1887
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 14. Januar: Der deutsche Reichstag wird aufgelöst, nachdem eine Vorlage der Regierung Otto von Bismarcks, das Heer um etwa 10 Prozent aufzustocken und das Heeresgesetz um weitere sieben Jahre zu verlängern, abgelehnt worden war. Es kommt zu einer Reichstagswahl.
- 8. Februar: Privatisierung des Reservationslandes der US-amerikanischen Indianer durch den Dawes Act
- 3. Mai: Bei dem Grubenunglück von Nanaimo, Britisch-Kolumbien, Kanada sterben 150 Bergleute, nur sieben überleben.
- 23. Mai: Papst Leo XIII. beendet den Kulturkampf im deutschen Kaiserreich. Die Kirche akzeptiert unter anderem Zivilehe, staatliche Schulaufsicht und das Politikverbot für Priester.
- 18. Juni: Der Rückversicherungsvertrag zwischen Deutschland und Russland wird geschlossen.
- 23. Juni: In Kanada entsteht mit dem „Rocky Mountains Park Act“ die gesetzliche Grundlage für den Banff-Nationalpark.
- 29. August: Reichskanzler Otto von Bismarck verfügt, dass der Zollbeamte Wilhelm Schnäbele freigelassen wird. Der Franzose war bei einer Dienstbesprechung auf deutschem Boden wegen angeblicher Spionage verhaftet worden. Die bei der Schnäbele-Affäre entstandene diplomatische Krise wird damit beigelegt.
- 11. November: In Chicago werden Albert Parsons, August Spies, George Engel und Adolph Fischer für den Haymarket Riot gehängt. Es gab keine Beweise für eine Verbindung der dafür angeklagten Anarchisten zum Bombenanschlag. Internationale Proteste gegen das Urteil bleiben wirkungslos.
- 13. November: Über 20.000 Arbeiter folgen in Chicago dem Trauerzug für die vier vor zwei Tagen hingerichteten Teilnehmer eines Streiks, die ein Gericht für den Haymarket Riot verantwortlich gemacht hat.
- 5. Dezember: Die Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst tritt im Deutschen Reich in Kraft.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 4. März: William Randolph Hearst managt nunmehr den San Francisco Examiner und baut sich damit allmählich ein Zeitungsimperium auf.
- 3. Juni: Der deutsche Kaiser Wilhelm I. legt bei Holtenau den Grundstein für den Nordostseekanal.
- 23. August: Großbritannien verlangt im parlamentarisch verabschiedeten Merchandising Marks Act auf allen importierten Industrieprodukten künftig die Angabe des Ursprungslandes. Der Begriff „Made in Germany“ entsteht. Deutsche Erzeugnisse wurden in Britannien mit diesem Stempel versehen, um sie als minderwertig darzustellen. Durch die Hochwertigkeit der Waren wird wider Willen daraus ein Qualitätssiegel und der Verkauf steigt.
- 29. September: Emil Berliner meldet sein erfundenes Grammophon zum Patent an.
- 19. Dezember: Die Deutsche Kolonialgesellschaft wird gegründet.
- Gründung der japanischen Firma Yamaha
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 18. Januar: Erstsynthese des Amphetamins durch Lazăr Edeleanu an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin
- 28. Januar: In Paris beginnt der Bau des Eiffelturms.
- 16. Mai: Emil Berliner stellt in Washington (D.C.) das von ihm erfundene Grammophon vor.
- 4. Juni: In Paris wird das Institut Pasteur gegründet. Neben Forschungs- und Beratungsaufgaben steht die Überwachung von Infektionskrankheiten im Vordergrund seiner Tätigkeit.
- 26. Juli: Zuerst auf Russisch veröffentlicht Ludwik Lejzer Zamenhof unter dem Pseudonym Doktoro Esperanto das Lehrbuch über seine „Internationale Sprache“. Weitere Broschüren in anderen Sprachen folgen rasch. Das Pseudonym bleibt als Name der Sprache haften: Esperanto.
- 23. September: William Muir gründet in Britisch-Indien die University of Allahabad.
- Heinrich Hertz erzeugt erstmals künstlich Elektromagnetische Wellen.
