1871
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Inkrafttreten der Novemberverträge
- 3. Januar: Die Schlacht bei Bapaume im Deutsch-Französischen Krieg endet unentschieden. Die französische Armée de Nord zieht sich am Abend zurück.
- 9. Januar: Nach der Schlacht bei Bapaume einige Tage zuvor kapitulieren im Deutsch-Französischen Krieg die Verteidiger der von den Deutschen belagerten Festung Péronne, dem letzten französischen Stützpunkt an der Somme.
- 12. Januar: Die zweitägige Schlacht bei Le Mans im Deutsch-Französischen Krieg endet mit einem strategischen Sieg des preußischen Heeres. Die französische Loirearmee stellt nach schweren Verlusten keine Bedrohung mehr dar.
- 15. Januar: Im Deutsch-Französischen Krieg beginnt die Schlacht an der Lisaine.
- 17. Januar: Die Schlacht an der Lisaine in der Nähe des belagerten Belfort sieht im Deutsch-Französischen Krieg Preußen und seine Verbündeten als Sieger. Minustemperaturen, unzureichende Verpflegung, Widerstand des Gegners und vorsichtiges Vorgehen erschöpfen nach zwei Tagen die starke französische Armee und führen zum Rückzug des von General Charles Denis Bourbaki befehligten Heeres.
- 18. Januar: König Wilhelm I. von Preußen wird im Spiegelsaal zu Versailles zum Kaiser ausgerufen: Proklamation des Deutschen Reiches (Reichsgründung)
- 19. Januar: In der Schlacht bei Buzenval versuchen im Deutsch-Französischen Krieg die in Paris belagerten französischen Einheiten einen Ausfall in Richtung Versailles. Diese Gegenoffensive scheitert an den preußischen Truppen. Der heranrückenden französischen Nordarmee ergeht es in der Schlacht bei Saint-Quentin am selben Tag nicht besser.
- 25. Januar: Paris wird beschossen.
- 26. Januar: Rom wird offiziell zur Hauptstadt des Königreichs Italien bestimmt.
- 28. Januar: Drohende Lebensmittelknappheit in Paris nach mehrmonatiger Belagerung zwingt die französische Regierung im Deutsch-Französischen Krieg zum Einlenken. In Versailles wird ein zwischen Otto von Bismarck und Jules Favre ausgehandelter Waffenstillstand vereinbart, der ausdrücklich nicht für die Départements Doubs, Côte-d’Or und Jura gilt. Faktisch beginnt damit die französische Niederlage.
- 16. Februar: Deutsch-Französischer Krieg - Nach 108 Tagen Belagerung wird die ostfranzösische Stadt Belfort den deutschen Truppen übergeben.
- 26. Februar: Der Vorfrieden von Versailles wird zwischen Otto von Bismarck für das Deutsche Reich und Adolphe Thiers für Frankreich geschlossen. Der Deutsch-Französische Krieg wird endgültig einige Wochen später im Friede von Frankfurt beendet.
- 13. März: Die Pontuskonferenz in London hebt die Neutralität und Entmilitarisierung des Schwarzen Meeres auf.
- 18. März: 28. Mai: Erste sozialistische Revolution in Frankreich (siehe Pariser Kommune)
- 21. März: In Berlin wird der erste deutsche Reichstag eröffnet. Kaiser Wilhelm I. thront dabei auf dem aus Goslar besorgten Kaiserstuhl Heinrichs III.
- 21. März: Otto von Bismarck wird zum Reichskanzler ernannt und in den Fürstenstand erhoben.
- 16. April: Die Bismarcksche Reichsverfassung wird als Gesetz verabschiedet und zur Rechtsgrundlage für das deutsche Kaiserreich.
- 10. Mai: Die Friedensverhandlungen zwischen Frankreich und Deutschland in Frankfurt am Main enden mit dem Frieden von Frankfurt.
- 15. Mai: Das Strafgesetzbuch wird im deutschen Kaiserreich verabschiedet.
