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Şuşa

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Hilfe:Begriffsklärung
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu anderen Bedeutungen für „Schuschi“ siehe Schuschi (Begriffsklärung).
Lage der Stadt in Aserbaidschan und Bergkarabach
Derzeitiges Wappen der Stadt (armenisch)
Von den Aserbaidschanern verwendetes Wappen der Stadt

Şuşa (kyrillischschriftliches aserbaidschanisch und russisch Шуша/Schuscha; armenisch Շուշի/Schuschi) ist eine Stadt mit etwa 3000 Einwohnern (2006) im Kaukasus und liegt auf einer Höhe von 1500 m über dem Meeresspiegel. Sie wurde 1752 von Panakh Ali Khan von Karabach gegründet.

Şuşa liegt im zwischen Aserbaidschan und Armenien umstrittenen Bergkarabach. Im Konflikt um Bergkarabach war die Stadt umkämpft und geriet 1992 unter armenische Kontrolle. Im Zuge dessen wurden praktisch alle aserbaidschanischen Einwohner vertrieben.[1]Heute ist die Stadt Teil der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach.

Nach Auffassung der Vereinten Nationen und der Europäischen Union gehören die gesamte Region und damit auch die Stadt Şuşa weiterhin zu Aserbaidschan.

Şuşa gilt als eines der Zentren der aserbaidschanischen und kaukasischen Teppichherstellung. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Komponisten und Sänger. Darunter sind solche wie die Komponisten Üzeyir Hacıbäyov und Niyazi und die Sänger Bülbül und Khan Schuschinski. Aus Şuşa stammen auch die aserbaidschanischen Dichter Molla Panakh Vagif und Natavan.

Şuşa war durch seine Lage im Hochgebirge und durch seine vielen Mineralquellen ein beliebter Kur- und Urlaubsort.

Während der Zeit des Ersten Weltkrieges war Şuşa ein wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Armenier.[2] Ende März 1920 wurden jedoch ca. 20.000 armenische Einwohner der Stadt von aserbaidschanischen und türkischen Truppen ermordet (siehe Schuschi-Blutbäder).

Die Stadt ist von hoher religiöser Bedeutung für die Armenier, da sich hier die Ghazanchetsots-Kathedrale und die Grüne Kirche (Kanatch Zham) befinden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Galerie

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Siehe auch

Schuschi-Blutbäder

[Bearbeiten] Referenzen

  1. US State Department - 1993 UN Security Council Resolutions on Nagorno-Karabakh
  2. Leonidas Chrysanthopoulos: Caucasus Chronicles: Nation-Building and Diplomacy in Armenia, 1993-1994, S. p. 8, Gomidas Institute 2002, ISBN 1-884630-05-7

39.756388888946.75111111117Koordinaten: 39° 45′ N, 46° 45′ O

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