- Svante Arrhenius veröffentlicht seine Theorie der elektrolytischen Dissoziation.
- Albert Abraham Michelson und Edward Morley führen ihr Experiment zur Bestimmung der absoluten Geschwindigkeit der Erde im Äther durch; es geht negativ aus, siehe Michelson-Morley-Experiment.
- Ferdinand Tönnies veröffentlicht als erster Deutscher eine theoretische Grundlegung der Soziologie „Gemeinschaft und Gesellschaft“.
[Bearbeiten] Kultur
- 5. Februar: Uraufführung von Otello von Giuseppe Verdi in Mailand
- 16. März: Uraufführung der Oper Proserpine von Camille Saint-Saëns an der Grand Opéra Paris
- 7. Juni: Ludwik Lejzer Zamenhof veröffentlicht in Warschau die erste Broschüre über die neue Sprache Esperanto.
- 18. Juni: Uraufführung der komischen Oper Die Musikanten von Friedrich von Flotow in Mannheim
- 29. Oktober: Uraufführung der Operette Die sieben Schwaben von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- Gründung der National University of Fine Arts and Music in Tokio
- Das Schauspiel „Der Vater“ von August Strindberg erscheint.
- Gründung des Archäologischen Nationalmuseums in Tarent
[Bearbeiten] Katastrophen
- 23. Februar: Die Côte d’Azur wird von einem starken Erdbeben getroffen, das etwa 2.000 Menschen ihr Leben kostet.
- Überflutung in China (Gelber Fluss) kostet 900.000 Menschen das Leben.
[Bearbeiten] Sport
- In Paris wird das erste organisierte Autorennen veranstaltet.
- 29. September: Der SC Germania von 1887 wird gegründet. Am 1. Juni 1919 entsteht aus ihm und den Vereinen „Hamburger FC 1888“ und „FC Falke 1906“ durch Zusammenschluss der Hamburger SV.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Josef Opatoschu, jiddischer Schriftsteller († 1954)
- 1. Januar: Wilhelm Canaris, deutscher Admiral, Beteiligter des Aufstandes vom 20. Juli 1944 († 1945)
- 3. Januar: August Macke, deutscher Maler des Expressionismus († 1914)
- 3. Januar: Nicolás Fasolino, Erzbischof von Santa Fe und Kardinal († 1969)
- 5. Januar: Courtney Hicks Hodges, US-amerikanischer 4-Sterne-General († 1966)
- 7. Januar: Kurt Schneider, deutscher Psychiater († 1967)
- 7. Januar: Thomas Wimmer, deutscher Politiker und Oberbürgermeister Münchens († 1964)
- 8. Januar: Jan Akkersdijk, niederländischer Fußballspieler († 1953)
- 10. Januar: Robinson Jeffers, US-amerikanischer Lyriker, Dramatiker und Naturphilosoph († 1962)
- 11. Januar: Aldo Leopold, US-amerikanischer Forstwissenschaftler und Ökologe († 1948)
- 11. Januar: Juan Carlos Dávalos, argentinischer Schriftsteller († 1959)
- 15. Januar: Willy Seidel, deutscher Schriftsteller († 1934)
- 19. Januar: Andrei Grigorjewitsch Schkuro, russischer General († 1947)
- 21. Januar: Georges Vézina, kanadischer Eishockeyspieler († 1926)
- 21. Januar: Maude Farris-Luse, ältester Mensch der Welt vom 6. Juni 2001 bis zu ihrem Tod († 2002)
- 21. Januar: Wolfgang Köhler, deutsch-baltisch-US-amerikanischer Psychologe, Mitbegründer der Gestaltpsychologie († 1967)
- 23. Januar: Stasys Šimkus, litauischer Komponist († 1943)
- 26. Januar: François Faber, luxemburgischer Radrennfahrer († 1915)
- 27. Januar: Carl Blegen, US-amerikanischer Archäologe († 1971)
- 28. Januar: Arthur Rubinstein, polnisch-US-amerikanischer Pianist († 1982)
- 28. Januar: Wassili Iwanowitsch Tschapajew, russischer Kommandeur († 1919)
- 29. Januar: August Wilhelm von Preußen, preußischer Prinz († 1949)