- 21. Mai: Regierungstruppen dringen in die Pariser Innenstadt vor und brechen in der anschließenden "Blutwoche" die Herrschaft der Pariser Kommune.
- 28. Mai: Der 72 Tage anhaltende Aufstand des „Nationalkomitee der Nationalgarde“ und der mit ihr verbündeten Pariser Bevölkerung - der Pariser Kommune - der unter anderem durch die Ablehnung der Waffenstillstandsbedingungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg begonnen hat, endet nach sechswöchigem Beschuss von Paris in der „Blutwoche“ vom 21. bis 28. Mai, in der bei Kämpfen und den darauf folgenden Massenexekutionen 20–30.000 Menschen ihr Leben verlieren. 147 führende Aktivisten des Aufstands werden an der Mauer des Friedhofs Père Lachaise erschossen.
- Auf Mauritius wird von der britischen Verwaltung ein Einwanderungsstopp für Inder verhängt.
- Der Ku-Klux-Klan wird das erste Mal verboten.
- Friesenaufstand anlässlich der Proklamation des Deutschen Reiches.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 3. Januar: Henry Bradley erhält ein US-Patent zur Herstellung von Margarine.
- 20. April: Erste Fahrplankonferenz der deutschen Eisenbahnen.
- 21. Mai: In der Schweiz fährt mit der Vitznau-Rigi-Bahn die erste Zahnradbahn der Welt auf einen Berg.
- 12. Juli: Der französische Astronom Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt die später als NGC 6240 bezeichnete irreguläre Galaxie im Sternbild Schlangenträger.
- 17. Juli: Zénobe Gramme führt in Paris eine Gramme-Maschine, einen dynamoelektrischen Motor mit kontinuierlicher Induktion, vor Wissenschaftlern vor.
- 17. September: Der Mont-Cenis-Tunnel wird eröffnet. Der Eisenbahntunnel sorgt für schnellere Verbindungen zwischen Paris und Rom und unterquert das Mont-Cenis-Massiv in den Westalpen.
- 5. Oktober: Gründung der Società degli Spettroscopisti Italiani (Italienische Spektroskopische Gesellschaft), der ersten wissenschaftlich-astrophysikalischen Vereinigung.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 4. November: Die Hamburg-Südamerikanische Dampfschifffahrtsgesellschaft wird von elf Handelshäusern gegründet.
- Beginn einer wirtschaftlichen Blütezeit: Die Gründerjahre
- In der Münchner Spaten-Brauerei wird versuchsweise eine Kältemaschine nach Carl von Lindes Ideen installiert. Die Vereinbarung dazu wird geschlossen (das Patent 1873 angemeldet).
- Die erste deutsche Freiwillige Feuerwehr, das „Freiwillige Lösch- und Rettungs-Corps“ Meißen, wird gegründet.
- Gründung des Unternehmens Schering AG in Berlin
- Gründung des Unternehmens Continental in Hannover unter dem Namen Continental-Caoutchouc- & Gutta-Percha Compagnie
- Gründung des Unternehmens Vesta-Nähmaschinen-Werke in Altenburg
[Bearbeiten] Kultur
- 11. April: Uraufführung der Oper Mirjam von August Klughardt in Weimar
- James McNeill Whistler malt sein berühmtestes Werk, Whistler's Mother.
- Gründung der Hochschule für Kunst und Design Helsinki
- Gründung der Slade School of Art
- Veröffentlichung des Gedankenexperiments: Maxwellscher Dämon
- Methodischer Wendepunkt in der noch jungen Wissenschaftsdiziplin Kunstgeschichte: der öffentlich ausgetragene Dresdner Holbeinstreit
- Gründung der Gymnasial-Kapelle zu Gütersloh, heute: Gymnasial-Posaunenchor Gütersloh
[Bearbeiten] Katastrophen
- 8. bis 10. Oktober: Beim großen Brand in Chicago brennt fast die ganze Stadt nieder.
- 8. Oktober: Peshtigo im US-Bundesstaat Wisconsin wird mit mehreren umliegenden Dörfern ein Raub der Flammen. Der Waldbrand mit den meisten Todesopfern in der US-Geschichte fordert mindestens 1.200 Menschenleben und zerstört eine Fläche von etwa 6.000 km².
