1855
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| 1855 | |
|---|---|
| Alexander II. wird nach dem Tod seines Vaters Zar von Russland. | William Walker bricht auf, um die Macht in Nicaragua an sich zu reißen. |
| Die Eroberung von Fort Malakow durch französische Truppen führt zum Fall Sewastopols im Krimkrieg. | |
| 1855 in anderen Kalendern | |
| Äthiopischer Kalender | 1847/48 (Jahreswechsel 12. September) |
| Bikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1911/12 (Jahreswechsel April) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2398/99 (südlicher Buddhismus); 2397/98 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | Jahr des Holz-Hasen 乙卯 (am Beginn des Jahres Holz-Tiger 甲寅) |
| Dai-Kalender (Vietnam) | 1217/18 (Jahreswechsel April) |
| Iranischer Kalender | 1233/34 |
| Islamischer Kalender | 1271/72 (Jahreswechsel 12./13. September) |
| Jüdischer Kalender | 5615/16 (12./13. September) |
| Koptischer Kalender | 1571/72 (12. September) |
| Malayalam-Kalender | 1030/31 |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
[Bearbeiten] Krimkrieg
- 26. Januar: Sardinien tritt nach einer in Turin geschlossenen Vereinbarung auf der Seite der Alliierten in den Krimkrieg gegen Russland ein und will ein Truppenkontingent von 15.000 Soldaten stellen.
- 8. Februar: Auf Initiative des preußischen Vertreters im Bundestag, Otto von Bismarck, wird in der Krim-Krieg-Frage nicht etwa Mobilmachung gegen Russland, sondern bewaffnete Neutralität beschlossen.
- 2. März: Alexander II. wird während des Krimkrieges russischer Zar, nachdem sein Vater Nikolaus I. gestorben ist.
- 16. August: Im Krimkrieg verlieren die Russen unter Fürst Michael Gortschakow die Schlacht bei Tschernaja und ihr Versuch, die Belagerung von Sewastopol aufzuheben, misslingt.
- 8. September: nach der Erstürmung des Fort Malakows durch die Alliierten müssen die russischen Verteidiger Sewastopol räumen.
- 29. November: russische Truppen unter General Murawjow nehmen die Festung Kars, in Anatolien und können dadurch, trotz der Niederlage auf der Krim, im 1856 geschlossenen Pariser Frieden moderate Bedingungen aushandeln.
[Bearbeiten] Russland / Japan
- 7. Februar: Zwischen Russland und Japan wird der Vertrag von Shimoda geschlossen. Neben der Aufnahme diplomatischer Beziehungen und der Öffnung dreier japanischer Häfen für die Versorgung der russischen Flotte wird die gemeinsame Grenze bei den Kurilen festgelegt. Im Kurilenkonflikt spielt dieser Vertrag noch heute eine Rolle.
[Bearbeiten] Frankreich
- 28. April: In Paris scheitert ein Attentats von Giovanni Pianori auf Frankreichs Kaiser Napoléon III.
[Bearbeiten] Portugal
- 16. September: In Portugal wird König Peter V. volljährig und übernimmt selbständig die Regierung.
[Bearbeiten] Schweiz
- 1. Januar: Jonas Furrer wird Bundespräsident der Schweiz.
[Bearbeiten] Äthiopien
- 11. Februar: Der Fürst Kassa Hailu wird zum Kaiser von Äthiopien gekrönt und nimmt als Negus den Namen Theodor II. an. In seiner Karriere gelingt es ihm, das in Fürstentümer zerfallene Reich zu einem Großreich zusammenzufassen.
[Bearbeiten] Amerika
- 4. Mai: Der US-amerikanische Abenteurer William Walker und 57 Gefolgsleute verlassen San Francisco per Schiff, um in Nicaragua die Macht an sich zu reißen.