- 29. Januar: René A. Spitz, österreichisch-amerikanischer Psychoanalytiker († 1974)
[Bearbeiten] Februar
- 2. Februar: Ernst Hanfstaengl, früher Unterstützer Hitlers, Pressechef der NSDAP († 1975)
- 3. Februar: Max Josef Metzger, deutscher katholischer Priester und NS-Opfer († 1944)
- 3. Februar: Georg Trakl, österreichischer Dichter († 1914)
- 5. Februar: Richard Gölz, deutscher Kirchenmusiker und Theologe († 1975)
- 5. Februar: Albert Paris Gütersloh, österreichischer Maler und Schriftsteller († 1973)
- 6. Februar: Joseph Frings, Erzbischof von Köln († 1978)
- 8. Februar: Heinrich Spoerl, deutscher Schriftsteller († 1955)
- 10. Februar: Charles W. Sawyer, US-amerikanischer Politiker († 1979)
- 12. Februar: Edelmiro Julián Farrell, argentinischer Präsident († 1980)
- 13. Februar: Max Neufeld, österreichischer Schauspieler und Filmregisseur († 1967)
- 14. Februar: Anton Faistauer, österreichischer Maler († 1930)
- 17. Februar: Joseph Bech, luxemburgischer Politiker († 1975)
- 17. Februar: Leevi Madetoja, finnischer Komponist († 1947)
- 18. Februar: Gaik Bschischkjan, russischer Militär († 1937)
- 21. Februar: Wilhelm Speyer, deutscher Schriftsteller († 1952)
- 22. Februar: Savielly Tartakower, polnisch-französischer Schachspieler († 1956)
- 24. Februar: Boris Kostić, serbischer Schachmeister († 1963)
- 25. Februar: Ewald Mataré, deutscher Maler und Bildhauer († 1965)
- 27. Februar: Pjotr Nikolajewitsch Nesterow, russischer Pilot und Flugzeugkonstrukteur († 1914)
[Bearbeiten] März
- 5. März: Heitor Villa-Lobos, brasilianischer Komponist und Dirigent († 1959)
- 8. März: Anuschawan Ter-Gewondjan, armenischer Komponist († 1961)
- 9. März: Fritz Lenz, deutscher Anthropologe und Rassenhygieniker († 1976)
- 11. März: Raoul Walsh, US-amerikanischer Filmregisseur († 1980)
- 14. März: Sylvia Beach, US-amerikanische Buchhändlerin und Verlegerin († 1962)
- 14. März: Leon Schiller, polnischer Theaterregisseur und Theatertheoretiker († 1954)
- 15. März: Francis P. Matthews, US-amerikanischer Politiker († 1952)
- 20. März: Joseph Orbeli, armenischer Orientalist († 1981)
- 21. März: Ludwig Philipp d'Assis Bento, Kronprinz von Portugal († 1908)
- 21. März: Erich Mendelsohn, deutscher Architekt († 1953)
- 21. März: Edwin Scharff, deutscher Bildhauer und Maler († 1955)
- 22. März: Chico Marx, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker († 1961)
- 23. März: Josef Čapek, tschechischer Maler, Zeichner und Illustrator († 1945)
- 23. März: Juan Gris, spanisch-französischer Maler des Kubismus († 1927)
- 23. März: Anthony van Hoboken, niederländischer Musikwissenschaftler und Musiksammler († 1983)
- 23. März: Rudolf Kinau, niederdeutscher Schriftsteller († 1975)
- 24. März: Fatty Arbuckle, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur († 1933)
- 25. März: Geoffrey Keynes, britischer Mediziner, Wissenschaftler und Bibliophiler († 1982)
- 25. März: Chuichi Nagumo, japanischer Vizeadmiral († 1944)
- 29. März: Phraya Phahon Phonphayuhasena, thailändischer Premierminister († 1947)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Leonard Bloomfield, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler († 1949)
- 2. April: Louise Schroeder, deutsche Politikerin († 1957)
- 7. April: Carl Krauch, deutscher Chemiker und Großindustrieller († 1968)