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 2. Januar: Johann Gottfried Bischoff, deutscher Stammapostel der Neuapostolischen Kirche († 1960)
- 3. Januar: Max Kaempfert, Schweizer Komponist und Dirigent († 1941)
- 5. Januar: Frederick Shepherd Converse, US-amerikanischer Komponist († 1940)
- 7. Januar: Émile Borel, französischer Mathematiker und Politiker († 1956)
- 10. Januar: Wilhelm Diehl, deutscher Priester und Historiker († 1944)
- 10. Januar: Enrica von Handel-Mazzetti, österreichische Schriftstellerin († 1955)
- 14. Januar: Nikolaus Bares, deutscher Bischof († 1935)
- 17. Januar: David Beatty, britischer Admiral († 1936)
- 18. Januar: Franz Blei, österreichischer Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker († 1942)
- 19. Januar: Ludwig Maria Hugo, Bischof von Mainz († 1935)
[Bearbeiten] Februar
- 4. Februar: Friedrich Ebert, erster Reichspräsident der Weimarer Republik († 1925)
- 7. Februar: Wilhelm Stenhammar, schwedischer Komponist, Pianist und Dirigent († 1927)
- 9. Februar: Fran Saleški Finžgar, slowenischer römisch-katholischer Priester und Schriftsteller († 1962)
- 9. Februar: Howard Taylor Ricketts, US-amerikanischer Pathologe († 1910)
- 15. Februar: Josef Hlávka, tschechischer Baumeister, Architekt und Mäzen († 1908)
- 16. Februar: Arthur Ponsonby, britischer Staatsbeamter, Politiker, Schriftsteller und Pazifist († 1946)
- 18. Februar: Bernard Crocé-Spinelli, französischer Komponist († 1932)
- 18. Februar: Ludwig Woltmann, deutscher Anthropologe († 1907)
- 18. Februar: George Udny Yule, schottischer Statistiker († 1956)
- 21. Februar: Paul Cassirer, deutscher Verleger und Galerist († 1926)
- 21. Februar: Wilhelm von Debschitz, deutscher Kunstmaler, Designer und Kunstlehrer († 1948)
- 24. Februar: Hedwig Dransfeld, deutsche Politikerin, Frauenrechtlerin († 1925)
- 24. Februar: Otto von Zwiedineck-Südenhorst, österreichischer Volkswirt († 1957)
- 25. Februar: Oliver Campbell, US-amerikanischer Tennisspieler († 1953)
- 25. Februar: Lesja Ukrainka, ukrainische Dichterin, Dramaturgin und Übersetzerin († 1913)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Oskar Heinroth, deutscher Ornithologe, Leiter des Berliner Aquariums († 1945)
- 3. März: Maurice Garin, französischer Radrennfahrer († 1957)
- 4. März: Boris Grigorjewitsch Galerkin, sowjetischer Ingenieur und Mathematiker († 1945)
- 5. März: Rosa Luxemburg, deutsche Vertreterin der internationalen Arbeiterbewegung († 1919)
- 6. März: Afonso Augusto da Costa, portugiesischer Politiker, mehrfacher Finanzminister und Ministerpräsident seines Landes († 1937)
- 6. März: Fritz Ehrler, deutscher Gewerkschaftsfunktionär und sozialdemokratischer Politiker († 1944)
- 9. März: Arthur Fickenscher, US-amerikanischer Komponist († 1954)
- 9. März: Emil Rosenow, deutscher Schriftsteller († 1904)
- 14. März: Walter Stoeckel, deutscher Gynäkologe († 1961)
- 14. März: Bernhard Winter, deutscher Maler († 1964)
- 15. März: James B. A. Robertson, US-amerikanischer Politiker († 1938)
- 18. März: Fanny zu Reventlow, deutsche Schriftstellerin († 1918)
- 19. März: Mary von Vetsera, österreichische Adelige († 1889)
- 22. März: Franz Adam Beyerlein, deutscher Schriftsteller († 1949)