- 2./3. September: Schlacht von Ash Hollow
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 28. Januar: Der erste Zug der Panama Railroad Company verkehrt auf der fertiggestellten Strecke zwischen Colón und Panama-Stadt. Die Route verbindet die beiden Hafenstädte an Atlantik und Pazifik miteinander. Die Investition in Höhe von acht Millionen US-Dollar finanzierte die Gesellschaft mit Sitz in New York City, ihre Aktien steigen.
- 29. Juni: In London wird die Tageszeitung The Daily Telegraph gegründet.
- 28. September: Die Sankt Gallisch-Appenzellische Eisenbahn weiht ihre erste Strecke Winterthur-Wil ein.
- 17. Oktober: Das von Henry Bessemer erdachte Bessemer-Verfahren, das die Stahlproduktion erleichtert, wird patentiert.
- Die Dombrücke (später: Hohenzollernbrücke) ist seit über 900 Jahren wieder die erste feste Rheinbrücke bei Köln
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 23. Januar: Die Hennepin Avenue Bridge in Minneapolis ist die erste den Mississippi River überspannende Brücke. Sie wird als mautpflichtiges Bauwerk eröffnet.
- 19. Februar: Der französische Naturwissenschaftler Urbain Le Verrier stellt der Pariser Akademie der Wissenschaften die Wettervorhersage für 10 Uhr vormittags in Frankreich auf der ersten Wetterkarte vor. Seine Prognose auf der Basis telegrafisch eingeholter Wetterinformationen überzeugt und bewirkt den Aufbau des meteorologischen Dienstes unter Kaiser Napoléon III.
- 10. Mai: Robert Wilhelm Bunsen erfindet den Bunsenbrenner
- 28. August: Der deutsche Afrikaforscher Heinrich Barth beendet in Tripolis eine über fünfjährige wissenschaftliche Erkundungstour ins Innere des Schwarzen Kontinents.
- 7. Oktober: Der irische Astronom William Parsons entdeckt im Sternbild Andromeda die später so bezeichneten Galaxien NGC 67, NGC 70 und NGC 72.
- 16. Oktober: Die Eidgenössische Polytechnische Schule beginnt in Zürich mit Vorlesungen.
- 16. November: David Livingstone erreicht als erster Europäer die Victoriafälle.
[Bearbeiten] Kultur
- 17. Februar: Uraufführung des Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur von Franz Liszt mit Hector Berlioz als Dirigent und Franz Liszt als Solist.
- 1. Juni: Uraufführung der Oper Jenny Bell von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris
- 13. Juni: Uraufführung von Giuseppe Verdis Oper Les vêpres siciliennes am Théatre Impérial de L'Opéra in Paris.
- 5. Juli: Uraufführung der Operette Les deux aveugles von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 25. September: Die Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister der Baumeisters Gottfried Semper wird eröffnet
- 29. Dezember: Uraufführung der Operette Ba-ta-clan von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
[Bearbeiten] Religion
- August: Die erste CVJM-Weltkonferenz in Paris veröffentlicht die „Pariser Basis“ als Grundlage der Arbeit des CVJMs
- 13. November: Österreichs Kaiser Franz Joseph I. gibt den Abschluss eines Konkordats mit dem Heiligen Stuhl bekannt, das der römischen Kirche mehr Rechte einräumt.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 15. Februar: Die französische Fregatte La Sémillante strandet während eines Orkans an den Lavezzi-Inseln (Korsika), von den 693 Seeleuten und Soldaten an Bord überlebt niemand