- 8. April: Ludwig Wolker, deutscher Mitbegründer des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BdkJ). († 1955)
- 10. April: Bernardo Alberto Houssay, argentinischer Physiologe, Nobelpreisträger († 1971)
- 10. April: Heinz Tiessen, deutscher Komponist († 1971)
- 12. April: Harold Lockwood, amerikanischer Schauspieler († 1918)
- 16. April: Henry Gordon Bennett, australischer Generalleutnant († 1962)
- 19. April: Marie Arning, deutsche Politikerin († 1957)
- 21. April: Robert Krups, deutscher Unternehmer († 1950)
- 22. April: Harald Bohr, dänischer Mathematiker († 1951)
- 22. April: Paul Rodemann, deutscher Politiker († 1963)
- 24. April: Denys Finch Hatton, englischer Adliger und Großwildjäger († 1931)
- 24. April: Otto Flöl, deutscher Politiker († 1959)
- 29. April: Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Biologe, Anthropologe und Psychologe († 1974)
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Vincenzo Cardarelli, italienischer Journalist, Schriftsteller und Dichter († 1959)
- 1. Mai: Hans Demmelmeier, deutscher Politiker und MdB († 1973)
- 6. Mai: Michael Browne, irischer katholischer Geistlicher († 1971)
- 7. Mai: Jacob Walcher, deutscher Revolutionär († 1970)
- 9. Mai: Erich Hylla, deutscher Pädagoge († 1976)
- 9. Mai: Jan Morávek, tschechischer Historiker und Archivar († 1960)
- 9. Mai: Fritz von Waldthausen, deutscher Bankier († 1957)
- 10. Mai: Iman Dozy, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 10. Mai: August Pepöck, österreichischer Komponist und Kapellmeister († 1967)
- 11. Mai: Paul Wittgenstein, österreichischer Pianist († 1961)
- 12. Mai: Johan Wichers, deutscher Komponist († 1956)
- 16. Mai: Jakob van Hoddis, deutscher Dichter des Expressionismus († 1942)
- 18. Mai: Ernst Wiechert, Schweizer Schriftsteller († 1950)
- 22. Mai: Arthur Cravan, britischer Dichter, Amateurboxer und Dada-Vorläufer († 1918)
- 22. Mai: Wilhelm Kaisen, deutscher Politiker, Bremer Bürgermeister († 1979)
- 23. Mai: Albert Thoralf Skolem, norwegischer Mathematiker, Logiker und Philosoph († 1963)
- 25. Mai: Pater Pio, italienischer Kapuzinerpater († 1968)
- 26. Mai: Paul Lukas, ungarisch-amerikanischer Schauspieler († 1971)
- 27. Mai: Kasimir Fajans, polnisch-amerikanischer Chemiker († 1975)
- 29. Mai: Carl Schröter, deutscher Politiker († 1952)
- 30. Mai: Alexander Archipenko, US-amerikanischer Bildhauer († 1964)
- 31. Mai: Saint-John Perse, französischer Dichter und Diplomat († 1975)
[Bearbeiten] Juni
- 2. Juni: Walter Reimann, deutscher Maler und Filmarchitekt († 1936)
- 3. Juni: Olga Körner, deutsche Politikerin († 1969)
- 5. Juni: Ruth Benedict, US amerikanische Anthropologin († 1948)
- 8. Juni: Bruno Peyn, deutscher Schriftsteller († 1970)
- 8. Juni: Walter Bremer, deutscher Archäologe († 1926)
- 9. Juni: Emilio Mola, spanischer General († 1937)
- 10. Juni: Wladimir Iwanowitsch Smirnow, russisch-sowjetischer Mathematiker († 1974)
- 13. Juni: André François-Poncet, französischer Politiker und Diplomat († 1978)
- 13. Juni: Bruno Frank, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 14. Juni: Oscar Kreuzer, deutscher Tennisspieler († 1968)
- 18. Juni: Marcet Haldeman, US-amerikanische Autorin († 1941)
- 20. Juni: Adolf Jutz, deutscher Maler und Zeichner († 1945)
- 20. Juni: Kurt Schwitters, deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler († 1948)