- 23. März: Maurice Garin, französischer Radrennfahrer († 1957)
- 25. März: Hermann Abert, deutscher Musikgelehrter († 1927)
- 27. März: Heinrich Mann, deutscher Schriftsteller († 1950)
- 28. März: Willem Mengelberg, niederländischer Dirigent († 1951)
[Bearbeiten] April
- 4. April: Arthur Wehnelt, deutscher Physiker († 1944)
- 10. April: Slavoljub Eduard Penkala, kroatischer Ingenieur und Erfinder († 1922)
- 11. April: Theodor Pallady, rumänischer Maler († 1956)
- 12. April: August Endell, deutscher Architekt des Jugendstils († 1925)
- 12. April: Ioannis Metaxas, griechischer General und Politiker († 1941)
- 15. April: Jonathan Zenneck, deutscher Physiker und Funkpionier († 1959)
- 16. April: John Millington Synge, irischer Dramatiker († 1909)
- 21. April: Leo Blech, deutscher Komponist und Dirigent († 1958)
- 23. April: František Josef Čečetka, tschechischer Schriftsteller und Pädagoge († 1942)
- 29. April: William Stern, deutscher Psychologe († 1938)
[Bearbeiten] Mai
- 4. Mai: Salomo Friedlaender, deutscher Philosoph und Schriftsteller († 1946)
- 6. Mai: Victor Grignard, französischer Chemiker († 1935)
- 6. Mai: Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1914)
- 11. Mai: Carl James Bühring, deutscher Architekt, Kommunalpolitiker († 1936)
- 11. Mai: Frank Schlesinger, US-amerikanischer Astronom († 1943)
- 16. Mai: Victor Grignard, französischer Chemiker († 1935)
- 18. Mai: F. Gräfin zu Reventlow, deutsche Schriftstellerin († 1918)
- 19. Mai: Pietro Boetto, römisch-katholischer Erzbischof von Genua und Kardinal († 1946)
- 19. Mai: Walter Russell, US amerikanischer Philosoph († 1963)
- 23. Mai: Käte Duncker, deutsche Politikerin († 1954)
- 25. Mai: Otto Dempwolff, deutscher Sprachwissenschaftler und Volkskundler († 1938)
- 27. Mai: Oskar Picht, deutscher Erfinder der Blindenschreibmaschine († 1945)
- 27. Mai: Georges Rouault, französischer Maler und Grafiker († 1958)
- 30. Mai: Nándor Dáni, ungarischer Leichtathlet († 1949)
[Bearbeiten] Juni
- 2. Juni: Ruffin G. Pleasant, US-amerikanischer Politiker († 1937)
- 9. Juni: Cölestin Maier, deutscher Benediktinermönch und Abt von Schweiklberg († 1935)
- 12. Juni: Ernst Stromer von Reichenbach, deutscher Paläontologe († 1952)
- 14. Juni: Jacob Christian Hansen Ellehammer, dänischer Luftfahrtpionier († 1946)
- 19. Juni: Fritz Hofmann, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1927)
- 19. Juni: Alajos Szokolyi, slowakischer Teilnehmer der ersten Olympischen Sommerspiele 1896 († 1932)
- 22. Juni: William McDougall, englisch-US-amerikanischer Psychologe († 1938)
- 28. Juni: Sergei Nikolajewitsch Bulgakow, russischer Ökonom und orthodoxer Theologe († 1944)
[Bearbeiten] Juli
- 3. Juli: William Henry Davies, englischer Lyriker († 1940)
- 8. Juli: Walter Breisky, österreichischer Politiker († 1944)
- 10. Juli: Hugh Dorsey, US-amerikanischer Politiker († 1948)
- 10. Juli: Marcel Proust, französischer Schriftsteller, Kritiker und Intellektueller († 1922)
- 15. Juli: Max Bodenstein, deutscher Physikochemiker († 1942)
- 17. Juli: Lyonel Feininger, deutsch-US-amerikanisch-französischer Karikaturist und Maler († 1956)
- 18. Juli: Giacomo Balla, italienischer Maler des Futurismus († 1958)
- 23. Juli: Carel Mann, niederländischer Schachproblemkomponist († 1928)
