos Crnjanski, ungarischer Dichter, Erzähler, Reiseautor und Bühnendichter († 1977)
- 27. September: Birger Forell, schwedischer Pfarrer, Flüchtlingshelfer († 1958)
- 30. September: Otto Wernicke, deutscher Schauspieler († 1965)
[Bearbeiten] Oktober
- 1. Oktober: Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin († 1983)
- 3. Oktober: Clara Thompson, US-amerikanische Ärztin und Psychoanalytikerin († 1958)
- 3. Oktober: Hans Piekenbrock, deutscher General († 1959)
- 5. Oktober: Lajos Czeizler, ungarischer Fußballtrainer († 1969)
- 6. Oktober: Ernst Gäumann, Schweizer Botaniker, Mykologe, Universitätsprofessor († 1963)
- 6. Oktober: Günther Gereke, deutscher Jurist und Politiker († 1970)
- 9. Oktober: Heinrich George, deutscher Schauspieler († 1946)
- 9. Oktober: Mário Raúl de Morais Andrade, brasilianischer Schriftsteller und Lyriker († 1945)
- 10. Oktober: Mela Spira, österreichische Schauspielerin und Schriftstellerin († 1967)
- 11. Oktober: Andreas Gayk, deutscher Politiker († 1954)
- 12. Oktober: Matthias Joseph Mehs, deutscher Politiker und Heimatschriftsteller († 1976)
- 13. Oktober: Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und NS-Funktionär († 1978)
- 13. Oktober: Kurt Reidemeister, deutscher Mathematiker († 1971)
- 14. Oktober: Arthur Lourié, russischer Komponist († 1966)
- 14. Oktober: Lillian Gish, US-amerikanische Schauspielerin († 1993)
- 14. Oktober: Yip Man, chinesischer Wing Chung-Großmeister († 1972)
- 15. Oktober: Carol II., König von Rumänien († 1953)
- 18. Oktober: Roy Del Ruth, US-amerikanischer Regisseur († 1961)
- 19. Oktober: Henri Mignet, französischer Flugzeugkonstrukteur und Pilot († 1965)
- 20. Oktober: Jomo Kenyatta, kenianischer Ministerpräsident († 1978)
- 23. Oktober: Ernst Julius Öpik, estnischer Astronom († 1985)
- 23. Oktober: Jean Absil, belgischer Komponist und Professor († 1974)
- 24. Oktober: Kurt Huber, deutscher Professor, Volksliedforscher, Mitglied der Weißen Rose († 1943)
- 25. Oktober: Friedrich Liebling, österreichischer Psychologe († 1982)
- 26. Oktober: Andreas Predöhl, deutscher Ökonom († 1974)
- 28. Oktober: Karl Farkas, österreichischer Schauspieler und Kabarettist († 1971)
- 30. Oktober: Roland Freisler, Richter und Präsident des Volksgerichtshofes († 1945)
- 30. Oktober: Willy Maertens, deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Theaterintendant († 1967)
[Bearbeiten] November
- 1. November: Alois Ederer, deutscher Schachproblemkomponist († 1959)
- 1. November: Andreas Paul Weber, deutscher Lithograph, Zeichner und Maler († 1980)
- 2. November: Battista „Pinin“ Farina, italienischer Automobildesigner († 1966)
- 3. November: Angelo Jelmini, Schweizer apostolischer Administrator († 1968)
- 3. November: Carl Stephenson, österreichisch-deutscher Autor und Verleger († 1954)
- 5. November: Raymond Dubly, französischer Fußballspieler († 1988)
- 5. November: Raymond Loewy, französischer Industriedesigner († 1986)
- 6. November: Edsel Ford, Sohn von Henry Ford († 1943)
- 8. November: Rama VII., König von Siam (1925-1935) († 1941)
- 13. November: Edward Adelbert Doisy, US-amerikanischer Biochemiker († 1986)
- 14. November: Philipp II. von Württemberg, deutscher Adliger († 1975)
- 15. November: Carlo Emilio Gadda, italienischer Schriftsteller († 1973)
- 17. November: Max Barthel, deutscher Schriftsteller († 1975)
- 19. November: Eduard van Arkel, niederländischer Chemiker († 1976)
- 19. November: Gerard Boedijn, niederländischer Komponist und Lehrer († 1972)
- 21. November: Ernst Grünfeld, österreichischer Schachgroßmeister († 1962)
- 22. November: Raymond Collishaw, englischer Militärpilot und Befehlshaber († 1976)
- 22. November: Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch, sowjetischer Politiker († 1991)
- 22. November: Frederick Henry Mueller, US-amerikanischer Politiker († 1976)
- 23. November: Marion Bayard Folsom, US-amerikanischer Politiker († 1976)
- 25. November: Wendelin Überzwerch, deutscher Schriftsteller († 1962)
- 27. November: Max Burghardt, deutscher Intendant, Vorsitzender des Kulturbundes der DDR († 1977)
- 28. November: Zenzi Hölzl, erste Bürgermeisterin Österreichs († 1958)
[Bearbeiten] Dezember
- 1. Dezember: Ernst Toller, deutscher Politiker, Revolutionär und Schriftsteller († 1939)
- 2. Dezember: Raoul Paquet, kanadischer Organist, Musikpädagoge und Komponist († 1946)
- 2. Dezember: Walter Risse, deutscher Fußballspieler († 1969)
- 2. Dezember: Robert Talbot, kanadischer Violinist, Musikpädagoge und Komponist († 1954)
- 7. Dezember: Hermann Balck, deutscher General († 1982)
- 9. Dezember: Dom Paul Benoît, luxemburger Komponist († 1979)
- 10. Dezember: Walter Rein, deutscher Komponist († 1955)
- 12. Dezember: Edward G. Robinson, US-amerikanischer Schauspieler († 1973)
- 17. Dezember: Erwin Piscator, deutscher Regisseur und Theaterleiter († 1966)
- 20. Dezember: Ludwig Schneider, deutscher Politiker († 1977)
- 20. Dezember: Wilhelm Hollbach, deutscher Politiker und Journalist († 1962)
- 21. Dezember: Anton Dietzenschmidt, deutscher Dramatiker († 1955)
- 21. Dezember: Franz Joseph von Thurn und Taxis, deutscher Adliger, seit 1953 Oberhaupt der Thurn und Taxis († 1971)
- 24. Dezember: Wout Buitenweg, niederländischer Fußballspieler († 1976)
- 25. Dezember: Robert Ripley, US-amerikanischer Comiczeichner und Weltreisender († 1949)
- 26. Dezember: Elisabet van Randenborgh, deutsche Schriftstellerin (†