- 22. Juni: Julian Huxley, englischer Biologe, Philosoph und Schriftsteller († 1975)
- 23. Juni: Ernst Rowohlt, deutscher Verleger († 1960)
- 25. Juni: George Abbott, US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler († 1995)
- 30. Juni: John Vivian, US-amerikanischer Politiker († 1964)
[Bearbeiten] Juli
- 2. Juli: Elisabeth Baumann-Schlachter, Schweizer Schriftstellerin († 1941)
- 5. Juli: Karl Hanssen, deutscher Fußballspieler († 1916)
- 6. Juli: Annette Kellerman, australische Kunstschwimmerin und Filmschauspielerin († 1975)
- 6. Juli: Walter Flex, deutscher Dichter († 1917)
- 7. Juli: Marc Chagall, russisch-französischer Maler († 1985)
- 10. Juli: Gé Fortgens, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 13. Juli: Hugo Jury, österreichischer Nationalsozialist († 1945)
- 13. Juli: Walter Graf von Brockdorff-Ahlefeldt, deutscher General († 1943)
- 13. Juli: Robert Land, österreichisch-tschechischer Filmregisseur (Todeszeitpunkt unbekannt, vermutlich zwischen 1939 und 1942)
- 14. Juli: Phibul Songkhram, thailändischer Feldmarschall, Premierminister und Militärdiktator († 1964)
- 16. Juli: Karl Uhle, deutscher Fußballspieler († 1969)
- 17. Juli: Jack Conway, US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Produzent († 1952)
- 17. Juli: Josef Gerstmann, österreichischer Neurologe († 1969)
- 18. Juli: Vidkun Abraham Lauritz Jonssøn Quisling, norwegischer Politiker und Offizier († 1945)
- 18. Juli: Vidkun Quisling, norwegischer Nationalsozialist († 1945)
- 22. Juli: Gustav Hertz, deutscher Physiker und Nobelpreisträger († 1975)
- 28. Juli: Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler († 1968)
- 29. Juli: Emil Phillip, deutscher evangelischer Diakon († 1965)
- 29. Juli: Rudi Stephan, deutscher Komponist († 1915)
- 29. Juli: Sigmund Romberg, ungarischer Komponist von Operetten († 1951)
[Bearbeiten] August
- 2. August: Fritz Jöde, deutscher Musikpädagoge († 1970)
- 2. August: Oskar Anderson, deutscher Statistiker, Ökonom († 1960)
- 3. August: Ernst Deutsch-Dryden, österreichischer Grafik- und Modedesigner († 1938)
- 6. August: Oliver Wallace, britisch-US-amerikanischer Komponist und Dirigent († 1963)
- 7. August: Hermann Rauschning, deutscher Musikwissenschaftler und Politiker († 1982)
- 7. August: Ulrich Salchow, schwedischer Eiskunstläufer († 1949)
- 9. August: Hans Oster, deutscher Berufsoffizier und Widerstandskämpfer († 1945)
- 10. August: Edward Leedskalnin, lettischer Bildhauer und Ingenieur († 1951)
- 12. August: Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker († 1961)
- 13. August: Otton Marcin Nikodym, polnischer Mathematiker († 1974)
- 15. August: Edna Ferber, US-amerikanische Schriftstellerin († 1968)
- 15. August: Otto Schniewind, deutscher Politiker, Ministerialdirektor im Reichswirtschaftsministerium († 1970)
- 17. August: Egon Lustgarten, österreichischer Dirigent und Komponist († 1961)
- 17. August: Karl I., letzter Kaiser von Österreich († 1922)
- 17. August: Marcus Garvey, jamaikanischer Journalist († 1940)
- 17. August: Samuel Alphonse Stritch, Erzbischof von Chicago und Kardinal († 1958)
- 18. August: Alma Johanna Koenig, österreichische Lyrikerin und Erzählerin
- 18. August: Hermann Finsterlin, deutscher Architekt, Maler, Dichter und Komponist († 1973)
- 21. August: Maud Farris-Luse, ältester Mensch der Welt von 21. Januar 1887 bis zu ihrem Tod († 2002)