- Der Gelbe Fluss verlagert seinen Lauf, eine Katastrophe, die es zuletzt 1324 gegeben hatte
[Bearbeiten] Sport
- 7. Februar: Gründung des ältesten deutschen Segelclubs, des SC RHE, in Königsberg i. Pr. (heute Hamburg)
- 1. August: Erstbesteigung der Dufourspitze, des höchsten Bergs der Schweiz, durch eine Seilschaft unter der Leitung von Charles Hudson
- Gründung des Krefelder Turnvereins 1855 (KTV 1855), dem heutigen KTSV Preussen 1855 Krefeld
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Carl Partsch, deutscher Chirurg, gilt als Vater der Zahnärztlichen Chirurgie († 1932)
- 5. Januar: King Camp Gilette, US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer († 1932)
- 10. Januar: Werner Stein, deutscher Bildhauer († 1930)
- 13. Januar: Otto Lehmann, deutscher Physiker und „Vater“ der Flüssigkristall-Forschung († 1922)
- 16. Januar: Eleanor Marx, deutsche Sozialistin und jüngste Tochter von Karl Marx († 1898)
- 17. Januar: Anton Stecker, österreichischer Afrikareisender († 1888)
- 20. Januar: Ernest Chausson, französischer Komponist († 1899)
- 20. Januar: Hugo Conwentz, deutscher Botaniker und Naturschützer († 1922)
- 21. Januar: Christian Bartholomae, deutscher Indogermanist, Iranist und Indologe († 1925)
- 21. Januar: John Moses Browning, erfolgreichster Erfinder der Waffentechnik mit 128 Patenten († 1926)
- 21. Januar: Rudolf Cronau, Journalist und Maler († 1939)
- 22. Januar: Albert Neisser, deutscher Dermatologe († 1916)
- 22. Januar: Ernst Kullak, deutscher Komponist († 1914)
- 24. Januar: Frank Hadow, englischer Tennisspieler († 1946)
- 25. Januar: Eduard Meyer, deutscher Althistoriker († 1930)
[Bearbeiten] Februar
- 13. Februar: Paul Deschanel, französischer Politiker und Staatspräsident der Dritten Republik († 1922)
- 14. Februar: João Franco Ferreira Pinto Castelo Branco, portugiesischer Politiker († 1905)
- 14. Februar: Wsewolod Michailowitsch Garschin, russischer Schriftsteller († 1888)
- 15. Februar: Hugo Vogel, deutscher Maler († 1934)
- 17. Februar: Otto Liman von Sanders, deutscher General († 1929)
- 18. Februar: Adolf Frey, Schweizer Schriftsteller und Literaturhistoriker († 1920)
- 18. Februar: Marie Stritt, deutsche Frauenrechtlerin († 1928)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Meta von Salis, Schweizer Historikerin und Frauenrechtlerin († 1929)
- 3. März: Alois Mayer, deutscher Bildhauer († 1936)
- 5. März: Friedrich J. Pajeken, deutscher Kaufmann und Schriftsteller († 1920)
- 5. März: Sophie Friederike, österreichische Erzherzogin von Österreich († 1857)
- 6. März: Walter Friedensburg, deutscher Archivar und Historiker († 1938)
- 9. März: Theobald Dächsel, deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer und Superintendent († 1940)
- 11. März: Josef Lang, österreichischer Scharfrichter († 1925)
- 13. März: Percival Lowell, US-amerikanischer Astronom († 1916)
- 22. März: Paul Schreiber, deutscher Arzt und Geheimer Sanitätsrat († 1920)
- 24. März: Olive Schreiner, südafrikanische Schriftstellerin († 1920)
[Bearbeiten] April
- 11. April: Ettore Ximenes, italienischer Bildhauer († 1926)
