Ásmundur Guðmundsson – Wikipedia

Ásmundur Guðmundsson

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Ásmundur Guðmundsson (* 6. Oktober 1888 in Reykholt (Borgarbyggð), † 29. Mai 1969 in Reykjavík) war ein isländischer evangelisch-lutherischer Theologe. Von 1954 bis 1959 war er Bischof von Island.

[Bearbeiten] Leben

Der Sohn des Pfarrers und Propstes Guðmundur Helgason war nach seinem Studium der Theologie zunächst Leiter einer Schule im ostisländischen Eiðar. Schon 1917 bemühte er sich um eine Dozentur an der Universität Island, die er 1929 schließlich erhielt. 1934 erfolgte die Ernennung zum Professor. Von 1951 bis 1953 stand er der staatlichen Universitätslotterie vor. Am 30. Januar 1954 wurde er in der Domkirche von Reykjavík zum Bischof geweiht. Er blieb fünf Jahre lang, bis 1959, Oberhaupt der Isländischen Staatskirche. Im Juni 1954 verlieh ihm die Universität Island die Ehrendoktorwürde.

Ásmundur Guðmundsson war mit Þórbjörg Pálsdóttir verheiratet und hatte mit ihr sieben Kinder.

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

  • Ásmundur Guðmundsson, Samstofna guðspjöllin. Uppruni þeirra og afstaða sín í milli [Die synoptischen Evangelien. Ihre Entstehung und ihr Verhältnis zueinander], Reykjavík 1938.
  • Ásmundur Guðmundsson / Magnús Jónsson, Jórsalaför. Ferðaminningar frá Landinu helga, Reykjavík 1940.
  • Ásmundur Guðmundsson, Saga Ísraelsþjóðarinnar, Reykjavík 1948.
  • Ásmundur Guðmundsson, The Supreme Life, Reykjavík 1964.
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