- 22. August: Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, deutscher Politiker, Reichsfinanzminister und Reichsaußenminister († 1977)
- 24. August: Alexander Falzmann, polnischer evangelischer Geistlicher, Pfarrer von Zgierz († 1942)
- 24. August: Franz Wallack, österreichischer Planer und Techniker († 1966)
- 25. August: Fartein Valen, norwegischer Komponist († 1952)
- 25. August: Friedrich-Wilhelm Lübke, deutscher Ministerpräsident († 1954)
- 26. August: Carl Boese, deutscher Filmregisseur, Schauspieler und Autor († 1958)
- 27. August: James Finlayson, schottisch-US-amerikanischer Filmschauspieler und Komödiant († 1953)
- 30. August: Adam Kuckhoff, deutscher Schriftsteller und Widerstandskämpfer († 1943)
- 31. August: Friedrich Adolf Paneth, deutsch-österreichischer Chemiker († 1958)
[Bearbeiten] September
- 1. September: Blaise Cendrars, französischer Autor († 1961)
- 3. September: Lavoslav Ružička, Schweizer Chemiker und Nobelpreisträger († 1976)
- 3. September: Ludwig Gies, deutscher Maler und Bildhauer († 1966)
- 3. September: Max Brauer, deutscher Politiker († 1972)
- 4. September: Erich Lasse, deutscher Kunstmaler († 1948)
- 4. September: Hermann Zondek, deutscher Arzt († 1979)
- 4. September: Otto Adams, deutscher Politiker und Gewerkschafter († 1966)
- 5. September: Oskar Becker, deutscher Philosoph, Logiker und Mathematiker († 1964)
- 7. September: Edith Sitwell, britische Schriftstellerin († 1964)
- 7. September: Herman Peltzer, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 8. September: Jacob L. Devers, US-amerikanischer General († 1979)
- 8. September: Sivananda, Yoga-Meister († 1963)
- 8. September: Walther Hensel, deutscher Volksliedforscher und Volksliedsammler († 1956)
- 12. September: Yusif Vəzir Çəmənzəminli, aserbaidschanischer Schriftsteller und Staatsmann († 1943)
- 12. September: Auguste Lazar, österreichische Schriftstellerin († 1970)
- 13. September: Arno Philippsthal, deutscher jüdischer Arzt († 1933)
- 13. September: Leopold Ruzicka, Schweizer Chemiker († 1976)
- 13. September: Theodore Roosevelt jr., US-amerikanischer Staatsbeamter, Politiker und Armeeoffizier († 1944)
- 14. September: Friedrich Wagner, deutscher Archäologe († 1963)
- 14. September: Karl Taylor Compton, US-amerikanischer Physiker († 1954)
- 15. September: Carlos Dávila, chilenischer Politiker, Diplomat und Journalist († 1955)
- 16. September: Kamato Hongo, ältester Mensch der Welt vom 18. März 2002 bis zu ihrem Tod († 2003)
- 16. September: Nadia Boulanger, französische Musikpädagogin, Komponistin und Dirigentin († 1979)
- 18. September: Giacinto Ghia, italienischer Automobildesigner († 1944)
- 19. September: Erwein Freiherr von Aretin, deutscher Journalist und Heimatpolitiker († 1952)
- 19. September: Paul Dölz, deutscher Politiker († 1975)
- 20. September: Erich Hecke, deutscher Mathematiker († 1947)
- 22. September: Denis Nowell Pritt, britischer Jurist und Politiker († 1972)
- 22. September: Wilhelm Niklas, deutscher Politiker († 1957)
- 23. September: Wilhelm Hoegner, deutscher Jurist und Politiker († 1980)
- 24. September: Wilhelm Niklas, deutscher Politiker († 1957)
- 28. September: Avery Brundage, US-amerikanischer Sportfunktionär, Präsident des IOC († 1975)
- 30. September: Lil Dagover, deutsche Schauspielerin († 1980)
[Bearbeiten] Oktober