- 25. Juli: Friedrich Pützer, deutscher Architekt und Kirchenbaumeister († 1922)
- 27. Juli: Ákos Buttykay, ungarischer Komponist († 1935)
- 27. Juli: Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller († 1945)
- 27. Juli: Ollie M. James, US-amerikanischer Politiker († 1918)
- 27. Juli: Ernst Zermelo, deutscher Mathematiker († 1953)
[Bearbeiten] August
- 1. August: Eduard von Winterstein, deutscher Filmschauspieler († 1961)
- 3. August: Vernon Louis Parrington, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Historiker († 1929)
- 5. August: Aron Freimann, jüdisch-deutscher Historiker († 1948)
- 9. August: Erich Metzeltin, deutscher Eisenbahn-Ingenieur († 1948)
- 13. August: Karl Liebknecht, deutscher sozialistischer Politiker († 1919)
- 14. August: Guangxu, Kaiser von China († 1908)
- 14. August: Johann Emil Schaudt, deutscher Architekt und Kunstgewerbler († 1957)
- 15. August: Arthur George Tansley, britischer Pflanzenökologe und Geobotaniker. († 1955)
- 16. August: Sachari Paliaschwili, georgischer Komponist († 1933)
- 19. August: Orville Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer († 1948)
- 21. August: Leonid Nikolajewitsch Andrejew, russischer Schriftsteller († 1919)
- 21. August: Hugo Graf von und zu Lerchenfeld auf Köfering und Schönberg, deutscher Politiker († 1944)
- 29. August: Albert Lebrun, französischer Politiker und letzter Präsident der Dritten Republik († 1950)
- 29. August: Jack Butler Yeats, irischer Künstler († 1957)
- 30. August: Ernest Rutherford, englischer Atomphysiker, Nobelpreisträger († 1937)
[Bearbeiten] September
- 2. September: Hildegard Wegscheider, erste Abiturientin und Doktorin Preußens, später Lehrerin und SPD-Politikerin
- 3. September: Ernst Neumann-Neander, deutscher Kunstmaler und Erfinder, Motorradbauer († 1954)
- 8. September: Franz Karl Ginzkey, österreichischer Dichter und Schriftsteller († 1963)
- 14. September: Karl Joseph Schulte, Erzbischof des Erzbistums Köln († 1941)
- 19. September: Ernst Poensgen, deutscher Großindustrieller († 1949)
- 19. September: Fritz Schaudinn, deutscher Zoologe und Immunologe († 1906)
- 22. September: Charlotte Cooper, englische Tennisspielerin († 1967)
- 23. September: Frantisek Kupka, tschechischer Maler († 1957)
- 24. September: Charlotte Dod, britische Tennisspielerin († 1960)
- 26. September: Winsor McCay, US-amerikanischer Karikaturist und Comiczeichner († 1934)
- 28. September: Pietro Badoglio, italienischer Politiker und General († 1956)
- 30. September: Ruben Liljefors, schwedischer Komponist († 1936)
[Bearbeiten] Oktober
- 1. Oktober: Francesco Marchetti Selvaggiani, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1951)
- 2. Oktober: Cordell Hull, US-amerikanischer Außenminister und Nobelpreisträger († 1955)
- 7. Oktober: Georg Hermann, deutscher Schriftsteller († 1943)
- 13. Oktober: Julius Mössel, deutscher Künstler († 1957)
- 14. Oktober: Alexander von Zemlinsky, österreichischer Komponist und Dirigent († 1942)
- 15. Oktober: Andreas Sprecher von Bernegg, Schweizer Pflanzenbauwissenschaftler († 1951)
- 17. Oktober: Friedrich Ostendorf, deutscher Architekt († 1915)
- 19. Oktober: Luigi Albertini, italienischer Politiker und Publizist († 1941)