- 13. April: Ludwig Edinger, deutscher Arzt Mediziner, Neurologe und Gehirnforscher († 1918)
- 14. April: Heinrich Bandlow, deutscher Pädagoge und Autor († 1933)
- 15. April: Jakob Minor, österreichischer Literaturwissenschaftler († 1912)
- 23. April: Ernst von Wolzogen, deutscher Schriftsteller († 1934)
- 27. April: Hans Olde, deutscher Maler († 1917)
- 29. April: Julius Zeißig, deutscher Architekt († 1930)
[Bearbeiten] Mai
- 7. Mai: Oskar von Miller, deutscher Ingenieur und Begründer des Deutschen Museums († 1934)
- 9. Mai: Julius Röntgen, deutsch-niederländischer Komponist und Pianist († 1932)
- 10. Mai: Adolf Brütt, deutscher Bildhauer († 1939)
- 10. Mai: Sri Yukteswar, indischer Yogi und Guru († 1936)
- 11. Mai: Anatoli Konstantinowitsch Ljadow, russischer Komponist († 1914)
- 15. Mai: Eduard von Keyserling, deutscher Schriftsteller und Dramatiker († 1918)
- 15. Mai: Leopold von Kalckreuth, deutscher Maler und Grafiker († 1928)
- 19. Mai: Karl Gander, deutscher Lehrer und Heimatforscher († 1945)
- 21. Mai: Émile Verhaeren, belgischer Dichter († 1916)
- 29. Mai: David Bruce, australisch-englischer Arzt und Parasitologe († 1931)
- 30. Mai: Georg Schaumberg, deutscher Schriftsteller († 1931)
[Bearbeiten] Juni
- 1. Juni: Bernhard Sehring, deutscher Architekt († 1941)
- 5. Juni: Josef Neuwirth, österreichischer Kunsthistoriker († 1934)
- 10. Juni: Charles A. Culberson, US-amerikanischer Politiker († 1925)
- 14. Juni: Robert M. La Follette sr., US-amerikanischer Politiker († 1925)
- 19. Juni: Maria Tauscher, deutsche katholische Ordensgründerin († 1938)
- 21. Juni: Therese Malten, deutsche Sängerin (Sopran) († 1930)
[Bearbeiten] Juli
- 2. Juli: Jesko von Puttkamer, deutscher Kolonialbeamter und Gouverneur von Kamerun († 1917)
- 4. Juli: Vlaho Bukovac, kroatischer Maler († 1922)
- 4. Juli: Heinrich Grünfeld, österreichischer Komponist, Cellist und Musikpädagoge († 1931)
- 7. Juli: Ludwig Ganghofer, deutscher Schriftsteller († 1920)
- 13. Juli: Emil Münsterberg, deutscher Verwaltungsjurist und Armutswissenschaftler († 1911)
- 16. Juli: Hans Friedrich Geitel, deutscher Physiker († 1923)
- 16. Juli: Rodolphe Lindt, Schweizer Schokoladenproduzent († 1909)
- 18. Juli: Axel Paulsen, Eiskunstläufer und Erfinder des Eiskunstlaufsprunges Axel († 1938)
- 26. Juli: Ferdinand Tönnies, deutscher Soziologe, Nationalökonom und Philosoph († 1936)
- 26. Juli: Waldemar Christ, preußischer Generalmajor († zwischen 1920 und 1926)
- 28. Juli: Kurt Sorge, deutscher Industrieller und Vorsitzender mehrerer Wirtschaftsverbände († 1928)
- 29. Juli: Georg von Eucken-Addenhausen, deutscher Jurist und Staatsmann († 1942)
- 29. Juli: Ignaz Gaugengigl, deutscher Maler († 1932)
- 30. Juli: Georg Wilhelm von Siemens, deutscher Industrieller († 1919)
[Bearbeiten] August
- 15. August: Walter Hines Page, US-amerikanischer Journalist, Verleger und Diplomat († 1918)
- 17. August: Wilhelm Grube, deutscher Sinologe († 1908)
- 21. August: Georg Freiherr von Rheinbaben, preußischer Politiker und Gönner der Stadt Krefeld († 1921)
- 22. August: Carl Funke, deutscher Unternehmer († 1912)
- 25. August: Patrick McMahon Glynn, australischer Politiker († 1933)
[Bearbeiten] September