- 3. Oktober: Rudolf Hermann, deutscher Theologe und Religionsphilosoph († 1962)
- 5. Oktober: Max Ackermann, deutscher Maler, ein Schüler Adolf Hölzels († 1975)
- 5. Oktober: René Cassin, französischer Jurist und Friedensnobelpreisträger († 1976)
- 5. Oktober: Nils Middelboe, dänischer Fußballspieler († 1976)
- 6. Oktober: Le Corbusier, französisch-schweizerischer Architekt († 1965)
- 6. Oktober: Maria Jeritza, österreichische Kammersängerin (Sopran) († 1982)
- 8. Oktober: Franz Dischinger, deutscher Bauingenieur († 1953)
- 11. Oktober: Oscar Shaw, US-amerikanischer Schauspieler (* 1967)
- 12. Oktober: Fritz Eichler, österreichischer Archäologe († 1971)
- 12. Oktober: Paula von Preradović, österreichische Schriftstellerin († 1951)
- 13. Oktober: Jozef Tiso, De-facto-Vorsitzender der Slowakischen Volkspartei († 1947)
- 14. Oktober: Carlo Grano, italienischer römisch-katholischer Kardinal († 1976)
- 15. Oktober: Chester Ray Longwell, US-amerikanischer Geologe († 1975)
- 15. Oktober: Emil Hegetschweiler, Schweizer Schauspieler († 1959)
- 20. Oktober: John Reed, US-amerikanischer Journalist († 1920)
- 20. Oktober: Karl Alfred Kihn, deutscher Politiker († 1976)
- 20. Oktober: Vic Gonsalves, niederländischer Fußballspieler († 1922)
- 24. Oktober: Henk Muller, niederländischer Fußballspieler († 1940)
- 24. Oktober: Octave Lapize, französischer Radrennfahrer († 1917)
- 24. Oktober: Victoria Eugénie von Battenberg, Königin von Spanien († 1969)
- 25. Oktober: Hans von Tschammer und Osten, Reichssportführer im Dritten Reich († 1943)
- 25. Oktober: Lothar Rendulic, österreichischer General († 1971)
- 25. Oktober: Willem Andriessen, niederländischer Komponist und Professor († 1964)
- 27. Oktober: Arvo Ylppö, finnischer Kindermediziner († 1992)
- 27. Oktober: Nico de Wolf, niederländischer Fußballspieler († 1967)
- 29. Oktober: Hans Thuar, deutscher Maler († 1945)
- 30. Oktober: Aadriaan Cornelis van Leeuwen, niederländischer Komponist und Dirigent († 1991)
- 30. Oktober: Georg Heym, deutscher Schriftsteller († 1912)
- 31. Oktober: Chiang Kai-shek, chinesischer Politiker, Präsident der Republik China († 1975)
[Bearbeiten] November
- 1. November: Lawrence Stephen Lowry, englischer Künstler († 1976)
- 1. November: Max Trapp, deutscher Komponist († 1971)
- 2. November: Hans Schmidt, deutscher Fußballspieler († 1916)
- 3. November: Magda Spiegel, deutsche Opernsängerin († 1944)
- 4. November: Smicjer Schylunowitsch, weißrussischer Politiker († 1937)
- 7. November: Guus van Hecking-Colenbrander, niederländischer Fußballspieler († 1945)
- 8. November: Juri Alexandrowitsch Schaporin, russischer Komponist († 1966)
- 9. November: Edward Lindberg, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1978)
- 10. November: Arnold Zweig, deutscher Schriftsteller († 1968)
- 10. November: Hans Ehard, deutscher Jurist und Politiker († 1980)
- 12. November: Fritz Schori, Schweizer Komponist und Dirigent († 1971)
- 13. November: Arcadio María Larraona Saralegui, römisch-katholischer Kardinal († 1973)
- 14. November: Bernhard Paumgartner, österreichischer Musiker († 1971)
- 15. November: Georgia O'Keeffe, US-amerikanische Malerin († 1986)
- 16. November: Hans Blume, niederländischer Fußballspieler
- 16. November: Oskar Helmer, österreichischer Politiker († 1963)