- 19. Oktober: Walter Cannon, US-amerikanischer Physiologe († 1945)
- 20. Oktober: Hubert Gessner, österreichischer Architekt († 1943)
- 22. Oktober: Kurt Wildhagen, deutscher sokratischer Lehrer und Herausgeber der Werke von Turgenjews († 1949)
- 23. Oktober: Gjergj Fishta, albanischer Franziskaner und Dichter († 1940)
- 30. Oktober: Paul Valéry, französischer Philosoph, Essayist, Schriftsteller und Lyriker († 1945)
[Bearbeiten] November
- 1. November: Stephen Crane, US-amerikanischer Schriftsteller († 1900)
- 3. November: Hanns Heinz Ewers, deutscher Schriftsteller und Filmemacher († 1943)
- 11. November: Leopold Kunschak, österreichischer Politiker († 1953)
- 15. November: Erich Tschermak-Seysenegg, österreichischer Botaniker († 1962)
- 16. November: Hugo Lederer, deutscher Bildhauer († 1940)
- 19. November: Edward H. Moore, US-amerikanischer Politiker († 1950)
- 28. November: Gerardo Machado y Morales, kubanischer Präsident und Diktator († 1939)
- 28. November: Carl August Walbrodt, deutscher Schachspieler († 1902)
[Bearbeiten] Dezember
- 1. Dezember: George Howard Williams, US-amerikanischer Politiker († 1963)
- 2. Dezember: Aleksandr Spendiarjan, armenischer Komponist († 1928)
- 13. Dezember: Emily Carr, kanadische Malerin und Schriftstellerin († 1945)
- 13. Dezember: Albin Müller, deutscher Architekt, Pädagoge und Gestalter († 1941)
- 14. Dezember: August von Hayek, österreichischer Botaniker († 1928)
- 17. Dezember: Lazarus Goldschmidt, litauisch-britischer Orientalist († 1950)
- 20. Dezember: Andreas Blunck, deutscher Jurist und Politiker († 1933)
- 20. Dezember: Henry Kimball Hadley, US-amerikanischer Komponist und Dirigent († 1937)
- 29. Dezember: Giuseppe Motta, Schweizer Politiker († 1940)
- 30. Dezember: Otto Ruff, deutscher Chemiker († 1939)
[Bearbeiten] Tag unbekannt
- Hagop Iskender, armenisch-türkischer Fotograf († 1949)
- José Ramos Preto, Ministerpräsident von Portugal († 1949)
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] 1. Halbjahr
- 4. Januar: Vincent Adler, ungarischer Komponist (* 1826)
- 16. Januar: Jacques-Louis Randon, französischer General, Marschall von Frankreich (* 1795)
- 25. Januar: Wilhelm Weitling, deutscher Frühsozialist (* 1808)
- 4. Februar: Hermann von Pückler-Muskau, deutscher Standesherr, Park-Gestalter (* 1785)
- 7. Februar: Heinrich Steinweg, deutschstämmiger US-amerikanischer Klavierbauer (* 1797)
- 8. Februar: Moritz von Schwind, österreichisch-deutscher Maler (* 1804)
- 20. Februar: Paul Kane, kanadischer Maler (* 1810)
- 24. Februar: Julius Weisbach, deutscher Mathematiker und Ingenieur (* 1806)
- 3. März: Michael Thonet, deutscher Tischlermeister, Industrieller und Möbeldesigner (* 1796)
- 18. März: Augustus de Morgan, englischer Mathematiker (* 1806)
- 18. März: Georg Gottfried Gervinus, deutscher Historiker und nationalliberaler Politiker (* 1805)
- 19. März: Wilhelm Ritter von Haidinger, österreichischer Geologe und Mineraloge (* 1795)
- 26. März: Adalbert Heinrich Graf von Baudissin, deutscher Schriftsteller (* 1820)
- 7. April: Wilhelm von Tegetthoff, Admiral in der österreich-ungarischen Kriegsmarine (* 1827)
- 15. April: Karl Benjamin Preusker, deutscher Schriftsteller, Archäologe und Museumspionier in Sachsen (* 1786)