- 2. September: Hoke Smith, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Georgia († 1931)
- 9. September: Houston Stewart Chamberlain, englisch-deutscher Schriftsteller und Kulturphilosoph († 1927)
- 10. September: Robert Koldewey, deutscher Architekt und Archäologe († 1925)
- 11. September: Georg Schmiedl, deutscher Naturschützer und Menschenfreund († 1929)
- 12. September: William Sharp, schottischer Schriftsteller († 1905)
- 17. September: Friedrich Wilhelm von Loebell, deutscher Politiker († 1931)
[Bearbeiten] Oktober
- 12. Oktober: Arthur Nikisch, ungarischer Dirigent († 1922)
- 12. Oktober: August Sauer, österreichischer Literaturwissenschaftler († 1926)
- 27. Oktober: Iwan Wladimirowitsch Mitschurin, russischer Botaniker und Pflanzenzüchter († 1935)
- 28. Oktober: Francis James Gillen, australischer Anthropologe und Ethnologe († 1912)
- 29. Oktober: Jacques Curie, französischer Physiker († 1941)
- 29. Oktober: Emil Doepler, deutscher Maler († 1922)
- 30. Oktober: Jean-Marie Gustave Le Clézio, ungarischer Pianist und Komponist († 1918)
- 30. Oktober: Károly Aggházy, ungarischer Pianist und Komponist († 1918)
[Bearbeiten] November
- 1. November: Guido Adler, österreichischer Musikwissenschaftler († 1941)
- 5. November: Eugene V. Debs, US-amerikanischer Politiker († 1926)
- 5. November: Léon-Philippe Teisserenc de Bort, französischer Meteorologe († 1913)
- 7. November: Edwin Hall, US-amerikanischer Physiker († 1938)
- 19. November: Ludwig Becker, Architekt und Dombaumeister am Mainzer Dom († 1940)
- 20. November: Emilie Mataja, österreichische Schriftstellerin des Realismus († 1938)
- 23. November: John I. Cox, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Tennessee († 1946)
- 26. November: Franz Xaver Nagl, österreichischer katholischer Erzbischof und Kardinal († 1913)
[Bearbeiten] Dezember
- 1. Dezember: John William Evans, australischer Politiker und Premier von Tasmanien († 1943)
- 8. Dezember: Wladimir Giljarowski, russischer Publizist und Schriftsteller († 1935)
- 9. Dezember: Giorgio Gusmini, Erzbischof von Bologna und Kardinal († 1921)
- 10. Dezember: Henry Nicholas Ridley, britischer Naturwissenschaftler († 1956)
- 11. Dezember: Fernand Cabrol, französischer Theologe († 1937)
- 11. Dezember: Ernesto Elorduy, mexikanischer Komponist und Pianist († 1913)
- 19. Dezember: Carl Schroeter, deutsch-schweizerischer Botaniker († 1939)
- 26. Dezember: Arnold Mendelssohn, deutscher Komponist († 1933)
- 30. Dezember: Heinrich Hart, deutscher Schriftsteller und naturalistischer Literatur- und Theaterkritiker († 1906)
- 31. Dezember: Giovanni Pascoli, italienischer Dichter († 1912)
[Bearbeiten] Tag unbekannt
[Bearbeiten] Gestorben
- 11. Januar: Moses Norris, US-amerikanischer Politiker (* 1799)
- 26. Januar: Gérard de Nerval, französischer Schriftsteller (* 1808)
- 1. Februar: Wilhelm Ludwig von Eschwege, deutscher Bergmann, Geologe und Geograph (* 1777)
- 1. Februar: Claus Harms, deutscher protestantischer Theologe (* 1778)
- 6. Februar: Josef Munzinger, Schweizer Kaufmann und Politiker (* 1791)
- 6. Februar: Carl August Alsleben, preußischer Politiker (* 1770)
- 14. Februar: Heinrich Emanuel Merck, deutscher Chemiker und Fabrikant (* 1794)