- 17. November: Bernard Montgomery, britischer Feldmarschall des Zweiten Weltkrieges († 1976)
- 17. November: Ernst August, deutscher Adeliger, letzter regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg († 1953)
- 17. November: Georg Haar, deutscher Stifter und Notar († 1945)
- 17. November: Martin Werner, Schweizer reformierter Theologe († 1964)
- 19. November: Alfred Baeumler, deutscher Philosoph und Pädagoge († 1968)
- 19. November: James Batcheller Sumner, US-amerikanischer Chemiker († 1955)
- 20. November: Eck Robertson, US-amerikanischer Country-Musiker († 1975)
- 22. November: Kurt Feldt, deutscher Kavalleriegeneral während des Zweiten Weltkriegs († 1970)
- 23. November: Boris Karloff, englischer Filmschauspieler († 1969)
- 23. November: Henry Moseley, englischer Physiker († 1915)
- 23. November: Lothar Rendulic, österreichischer General (Generaloberst) († 1971)
- 24. November: Erich von Manstein, deutscher Generalfeldmarschall († 1973)
- 25. November: Nikolai Iwanowitsch Wawilow, russischer Botaniker und Genetiker († 1943)
- 28. November: Arthur Ney, Schweizer Komponist und Dirigent († 1963)
- 28. November: Ernst Röhm, deutscher Nationalsozialist und langjähriger Führer der Sturmabteilung († 1934)
[Bearbeiten] Dezember
- 3. Dezember: Richard Becker, deutscher Physiker († 1955)
- 3. Dezember: Higashikuni Naruhiko, japanischer Politiker und Premierminister († 1990)
- 4. Dezember: Will Grohmann, deutscher Kunsthistoriker und Kunstkritiker († 1968)
- 7. Dezember: Ernst Toch, deutsch-österreichischer Komponist († 1964)
- 8. Dezember: Vicente Emilio Sojo, venezolanischer Komponist († 1974)
- 10. Dezember: Wladimir Eliasberg, deutscher Psychiater († 1969)
- 10. Dezember: Arthur Hoffmann, deutscher Leichtathlet († 1932)
- 11. Dezember: Hanns Kerrl, deutscher Politiker und Reichsminister, Reichskirchenminister († 1941)
- 11. Dezember: Ralph Carr, US-amerikanischer Politiker († 1950)
- 12. Dezember: Kurt Atterberg, schwedischer Komponist, Dirigent und Musikkritiker († 1974)
- 13. Dezember: Friedrich Eymann, Schweizer reformierter Theologe, Pädagoge und Anthroposoph († 1954)
- 13. Dezember: George Pólya, US-amerikanischer Mathematiker († 1985)
- 13. Dezember: Alvin C. York, US-amerikanischer Soldat († 1964)
- 14. Dezember: Xul Solar, argentinischer Maler († 1963)
- 15. Dezember: Theodor Busse, deutscher General († 1986)
- 15. Dezember: Zenta Mauriņa, lettische Schriftstellerin († 1978)
- 16. Dezember: Johann Radon, österreichischer Mathematiker († 1956)
- 17. Dezember: Josef Lada, tschechischer Illustrator und Kinderbuchautor († 1957)
- 18. Dezember: Franz Schnabel, deutscher Historiker († 1966)
- 19. Dezember: Willis Smith, US-amerikanischer Politiker († 1953)
- 22. Dezember: Srinivasa Ramanujan, indischer Mathematiker († 1920)
- 22. Dezember: Paul Schlack, deutscher Chemiker († 1987)
- 23. Dezember: John Cromwell, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur († 1979)
- 25. Dezember: Conrad Nicholson Hilton, US-amerikanischer Hotelier, Gründer der Hilton Hotel Corporation († 1979)
- 26. Dezember: Arthur Percival, britischer Lieutenant General († 1966)
- 28. Dezember: Walter Ruttmann, deutscher Filmregisseur († 1941)
- 30. Dezember: C. D. Broad, englischer Philosoph († 1971)
- 31. Dezember: Gaston Modot, französischer Filmschauspieler († 1970)
- 31. Dezember: Willy Römer, deutscher Pressefotograf († 1979)