- 21. April: Elisabeth Grube, deutsche Dichterin und Schriftstellerin (* 1803)
- 1. Mai: Andreas Andresen, deutscher Kunstbuchautor (* 1828)
- 11. Mai: John Herschel, britischer Astronom (* 1792)
- 12. Mai: Daniel-François-Esprit Auber, französischer Komponist (* 1782)
- 13. Mai: Anselme Payen, französischer Chemiker, Physiker und Mathematiker (* 1795)
- 14. Mai: Agénor Étienne de Gasparin, französischer Publizist und Politiker (* 1810)
- 18. Mai: Eduard Friedrich Weber, deutscher Physiologe und Arzt (* 1806)
- 22. Mai: Friedrich Halm, österreichischer Dichter und Dramatiker (* 1806)
- 22. Mai: Leopold IV., Herzog von Anhalt-Dessau (* 1794)
- 24. Mai: Georges Darboy, Erzbischof von Paris (* 1813)
- 26. Mai: Aimé Maillart, französischer Komponist (* 1817)
- 29. Mai: Blasius Kozenn, österreichischer Kartograph (* 1821)
- 9. Juni: Anna Atkins, englische Botanikerin und Fotopionierin (* 1799)
- 13. Juni: Jean Eugène Robert-Houdin, französischer Magier (* 1805)
- 14. Juni: Moritz Rathenau, deutscher Kaufmann und Unternehmer (* 1800)
- 14. Juni: Karl Theodor Albert Liebner, deutscher lutherischer Theologe, Philologe und Historiker (* 1806)
[Bearbeiten] 2. Halbjahr
- 9. Juli: Philipp-August von Amsberg, deutscher Eisenbahn-Generaldirektor (* 1788)
- 19. Juli: Ferdinand David, deutscher Komponist (* 1810)
- 25. Juli: Hermann Freese, deutscher Maler (* 1830)
- 11. August: Jean-Chrysostome Brauneis, kanadischer Komponist und Organist (* 1814)
- 27. August: Paul de Kock, französischer Schriftsteller (* 1793)
- August: Joseph Charlot, französischer Komponist (* 1827)
- 3. September: Václav Emanuel Horák, tschechischer Komponist (* 1800)
- 6. September: Josef Naus, deutscher Offizier und Vermessungstechniker (* 1793)
- 6. September: Mehmed Emin Ali Pascha, osmanischer Staatsmann (* 1815)
- 9. September: Louis Edouard Bouet-Willaumez, französischer Admiral (* 1808)
- 13. September: Hermann Albert Daniel, deutscher geographischer Schriftsteller (* 1812)
- 13. September: Sinasi, türkischer Dichter, Schriftsteller (* 1826)
- 16. September: Heinrich Marr, deutscher Schauspieler (* 1797)
- 21. September: Robert Marcellus Stewart, US-amerikanischer Politiker (* 1815)
- 25. September: Arvid August Afzelius, schwedischer Volksliedsammler (* 1785)
- 7. Oktober: John Fox Burgoyne, englischer Feldmarschall (* 1782)
- 18. Oktober: Charles Babbage, englischer Mathematiker, Philosoph und Erfinder (* 1791)
- 24. Oktober: Julius Theodor Christian Ratzeburg, deutscher Zoologe, Entomologe und Forstwissenschaftler (* 1801)
- 8. November: Charles Francis Hall, US-amerikanischer Polarforscher (* 1821)
- 28. November: Louis Rossel, französischer Offizier (* 1844)
- 29. November: John Bigler, 3. Gouverneur von Kalifornien (* 1805)
- 6. Dezember: James Yorke Scarlett, britischer General (* 1799)
- 9. Dezember: Josef Mánes, tschechischer Maler und Vertreter der Romantik (* 1820)
- 16. Dezember: Willibald Alexis, deutscher Schriftsteller und Dichter (* 1798)
- 17. Dezember: Henry Theodore Tuckerman, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1813)
- 21. Dezember: Francis Garnier, französischer Forschungsreisender (* 1839)
- 21. Dezember: Louise Aston, deutsche Schriftstellerin (* 1814)