- 20. Februar: Joseph Hume, britischer Politiker (* 1777)
- 23. Februar: Carl Friedrich Gauß, deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker (* 1777)
- 26. Februar: Emil Ernst Gottfried von Herder, bayerischer Forst- und Regierungsrat (* 1783)
- 7. März: Wladimir Iwanowitsch Istomin, russischer Marineoffizier (* 1809)
- 15. März: Joseph von Laßberg, deutscher Germanist und Schriftsteller (* 1770)
- 15. März: Johann Jacob Wehrli, Schweizer Pädagoge (* 1790)
- 25. März: Franz Joseph Hugi, schweizerischer Geologe und Alpenforscher (* 1791)
- 29. März: Daniel-Henri Druey, Schweizer Rechtsanwalt, Philosoph und Politiker (* 1799)
- 31. März: Charlotte Brontë, britische Schriftstellerin (* 1816)
- 2. April: George Bellas Greenough, englischer Geologe (* 1778)
- 18. April: Jean-Baptiste Isabey, französischer Maler (* 1767)
- 20. April: Franz Reisinger, deutscher Chirurg und Hochschullehrer (* 1787)
- 21. April: Samuel Sprigg, US-amerikanischer Politiker (* 1783)
- 6. Mai: Alexander von Soiron, badischer Politiker, Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung (* 1806)
- 9. Juni: Franz Ferdinand Greiner, deutscher Erfinder, entwickelte das erste industriell gefertigte deutsche Thermometer (* 1808)
- 28. Juni: Fitzroy Somerset, 1. Baron Raglan, britischer Feldmarschall im Krimkrieg (* 1788)
- 29. Juni: Delphine Gay, französische Dichterin (* 1804)
- 8. Juli: William Edward Parry, britischer Admiral und Polarforscher (* 1790)
- 12. Juli: Karl Spindler, deutscher Romanschriftsteller (* 1796)
- 26. Juli: August Ludwig Diemer, deutscher Rechtsgelehrter (* 1774)
- 28. Juli: Salomon Rothschild, Begründer des österreichischen Zweigs der Rothschild-Familie (* 1774)
- 29. Juli: Friedrich Daniel Bassermann, deutscher Unternehmer und liberaler Politiker (* 1811)
- 19. August: Wilhelm Ludwig Volz, badischer Offizier und Hochschullehrer (*1799)
- 1. September: Bernhard Thiersch, deutscher Gymnasiallehrer und Dichter des Preußenliedes (* 1794)
- 5. September: Thomas Livingstone Mitchell, britischer Forscher (* 1792)
- 14. September: Johann Adam von Itzstein, deutscher Politiker (* 1775)
- 16. September: Benedetto Pistrucci, italienischer Graveur (* 1783)
- 17. September: Sergei Semjonowitsch Uwarow, russischer Staatsmann und Literaturwissenschaftler (* 1785)
- 8. Oktober: Samuel D. Hubbard, US-amerikanischer Politiker (* 1799)
- 15. Oktober: Désiré-Alexandre Batton, französischer Komponist (* 1798)
- 3. November: Hermann Franck, deutscher Schriftsteller, Ästhetiker und Kritiker (* 1802)
- 6. November: Johann Gottfried Abraham Frenzel deutscher Maler, Kupferstecher und Kunst-Schriftsteller (* 1782)
- 11. November: Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph und Theologe (* 1813)
- 19. November: Ambros Rieder, österreichischer Komponist und Organist (* 1771)
- 16. Dezember: Max Keller, deutscher Komponist und Organist (* 1770)
- 19. November: Armand Joseph Bruat, französischer Admiral (* 1796)
- 19. November: Mihály Vörösmarty, ungarischer Dichter, Redakteur und Übersetzer (* 1800)
- 26. November: Adam Mickiewicz, polnischer Dichter (* 1798)
- 30. Dezember: Heinrich Kümmel, deutscher Bildhauer (* 1810)

